Deutschland zahlt nach den Wahlen

Bis zu den Bundestagswahlen wollen unsere Partner noch warten, bis sie ihre Ansprüche auf Lastenausgleich in der Eurozone präsentieren. Dabei geht es um einen EU-Haushalt, einen EU-Finanzminister, neue und alte Pöstchen und sehr viel Geld. Kommissionspräsident Juncker ist schon mal vorgeprescht und hat einen Euro für Alle vorgeschlagen, also auch für die Osteuropäer, die ihre gravierenden Entwicklungs- und Sozialprobleme bisher noch allein austragen müssen. Statt einen neuen Euro-Finanzminister will er alle Zuständigkeiten bei seiner EU-Kommission haben.

Der eigentliche Druck wird aber aus Frankreich kommen. Denn Macron wird es nicht gelingen, seine Wahlversprechen an die Franzosen ohne deutsche Finanzhilfen einzulösen. Gerade Frankreich und Deutschland haben sich wirtschaftlich in den letzten Jahren stark auseinander entwickelt (Abb. 19817). Die Einführung des Euros hat der deutschen Exportwirtschaft weit mehr gedient als der französischen (Abb. 19628). Im Ergebnis hat sich auch die Arbeitslosigkeit zum Nachteil Frankreichs auseinander entwickelt (Abb. 19627).

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