Grüne Minister fördern mit viel Steuergeld Computerspielsucht

von Norbert Häring

Das Budget der Kultusstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) für 2024 ist um 100 Mio. Euro geschrumpft. Trotzdem verteilt die digitalisierungswütige Ministerin erstmals 100 Mio. Euro Subventionen an die Entwickler von Computerspielen, von denen das Bundesgesundheitsministerium schreibt, dass sie ein hohes Suchtpotential haben. Auch Parteikollege Robert Habeck subventioniert die Branche.

Laut Klaus Wölfling, Leiter der Ambulanz für Spielsucht der Psychosomatischen Klinik der Uni Mainz, spielt etwa jeder achte Jugendliche exzessiv Computerspiele. Bei Jungen ist das Problem deutlich größer als bei Mädchen, die eher mit „sozialen“ Medien ein Suchtproblem entwickeln.

Das Bundesgesundheitsministerium schreibt unter der Rubrik Online-Sucht über Computerspielsucht:

„Einen besonders breiten Raum nimmt dabei die Online-Computerspielsucht ein, das heißt die Abhängigkeit von im Internet angebotenen und dort gespielten Onlinespielen. Diese Spiele haben durch verschiedene, dem Spiel immanente Faktoren (wie beispielsweise Belohnungssysteme und Einbindung in ein soziales Spielernetzwerk) ein hohes Suchtpotential.“

Viel mehr an Informationen oder gar Aktivitäten um dieses Problem anzugehen, ist allerdings nicht zu finden. Dabei geht der Schaden für die Jugendlichen weit über das Suchtproblem hinaus. Es ist unstrittig, dass Kinder und Jugendliche viel mehr Zeit vor Bildschirmen verbringen, als ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung gut tut. Auch bei nicht-exzessiver Nutzung verschlimmern Computerspiele dieses Problem. Je besser sie sind, desto mehr.

Claudia Roth geht die Zurückhaltung des Staates beim Schutz der Kinder und Jugendlichen gegen die negativen Konsequenzen der Digitalisierung nicht weit genug. Sie fördert ab diesem Jahr die Spieleentwicklung und damit die Computerspielsucht in Deutschland mit jährlich 100 Mio. Euro Subventionen. Dafür müssen wohl Zuschüsse an altmodische, ohnehin dem Untergang geweihte, nichtdigitale Kulturangebote gekürzt werden, denn der Etat schrumpft ohnehin schon.

Auch der grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) lässt sich nicht lumpen. In den Etat seines Ministeriums sind rund 50 Mio. Euro für die Subventionierung der Computerspielbranche eingestellt.

Claudia Roth zeigt sich nicht zum ersten Mal als eifrige Förderin der Interessen der IT-Branche. Im letzten Jahr hat sie sich unter dem Vorwand Kulturförderung vom Bundestag 100 Mio. Euro genehmigen lassen, um junge Leute zu motivieren, die bis dahin brachliegende Online-Ausweisfunktion zu nutzen. Knapp sieben Mio. Euro davon wurden ausgegeben, um einen „Kulturpass“ programmieren zu lassen. Dieser macht die Online-Ausweisfunktion zur Bedingung dafür, dass die Berechtigten – alle, die in dem Jahr das Wahlalter erreichen – sich für die geschenkten 200 Euro Gutscheine von ihrer Buchhandlung oder Ähnliches herunterladen können.

Auch dieses als Kulturförderung ausgegebene Förderprogramm für die IT-Branche bekam für 2024 trotz aller Sparzwänge von der Regierungskoalition weiter Steuergeld zugeteilt, damit auch die nächste Generation frisch Wahlberechtigter sich ihr Digitalisierungswahlgeschenk herunterladen kann.

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4 Kommentare

  1. Die Grünen machen wohl noch ganz andere Sachen. Kennt jemand schon die „Grüne Polizei“?

    http://www.youtube.com/watch?v=2PHTyhZPF8g

    (Achtung Reichelt von heute)

    Jetzt wird mir langsam klar was sie mit Demokratie meinen. Ihre Demokratie ist ausschließlich links. Deswegen sind Konservative eine Gefahr für (Ihre) Demokratie? Gab es so eine Art Polizei nicht schon einmal? Junge, junge, da kann einem wirklich langsam angst und bange werden. Wie war das? Demokratiefördergesetz? Nachtigal ick hö dir trabsen.

    Wenn ich hier nicht so verwurzelt wäre, den Mut und das Geld hätte, noch ein paar Jährchen jünger wäre, dann würde ich jetzt anfangen meine Koffer zu packen und das Weite samt Familie aus diesem Land suchen.

    Sollte der Link nicht funktionieren, einfach in YT bei Achtung Reichelt nachsehen. Da ist es jedenfalls aufrufbar.

