mRNA-Impfung: Nur scheinbar hohe Wirkung bei Senioren

Martina Frei (infosperber)

Die Schutzwirkung der Impfung wurde von Anfang an stark übertrieben. Das belegt eine Studie mit Senioren in Heimen.

Die Grippe-Impfung wurde früher als sehr wirksam eingestuft: 70 bis 90 Prozent Wirksamkeit sprach ihr beispielsweise das Bundesamt für Gesundheit zu. Doch im Jahr 2006 weckte eine Studie im angesehenen «International Journal of Epidemiology» grosse Zweifel. Sie wurde legendär, weil sie die vermeintliche Schutzwirkung der Grippe-Impfung raffiniert hinterfragte. Üblicherweise untersuchen Impfstudien einzig, ob die Impfung gegen die entsprechende Krankheit schützt.

Diese Studienautorinnen und -autoren aber machten noch «Gegenproben»: Sie prüften nicht nur, ob die Grippe-Geimpften seltener an Grippe erkrankten als die Ungeimpften. Sondern sie analysierten zum Beispiel auch die Zahl der Unfälle bei Grippe-Geimpften und -Ungeimpften.

Und siehe da: Die Grippe-Impfung schützte Senioren anscheinend ebenso gut vor schweren Verletzungen wie vor einer schweren Lungenentzündung. Wer gegen Grippe geimpft war – so das Ergebnis – wurde deutlich seltener wegen eines Unfalls oder einer Verletzung hospitalisiert, verglichen mit Senioren, die sich nicht gegen Grippe hatten impfen lassen.

Doch die Grippe-Impfung verhütet bekanntermassen keine schweren Verletzungen.

Die StudienautorInnen stellten weitere Rechnungen an: Sie untersuchten auch, ob Geimpfte oder Ungeimpfte öfter wegen Herzversagens oder aufgrund eines Schlaganfalls hospitalisiert wurden. Resultat: In allen Punkten waren die Grippe-Geimpften besser dran als die Ungeimpften.

Die Grippeimpfung schien Seniorinnen und Senioren sogar gegen den Tod aus allen möglichen Gründen zu schützen: Das relative Risiko zu sterben war bei den Grippe-Geimpften etwa 30 bis 60 Prozent tiefer als bei den Nicht-Grippegeimpften. Den scheinbar besten «Schutz» vor dem Tod, aber auch vor Unfällen, Verletzungen sowie vor Lungenentzündungen bot die Grippeimpfung sogar, bevor die Grippesaison überhaupt begonnen hatte.

Das war der Beweis, dass etwas nicht stimmte. Denn die Grippe-Impfung hat keine solch wundersame Wirkung.

Gegenproben gefordert – aber selbst nicht gemacht

Der wahre Grund für die Unterschiede bei Grippe-Geimpften und -Ungeimpften war: Die Studie verglich zwei Gruppen von Menschen, die von Anfang an ein unterschiedliches gesundheitliches Profil aufwiesen. Deshalb lebte die insgesamt gesündere Gruppe der Geimpften länger und musste weniger in Spitälern behandelt werden. Die vermeintliche Schutzwirkung der Grippe-Impfung könnte allein darauf zurückzuführen sein, dass die Gruppe der geimpften Senioren insgesamt gesünder war als die Gruppe der ungeimpften. Dieser Unterschied kann bei einem völlig wirkungslosen Impfstoff eine Schutzwirkung von fast 50 Prozent vorgaukeln.

In der Fachsprache heisst der Effekt «healthy vaccinee bias». Er besagt, dass Ergebnisse von Beobachtungsstudien stark täuschen können, falls die geimpften Studienteilnehmenden gesünder sind als die nicht-geimpften. Den eindeutigsten Nachweis, dass eine von zwei Gruppen aus gesünderen und/oder weniger riskant lebenden Teilnehmenden besteht, liefert die Angabe der Gesamtsterblichkeit in beiden Gruppen.

Solche «Gegenproben» wie in dieser Studie sollte man bei Beobachtungsstudien häufiger durchführen, empfahl der Epidemiologe Marc Lipsitch 2010 in der Zeitschrift «Epidemiology». Dort zitierte er die eben erwähnte Studie ausgiebig. Lipsitch ist ein bekannter Wissenschaftler an der Harvard University. Auch der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach berief sich immer wieder auf ihn.

Doch elf Jahre später, in der Corona-Pandemie, vergass Lipsitch offensichtlich, was er damals selbst geraten hatte. Denn in mehreren Studien zur Wirksamkeit der ersten zwei Covid-Impfdosen von Pfizer, zur ersten und zur zweiten Boosterimpfung unterliessen er und seine Co-Autoren es, solche wichtigen Gegenproben zu machen und das Ergebnis mitzuteilen. Durchwegs fehlte nämlich die Angabe, ob sich Geimpfte und Ungeimpfte in der Gesamtsterblichkeit unterschieden.1

Fachzeitschriften lieferten die wichtigen Angaben nicht

Die Studien, an denen Lipsitch während der Pandemie beteiligt war, zählten zu den wichtigsten Covid-Impfstudien. Sie wurden in bekannten Fachzeitschriften wie dem «New England Journal of Medicine» (NEJM) und «The Lancet» veröffentlicht und bescheinigten der Pfizer-mRNA-Impfung eine sehr hohe Wirksamkeit. Angaben zur Gesamtsterblichkeit oder zur Sterblichkeit an anderen Ursachen als Covid-19 findet man in diesen Studien keine – obwohl Lipsitch elf Jahre zuvor solche Gegenproben empfohlen hatte.

Selbst auf Nachfrage rückten die Autoren mit diesen Angaben nicht heraus. Die Autorin dieses Artikels bat Ron Balicer, den Wissenschaftler, der bei mehreren dieser Studien als Kontaktperson angegeben ist, schon früher zweimal vergeblich, die Gesamtsterblichkeit bei Geimpften und Ungeimpften offenzulegen (Infosperber berichtete). Auch jetzt, auf erneutes mehrmaliges Nachfragen, antwortete er nicht. Noa Dagan, ein weiterer Wissenschaftler, der als Kontaktperson bei einer anderen Studie fungiert, hüllt sich ebenfalls in Schweigen.

«Die Studien zur Wirksamkeit der Impfung verheimlichen die Daten zu den Nicht-Covid-Todesfällen.»

Eyal Shahar, Epidemiologe und Professor für Public Health

Der Hinweis auf Lipsitchs widersprüchliches Verhalten stammt vom US-Epidemiologen Eyal Shahar. Shahar ist emeritierter Professor für Public Health an der Universität von Arizona und weist ebenfalls eine lange Liste von Publikationen in angesehenen Fachzeitschriften auf.

Nicht nur in den Studien von Lipsitch und Kollegen, auch bei diversen anderen wichtigen Covid-Impfstudien fehlen Angaben zur Gesamtsterblichkeit und zu Todesfällen an anderen Ursachen als Covid-19. «Die Studien zur Wirksamkeit der Impfung verheimlichen die Daten zu den Nicht-Covid-Todesfällen», schreibt Shahar auf seinem Blog auf «Medium».

Eyal Shahar hielt monatelang nach einer Studie Ausschau, die diese Informationen lieferte. Es sei nicht einfach gewesen, eine solche Veröffentlichung zu finden, stellte er fest.

