Ein schicksalshafter Moment der Geschichte steht uns bevor

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Liebe Leserinnen und Leser, ich habe Ihnen erklärt, dass es keine russische Niederlage in der Ukraine gegeben hat und auch keine russische Niederlage geben wird.  Ich habe Sie darüber informiert, dass Putin und der Kreml sich zu einem wichtigen Punkt verpflichtet haben, der Russland von den USA unterscheidet, nämlich dass Russland das Völkerrecht befolgt und die USA nicht. Deshalb hat es auch keine „russische Invasion in der Ukraine“ gegeben, wie sie von westlichen Propagandisten verkündet wird. Kiew, die Arbeitsweise der ukrainischen Regierung sowie die Städte und die Infrastruktur der Westukraine wurden nicht angegriffen. Der Kreml hat seine Militäroperationen auf die Gebiete in der Ukraine beschränkt, in denen die mehrheitlich russische Bevölkerung von ukrainischen Streitkräften beschossen, besetzt und ermordet wurde und die im vergangenen Februar einer Invasion einer großen, vom Westen ausgebildeten ukrainischen Armee und neonazistischer Milizen ausgesetzt waren, die die beiden von der russischen Regierung anerkannten unabhängigen Donbass-Republiken stürzen sollten. Die Republiken baten Russland um ein Eingreifen, wodurch die „begrenzte Militäroperation“ nach internationalem Recht legal wurde.

Wie meine Leser wissen, halte ich die begrenzte Operation für einen Fehler, da sie den Konflikt in die Länge gezogen und es dem Westen ermöglicht hat, sich tief einzumischen, was einen größeren Krieg verspricht, der wahrscheinlich zu einem Atomkrieg führen würde. Ich war und bin der Meinung, dass Russland auf das Risiko eines Atomkriegs hin die Legalität in den Vordergrund gestellt hat.

Mit den Referenden in den vier Gebieten über die Frage, ob die Einwohner eine Wiedervereinigung mit Russland wünschen, hat der Kreml nun versucht, den Zwang des Völkerrechts zu beseitigen. Es ist klar, dass die Abstimmung mit „Ja“ ausfallen wird und dass die Duma und der Kreml die Wiedereingliederung der ehemaligen russischen Gebiete in Russland rasch vorantreiben werden.

Wenn die Ukraine den Krieg fortsetzt, bedeutet dies eine direkte ukrainische Aggression gegen Russland selbst. Damit sind die Hände des Kremls frei, denn der Krieg wird zu Russlands Antwort auf die ukrainische Aggression. Zu diesem Zeitpunkt wird allen Beteiligten klar sein, dass Kiew, die ukrainische Regierung sowie die Städte und die Infrastruktur der Westukraine keine Immunität mehr genießen. Mit anderen Worten: Es wird ein echter Krieg mit verheerenden Folgen für die Ukraine und möglicherweise auch für alle westlichen Lieferanten von Waffen und Geheimdienstinformationen.

Die Amerikaner sind darauf nicht vorbereitet, denn alles, was sie über den Konflikt gehört haben, ist russophobe Propaganda und falsche Berichterstattung über die Realität.

Larry Johnson, ein ehrlicher und kompetenter Kommentator, wiederholt diese Darstellung und fügt hinzu, dass der Westen nicht über die Kapazität verfügt, Waffen und Munition in dem Umfang herzustellen, der für einen vollständigen Krieg erforderlich wäre, und dass die europäischen Volkswirtschaften infolge der US-Sanktionen gegen Russland vor dem Aus stehen. Die Botschaft lautet, dass die USA/NATO keine Möglichkeit haben, eine rasche russische Eroberung der Ukraine zu verhindern, es sei denn, sie greifen zu einem Atomkrieg, in dem die westliche Welt aufhören würde zu existieren.

Dass wir in diese äußerst gefährliche Lage geraten könnten, liegt daran, dass es im Westen keine ehrlichen und unabhängigen Medien und keine ehrlichen und kompetenten Russlandexperten gibt. Im Grunde genommen gibt es im Westen keine Intelligenz bei den Entscheidungsträgern und keine genauen Informationen, die zur westlichen Bevölkerung durchdringen.