  2. Es geht nicht nur um die Sucht… Es werden in den neuen Computerspielen Woke-Agenden plaziert:

    Schwarze Helden, Frauen als Helden, Gay- und Transgender Helden, Gendern, usw…

    Das hat dazu geführt, dass viele Spiele zwar diese Dinge bis zur Perfektion ausgearbeitet hatten, aber schlicht bei den Spielern durchgefallen sind.

    Und so brauchen die Studios, die ihre Mitarbeiter sensibel nach links-grünen Standards aussuchen eben die Millionen, um am Leben zu bleiben.

    Insgesammt ist die Branche eh in einer Krise: Die großen Studios sind nicht innovativ und verkaufen möglichst risikolos den 110ten Aufguss, des gleichen Spielprinzips.

    Durch die heutigen technischen Möglichkeiten explodieren aber die Produktionskosten in die Multimillionen.

    Um das Geld wieder reinzuholen haben die ganz üble Techniken entwickelt, um die Leute zu ständigen Ingame-Transaktionen zu zwingen.

    Viele der Spiele sind halt auf das Hochleveln von Charaktären und das finden besserer Ausrüstung ausgerichtet. In den meisten spielen ist es aber heute kaum mehr möglich, ohne den Shop mit anderen SPielern zu konkurrieren.

    Oft ist es so, dass man viele Jahre bräuchte, um den Charakter ohne Hilfe auf des Höchste Level zu bekommen. Und um bestimmte besonders mächstige Gegenstände zu erhalten, kann es auch schon mal mehrere 100 Jahre Spielzeit dauern, wenn man keine „Booster“ aus dem Shop hat.

    Abgesehen von der Grafik sind zumeist die älteren Spiele den neueren deutlich überlegen und würden auch nur einmal (nämlich beim Kauf) Kosten verursachen. Das liegt daran, dass die damals kein Internet hatten. Ein Fehlerhaftes Produkt konnte nur mit kleinen Patches in Computerzeitschriften repariert werden. Und das bedeutete, dass die die Programme marktreif veröfftentlicht haben und es nur selten grobe Fehler gab.

    Dass überhaupt jemand ein Spiel auf seinen Rechner läßt, dass einen Ingame Shop hat, das läßt mich schon an der Zurechnungsfähigkeit der Mitmenschen zweifeln.

    Grundsätzlich ist es so, dass die Spielmechaniken alle so optimiert sind, dass ständig das Belohnsystem aktiviert wird.

    Und dadurch leidet dann die Konzentrationsfähigkeit auf andere Tätigkeiten, die eine solche ständige Belohnung nicht bieten oder diese eben erst nach Monaten des Einsatzes im Realleben.

    Und dann hat man halt die Leute, die nichts auf die Reihe kriegen und nur am Rechner sitzen.

    Das ist aber nicht wie Heroin. Wenn man die mal 3 Wochen vom Computer trennt, dann kann sich das Belohnsystem auch wieder ziemlich schnell an normale Anforderungen anpassen.

    Ich habe auch mal einpaar Jahre ganz exzessiv Real-Time-Strategy (Age of Empires 2) gespielt. Und für mich hat das dann geendet, als die nach ca. 4 Jahren (2002) den Server abgeschaltet haben. Der Adrenalinausstoß während stundenlanger Multiplayer Partien, wo man jede Zentelsekunde vollkonzentriert zugange ist, ist enorm.

    Die längste Partie war mal über 16 Stunden… Da wird vielleicht mal jemandem gestattet auf Klo zu gehen, oder die Tür zu öffnen. Mehr aber auch nicht.

    Damals gab es World of Warcraft (hat mich nie interessiert) und Age of Empires 2 als große Spiele. Heute ist das viel vielfältiger. Es gibt die ganzen Shooter und dann ist das heute viel weiter erforscht, wie sie die Leute möglichst lange am Spielen halten können.

    Man hat meiner Meinung nach nichts verpasst, wenn einem die „Freuden“ des Computerspielens entgangen sind.

    • Mir sind die Computerspiele entgangen. „Leider“ will ich nicht unbedingt sagen.

      Für mich als alten Knacker ist jedoch interessant, daß 40 % der US-College-Studenten/Innen LGBT+ sein sollen und daß immer mehr junge Leute asexuell sein sollen. Das wurde heute bei Arte thematisiert, daß immer mehr Jugendliche asexuell sind. Woher kommt das? Liegt das am Internet, an Pornos? Wurde das Triebleben der Menschen so übertrieben gesteigert, daß viele gar kein Interesse mehr haben oder sogar Ekel empfinden? Putin soll das Porno-Business stark beschnitten haben und regt an, eine Familie mit drei Kindern zu gründen. Als sich jemand bei ihm über das Abschalten einer Porno-Seite beschwerte, sagte er zu ihm, er soll sich an einer Frau befriedigen.