Wichtige Angaben, aber kaum irgendwo erwähnt

Anfang Juli 2023 wurde der Public Health-Experte fündig: Die im Fachblatt «Gerontology» veröffentlichte Arbeit erschien im Februar 2022. Sie untersuchte, wie gut die mRNA-Impfung von Pfizer betagte Senioren in israelischen Pflegeheimen vom Beginn der Impfkampagne im Dezember 2020 bis im Mai 2021 schützte.

Im Gegensatz zu den Studien, bei denen Lipsitch beteiligt war und die Hunderte Male von anderen Wissenschaftlern und den Medien zitiert wurden, fand diese wichtige Studie im Fachblatt «Gerontology» fast keine Beachtung. Sie wurde bisher erst viermal in anderen wissenschaftlichen Arbeiten erwähnt.2

Das erstaunt, denn sie ist aus mehreren Gründen interessant:

  1. Die Studie untersucht die Wirksamkeit der Pfizer-Impfung bei durchschnittlich 83 Jahre alten Senioren in Heimen – also genau der Risikogruppe, welche die Impfung am dringendsten benötigte, aber in anderen Impfstudien oft ausgeschlossen wurde oder nur marginal vorkam.
  2. Die Studie erfasste die Wirkung vom ersten Tag nach der Impfung, wie früher üblich. Fast alle anderen Studien in der Corona-Pandemie zählten den Nutzen anders als früher (Infosperber berichtete): Mit der Begründung, dass die Impfung ihren vollen Impfschutz erst 7 oder 14 Tage nach der zweiten Impfdosis entfalte, wurden Geimpfte erst ab dann als geimpft gezählt. In den Tagen davor galten sie als «ungeimpft», obwohl sie die Covid-Impfung bereits erhalten hatten. Wer in dieser Zeit an Covid erkrankte, wurde in den meisten Studien nicht berücksichtigt. Diese Änderung führt dazu, dass die Impfwirksamkeit in den Covid-Impfstudien höher ausfällt, als wenn die Teilnehmenden bereits ab dem Moment der Impfung als «geimpft» gelten würden.
  3. Die Studie gehörte während der Corona-Pandemie zu den sehr wenigen Impfstudien, welche nicht allein die Sterblichkeit an Covid-19 nannte, sondern auch die Gesamtsterblichkeit. Mit dieser Information lässt sich abschätzen, ob die Gruppe der Geimpften insgesamt gesünder war und wie stark der «healthy vaccinee bias» dazu beiträgt, dass die Wirksamkeit der Impfung überschätzt wird (Infosperber berichtete).

Den «healthy vaccinee bias» vom Resultat «abziehen»

Eyal Shahar nahm diese Studie Anfang Juli 2023 unter die Lupe. Er wollte herausfinden, welchen Einfluss der «healthy vaccinee bias» auf das Resultat – also die vermutete Schutzwirkung gegen Covid-19 – hat.

Mit Hilfe eines Korrekturfaktors gerechnet

Die Rechnung, die Shahar machte, ist schnell erklärt. Er verglich, wie viel Prozent der Geimpften und der Ungeimpften nicht an Covid, sondern an anderen Ursachen starben. 60 Tage nach der Impfung waren von den Ungeimpften beispielsweise 13,5 Prozent an anderen Ursachen als Covid verstorben, bei den Geimpften waren es 2,6 Prozent. Die Ungeimpften waren also insgesamt kränker als die Geimpften. Das wirkte sich auf alle Todesursachen aus.

Weil die Covid-Impfung bekanntermassen nicht vor anderen Todesursachen schützt, zeigt dieser Unterschied wahrscheinlich, um wie viel gesünder die Geimpften waren. Die Geimpften hatten folglich – schon vor der Impfung – auch ein niedrigeres Risiko, an Covid zu sterben als die Ungeimpften. Shahar berechnete aus den Angaben einen Korrekturfaktor von 13,5: 2,6 = 5,2. Mit diesem Korrekturfaktor korrigierte er die angebliche Schutzwirkung der Impfung.

Im besten Fall 37 Prozent Schutzwirkung

Die Studienautoren der «Gerontology»-Studie kamen zum Schluss, dass die Pfizer-mRNA-Impfung bei den Senioren in Heimen eine Schutzwirkung von 85 Prozent hatte, um Todesfälle an Covid zu verhindern. Die vermeintliche «Schutzwirkung» gegen alle möglichen Todesursachen betrug 64 Prozent.

Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in der Studie

Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19
Unter den geimpften Heimbewohnerinnen und -bewohnern (blaue Linie) gab es in den 150 Tagen ab der ersten Impfdosis viel weniger Todesfälle an Covid-19 als bei den ungeimpften (rote Linie). Der Unterschied war in den ersten 60 Tagen am grössten. Wer nur diese Kurven sieht, vermutet eine grosse Schutzwirkung der Impfung. © Goldin et al. / «Gerontology» 2022, Karger Verlag

Todesfälle an allen Ursachen in der Studie

Gesamtsterblichkeit
Die gegen Covid Geimpften (blaue Linie) und die nicht gegen Covid Geimpften (rote Linie) unterschieden sich auch in Bezug auf Todesfälle aus allen möglichen Gründen. Das zeigen diese Kurven der Gesamtsterblichkeit bei den Covid-geimpften und den Covid-ungeimpften betagten Heimbewohnerinnen und -bewohnern. Angegeben ist der Anteil der Verstorbenen in beiden Gruppen im Verlauf von 150 Tagen ab der ersten Impfdosis. © Goldin et al. / «Gerontology» 2022, Karger Verlag

Shahar kam zu einem anderen Schluss, den er auf seinem Blog veröffentlichte: Setzt man den Korrekturfaktor ein, dann verhinderte die Impfung bei diesen Senioren keine Todesfälle an Covid. Im allerbesten Fall hatte sie eine Schutzwirkung von 22 bis 37 Prozent, also weit entfernt von der immer behaupteten «hohen Wirksamkeit». Im schlechtesten Fall führte die mRNA-Impfung von Pfizer bei den Geimpften laut Shahars Rechnung während der ersten 30 Tage sogar zu mehr Todesfällen als bei den Ungeimpften.

Berichterstattung über Covid-Fälle in Altenheimen gestoppt

Da es keine etablierten Methoden gibt, um zu schätzen, wie stark der «healthy vaccinee bias» die angebliche Impfwirksamkeit beeinflusst, ist offen, wie nahe Shahars Resultat der Wahrheit kommt. Fest steht für ihn aber, dass seine Rechnung ihr näher kommt als die «Gerontology»-Studie. Der Public Health Experte ist sicher, dass die proklamierte, hohe Wirksamkeit der mRNA-Covid-Impfung von Pfizer nicht haltbar ist.

Das schliessen auch die Studienautoren der «Gerontology»-Studie nicht aus: «Die Gruppe der Ungeimpften könnte an mehr Begleiterkrankungen gelitten haben, wodurch sie anfälliger wurde für Sars-CoV-2-Infektionen und Tod. Dadurch würde die Impfung wirksamer erscheinen, als sie es tatsächlich ist», schreiben sie.

Shahar zitiert aus einem israelischen Zeitungsbericht vom Januar 2021:

«Während die zweite Dosis COVID-19-Impfstoff verteilt wird, schlägt die Pandemie in den Einrichtungen, in denen ältere Menschen leben, voll zu. In den vergangenen zwei Wochen wurden Ausbrüche in nicht weniger als 160 geriatrischen Einrichtungen verzeichnet, und allein bei den Bewohnern der vom Gesundheitsministerium zugelassenen Einrichtungen wurden 1098 neue bestätigte Fälle festgestellt. Parallel zum Anstieg der Patientenzahlen in Pflegeheimen und Einrichtungen für betreutes Wohnen hat ‹Senior Shield› [eine Arbeitsgruppe für das Covid-Management in Pflegeheimen] in den letzten zwei Wochen die Veröffentlichung des täglichen Berichts über die Covid-Morbidität in geriatrischen Einrichtungen auf der Website des Gesundheitsministeriums eingestellt.»