Ich und einige andere haben große Anstrengungen unternommen, aber wir werden als „Verschwörungstheoretiker“, „russische Agenten/Dummköpfe“ usw. bezeichnet und mit anderen Bezeichnungen belegt, mit denen diejenigen diskreditiert werden, die die Realität der Situation tatsächlich verstehen. Die zunehmende Einschränkung dessen, was gesagt werden darf oder was beachtet werden muss, hat zu massiver Unwissenheit geführt, während wir uns einem möglicherweise schicksalhaften Moment in der Geschichte nähern.

Hier geht´s zu

Larry Johnsons Artikel > MEHR ÜBER DAS REFERENDUM, DAS DAS SPIEL VERÄNDERT (> LINK)

(Visited 376 times, 1 visits today)
Ein schicksalshafter Moment der Geschichte steht uns bevor
7 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

7 Kommentare

  1. @ Agincourt
    Bist Du dort als Kriegsreporter unterwegs, oder sitzt Du im Befehlsstand von Putin, dass Du so genau über irgendwelche Strategien dbzgl. bescheid zu wissen glaubst? Oder woher willst Du um diese Strategien wissen? Niemand, der nicht vorort ist, oder eingeweiht ist, weiß was da wirklich vor sich geht. Keiner der beiden Beteiligten wird seine Strategien veröffentlichen. Als Außenstehender würde ich mir nie erlauben, so kompakt darüber zu spekulieren, ohne handfeste Beweise dafür zu haben. Oder bist Du Militärstratege?

  2. Warum gehen die Leute wählen, wenn im Hintergrund die Amerikaner doch alles steuern?

    Die folgende Erkenntnis ist dem Herrn Grupp sicher nicht leicht gefallen, sondern dies sagt er bestimmt nur aus Angst um seine Existenz und die seiner Mitarbeiter. Er sagt deswegen etwas, was sonst nur „Verschwörungstheoretiker“ sagen, weswegen er niemals mehr zu den allesamt tendenziösen Talk shows eingeladen werden dürfte, wo er bisher als Vorzeigeunternehmer mitspielen durfte.

    https://www.focus.de/finanzen/news/ukraine-krieg-trigema-boss-wolfgang-grupp-der-amerikaner-steuert-alles-im-hintergrund_id_152986759.html

    Wolfgang GruppTrigema-Boss verwirrt mit Aussage: „Der Amerikaner steuert alles im Hintergrund“

    Mittwoch, 28.09.2022, 17:20

    Der Trigema-Boss Wolfgang Grupp versteht nicht, warum die Deutschen plötzlich Putin als Todfeind betrachten. Er glaubt, dass die USA im Hintergrund alles steuern und die einzigen Gewinner dieses Krieges sind.

    Der Chef des Textilherstellers Trigema, Wolfgang Grupp, hat in einem Interview mit „BW24.de“ Stellung zum Ukraine-Krieg bezogen. Grupp sagte dem Portal: „Ich verstehe nicht, dass man 20 Jahre mit Herrn Putin bestens befreundet ist, sich 100 Prozent abhängig macht und innerhalb von zwei Monaten ist man Todfeind! Das gibt es nicht.“

    Da müsse schon länger etwas geschehen sein, so Grupps Vermutung. Der Firmen-Patriarch glaubt, dass „der Amerikaner im Hintergrund alles steuert, damit er Weltmacht bleibt.“ Die USA seien der einzige Gewinner an diesem Krieg.

    Grupp: „Mit Großspurigkeit Waffen in die Ukraine geliefert“

    Grupp sagt weiter in dem Interview: „Wenn wir mit einer Großspurigkeit für Milliarden Waffen in die Ukraine liefern und gleichzeitig sagen: Kein Problem, das müssen die Bürger und die Wirtschaft bezahlen. Das sind Aussagen, die ich nicht verstehen kann.“ Er habe noch nie erlebt, „dass man einen Streit beendet, indem man dem einen ein größeres Messer und dem anderen eine größere Axt gibt.“

    Grupp pocht stattdessen auf Verhandlungen mit Putin. Sonst könne der Krieg nicht beendet werden. Der Unternehmer hat mit seiner Firma eine hohe finanzielle Belastung durch den Krieg. Neulich sagte er im Interview mit FOCUS online , seine Kosten für Gas hätten sich in den vergangenen beiden Jahren verzehnfacht. „BW24.de“ sagte er nun, er werde „dafür bestraft“, dass er auf Gas umgestellt habe.

