Amerika hat eine Dritte-Welt-Wirtschaft

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Der Beschäftigungsbericht vom Freitag, so die Finanzpresse, „übertraf alle Prognosen“, mit einem monatlichen Beschäftigungszuwachs von 303.000, verglichen mit dem Durchschnitt von 231.000 im letzten Jahr. Die Biden-Wirtschaft kommt in Fahrt. (>LINK auf englischsprachige Statistik-Website)

In Wirklichkeit zeigt der Beschäftigungsbericht, dass die Vereinigten Staaten ihren Absturz in die Dritte Welt fortsetzen.

Eine Wirtschaft der ersten Welt zeichnet sich durch eine hohe Produktivität, eine hohe Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe und industrielle Arbeitsplätze aus. Eine Dritte-Welt-Wirtschaft zeichnet sich durch Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor und in der Regierung mit geringer Produktivität aus. Wie ich seit 30 Jahren berichte, sind die USA von der ersten zur dritten Welt übergegangen.

Der Beschäftigungsbericht zeigt dies. Im März verlor Amerika Arbeitsplätze in der Metallerzeugung, der Herstellung von Metallerzeugnissen, der Maschinenherstellung, der Herstellung von Computern und elektronischen Produkten, der Herstellung von Computern und Peripheriegeräten, der Herstellung von Kommunikationsgeräten, der Herstellung von Halbleitern und anderen elektronischen Bauteilen, der Herstellung von elektrischen Geräten, Apparaten und Bauteilen, der Herstellung von Möbeln und verwandten Produkten, der Lebensmittelherstellung, der Herstellung von Textilerzeugnissen, der Herstellung von Bekleidung, der Herstellung von Kunststoff- und Gummierzeugnissen sowie der Herstellung von Leder und verwandten Produkten.

190.000 der Arbeitsplätze entfallen auf den Dienstleistungssektor und 71.000 auf den öffentlichen Dienst. Mit anderen Worten: 86 % des Beschäftigungszuwachses entsprechen dem Muster der Dritten Welt. Die Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor betreffen den Groß- und Einzelhandel, das Gesundheitswesen und die Sozialhilfe sowie Kellnerinnen und Barkeeper.

Die High-Tech-Arbeitsplätze, die uns als Gegenleistung für die Verlagerung der US-Produktionsindustrie versprochen wurden, sind kaum zu sehen und haben den verdrängten Produktionsarbeitern sicherlich keine Chancen geboten. Darüber hinaus zielen die meisten Hightech-Jobs – KI, Robotik, Softwareprogramme – darauf ab, Menschen aus der Belegschaft zu verdrängen.

Die Verlagerung der US-Produktion ins Ausland hat die Mittelschicht, die Haushalte der Bundesstaaten und Kommunen sowie die Aufstiegsleiter zerstört und den Reichtum des Landes auf ein Prozent der Bevölkerung konzentriert.

Dieses eine Prozent selbst umfasst eine riesige Vermögensspanne von 11 Millionen Dollar bis 200.000 Millionen Dollar, was sicherlich keine vergleichbaren Vermögenspositionen sind. Der Unterschied ist derselbe wie zwischen 11 und 200.000 Dollar. Der amerikanische Reichtum konzentriert sich in den Händen von Multimilliardären, die ein Zehntel von einem Prozent oder weniger der Bevölkerung ausmachen.

Das verräterische Zeichen einer Dritte-Welt-Wirtschaft ist die Konzentration des Reichtums in den Händen einer winzigen Minderheit. In den Vereinigten Staaten von Amerika wird dies „Demokratie“ genannt. Und die Zunahme von Dritte-Welt- Arbeitsplätzen wird fälschlicherweise als wirtschaftlicher Fortschritt dargestellt.

Sie werden nie aufhören, uns zu belügen.

erschienen am 8. April 2024 auf > Paul Craig Roberts Website > Artikel

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Amerika hat eine Dritte-Welt-Wirtschaft
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4 Kommentare

  1. Das ist ja nichts Neues:

    Mit der Weltreservewährung konnte sich die USA (und kann es zumindest im Moment noch) den Reichtum der Welt aneignen.

    Dazu ist notwendig, ein Militär und Geheimdienst zu haben, die alle Regierungen beseitigen können, die den Dollar nicht akzeptieren.

    Hilfreich dabei die Kontrolle über Ressourcen in der Welt, die jeder braucht, und die dann nur in Dollar gehandelt werden dürfen (Petrodollar).

    Der Petrodollar steht aber aufgrund der Sanktionspolitik der USA gegen den Iran und Syrien vor dem Ende. Denn die Länder mussten Lösungen ohne den Dollar finden.

    Durch den Reichtum der Welt: Die USA geben Dollar, die ich unbegrenzt praktisch ohne Kosten erzeugen und erhalten Waren, Immobilien, Patente, Aktien, Häfen, Ackerflächen in aller Welt.

    Und die anderen Dollar, die immer schneller entwertet werden und nicht als Anlagevermögen taugen.