Interessenkonflikt der Studienautoren

«Warum stoppten sie die Berichterstattung über die Covid-Fälle in Heimen? Haben sie auch einen Anstieg der Covid-Todesfälle bei geimpften Bewohnern von Pflegeheimen im ersten Monat der Kampagne festgestellt?», fragt Shahar in seinem Blog auf «Medium».

Zwei der Autoren der «Gerontology»-Studie gehörten zur «Senior Shield»-Task Force – ein Interessenkonflikt, den sie selbst angeben. Diese Task Force war in den israelischen Alters- und Pflegeheimen für die Vorbeugung und das Erfassen der Coronavirus-Infektionen sowie für das Impfprogramm zuständig. Sie wurde von der israelischen Regierung ins Leben gerufen. Einer der Autoren der «Gerontology»-Studie leitete die «Senior Shield»-Task Force, ein anderer war für die Informationen zu Covid-Ausbrüchen und deren Eindämmung zuständig.

Auch viele andere Studien betroffen

Eyal Shahar geht davon aus, dass der «healthy vaccinee bias» auch bei anderen Covid-Impfstudien zum Tragen komme: «Wenn eine Studie bei gebrechlichen älteren Menschen zeigt, dass die Wirksamkeit der Impfung gegen den Tod an Covid weit entfernt davon ist, ‹hoch wirksam› zu sein, dann müssen wir daraus ableiten, dass alle anderen Studien, die ähnliche oder bessere Resultate zur Wirksamkeit lieferten, ebenfalls falsch sind – ebenso verzerrt durch den healthy vaccinee bias», schlussfolgert der Epidemiologe.

Shahars Misstrauen, ob die mRNA-Impfungen den Senioren einen Nutzen brachten, wird geschürt durch eine weitere Studie, welche die US-Ärztezeitung «Jama» am 6. April 2023 online veröffentlichte. Sie verglich die Sterblichkeit von US-Senioren, die im vergangenen Winter mit Covid oder mit Grippe ins Spital kamen.

Anhand der Angaben konnte Shahar die Wirksamkeit der Covid-Impfung errechnen: Wer von den Senioren ein- oder zweimal geimpft war, hatte ein um 29 Prozent tieferes Sterberisiko an Covid, verglichen mit ungeimpften Senioren. Wer geboostert war, hatte ein 41 Prozent tieferes Risiko, an Covid zu sterben, verglichen mit den Ungeimpften, und ein 17 Prozent tieferes Risiko, verglichen mit den nur ein- oder zweimal Geimpften.

Schutz vor Covid-19 «nahezu Null»

Doch unter der Annahme, dass der «healthy vaccinee bias» auch hier zum Tragen gekommen sei, habe die Wirksamkeit der Covid-Impfung in dieser Bevölkerungsgruppe – egal, ob mit einer, mit zwei oder mit mehr Impfdosen – «nahezu null» betragen, so Shahar.

Um den Nutzen der Impfung zu kennen, muss die Wirksamkeit in jeder Altersgruppe den unerwünschten Wirkungen gegenübergestellt werden. Shahar äussert sich in seinem Blog auch zu den Nebenwirkungen und zu kurz nach der Impfung aufgetretenen Todesfällen. Sein Fazit ist vernichtend: Die mRNA-Impfung gegen Covid-19 erfülle nicht die Standards, die für eine als sicher bezeichnete Impfung gelten würden. Milliarden von Menschen seien mit dem Slogan «sicher und wirksam» geimpft worden, schreibt Shahar, doch: «Es war weder das Eine noch das Andere.»

Infosperber fragte mehrere Fachleute in «Evidenz-basierter Medizin», ob sie diese Ansicht teilen. Alle anerkennen, dass der «healthy vaccinee bias» wichtig ist. Die Wirksamkeit der mRNA-Impfung sei überschätzt worden, sagen mehrere. Dennoch sind sie überzeugt, dass die Covid-mRNA-Impfung eine Schutzwirkung hatte, zumindest für einen gewissen Zeitraum. Dabei verweisen sie unter anderem auf die grosse Pfizer-Biontech-Impfstudie – allerdings waren dort nur 4,3 Prozent der Teilnehmenden über 75 Jahre. Diese Studie sagte also nicht viel darüber aus, wie gut die Impfung bei hochbetagten Heimbewohnerinnen und -bewohnern wirkte (Infosperber berichtete).

Man wünschte sich eine randomisierte, placebo-kontrollierte Studie bei den Senioren in Pflegeheimen. Dann hätte man dieses Problem der Verzerrung wie bei den Beobachtungsstudien nicht, sagt einer der Befragten. Bei solchen randomisierten Studien werden die Studienteilnehmenden – per Los zugeteilt – entweder geimpft oder sie erhalten nur ein Placebo gespritzt.

Die gleiche Forderung stellt auch Eyal Shahar auf. Das Impfen von älteren, gebrechlichen Menschen mit Impfstoffen, die an neue Virusvarianten angepasst sind, sollte ausgesetzt werden, findet er. Und die Behörden sollten vor der Zulassung solcher Impfstoffe verlangen, dass die Hersteller randomisierte, plazebo-kontrollierte Studien mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen durchführen. Diese Studienanordnung gewährleistet viel eher als die Beobachtungsstudien, dass beide Gruppen von Anfang an vergleichbar sind – und nicht die eine gesünder ist als die andere. Dann, verlangt Shahar, sollten die Sterblichkeit an Covid und die Gesamtsterblichkeit erfasst werden.

_____________________

1 Die Autorin fragte bei Professor Lipsitch an:

  • Gibt es irgendeine Studie zu den Covid-Impfungen, bei der sie mitgewirkt haben, welche die Gesamtsterblichkeit und / oder die Todesfälle an anderen Ursachen als Covid-19 angibt? Oder wurde diese Information später gegeben, beispielsweise in einer Antwort auf einen Leserbrief?
  • Falls Sie diese Information nicht gegeben haben: Warum nicht?
  • Haben Sie oder ihre Co-Autoren überprüft, ob es einen «healthy vaccinee bias» gab? Falls ja: Bei welchen Studien und wo finde ich die Analysen und Resultate?

In seiner Antwort verwies Lipsitch auf die Kontaktpersonen der jeweiligen Studien. Sie seien für solche Auskünfte zuständig. Die Autorin fragte daraufhin nochmals bei Lipsitch nach: «Haben sie bei diesen Studien vorgeschlagen, dass man die Gesamtsterblichkeit und / oder die Todesfälle an anderen Ursachen als Covid-19 untersucht?» – Lipsitch antwortete nicht mehr.

2 Auch die Autorin verpasste die «Gerontology»-Studie bei der Recherche nach Informationen zum Artikel über die Wirkung der mRNA-Covid-Impfungen bei Senioren. Das Bundesamt für Gesundheit nannte diese Studie ebenfalls nicht, als die Autorin damals dort nach entsprechender Fachliteratur fragte.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine. Die Autorin ist Ärztin und hat selbst Patientinnen und Patienten mit mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 geimpft.