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/fuenffacher-strompreis-trigema-boss-wolfgang-grupp-schlaegt-alarm-dann-droht-uns-sicher-eine-grosse-entlassungswelle_id_129225524.html

    • Tja, der viel belächtelte und selbst haftende schwäbische Unternehmer, der so gar nicht in die aktuelle wirtschaftliche oder politische Welt hineinpassen will! Was soll man dazu noch sagen, außer, das es irgendwie zusammenhängen muß?!

      Wer schon immer bemüht war, wirtschaftlich für sich selbst gerade zu stehen, warum sollte er jetzt, politisch, ein Blatt vor den Mund nehmen? Die Konsequenz des Seins manifestiert sich wie und wo?

      Weder beim Daimler noch im Reichstag!

  3. Vermutlich wird nach der Eingliederung der Donbass-Republiken bei einem einzigen weiteren Artillerieangriff der Ukrainer der russische Botschafter in Kiew die Kriegserklärung überreichen und die ganze Ukraine wird sehr schnell komplett erobert werden. Damit ist das Faustpfand des anglo-zionistischen Westens, sein Stellvertreter-Kriegsstaat Ukraine, weg, und die hochmütigen Polen werden Lemberg nicht bekommen. Und der anglo-zionistische Westen wird diesen enormen Verlust verkraften müssen, weil ihm gar nichts anderes übrigbleibt, außer seinen weiteren Absturz zuzusehen.

    Dazu würde ganz gut passen, daß die beiden Northstream pipelines außer Betrieb sind, wer immer das auch angezettelt hat, und Gazprom jetzt auch kein Gas mehr über die ukrainischen Pipelines mehr schicken will. Die Russen wären blöd, wenn sie ihren Feinden, d. h. dem anglo-zionistischen Westen, jetzt gestatten würden, aus der Energie-Falle noch herauszuspringen. Jetzt oder nie soll das „Lügen-Imperium“ zusammenklappen mit Hilfe des Väterchen Frost und der Deindustrialisierung West-Europas.

    Da wird man sehen, inwieweit Frau Baerbock Erfolg hat, die russischen Wirtschaft zu ruinieren. Als Außenminister sich solche Worte zu erlauben, zeigt schon mit welchen Idioten wir gesegnet sind; denn man soll den Tag nie vor dem Abend loben.

    Schopenhauers Aphorismen:

    45. Zorn, oder Haß in Worten, oder Mienen blicken zu lassen ist unnütz, ist gefährlich, ist unklug, ist lächerlich, ist gemein. Man darf also Zorn, oder Haß, nie anders zeigen, als in Taten. Letzteres wird man um so vollkommener können, als man ersteres vollkommener vermieden hat. – Die kaltblütigen Tiere allein sind die giftigen.