    Für die USA sind und waren: Rüstungsindustrie / inkl. Luft- und Raumfahrt wichtig. Dazu die Öl- und Gasindustrie. Dazu Informationstechnologien und Mobilfunk.

    Alles andere konnte ja einfach woanders produziert werden. Sie waren dann aber so gierig und dumm, das direkt in China produzieren zu lassen, statt z.B. in Europa die Industriekapazitäten zu behalten und das dahin auszusourcen.

    Dadurch ist in der Breite in den USA wenig Industrie, wenig Industriekultur vorhanden. Weite Teile sind einfach riesige Agrargebiete. Und die Großstädte leben halt von dem Einsickern des mit Dollar geraubten Reichtums, der dann über Dienstleistungen mehr schlecht als recht Teile der Bevölkerung erreicht.

    Und viele der Dienstleistungen kreisen um den Konsum und die Unterhaltung.

    Da in den USA keine landesweite Industrie existiert, gibt es auch keine landesweit gepflegte Infrastruktur.

    Um es mal plakativ zu formulieren: Die USA funktionieren nach dem Motto: Mehr Brot für heute, weniger Brot für morgen.

    Das sieht man z.B. bei der amerikanischen Forstwirtschaft: Die arbeitet mit totalem Kahlschlag von Flächen. Mehr Geld sofort, weniger Geld später. Man kann ja neue Waldflächen kaufen und abholzen.

    Das zeigt sich auch bei den horrenden Kosten des US-Gesundheitssystem. Das kostet viermal so viel wie bei den Europäern pro Kopf. Und trotzdem haben die Amerikaner eine viel schlechtere Gesundheit und kürzere Lebenserwartung.

    Denn auch da gilt: Sie sparen heute, und achten nicht auf die Folgen für morgen.

    Was die USA allerdings tun: Sie protegieren ihre wenigen Schlüsselfirmen mit teilweise sehr unfairen Mitteln (z.B. Dieselaffaire mit US-Managern, um die Tesla den Weg zu ebnen). Oder I-Phone-Apple und Microsoft, um die Leute ausspähen zu können.

    Auch das Schulsystem (dessen Finanzierung) ist in den USA extrem kurzfristig gedacht: Je nachdem wie reich die Kommune ist, wo eine Schule ist, haben die entweder ganz schlecht bezahlte Lehrer und große Klassen in uralten Gebäuden oder Grundschulen wo die Lehrer besser als bei uns Professoren bezahlt werden, kleine Klassen da sind und endlos Geld für Projekte und Materialien da ist.

    Voraussetzung für die gute Schule ist dann aber das Wohnen zwischen den Reichen…

    Die Sache dabei ist halt die: Seit es mit den USA bergab geht, pressen sie viel mehr Geld aus den „befreundeten“ Staaten insb. Deutschland heraus. Und am Ende wird auch Deutschland eine 3. Welt Wirtschaft haben, weil die USA alles tun, um die hiesige Industrie zu zerstören oder zum Abwandern in die USA zu bewegen.

    In einer Analyse wurden 4. Gründe für den Erfolg Deutschlands genannt:
    1. die best ausgebildeten Arbeitskräfte mit dem Fokus auf Industrie
    2. eine lange Tradition der Industrie und des Gründens von Industriebetrieben
    3. sozialer Friede und langfristige politische Entscheidungen, nach dem Motto: weniger jetzt, mehr später (z.B. auch bei der Verschuldung bis vor einigen Jahren
    4. die Konzentration auf Hoch-Technologie, z.B. im Maschinenbau, der Chemieindustrie, usw…

    Und an allen den Säulen sägen die US-CIA-Grünen und die US-CIA-Roten und die US-CIA-Gelben zur Zeit.

    1. Mit Zuwanderung von Millionen Analphabeten sinkt die Qualität der Facharbeiter ins Bodenlosen.
    2. Mit ständiger Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Gründungen wird langfristig die Tradition unterminiert.
    3. Mit einer Politik, die sich v.a. an den Interessen von Minderheiten orientiert, wird der Konsens in der Gesellschaft aufgekündigt und soziale Spannungen erzeugt, die den Frieden in Deutschland unterminieren. Zuwanderung mit Tricksen gegen die Bevölkerungsmehrheit. Nichtabschieben mit Tricksen. Genderwahnsinn. Kinderfrühsexualisierung, usw…
    4. Konzentration auf Maschinenbau und Chemieindustrie ist langfristig nicht ohne wettbewerbsfähige Energiekosten möglich. Die Industrie wird sterben. Nicht morgen aber langsam.

    Und was ist dann hier übrig: Wir haben dann die ganzen Staatsbediensteten und die um den Staat aufgeblähten Organisationen, die von Steuergeldern leben, die lange von unserer Industrie (auch v.a. im Mittelstand) erwirtschaftet wurden. Bleibt das Geld aus, gibt es das schnelle abgleiten in eine 3. Weltwirtschaft auch hier.