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43 Kommentare

    • Solche lebensnotwendigen Infos bekommen wir NICHT vom üppig besoldeten Staatsrundfunk, sonder vopn den Russen! Wir sind arm dran!

      https://de.rt.com/europa/181780-spanien-eltern-klagen-wegen-verdachts/

      Spanien: Eltern klagen wegen des Verdachts auf Impftod ihrer Kinder
      25 Sep. 2023 19:35 Uhr

      Laut den drei Klägern starb einer der Jungen zu Hause auf dem Sofa, die anderen beiden beim Fußballspielen und auf dem Schulhof. Die spanischen Gesundheitsbehörden behaupten, die Jungen seien „auf natürliche Weise“ gestorben.

      In Spanien ziehen drei Elternpaare wegen des plötzlichen Todes ihrer Kinder vor Gericht. Sie machen die Corona-Impfung für den Tod ihrer Kinder verantwortlich. Darüber berichtete der österreichische Wissenschafts- und Politikblog TKP am Montag unter Berufung auf die spanische Online-Zeitung The Objective.

      Laut den Eltern waren die Kinder im Alter von zwölf, dreizehn und vierzehn Jahren vor der Impfung völlig gesund und hätten keinerlei Vorerkrankungen gehabt. Dem Bericht zufolge starben zwei der drei Jungen an der Verdickung des Herzmuskels (hypertrophe Kardiopathie). Der Dritte starb an Herzrhythmusstörungen. Wie es in der Klage heißt, war das Herz eines der verstorbenen Jungen „vergrößert“ und wog 480 Gramm statt 344 Gramm.

      Die Klage, die die Eltern am Donnerstag bei der Staatsanwaltschaft eingereicht haben, lautet auf Mord wegen schwerer Fahrlässigkeit, Genmanipulation, Bedrohung, Nötigung, Gefährdung der öffentlichen Gesundheit, Täuschung, Verstoß gegen die moralische Integrität mit Schädigung des Lebens und Amtsmissbrauch. Sie richtet sich unter anderem gegen die Präsidentin der Spanischen Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (AEMPS), Silvia Calzón, und die Direktorin, María Jesús Lamas, sowie „jede andere Behörde, gegen die sich aus der Untersuchung eine strafrechtliche Verantwortung für die angezeigten Tatsachen ableitet“.

      Gegenüber der spanischen Online-Zeitung The Objective sagten die Kläger, sie wollten, dass der Gerechtigkeit Genüge getan werde und dass sich weitere Eltern ihrer Klage anschließen. Eine der Mütter sagte, ihr Sohn sei gestorben, als er zu Hause auf dem Sofa lag. Erst dachte sie, er sei eingeschlafen, „aber dann wollte er nicht mehr aufstehen“. Der Junge soll mit der Charge FG7898 geimpft worden sein, von der unerwünschte Wirkungen gemeldet wurden. Die beiden anderen Jungen waren mit der Charge FG9428 des Impfstoffs von Pfizer geimpft worden. Auch sie seien plötzlich gestorben, der eine beim Fußballspielen, der andere auf dem Schulhof.

      Gesundheitsbehörden: Kinder starben „auf natürliche Weise“

      Bereits seit einem Jahr sollen die Eltern versuchen, die Corona-Impfung als Ursache für den Tod ihrer Kinder anerkennen zu lassen. Die Gesundheitsbehörden hätten sich aber stets geweigert und behaupten, die Jungen seien „auf natürliche Weise“ gestorben, vermutlich aufgrund eines Erbfehlers. Der Anwalt, der die Beschwerdeführer vertritt, kommentierte, es habe den Anschein, dass das Institut für Gerichtsmedizin verzweifelt versuche herauszufinden, ob einer der Elternteile ein Herzleiden habe.

      Ein Sprecher der spanischen Menschenrechtsvereinigung „Asociación Liberum“, der den Fall kommentierte, sagte, er habe „die Nase voll davon, dass die Behörden uns erzählen, dass Menschen zufällig sterben“.

      Die Fälle der drei Kinder sind nicht die einzigen, über die in Spanien berichtet wurde. Im Juni berichtet die Zeitung El Diario de Sevilla über die Klage von mindestens sieben Personen bei den Gesundheitsbehörden wegen schwerer Schädigungen durch die Impfung. Einer der Kläger forderte über eine Million Euro Schmerzensgeld, da er fast vollständig erblindet und die Beweglichkeit seiner Beine eingeschränkt sei.

      • „Solche lebenswichtigen Infos bekommen wir NICHT vom üppig besoldeten Staatsfunk, sondern von den Russen. Wir sind arm dran!“

        Solche lebenswichtigen Infos bekommst Du schon lange Zeit auf alternativen Medien. Zum Beispiel „Corona-Ausschuss“ betreibt schon sehr lange gute Aufklärung über all die Machenschaften. Dort äußern sich viele internationale Ärzte und Wissenschaftler über lebenswichtige Erkenntnisse. Es gibt auch eine Web-Seite „Wir vergessen nicht“, da werden unfassbare Geschichten gesammelt über schlimme Erfahrungen während der Coronamaßnahmen und Impfnebenwirkungen. Es gibt noch viel mehr. Man braucht den Staatsfunk nicht um sich zu informieren. Ich habe die Seiten extra nicht verlinkt, weil ich befürchte, dass dann der Kommentar wieder verschwindet. Man muß halt mal gockeln.

  1. Moin Häschen,

    „So, ich habe mal etwas recherchiert. Jürgen scheint es gut zu gehen, denn er wird bei seinem Schachverein als Teilnehmer eines Turnieres vom 21.09.2023 geführt.“

    Wie hast Du das denn eruiert?

    • Hi Dieter,
      wo er wohnt hat er ja mal verraten. Ich kenne seinen Nachnamen, weil er mit seinem unverwechselbaren Schreibstil unter einem YT-Video mit Klarnamen kommentiert hat. Dass ich ihn da erkannt habe, habe ich ihm mal „durch die Blume“ hier in einem Kommentar erzählt, was er eigentlich dann auch bestätigt hat. Dass er Schachspieler ist weißt Du ja auch, weil wir mit ihm hier mal drüber geredet haben. Also habe ich kombiniert: Wohnort, Schachspieler, Schachverein im Wohnort suchen. Auf die Webseite des Vereins gehen und unter Turniere/Teilnehmer nachschauen. Und Bingo. Ich bin ja froh, dass es ihm gut geht. 🙂

      • Ach Häschen,

        ich bewundere Dein Gedächtnis, Deine Recherchen, Deinen Geist…
        Wenn wir Dich nicht hätten – die gute Seele, die, da bin ich mir ganz sicher, sich niemals verbiegen läßt!

        Dormir bien y carpe diem.

  2. Es ist hinreichend klar geworden, das diese sog. Impfung, welche eigentlich eine Gen Therapie ist, nichts nützt. Diese fördert nur die Nebenwirkungen. Welche hoch sind. Die Lauterbach Werbung mit „Angepasster“ Aussage ist nicht nur fragwürdig sondern verharmlost meines Erachtens diese Therapie.