    • „Vermutlich wird nach der Eingliederung der Donbass-Republiken bei einem einzigen weiteren Artillerieangriff der Ukrainer der russische Botschafter in Kiew die Kriegserklärung überreichen und die ganze Ukraine wird sehr schnell komplett erobert werden.“
      ————-
      Eine Wiederholung der Operation „Bagration“ in der UA ? Nach der bisherigen Vorstellung der russischen Armee in der UA bin ich da mittlerweile selbst recht skeptisch geworden.
      Gut – es ist ein „NATO“-Krieg, in dem die „NATO“ die Zelenskij-Clique zumal im Bereich der „Intelligence“ mit mutmaßlich allen Kräften, die sie besitzt, unterstützt (bei den Waffensystemen noch nicht – v.a. im Bereich Panzer und Flugzeugen wurde hier bisher noch fast alles ausgespart). Und diese Kräfte sind zweifellos beträchtlich, selbst wenn die Leistung der „NATO“-Truppen in AFGH erbärmlich war. Oft wurde behauptet, daß die „NATO“-Truppen in AFGH -wie schon die U.S.A. im Irak, die nur davon träumen konnten (und können, denn sie sind ja noch dort), wie die Russen in der UA rund 25% des Staatsgebietes effektiv zu kontrollieren, obwohl großmäulig „mission accomplished“ verkündet wurde- „underpowered“ waren. Das ist zweifellos wahr, zumal im Irak hatten die US-Generäle früh darauf hingewiesen. daß die Strategie der G.W.Bush-Kamerilla, den Krieg mit kleinen, hochmobilen Verbänden und High-Tech-Waffen zu entscheiden, im Irak angesichts der Größe des Landes (es ist aber über 100,000 qkm kleiner als die UA) und dessen Volkszahl (ca.25 Mio.EW, die UA hat +40 Mio) scheitern werde. Und so kam es dann ja auch.
      Insofern erstaunt der russische Ansatz, allerdings bleiben die Kriegsziele Moskaus jenseits z.T. schräger politischer Stellungnahmen („Denazifizierung“, aber die gefangene „Nazi“-Asov Soldateska wurde unlängst gegen russische POW`s an Selenskij zurückübergeben, der das sogleich propagandistisch ausschlachte, indem er prahlerisch behauptete, er habe „Wort gehalten und die Jungs zurück geholt“ – selbst wenn sich seine großspurigen Ankündigunge ursprünglich auf eine Entsatz-Offensive gegen Mariupol bezogen, die nie stattfand- und auf diese Weise seine Position in radikal-nationalistischen Kreisen der UA stärken konnte) unklar.
      Aber der schnelle, russische Vormarsch der ersten paar Kriegswochen war bald beendet, denn die angesetzten Kräfte waren offenkundig zu schwach (was sich v.a. bei dem Versuch zeigte, von Cherson weiter auf Nikolajew vorzustoßen), um zum vernichtenden Schlag auszuholen – auch wenn man unterstellt, daß die Operation im Norden gegen Kiew und Charkow nur „Maskirovka“ war; eine Finte, um die UA zur Ausdünnung ihrer Streikräfte in Süd-UA zu zwingen, dem wegen der Landbrücke zur Krim und deren herausragender, ökonomischer Bedeutung mutmaßlich wirklichen Angriffsziel der russischen Truppen (bisher 200,000 Mann + 100,000 Mann aus den sog.unabhängigen Republiken). Aber der Stoß im Süden ist wie gesagt nicht an sein Ende gekommen, er versandete ca.30 KM südlich von Nikolajew, seither herrscht ein blutiges Patt – Versuche der UA, hier eine Gegenoffensive zu starten, sind allesamt unter schweren Verlusten zusammengebrochen. Aber es war, auch wenn das angesichts der Opfer- und Verlustzahlen Kiews als zynisch erscheinen mag, ein propagandistischer Erfolg Kiews, überhaupt eine Gegenoffensive starten zu können (in der Süd-UA hatten internationale Konzerne wie Carlyle unter der korrupten Zelenkij-Junta riesige Landflächen zu Schleuderpreisen erworben, die ihnen nun von den Russen abgenommen wurden – mittlerweile durch die Referenden verfestigt. Die wollen die gierigen Investoren wiederhaben, um jeden Preis; natürlich haben diese die Ukrainer zu zahlen).