      „Die Franzosen haben keine Lust mehr auf Sex: Gute oder schlechte Nachrichten?“

      https://www.arte.tv/de/videos/115078-024-A/28-minuten/

  3. Die Spielsucht der Jugendlichen scheint tatsächlich ein Problem zu sein. Ein Mieter von mir hat von einer Türkin Kinder, wovon zwei männliche spielsüchtig sind. Der eine soll mit 16 Jahren schon 80 kg wiegen und sitzt den ganzen Tag vor dem Computer, der andere hat jetzt, nachdem er 18 geworden ist, die Schule erst geschwänzt und jetzt beendet. Er hatte zuvor schon ein ziemlich schlechtes Zeugnis der mittleren Reife bekommen und sollte es im derzeitigen Schuljahr verbessert nachholen, was er jetzt aufgegeben hat. Die Bedeutung einer guten Schulausbildung scheint in einigen Schichten immer mehr verloren zu gehen, weswegen es so viele Schulabbrecher gibt, womit kaum höhere Schulen gmeint sein dürften.

    Wenn man sieht, wie total inkompetente Menschen im Bundestag sitzen und sogar hochdotierte Ministerposten bekommen, überlegen sich viele immer mehr, ob es sich lohnt ein ernsthaftes geisteswissenschaftliches Studium zu ergreifen. Wieso sollte man sich ernthaft um Wissen bemühen, wenn absolute Nieten wie Ricarda Lang, Annalena Baerbock und Robert Habeck auch schaffen ohne Wissen mit bester Bezahlung durchs Leben zu kommen? Das einzige was sich vielleicht noch lohnt ist Politik-„wissenschaft“ zu studieren, bei einem Polit-Höfling wie Thomas Jäger, wobei man für den politischen Dienst des medial-politischen Komplexes, z. B. die Young leader, die Bertesmann-Stiftung oder andere Stiftungen bzww. NGOs, vorbereitet wird.

    Inkompetente Aussagen der Ampel, verdanke ich Ulrich Dittmann:

    https://www.youtube.com/watch?v=x5QZnEqLwTs&t=4s

    Der Scholz erscheint nicht in der Auszählung, weil er nicht aus Dummheit Schwachsinn von sich gibt, sondern aus Intelligenz unmoralisch ist.

    Die Demos gegen die AfD gehen weiter. In München sollen sich gestern 75.000 – 100.000 Schafe versammelt haben und kämpften gegen rechts, also gegen eine Fata morgana. Beantragt und organisiert wurde die Demo von Fridays for future, also den Klimaklebern und Gemäldebewerfern von Soros. Was ist der Sinne dieser Demos? Nach den angeblich staats- und demokratiefeindlichen Querdenker-Demos sei jetzt endlich die Mitte der anständigen Gesellschaft aufgetreten, um die weitere Herrschaft der Einheitspartei zu sichern. Der Sinn der Schafs-Demo ist natürlich die Gesellschaft zu spalten. Da ca. 20 – 30 % der Bevölkerung unzufrieden sind, weil sie derzeit immer mehr erdrosselt werden, sinnen sie auf Abhilfe und sehen diese nur in der AfD, vermutlich ohne sich mit dieser ansonsten weiter zu befassen. Diese ca. 30 % unzufriedene Bevölkerung muß isoliert werden, und in die Schweigespirale gedrückt werden, wie die bösen Wahrheitshistoriker nach 1945, daß sie es nicht mehr wagen öffentlich ihre Ansicht zu vertreten, weswegen ihre politische Meinung früher oder später absterben wird.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schweigespirale

    „Schweigespirale nennt sich ein Teil der in den 1970er-Jahren von Elisabeth Noelle-Neumann formulierten Theorie der öffentlichen Meinung. Demnach hängt die Bereitschaft vieler Menschen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen, von der Einschätzung des Meinungsklimas ab. Widerspricht die eigene Meinung der als vorherrschend betrachteten Meinung, so gibt es Hemmungen, sie zu äußern, und zwar umso stärker, je ausgeprägter der Gegensatz wird; daher das Bild der Spirale. Die Massenmedien, vor allem das Fernsehen, können erheblichen Einfluss auf die Rezipienten und damit auf die öffentliche Meinung ausüben, indem sie dem Einzelnen gegenüber eine bestimmte Meinung als angebliche Mehrheitsmeinung präsentieren und ihn so unter Druck setzen, sich nicht andersartig zu äußern. Damit steht die Schweigespirale für eine erneute Hinwendung der Medienwirkungsforschung zur vierten Gewalt, einer Hypothese der ‚mächtigen Medien'“

    Allerdings dürfte es nach 1945 für die Massenmedien einfacher gewesen sein Wahrheitshistoriker in den Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs in eine Schweigespirale zu drücken, weil der Masse natürlich abstrakte Begriffe wie Freiheit und Demokratie vollkommen egal sind, sondern die damals zunehmenden materiellen Güter, die jedoch diesmal eindeutig verlustig gehen müssen durch Unterstützung des Staatshaushalts der Ukraine.

    Insofern muß die Strategie der Eliten für Schafs-Demos und der Schweigespirale gegen die AfD und damit für den Rußland-Krieg nicht unbedingt gelingen!

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