    • Impfungen waren nie ein Wundermittel.Gab es immer Nebenwirkungen und Langzeitschäden oder überhaupt keine Wirkung. Muß jeder selbst entscheiden.Krankheit muß man nicht kriegen, nur den Impfstoff kriegt man bei Nebenwirkungen nicht mehr aus dem Körper. Nanoteilchen und Graphen sind keine Vitamine sondern Stoffe, deren Wirkung man nicht wirklich genau kennt. Leute, die viel Angst vor Keimen haben, können ja allein in ein steriles Zelt ziehen. Sind eigentlich nicht richtig für ein Erdenleben geeignet. Panikgen zu großgeraten ?? Vielleicht in einer Eishöhle ohne Keime leben . Das Immunsystem wird durch ständige Krankeitsphobien nicht besser. Heißt es ja, je mehr man dran denkt, desto leichter erwischt es einen. Impfungen für Money und Machtausübung.

      • Es gibt eine alte Weisheit über Medikamente, welche folgendes besagt:
        Wird ein Medikament ohne „Nebenwirkung“ angepriesen, hat es auch absolut keine „Hauptwirkung“!

  3. Im Augenblick fängt die Corona-Sache ganz harmlos an, aber so war es auch im Januar 2020, als man alles mögliche beteuerte, was dann später über den Haufen geworfen wurde. Söder: „Zweimal picksen reicht nicht.“ Im Winter wird definitiv wieder ein Grippewelle bzw. Influenza kommen, die früher schon häufig Zehntausende älterer Menschen hinwegraffte. Z. B. meine Mutter im Dezember 2003.

    „Was ist eine Influenza? Die Influenza (auch genannt echte Grippe) ist eine fieberhafte Erkrankung der Atemwege, die durch Influenzaviren verursacht wird. In unseren gemäßigten Breiten tritt sie jährlich im Spätherbst/Winter/Frühjahr (meist von Nov. bis April) auf (saisonale Influenza).“

    Die Frage ist, ob die Massenmedien trotz des andauernden Ukraine-Kriegs erneut einen Corona-Krieg gegen die Bevölkerung starten? Für mich war interessant, daß solange die Corona-Hysterie die Massenmedien und die von ihnen abhängigen Politiker beherrschte, kein Wort zu Rentenproblemen fiel. Anschließend sind urplötzlich in allen Massenmedien die deprimierenden Erkenntnisse zur Rentenentwicklung aufgetaucht. Warum solche Erkenntnisse und Lösungsvorschläge nicht während der Corona-Hysterie? Wobei klar ist, daß die Entprivilegierung der Beamtenpensionen immer nur ein Ablenkungsmanöver seit Jahrzehnten war und ist, und die Beamten definitiv nie in eine gemeinsame Kasse mit den Rentnern einzahlen werden.

    Hängen die Corona-Impfungen und das erst anschließend losgetretene Rentendebakel irgendwie zusammen???

    Es lohnt sich die Corona- Entwicklung noch einmal Revue passieren zu lassen, zunächst hielt die Politik Covid für harmlos, wie derzeit auch, die schrittweise Verschärfung bis zur angedrohten Impfpflicht von Scholz entwickelte sich langsam mit immer ungeheuerlicherer Freiheitsberaubung und Einschränkungen, wenn nicht ohne Tests usw:

    https://odysee.com/@C.Hairman:7/Coronakrise-2020—2022-Teil-1:c

    • Rentendebakel und Corona-Impfungen? Daß wäre doch für die der Super-Gau gewesen, da sie ja die Alten zuerst gespritzt haben, die dann reihenweise verstorben sind in den Altenheimen. Man hätte ja auf eine Schlußfolgerung kommen können. Ganz so dumm sind sie dann doch nicht gewesen.

      • Sind nicht die Alten blöd. Aufgrund der langen Lebenserfahrung, tun sie meistens nur Ungewolltes, weil die Jungen das so wollen.—Kommen nicht mehr…. —-lange für die leben? Vielleicht, vielleicht auch so ganz anders gedacht. Die Erde ist nicht sehr groß, muß man sehen wo man Platz machen kann. Werden alle einmal alt außer sie ziehen sich früh zurück…..oder werden zurückgezogen …..

    • Sich hier in Deutschland nur den Corona Mist , Rückblickend anzuschauen ist einfach zu kurz gesprungen und zeugt von hoher Naivität! Das ganze angebliche Gesundheitssystem wird seit ca. 40 Jahren Stück für Stück umgebaut. Die Menschen werden, bei Eintritt eines Unwohlseins oder einer eventuellen Krankheit, nicht erst einmal mit unschädlichen natürlichen Heilmitteln behandelt, sondern es kommt sofort die große Medikamenten Keule. Und hier beginnt dann das richtig Leiden, denn es werden nur Symptome behandelt und nie die Ursache!

  4. Absolut skandalös. Ein STAATSVERBRECHEN sondergleichen, wenn man bei praktisch NULL Schutzwirkung an die Vielzahl von tödlichen oder in schwerster Weise gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen der experimentellen Gentherapien denkt, auch und gerade bei hochbetagten und oftmals schon sehr kranken Heimbewohnern, denen man diese Giftbrühe einfach in den Körper gejagt hat.

    Ein Fall für den Staatsanwalt.

  5. Irgendwie kann man den ganzen Mist nicht mehr hören. Dass das aber aufgeklärt werden muß ist fakt. Aber währeddessen machen die üblichen Verdächtigen einfach weiter. Der „neue Impfstoff“ ist da und Lauterbach hat verkündet, dass er seine Spritze heute erhalten hat. Wer`s glaubt.

        • Naja, irgendwie kann einem der Lauterbach auch leid tun, da er ja Täter und Opfer zugleich ist, oder anders gesagt, ich wollte mit ihm nicht tauschen, denn er hat wohl im übertragenen Sinn, schon längst seine Seele dem Teufel verkauft.

          Klar, er ist allemal ein Verbrecher, aber mit all seinem ergaunertem Geld, Ruhm und Ansehen wird er niemals glücklich sein und werden, so dass er im Grunde genommen ein ganz armes Schwein ist – oder eben der übliche nützliche Idiot.

          • Ich bezeichne ihn eher als skrupellos. Er ist ein Diener der Pharmamafia. Wie war das denn bei dem Medikament Lipobay? Dass der Mann psychisch krank ist bedarf keiner Frage. Und Mitleid habe ich mit solchen Gestalten schon gar nicht. Er hat Menschenleben auf dem Gewissen und macht immer weiter. So wie jetzt mit dem nächsten „Impfstoff“. Als armes Schwein möchte ich ihn nicht bezeichnen, als nützlichen Idiot schon eher. Aber auch solche „Idioten“ gehören vor ein anständiges Gericht und angemessen bestraft für ihre Taten. Da gibt es kein wenn und aber.

            • Ja, so ist es wohl, leider dürfte dieses „vor Gericht stellen“ eine Illusion sein und bleiben, denn um wirkliche Hoffnung dafür zu haben, sind schon viel zu viele Verbrecher ungestraft davon gekommen – wenn es wirklich keinen Gott gibt, dann gibt es auch keine letzte Gerechtigkeit, und das wäre wirklich schrecklich.

              • „Ja, so ist es wohl, leider dürfte dieses „vor Gericht stellen“ eine Illusion sein …“

                So ist es. Wir haben von der Justiz weder Ehrlichkeit noch Gerechtigkeit zu erwarten, was die meisten nicht wissen, weil sie nur einmal in ihrem Leben mit Gerichten zu tun haben und die dann erlebten negativen Erfahrungen schnell vergessen wollen.

                Die Politiker sind für die Staatsanwaltschaften weisungsbefugt und die Einheitspartei, gleichbedeutend zur SED, will jede patriotische Konkurrenz brutal unterdrücken, was dann die Staatsanwälte zu besorgen haben. Man greift dann zu Tabus zurück: auf rechts, Populist, Nazi, Antisemit, um selbst ewig an der Macht bleiben zu können.