      Im Zentrum der Front -westlich Donezk, einem wg. des jahrelangen Beschusses von Donezk durch Zelenskij-Soldteska erklärten Schwerpunkt der russischen Operation- ging es bisher fast gar nicht voran und der Beschuß der Stadt geht weiter. Womöglich -wie der am Ende auslaufende Vorstoß im Süden- stellt sich dieeser Mißerfolg auch als eine Folge der langen Belagerung von Mariupol dar. Die öffentlich verkündete Absicht der russischen Militärführung, signifikante militärische Fortschritte im ehemaligen Oblast Donezk durch eine Rückverlageung der Truppen der Nordgruppe dorthin zu erreichen, blieb westlich von Donezk aus – weiter als punktuell 20 KM konnnten die UA-Truppen nicht zurückgedrängt werden: Zu wenig, um eine Einstellung des Artilleriebeschusses der Stadt zu erzwingen. Seither -das muß man zugeben, selbst wenn man das Zelenskij-Regime als kriminell und gefährlich erkennt- hat die UA trotz nachweislich schwerster Verluste (allein im eingekesselten Mariupol um 20,000 Mann) eine unerwartete z.T. bemerkenswerte Zurückgewinnung der Initiative gezeigt.
      Die seither v.a. im Zentrum der Front zu beobachtende Strategie der Russen, frontal stark befestigte Stellungen der UA mit massiver Artillerie anzugreifen, führt nur kilometerweise voran, demotiviert zweifellos die Truppen (die wohl ohnehin als „Vertragsarmee“ von z.T. zweifelhafter Motivation sind; ein Problem, das auch die UA erfahren muß, aber trotz -oder gerade ?- der Wunden, die dem Land geschlagen wurden, offenbar besser bewältigt) und erinnert sehr an den Dilettantismus von militärischen Entente-Genies wie Haig, Joffre oder Nivelle im 1.Weltkrieg. Das von russischer Seite oft vorgebrachte Argument, diese Strategie „nutze die UA ab“, ist natürlich -ohne hier über die Gründe dieser Strategie zu spekulieren; auffällig ist v.a. die bescheidene Rolle, die die russische Luftwaffe in der ganzen Operation bisher spielt, obschon RU bis jetzt unzweifelhaft die Luftüberlegenheit besitzt- eine kurzsichtige Ausrede, denn der Angreifer nutzt sich bei dieser Art von Kriegführung in der gleichen Weise ab. Festzuhalten bleibt, daß die russische Armee zu schnellen und raumgreifenden Operationen wie noch in der Eröffnungsphase des Krieges nicht mehr in der Lage zu sein scheint – das dürfte weniger an den (sicherlich auch erheblichen) Verlusten liegen als an einer „versumpften“ Kommandostruktur auf der mittleren und höheren Ebene – Erinnerungen an Samsonow, Remmekampf oder Brusilov werden wach.
      Die UA gewinnt so wertvolle Zeit und verstärkt -sehr gefördert durch „westliche“ Waffenlieferungen und die v.g.“Intelligence“- ihre Truppen und Aufstellungen.
      Die russischen Truppen benötigten offenbar einen Impuls – ob der allein durch die Vergrößerung der Truppenstärke von 300,000 auf 600,000 Mann zu erreichen ist, wird sich zeigen (zudem sprach der von Putin zu Gunsten von Shoigu kalt gestellte General Strelkov, der aber wohl in den Streitkräften weitaus größere Populartität genießt als der vielerots verachtete Shoigu, unlängst von mindestens 1 Mio Mann zusätzlich benötigter Soldaten).
      Zudem verschiebt sich die Ausrüstung der UA-Truppen nach den schweren Verlusten an vorrangig ex-sowjetischem Gerät hin zu weit moderneren und leistungsstärkeren „NATO“-Waffen, und mit zunehmender Kriegsdauer wird es mehr und mehr UA-Soldaten geben, die, trainiert und ausgebildet im „Westen“, dessen industrielles Potential -umgestellt auf Kriegswirtschaft- theoretisch nahezu unbeschränkt ist, diese Systeme auch beherrschen.
      Schwierig ist die Lage der UA allerdimgs durch den aufgrund der Kriegsdauer zunehmenden Verlust ihrer militärischen Infrastruktur und ihres einst beachtlichen militärisch-industriellen Komplexes, die diese bald vollständig von ihren „westlichen“ Nannies abhängig gemacht haben wird. Eigentlich ein Unding in einem „klassischen“ Großkrieg zweier hoch industrialisierter Staaten. Der Krieg wird daher zusehends von Polen aus als „Hinterland“ geführt werden müssen mit allen Risiken, die diese Stategie in sich birgt.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*