Wer braucht Feindbilder?

Gastbeitrag von Jürgen

Der Mensch an sich sicherlich nicht! Er ist zufrieden solange ihm keiner etwas wegnehmen will oder ihm sonst kein Schaden angetan wird.

Anders sieht es aus, wenn die Geschehnisse sich in einem etwas größeren Rahmen bewegen, sie kulturelle oder sonstige Grenzen überschreiten. Da gibt es dann andere Nationen oder „Bewegungen“, die als bedrohlich hingestellt werden.

In der Regel werden diese als undemokratisch, autoritär oder, wenn alles nicht mehr hilft, als „faschistisch“ dargestellt.

Das aktuell beste Beispiel dafür ist die Türkei.

Man kann sicherlich darüber streiten, ob das, was dieser Herr Erdogan vertritt, erstrebenswert ist; wir müssen es nicht gutheißen!

Es geht mir aber nicht darum, was er vertritt oder anstrebt, sondern darüber, daß und vor allem, wie er es macht.

Anscheinend, wenn man den Medien Glauben schenken will, verfolgt er alles, was nicht der „Staatsräson“ entspricht. Was ihn, dem Phänomen nach, in eine Reihe stellt mit einem Herrn Putin, einem Herrn Xi Jinping oder einem Herrn Orban.

Darüber hinaus wagt er es, sich offen um seine Landsleute im Ausland zu kümmern.

Etwas, daß schon reichlich ungewöhnlich ist für diejenigen, die es gewohnt sind, unter der Käseglocke der westlichen Werte zu leben und zu urteilen. Weil, wer nicht in das Schema passt …

Nun, da drängt sich natürlich ein historischer Vergleich auf! Kann das sein?

Ist es so, daß wenn sich Staatslenker vorrangig um ihr Volk kümmern, unabhängig davon, was sie vertreten, zu verurteilen sind?

Was macht dieses Einstehen, quasi, zum Straftatbestand? Es scheint doch das normalste der Welt, zunächst für „die Eigenen“ da zu sein? So wie jeder Vater sich um seine Familie kümmert, sollte sich doch ein Staatsoberhaupt ebenfalls um „seine Kinder“ sorgen?

Was läuft da falsch? Warum werden die, welche sich so verhalten, gebrandmarkt, zum Feindbild erklärt? Man bedenke, wie es Herrn Gaddafi erging?

Gibt es höhere Interessen wie das eigene Volk? Die eigene Herkunft? „Das eigene Blut“?

Nun, heutzutage schon, zumindest werden uns diese „höheren Werte“ als solche verkauft …

Erstrebt wird eine Welt ohne jegliche Grenzen; weder territorial noch in der Gesinnung oder im Glauben. Alles sei kompatibel; und wenn nicht, dann wird es passend gemacht, sprich, es gibt dann nur noch eine Regierung, einen Glauben und eine Gesinnung.

Und wer sich dem widersetzt, wird zum Feind erklärt! So einfach ist das!

Egal, ob er keine ungezügelte Immigration wünscht und Soros und den IWF aus dem Land wirft;

eine eigene Währung, vorbei am Dollar, führt und die daraus entstehenden Gewinne den eigenen Menschen zukommen läßt;

oder sich dem unipolaren Herrschaftsanspruch einer VSA militärisch entgegenstellt

Alles, was dem Gedanken einer New World Order, einer neuen Weltordnung, zuwiderläuft wird zum Feind erklärt und dementsprechend bekämpft!

Da werden dann die buntesten Revolutionen angezettelt (Nordafrika, Ukraine), der Bau von pipelines (Syrien) oder der „Seidenstrasse“ (Iran) verhindert. Und wenn man auf riesigen Ölvorkommen hockt, so wie Venezuela, stellt man die Liquidität des Landes in Frage.

Und wo man sich solche Aktionen nicht leisten kann, da „passiert“ dann ein Giftgasanschlag (Skrypal) oder man verhängt Sanktionen und Zölle um Druck auszuüben.

So wie es aussieht, scheint dies alles auch mit handfesten monetären Interessen einher zu gehen, diese Idee dieser NWO.

Und da muß man sich schon mal ernsthaft fragen, was für ein Menschenschlag das ist, der, zum einen, die Weltherrschaft anstrebt, und zum zweiten, auf diese Art und Weise, bzw. mit solchen Mitteln!

Zum Guten gereicht das nicht, zumindest nicht der Mehrheit der Menschen!

Seid wachsam!

Jürgen

Wer braucht Feindbilder?
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2 Kommentare

  1. Zulu,

    das mit den "Zukurzgekommenen" ist sicherlich ein Ansatz!  Aber dafür gibt es ja PS starke Verlängerungen!  😉

    Auch der Neid, möglicherweise hervorgerufen durch Minderwertigkeitskomplexe, ist immer ein Thema. Das soll auch ganze Völker betreffen, also nicht nur uns, uns wurden sie ja eingeredet. Andere sind da schon auch mal narzißtisch unterwegs!

    Ach ja, cookies kann man hier wieder ablehnen, lesenderweise.

    Und die Kommentarfunktion, ist auch fast wieder die alte!  🙂

    Grüße Jürgen

     

  2. Ja, wer braucht Feindbilder? Wickeltischunfälle mit kleinen Pimmeln. Beginnt doch bereits im Kindergarten oder auf dem Schulhof sichtbar zu werden. Dort gibt es immer einen der stänkert, andere unterdrückt, abzockt und erpresst. Gelingt ihnen das ohne großartig Gegenwehr zu erfahren, werden sie für´s ganze Leben von dieser Mentalität geprägt sein. "Hey, das funktioniert ja!" suggeriert das Belohnungszentrum im Gehirn. "Je fieser desto erfolgreicher!"

    War das schon immer so?

    Ich vermute mal ja. Früher war es größere Höhle des Nachbarn, dem man dafür mit der möglichst GRÖßEREN Keule auf die Nuss kloppt. Heute sind es eben andere Statussymbole, wie Supersportwagen und Megayachten. Anstatt das Geld (welches man zu Lebzeiten niemals ausgeben kann) zu spenden/zu teilen geht es nur um Protz: "Seht her, mein Pimmel ist doch  der AllerAllergrößte!" (…es sind ja wirklich meißtens Männer).

    Die Prägung eines neugeborenen Menschenkindes erfolgt in den ersten 3-6 Lebensjahren. Dann, wenn alle Synapsen nach & nach verknüpft werden. War auch kein Kind von Traurigkeit…und meine Eltern öfter in der Grundschule als ich, haha! Aber irgendwann hab auch ich begriffen, daß anderen Schaden zuzufügen nicht der Lebensinhalt sein KANN. Es ist viel schöner zu helfen und zu geben. Das muß man eben erlernen, oder man lernt es möglicherweise nimmermehr? Dann wird man Politiker.

    LG Zulu

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