                Aber auch die Richter sind im wahrsten Sinne des Wortes sakrosankt, auch wenn sie die größten Gauner sind! Der Hans-Christian Ströbele äußerte sich einmal erstaunt darüber, daß noch nie in der Bundesrepublik ein Richter wegen Rechtsbeugung bestraft wurde.

                https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__339.html

                Weil sie alle Engel sind? Ich weiß es besser. Ich hatte einmal einen jungen Staatsanwalt bewogen eine Strafanzeige gegen einer Richter wegen erwiesener Rechtsbeugung anzunehmen. Was war das Ende vom Lied? Der Oberstaatsanwalt in Frankfurt am Main zeigte sich gewaltig entrüstet, lehnte die Strafanzeige ab und forderte mich auf innerhalb von einem Monat nach Ablehnung meines Strafantrags Klage beim Landgericht Frankfurt einzulegen. Beim Landgericht besteht jedoch Anwaltszwang, also suchte ich einen Rechtsanwalt. Ich dachte, einer, der bei seine Vertretung für Leute mit rechter Gesinnung bekannt war, wäre gerade der richtige. Weit gefehlt! Er lehnte ab, weil er dann nie mehr einen Prozeß gewinnen könnte, der Corpsgeist der Richter würde ihn unerbittlich verfolgen. Fazit: Rechtsprechung bei uns ist eine Farce, weil die Richter wie Pech und Schwefel zusammenhalten und ihre Willkür unbedingt durchsetzen wollen. Prozessse gegen Richter gehen immer vor das Landgericht, müssen von Anwälten vorgetragen werden, deren Karriere dann erledigt ist.

                Weiteres Beispiel: Am 28 April dieses Jahres hatte ich wegen einer absoluten Lappalie eine Verhandlung beim Amtsgericht Frankfurt in einer Bußgeldsache. Die Richterin, höchstwahrscheinlich misandrisch und sadistisch gegenüber älteren Männern, hat mich trotzdem verurteilt. Sie gab mir anschließend eine Rechtsbehelfsbelehrung, in der stand ich könnte eine Rechtsbeschwerde innerhalb einer Woche einreichen. In der Rechtsbehelfsbelehrung spricht die Richterin von „Ihrer Verteidigung oder von einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt“. Am 16. September teilte mir die Richterin per Beschluß mit, meine Rechtsbeschwerde sei nicht zulässig, weil nicht von einem Rechtsanwalt unterzeichnet, ich könnte jedoch gleichwohl einen Antrag an das Rechtsbeschwerdegericht richten, das mich dann vermutlich kostenpflichtig abweisen wird, weil nicht antragsberechtigt. Vermutlich ist das wieder gerichtliche Politik älteren Mitbürgern die Führerscheine wegzunehmen, damit die jungen Migranten freiere Straßen haben!

                „Amtsgericht Frankfurt am Main

                979 OWi 218 Js 68059/22 (68059/22)

                Beschluss

                In der Bußgeldsache

                gegen

                Jürgen Manfred Kremser,

                geboren am 01.11.1946 in Frankfurt am Main.

                wohnhaft xyz.
                verheiratet, Staatsangehörigkeit: deutsch,
                wegen Verkehrsordnungswidrigkeit

                wird die Rechtsbeschwerde des Betroffenen gegen das Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 28.04.2023 auf seine Kosten verworfen.

                Gründe:

                Das Urteil ist in Anwesenheit des Betroffenen verkündet worden.

                Das schriftliche Urteil ist am 09.06.2023 zugestellt worden.

                Der Betroffene hat gegen das Urteil am 02.05.2023 Rechtsbeschwerde eingelegt.

                Der Betroffene hat das Rechtsmittel am 02.05.2023 und am 14.06.2023 durch einen nicht von einem Rechtsanwalt oder Verteidiger unterzeichneten Schriftsatz begründet.

                Er hat damit die Vorschriften über die Frist und Form nicht eingehalten.

                Die Rechtsbeschwerde war damit gemäß § 346 Strafprozessordnung (StPO) i . V. m. §§ 79, 80 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) zu verwerfen.

                Die Kostenentscheidung beruht auf § 473 Abs. 1 StPO i. V. m. § 46 OWiG.

                Gegen diesen Beschluss kann binnen einer Woche nach Zustellung beim Amtsgericht Frankfurt am Main schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle die Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts beantragt werden.“

                Ich fühle mich wieder von der Justiz total verarscht. Erst erhalte ich eine Rechtsmittelbelehrung, daß ich diese selbst einreichen kann. Darafhin verfasse ich ausführliche Enltasungsargumente, und dann bekomme ich 4 1/2 Monate später die Mitteilung meine Darstellung sei nicht zulässig, weil nicht von einem Rechtsanwalt unterzeichnet.

                Dabei hatte die Präsidentin des Amtsgerichts, Susanne Wetzel, auf meine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Richterin am 26.06.2023 geschrieben, sie könne (auch bei Willkürurteilen) nicht in die rchterliche Feiheit eingreifen. Ferner schrieb sie: „Das Rechtsmittelgericht wird sich mit Ihren Eingaben erneut auseinanderzusetzen haben.“ Wußte die Präsidentin des Amtsgerichts damals, daß die Auseinandersetzung des Rechtsmittelgerichts nur darin bestehen würde, meine Rechtsbescherde abzulehnen, weil nicht von einem Rechtsanwalt verfaßt?

                Jedenfalls wird der normale Bürger von den Gerichten fast immer unentwegt verarscht!

                • Lieber Jürgen,

                  Da Dir ja wohl, wie Du einmal sagtest, nach § 882c ZPO eine „Vermögensauskunft“ wg.“Nichtzahlung“ der Gehirnwäschezwangsabgabe in das „Schuldnerverzeichnis“ eingetragen wurde, kannst Du nun immerhin die „Verwaltungs-“ und „Gerichtskosten“, die ja (bisher) nicht im Wege der „Ersatzzwangshaft“ durchsetzbar sind, beim „Land“ bzw. der Stadt F.a.M. anschreiben lassen ;-)))

                  Da mir selbst -übrigens durch das im Auricher Schloß residierende „Niedersächische Landesamt für Besoldung und Versorgung“, das wäre doch einmal eine ehrliche Selbstentlarvung der „raison d`etre“ dieses sog.“Bundeslandes“- entgegen der Vorschriften des „Justizbeitreibungsgesetzes [JBtrG]“ (ist das nicht ein bezeichnender Name ? Da sieht man doch gleich, wo dieses „Gesetz“ herkommt und welchen Geist dieser „Staat“ atmet) und des „Niedersächsischen Verwaltungsvollstreckungsgesetzes [NVwVG]“, die, wie in meinem Falle gesetzeswidrig geschehen, eine Eintragung nach § 882c ZPO durch den im Verwaltungsvollstreckungserfahren grundsätzlich unzuständigen „Gerichtsvollzieher“, ausdrücklich ausschließen, gleichfalls eine VMA eingetragen wurde, weil ich die Zahlung von z.T. verjährten „Verwaltungsgebühren“ und einer sich nur summarisch aus der „Ladung zur Vermögensauskunft“, aber mit keinem Wort rechtlich oder auch nur tatsächlich begründeten „Vollzugsgebühr“ verweigerte, sehe ich mich nun in der erfreulichen Lage, ebenso zu verfahren.