    • Du sprichst mir hundertprozentig aus der Seele! Der Ahasver hat, mit wenigen Ausnahmen im Industriebereich abgesehen, etwa dem Harry Fuldt oder Albert Ballin, nur Interesse am kurzfristigen Finanzprofit. Dort wo er zu zur Herrschaft gelangt, wie in Polen vor den Teilungen, der Sowjetunion vor 1993 und im Deutschen Reich während der Weimarer Republik und bei uns jetzt, siehe Migration, hat er nicht langfristig im Interesse der Wirtsvölker gehandelt, so daß er aus ihnen immer wieder vertrieben wurde. Wenn eine fremde Elite ein Land beherrschaft, das schon seit undenkbaren Zeiten nur auf der Wanderschaft ist und das Land vollkommen total abgrast, ist es nicht verwunderlich, daß sie auch die USA nur ausnutzen und sich auf die Streitkräfte der Gojjim vertrauen, wie in der Ukraine, was jedoch problematisch ist, weil die Macht nur auf tönernen Füßen steht. Dabei möchte ich noch einmal betonen, daß der normale Jude auch ein ganz normaler Mensch ist, kein bißchen besser oder schlechter als jeder andere Mensch. Das Problem sind die sog. Machtjuden, wie Soros oder Larry Fink, und die in ihrem Schlepptau mitsegelnden nicht-jüdischen Plutokraten.

    • Ihre Schilderungen werden belegt durch die allerorten grassierende Korruption in Verwaltung&“Staat“: Bleiben die Steuergelder aus und kann die Wirtschaftsleistung die Bürokratie nicht mehr tragen, dann erhält sich die Bürokratie durch Korruption. Denn der Mißbrauch des „staatlichen Gewaltmonpols“ wird zum Mittel der Privilegiensicherung.
      Die „B.R.D.“ transformiert sich zu Schwarzafrika. „Qui bono“ ?

  2. „Amerika hat eine Dritte-Welt-Wirtschaft“, weil die USA vom Geld anglo-zionistischer Plutokraten beherrscht wird und die Industrieprodutkion aus deren kurzsichtigen Interesssen ins Ausland verlagert wurde. Gleichzeitig weigert sich diese Clique die Grenzen zu schließen, um die Löhne zu drücken und für ihre „menschenfreundliche“ Politik neue Wähler zu erschließen. Das ganze sieht leider wieder danach aus, daß eine jüdische Clique gegen ihr eigenes nationales Wirtsvolk handelt und sich auf ihr geradezu unglaublich starkes Militär verläßt. Wie stark diese Militär wirklich ist, verraten sie uns nicht. Wie sehen jedoch die punktgenauen Anfgriffe der Israelis im Libanon und Damaskus.

    Die USA haben sich inzwischen entschlossen, sich zu reindustrialisieren und parasitieren zu diesem Zweck weltweit an den ihnen treu ergebenen Marionettenregierungen, insbesondere in Deutschland. Deswegen ist der deutsche Sozialstaat schon unter Druck, was insbesondere die ältere Generation schwerstens treffen wird. Denn so Schopenhauer: „Armut im Alter – wenn die Kräfte nachlassen – ist ein großes Unglück!“ Auch in der Ukraine stürzt eine jüdische Clique um Selenskij und Schmyhal das slawische Wirtsvolk in einen aussichtlosen Krieg gegen das ungleich stärkere Rußland, das laut Schoigu schon mehr als 444.000 Soldaten verloren haben soll. Da Macron von einem Rothschild aufgebaut wurde, muß er die Niederlage der jüdischen Clique in der Ukraine unbedingt vermeiden, weil dies schwerwiegende nachteilige Rückwirkungen auf die Juden weltweit haben könnte.

    Alle diese Fehlentwicklungen hängen mit der „Demokratie“ und dem Wahlrecht zusammen, weil das wankelmütige Volk meistens Parteimitglieder wählt, die langfristig nur ihre eigenen Interessen vertreten. Woodrow Wilson gewann im Jahre 1916 die Wahl mit dem Slogan: „He kept us out of war.“ (Er hielt uns aus dem Krieg raus!) 1917 unterschrieb er dann den Krieg gegen das deutsche Kaiserreich! D. h. Versprechen von „demokratischen“ Führern bedeuten rein gar nichts!

    Da die USA sich immer mehr auf die Dritte-Welt-Wirtschaft zubewegen, recht eigentlich pleite sind, und das Interesse an Investitionen in US-Staatsanleihen abnehmen MUSS, besteht als einzige Möglichkeit, um die Hegemonie doch noch weiter zu sichern, darin, das immer noch intakte Militär in einem gewaltigen Krieg zum Einsatz zu bringen. Die Provokation Netanjahus in Damaskus war einer der vielen noch erfolgenden Aktionen dieser Art, bis irgendeiner sich zu seinem Unglück mit dem US-Militär einläßt und der große Krieg ausgelöst wird, der dann die Karten alle wieder neu mischen wird, wobei bei dem neuen Spiel dann auch Putin und Assad fallen könnten.

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