EU entsorgte Hunderte Millionen Covid-Impfdosen

von Thomas Oysmüller (tkp)

Eine aktuelle Schätzung gibt an, dass die EU-Länder mindestens 215 Millionen Covid-Impfdosen entsorgt haben. Allerdings sind eher 300 Millionen realistisch. Schaden für den EU-Steuerzahler: 4 Milliarden Euro. Mindestens. 

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass in der gesamten EU mindestens 214 Millionen Covid-Impfdosen entsorgt worden sind. Durch den Knebelvertrag zwischen der EU-Kommission und Pfizer ist ein Ausstieg bekanntlich nicht möglich. Das kostete dem EU-Steuerzahler bisher mindestens 4 Milliarden Euro.

Covid-Müll

Laut Politico seien diese Zahlen aber eine äußerst konservative Berechnung und „mit ziemlicher Sicherheit“ eine Unterschätzung. Von den 1,5 Milliarden Impfdosen, die von der EU bezogen worden sind (das sind mehr als 3 Shots pro Person) liegen jedenfalls viele auf „Mülldeponien auf dem ganzen Kontinent“.

Estland führt den Berechnungen zufolge die Statistik jener Länder an, die die meisten Dosen pro Einwohner weggeworfen haben. Und dann kommt schon Deutschland. Für BioNTech aber kein schlechtes Geschäft.

Rechnet man weniger konservativ mit den Zahlen der Spitzenreiter, müsste man noch um 100 Millionen mehr entsorgte Impfdosen annehmen: „Wenn man diese durchschnittliche Abfallrate auf die übrige EU hochrechnet, würde dies mehr als 312 Millionen vernichtete Impfstoffe bedeuten.“ Mehr als 80 Millionen Dosen hat Deutschland in den Müll geworfen. In Österreich sind es immerhin noch 7,5 Millionen.

Geht es um die ganze EU fehlt es aber an wichtigen Informationen: „Es ist nicht einfach, herauszufinden, wie viele Impfstoffe weggeworfen wurden. Die Regierungen, einschließlich des zweitbevölkerungsreichsten Landes der EU, Frankreich, zögern, das Ausmaß der Verschwendung offenzulegen.“

Die Schätzung von Politico ergeben einen Schaden von 4 Milliarden Euro für den Steuerzahler. Aber auch das sei eine äußerst vorsichtige Annahme und ein „Mindestwert“. 4 Milliarden sind beispielsweise das jährliche Gesundheitsbudget von Kroatien.

Der Bezug des Stoffs wird weitergehen, auch wenn es kaum mehr „Impfwillige“ gibt. Weil Polen den Bezug gestoppt hat, wird man nun etwa von Pfizer verklagt – TKP hat berichtet. Mittlerweile klagt Pfizer auch Ungarn, aufgrund derselben „Vertragsverletzung“ wie das US-Magazin zu berichten weiß. Bis 2027 hat von der Leyen die Mitgliedsländer zum Bezug der Impfungen verpflichtet – auch nach einer Nachverhandlung.

Politico erwähnt auch die Ermittlungen in Rumänien – TKP hat berichtet. Dort wollen Staatsanwälte den ehemaligen Premierminister verklagen. Sie werfen ihm vor, dass durch „übermäßige Impfstoffkäufe ein Schaden von mehr als 1 Milliarde Euro entstanden ist“. Sollten die Berechnungen der rumänischen Staatsanwaltschaft richtig sein, ist der Schaden für die gesamte EU wohl weitaus höher als nur vier Milliarden.

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1 Kommentar

  1. ….zumindest muß man „von der Laien“ vor den Internation. Gerichtshof für Ihre Lobbyarbeit zur Verantwortung ziehen. Diese Frau verdient noch viel mehr an Strafen…. man muß sich nur kundig machen!

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