                  Rechtsmittel gegen eine „Vollzugsgebühr“, die offenbar ein der deutschen Sprache kaum mächtiger „Obergerichtsvollzieher“ (wörtlich:“Und dann kriege ich noch 62,50″€“ wegen der Vorladung und des Haftbefehls [sic !!!] von ihnen [nicht: Ihnen]) aus der Generation der PISA-Vollpfosten in diesem Lande mittlerweile ohne Bezeichnung oder Angabe einer Rechtsgrundlage oder auch nur eines tatsächlichen Sachbezuges summenmäßig nach freien Belieben festzulegen ermächtigt ist und dann für den Fall der „Zahlungsverweigerung“ durch einen „Haftbefehl“, den sog.“Richter“ offenbar nach Bedarf ohne jede materiell-rechtliche Prüfung der Rechtslage aus dem Abreissblock verteilen, durchzusetzen trachtet, wurden von einer ebenso unterbelichteten „Rechtspflegerin“ und im Rechtsbeschwerdeverfahren von einer sowohl faulen als auch bösartigen Landrichterin, die gleichfalls entgegen ihrer zwingenden Verpflichtung jede materiell-rechtliche Prüfung der Rechtsbeschwerde verweigerte, aus [wörtlich] „Gründen der Zeiterparnis“ unter gleichfalls wörtichen [!] Abschreiben der Entscheidung der „Rechtspflegerin“ zurückgewiesen.

                  Hierzu ist zu bemerken: Das Verfahren der „Erinnerung“ nach § 766 ZPO richtet sich gegen die „Art und Weise der Durchführung Zwangsvollstreckung“. Im vorliegenden Fall wurde zwar von der „Rechtspflegerin“ nicht geleugnet, daß tatsächlich die mir zugestellte „Ladung“ zur Abgabe der VMA wegen des weder tatsächlich noch rechtlich auch nur mit einem Wort begründeten, nur kalkulatorisch zu ermittelnden Differenzbetrages von 62,50″€“ nicht ordnungsgemäß erfolgt sei, vertrat aber allen Ernstes die Auffassung, daß „der Herr Obergerichtsvollzieher H.“ mir den (in der „Ladung“ überhaupt nicht erkennnbaren) Kostenansatz noch im „Termin zur Abgabe der VMA erläutern werde.“ Dann allerdings wären alle Rechtsmittel gegen das Verfahren der Zwangsvollstreckung -wie es so schön heisst- „verfristet“, also verspätet. Mit einer derartigen „Begründung“ würde daher das Verfahren nach § 766 ZPO ad absurdum geführt.

                  Hinter dem Gebahren der „Rechtspflegerin“ vermute ich tatsächlich Dummheit, die wußte es schlicht nicht besser (was allerdings ein bezeichnendes Licht auf die Einstellungspraxis dieser sog.“Justiz“ wirft).
                  Was nun die „Richterin am Landgericht“ betrifft, kann diese Exkulpation nicht greifen.

                  In ebensolcher Weise wurden sowohl von der Rechtspflegerin als auch durch die „Richterin am Landgericht“ die Zuständigkeit des Gerichtsvollziehers für das Verfahren nach § 882c ZPO entgegen dem klaren Wortlaut des „JBtrG“ und „NVwG“ für den Fall bejaht, daß sog.“hoheitliche Forderungen“ systemwidrig durch den für die Vollstreckung nach der ZPO zuständigen „Gerichtsvollzieher“ vollstreckt werden (was im bankrotten Niedersachsen anders als in Bayern durch Selbstermächtigung der Verwaltung durchgesetzt wurde, weil man in Hannover mittlerweile offenbar zu allen Mitteln greift, um an das Geld der „Bürger“ zu kommen).

                  Fazit: Ein abgewirtschaftetes, neben Seignioragezahlungen an Finanzheuschrecken ausschließlich noch dem neofeudalen Selbstzweck und der Korruption einer gierigen Beamten- und Politkaste „dienendes“ System, das „Bürger“ zu Zwecken des Abkassierens gezielt kriminalsisiert (vulgo: Schutzgelderpressung, jedoch anders als z.B. die Mafia ohne Schutzleistung), um die sich daraus ergebenden (Klein-)“Forderungen“ durch in der Sache für die meisten Opfer existenzvernichtende (und der Sache grob unverhältnismäßiger, indes von „Richtern“ im eigenen Versorgungsinteresse durchgewunkener) „Vermögensauskünfte“, „Haftbefehle“ u.ä. abzupressen und zur Erreichung dieses Zweckes wie auch bei der politisch-ideologischen Verfolgung Andersdenkender (mittlerweile schon, vgl.Maaßen, wie während der stalinistschen Säuberungen aus dem eigenen Apparat) und Schauprozessen keinerlei Aufwand scheut (aber weder seine Grenzen oder zentrale Einrichtungen der Energieversorgung zu sichern willens oder in der Lage ist) ist integral gescheitert und erhält sich in seiner agonischen Endphase noch durch Willkür, Rechtsmißbrauch und Terror.

              • Ich gebe halt die Hoffnung nicht auf, dass sich der Wind vielleicht einmal drehen wird. Am schlimmsten ist ja die Erkenntnis, dass das Volk gar keine friedliche Möglichkeit mehr hat sich irgendwie gegen diese Gestalten zu wehren. Und komme mir bloß nicht jemand daher der glaubt, dass durch Wahlen beeinflussen zu können.

                Und noch schlimmer ist, dass langsam alles rauskommt, in was für einem Sumpf wir eigentlich leben.

                • Menschen haben keine Methoden, um sich in einem Notfall zu wehren. Werden Menschen seit ewig bevormundet und benutzt. Herrscher der Erde, wer immer die sind, bestimmen schon Jahrtausenden. Zucht- und Nutzplanet Erde. Erde ist wie eine große Ranch…..Ablenkung von Reaität durch Money, Macht , Drogen und sonstiges Unnötiges.Muß mal den Film Plant der Affen lesen. Dort Affen, da ?????

    • Ohne die, die das wollen, gefallen lassen, ginge das nicht. Wer ist schuld? Die das organisieren , wollen, Gewinn haben oder brav mitmachen?Glauben manche vielleicht, das sind Leckerli, weil sie so lieb sind?Wie Kinder..

    • “ Wer`s glaubt.“

      Am Montag verkündete Lauterbach, dass er sich die Fünfte Corona Impfung abgeholt hat. In einem TV-Ausschnitt sieht man in einem Impfausweis aber ganz deutlich «nur» 3 Impfungen! Lügt Lauterbach bei seinen Impfungen? Ist Lauterbach überhaupt geimpft? Ich habe einen ganzen schlimmen Verdacht bei Lauterbach.

      https://www.youtube.com/watch?v=TIlyH-WdYgY

      • Ich gehe davon aus, dass keiner der „Herrschaften“ mit dem Zeug gespritzt wurde. Von der Schweinegrippeimpfung wurde doch auch bekannt, dass sie was anderes gespritzt bekamen, als der normale Pöbel. Aufkleber in seinem Impfheft bedeuten gar nichts. Den „Nachweis“ brauchte er, sonst hätte er 2021 weder in die USA fliegen können, noch sonstwo hingehen können, wo ein Nachweis verlangt worden ist. Aus der ganzen Regierungsriege ist nichts bekannt geworden, was Nebenwirkungen betrifft. Alle gesund und munter. Und wenn es tatsächlich sein Impfnachweisheft war, welches man im Video gesehen hat, ist der Mann wirklich selten dämlich. Auf der anderen Seite könnte man auch fragen, war es Absicht, dass man das so offensichtlich sieht? Wem nutzt das? Was bezweckt das?

