Lassen die USA die Ukraine fallen? | Dr. Josef Braml im Interview

In diesem Interview spricht Helmut Reinhardt mit Dr. Josef Braml u.a. über die geheimen US-Dokumente, die jüngst auf Twitter und anderen sozialen Medien veröffentlicht wurden. Ein weiteres Thema ist der Wahlkampf um das Präsidentenamt in den USA, dem sich ein wahrscheinlich gesundheitlich stark angeschlagener Joe Biden noch einmal stellen will.

Dr. Josef Braml ist Bestseller-Autor, USA-Experte und Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Denkfabrik Trilaterale Kommission – einer einflussreichen globalen Plattform für den Dialog zwischen Amerika, Europa und Asien. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung in angewandter Forschung und Beratung weltweit führender Think Tanks, unter anderem bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Aspen Institut, der Brookings Institution, der Weltbank und als legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus.

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Lassen die USA die Ukraine fallen? | Dr. Josef Braml im Interview
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1 Kommentar

  1. Dieses Interview brachte für mich doch einige verwunderliche Aussagen. Sinngemäß: Die Amerikaner sind keine Kriegspartei und wollen es auch nicht werden. Da frage ich mich, warum liefern dann doch hauptsächlich sie die Waffen und Geheimdienstinformationen für die Offensiven der Ukrainer?

    Ferner Bramls Aussage sinngemäß: Die Amerikaner wollen kein zerfallendes Rußland, weil dann große Teile an China fallen könnten, was die Amerikaner auf gar keinen Fall wollen. Welches Ziel verbinden dann die Amerikaner überhaupt mit dem Ukraine-Krieg, wenn sie nicht die Rofstoffe Sibirien haben wollten?

    Zuletzt noch der Höhepunkt des Herrn Braml sinngemäß: „Amerika wird für uns nicht in der Ukraine die Kohlen aus dem Keller holen.“ Die Amerikaner werden also irgendwann sagen, wir haben mit dem Ukraine-Krieg eigentlich gar nichts zu tun, macht also ihr Europäer euern Scheiß alleine weiter. Warum haben dann die Amis die Ostseeröhren in die Luft gesprengt und auf wessen Konto gehen dann die bisher gefallenen ca. 300.000 jungen Ukrainer und Russen?

    Vom ersten Tag an war klar, daß die Ukraine diesen Krieg gegen eine Atommacht nicht gewinnen kann. Der Wirtschaftskrieg hat vom ersten Tag an nicht funktioniert! Warum haben dann aber Slomka, Baerbock und Zimmermann ununterbrochen für Waffenlieferungen weiter getrommelt? Und welcher Gewinn sollte aus unserer Kriegsbeteiligung erzielt werden?

    Die Ukraine war jahrhundertelang ein Teil Rußlands, von der Ukraine aus erfolgte auch die Christianisierung Rußlands, was ging der Krieg uns an, dem nicht-souveränen Staat, dessen Frauen gar keine Soldaten mehr für Kriege gebären? Und jetzt sagen die Amis, macht den Kram alleine weiter. Wir haben noch andere Probleme, insbesondere China. Die Ukraine ist und bleibt euer Problem.

    Ich weiß nicht, ob man sich aus der Verantwortung so einfach stehlen kann wie Herr Braml meint. Diejenigen, die diesen Angriffskrieg des anglo-zionistischen Westens führen mußten, haben nichts vergessen.

    https://de.rt.com/kurzclips/video/168375-lawrow-an-usa-wir-werden/

    „Wir werden nicht vergessen, wir werden nicht vergeben“, versicherte Lawrow gegenüber den Pressevertretern.

    https://odysee.com/@RTDE:e/Lawrow-an-die-USA-Wir-werden-nicht-vergessen-nicht-vergeben:2?src=embed

    Vermutlich wird Lawrow in New York die Röhrensprengung ansprechen und eine Brandrede gegen die USA halten! Während Guterres voll auf der Gegenseite steht und weinerlich über die fehlenden Getreidelieferungen jammern wird!

    Gut möglich, daß sich die USA aus ihrer Verantwortung stehlen werden, so ähnlich wie sie sich aus dem Vietnam-Krieg verabschiedeten. Nicht wie der schmähliche Abzug aus Afghanistan, sondern als Ergebnis eines innenpolitischen Parteiengezänks wie damals bei Nixon.

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