Das Putin-Interview: Eine Erholung von dem Gesülze deutscher Staatsfunker und Jubelmedien

von Hans Egeler (opposition24)

Tucker Carlson / sdxl

Die deutschen Medien  befinden sich wesentlich in der Hand nordamerikanischer Hochfinanz oder wurden 1945 von den US-Alliierten designiert.  Entsprechend sind die Generalvolksverblödung und das Gesülze von ARD & ZDF  die tägliche Misere. Da wirkte das ungekürzte Interview mit Wladimir Putin heute Nacht wie eine  Frischzellenkur (hier mit deutschen Untertiteln). Im Folgenden ein paar kurze Eindrücke.

Eine unverzeihliche Konterrevolution im deutschen Medienwesen: Der Interviewte konnte ausreden

Als “katastrophal” an dem Interview muss für jeden deutschen Groß-Chefredakteur gelten, dass der politische Gegner ausreden konnte. So etwas darf es für gegenläufige Meinungen in Deutschland seit Goebbels Zeiten nicht geben und das dürfte – unabhängig vom Inhalt – als schwerer “Mangel” dem US-Journalisten Tucker Carlson angelastet werden.  Brüsseler EU-Magnaten haben umgehend Einreiseverbot gefordert.

Egal, was man von Putin hält: Das Original ist informativer als das Manipulierte, das man uns serviert

Putins Tour d´ Horizon war gewaltig. Er begann im Jahr 800 plus x mit der Gründung von Russlands Vorläufern und endete – unter stetiger Befragung – im Schützenloch des Ukrainekrieges. Zu bemerken war, dass hier tatsächlich der Schachspieler saß. Er lässt Witz und Ironie zwar aufblitzen, stellt Emotionales aber zurück, hakt es ab und sagt, dass sich damit politisch nicht arbeiten lasse. Das ist das krasse Gegenteil der puren Emotion, die unsere außenpolitischen und sonstigen Schnattergänse am laufenden Band bis zum Haareraufen verbreiten. Rein atmosphärisch erhellt sich, dass unsere altparteilichen Halmaspieler gegen russische Schachkönner keine Chance haben.

Putin sucht vergebens nach Verstand in der Berliner Politik

Putin sagt immer wieder, dass er etwas nicht wisse und nicht verstehe. Der vor Selbstsicherheit platzende Habeck-Scholzismus ist dazu ein peinlicher Kontrast. Putin zählt zum Beispiel die noch funktionierenden Pipelinestränge auf, die Deutschland  billige Energie liefern könnten Sie alle werden geblockt von der Ukraine, von Polen und von Deutschland, das den Polen aber Geld für den Einkauf der wesentlich teureren Energieträger auf dem Weltmarkt zahle.  Putin wiederholt, dass Russland Gas und Öl sofort wieder liefern würde. Er rätselt, wie eine deutsche Regierung ihr Land sehenden Auges derart versenken könne. Seine Erklärung: Inkompetenz in Berlin. Wer wollte da widersprechen?

Für den kopfschüttelnden Putin wäre ein “Angriff nach Westen” völlig irrational. Der aktuelle Konflikt in der Ukraine habe Bürgerkriegszüge und werde heilen

Anders als die deutschen Taurus-Vernichtungstrommler und sonstige Zimmerflaks sieht Putin eine angebliche russische Bedrohung Westeuropas als absurde Zweckpropaganda an. Aus seiner Sicht sei dieser Gedanke irrational und so mache man keine Politik. Hoch interessant schließt das Gespräch ab Minute 2:05:00 mit Putins Feststellung, dass der Krieg zu einem Ende kommen und sich – nach langer Zeit – die gerissenen Wunden zwischen Russland und der Ukraine wieder schließen würden.

Putin hatte ausreichend Zeit gewährt und “Open end” vereinbart. Tatsächlich war Carlson nach mehr als zwei Stunden satt und hatte keine Fragen mehr.

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