        • Wieder mal mehr Fragen wie Antworten, Manipulation in höchster Qualität oder purer Dilettantismus, wer weiß das schon.

          Ich bin hier zwar noch relativ neu in diesem Forum, aber der Tod vom Kommentator Zulu scheint doch ein großer Verlust zu sein, deshalb auch von meiner Seite, herrliches Beileid an alle Trauernden und Freunde.

          • Oh, Entschuldigung, es muß natürlich „herzliches“ Beileid heißen, für mich ein in diesem Zusammenhang sehr peinlicher Tippfehler, bitte nicht böse sein, es war wirklich keine Absicht!

          • Danke Rahel. Es ist immer ein Verlust, wenn jemand geht, mit dem man jahrelang hier alles ausgetauscht hat. Obwohl man diese Menschen nicht persönlich kennt, ist es trotzdem, als wenn man einen Freund verloren hat. Oftmals sind auch private Dinge hier gegenseitig ausgetauscht worden, das betrifft auch andere langjährige Kommentatoren, die ich genauso vermissen würde. Wenn Du etwas länger hier bist, wirst Du verstehen was ich meine. Und es ist nicht immer eitel Sonnenschein, auch hier gilt manchmal „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Meistens verträgt es sich. Jeder hat halt seine Meinung. 🙂

            • Ich glaube nicht, daß Zulu verstorben ist; denn sein Vater spricht durchaus erstaunlich Zulu-haft. Im übrigen hatte letzterer erst vor ca. einem Jahr eine Prostata-OP und dürfte andere Sorgen haben als kluge Abschiedsworte zu schreiben, vor allem nicht an uns. Zulu zeigt uns nur einmal wieder, daß er neben vielen anderen Talenten auch Drama-Schreiber sein könnte. Er sagt also: Ich wurde neu geboren, wie auch Jesus sagt, wir müßten alle neu geboren werden ohne vorher zu sterben. Mit seinen ca. 43 Jahren und ungeimpft ist er zu früh zum Sterben, und daß aus seiner Liebschaft mit der sächsischen Volleyballspielerin nichts geworden ist, dürfte ihn auch nicht zum Selbstmord veranlaßt haben. Im übrigen ist er viel zu verliebt in seinen alten VW-Bus mit den ständigen Verbesserungen und Reparaturen, als daß er sterben würde.

              https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU12/JHN.3/Johannes-3

              „3Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. 4Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?“

                • Hast Du das ernsthaft geglaubt?

                  Typisch für Zulu war die Verwechslung des Relativpronomens „das“ mit der Konjunktion „dass“.

                  „und erzählte mir davon das(s) einige Nachfragen bezüglich Zulu bestehen“
                  „Ich bin der Vater von Zulu und muß Euch leider mitteilen, das(s) mein Sohn verstorben ist. Nicht an Corona oder der verdammten Spritze….“ Ja woran denn? Am Suff, Syphilis?

                  „In der Sache waren mein Sohn und ich uns immer einig.“ Das hat er nie gesagt, daß er mit seinem Vater gleicher Meinung wäre. Das bedeutet, daß der Vater er selbst ist.

                  Auch der Abschlußgedanke, daß alles besse wird, ist sicher von ihm, weil es immer seine Meinung war, daß alles besser werden wird.

                  „Weiß aber auch, daß es ihm jetzt gut geht.“ Im Himmel? „Klingt vielleicht esoterisch [typisch Zulu], soll es auch, denn der Tod ist NICHT das Ende.“ O je, das hätte ein Pfarrer am Grab sagen können.

                  Er war häufig auf der Suche nach einer vernünftigen Partnerin, mit einer ehemaligen Freundin ging es sogar nachts schwimmen. Ich vermute, er hat endlich sein Glück gefunden und seine Freundin (Lebensgefährtin!) sagte ihm, daß die Kommentiererei hier nichts bringt, so daß er es aufgegeben hat.

                  Die Norddeutschen können also auch Satire!

                  Dieter könnte feststellen, ob Zulu2 noch dieselbe Mail-Adresse wie Zulu benutzt hat!

                  Es ist tatsächlich beunruhigend, wenn jemand hier verschwindet. Ich mache mir Sorgen wegen „Wolfgang“ und muß versuchen ihn einmal anzurufen.

                  • Ich glaube das immernoch, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass er seinen eigenen Tod vorlügen würde. Wenn Du jedoch recht hättest, dann wäre das das Schäbigste, was ein Mensch anderen antun könnte. Die Schwäche mit das/dass haben übrigens viele Menschen, das sagt garnichts aus. Und ob wir uns über seine Privatangelegenheiten hier auslassen sollten, halte ich nicht für richtig. Übrigens, an die Überprüfung der e-mail Adresse über Dieter in diesem Fall, hatte ich auch schon nachgedacht. Aber es wäre einfach eine andere Mailadresse zu nutzen. Und unter norddeutscher Satire würde ich das nicht ablegen. Ich käme mir eher so vor, als hätte man mir ins Gesicht gespuckt, zumal der Kommentar vom „Vater“ hier direkt an mich ging.

                    • Wäre es nicht viel logischer gewesen, wenn sich der Vater von Zulu an Dieter selbst gewendet hätte, auf jeden Fall ist das alles doch recht mysteriös ???

                    • Zulu, wie er leibt und lebt, versucht uns sogar noch aus dem Jenseits Kraft und Stärke zu vermitteln, z. B. durch den Glauben an die Wiedergeburt. Ich vermute, er wird jetzt als Geist weiter bei uns herumspuken, weil die Trennung von uns ihm so schwer fällt!

                      https://krisenfrei.com/laberecke/#comment-214987

                      Nimm ihm diesen Jungenstreich nicht so übel!

                  • Ich habe heute eine Dreiviertelstunde lang mit Wolfgang telefoniert. Es geht ihm gut, er will aber aus verschiedensten Gründen derzeit nicht kommentieren!

                    • So, ich habe mal etwas recherchiert. Jürgen scheint es gut zu gehen, denn er wird bei seinem Schachverein als Teilnehmer eines Turnieres vom 21.09.2023 geführt.

                • Hahaaaaa, … das wäre wahrlich der Hit, alle trauern hier um Zulu und er lacht sich halb schlapp, möglich ist alles, vor allem bei so durchgeknallten Typen wie er und unser Jürgen II könnte wahrlich auch als Detektiv sein Geld verdienen, alle Achtung !!!

                  • Absolute Zustimmung. Und das obwohl ich mich hier aus diesem Hexenhaus, angekündigt, zurückgezogen habe, trotzdem war es mir diesen Kommentar wert. Sehr dubios hier alles bei den sogenannten Platzhirschen.

                    • Ach komm Räso, … jetzt mach mal halblang, nach einer wohlverdienten Pause kommst Du wieder frisch und erholt zurück, und da wir alle nicht nachtragend sein wollen, vergessen wir am besten den alten Käse.

                      Lass uns einfach nach vorne schauen, auch wenn man da seinen alten Schweinehund überwinden muß – manche Diskussionen schaukeln sich oft ungewollt hoch, da gibt dann das eine Wort das andere Wort, so ist das eben im Leben – also hoffentlich bis bald – und vertrag dich wieder mit Angsthase, dabei würde Dir auch kein Zacken aus der Krone fallen.

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