Schwedens neue Regierung will ein Recht auf Barzahlung

von Norbert Häring

Die Bargeldabschaffung passiert nicht, sie wird mit Untersützung der Regierungen gemacht. Wenn die Bürger das nicht mehr wollen und eine neue Regierung wählen oder zu wählen drohen, kann sich das recht schnell ändern. Das zeigt nach Italien, Österreich, Slowakei und Norwegen nun ausgerechnet der Vorreiter bei der Bargeldbeseitigung, Schweden.

Nach einem Bericht der Zeitung Tidingen Häringslivet vom 12. Januar 2024 mit dem Titel: „Lebensmittel muss man mit Bargeld bezahlen können“, will die neue konservative schwedische Regierung die Möglichkeit stärken, mit Bargeld zu zahlen, damit alle in Zukunft in der Lage sind, lebenswichtige Güter zu kaufen.

„Im Grunde geht es darum, dass niemand von der Möglichkeit des Bezahlens ausgeschlossen wird“, wird Finanzmarktminister Niklas Wykman zitiert.

Dabei könne es um Menschen gehen, die nicht digital zahlen können oder wollen, aber auch darum, dass Zahlungen auch in Krisen und Kriegen möglich sind.

Die Regierung beauftragt einen Sonderberichterstatter, Vorschläge für Initiativen zu unterbreiten, die die Fähigkeit von Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen unterstützen können, mit Bargeld zu bezahlen. Dabei geht es vor allem darum, die Möglichkeiten zur Barzahlung von lebenswichtigen Gütern wie Lebensmitteln, Kraftstoff und Medikamenten zu stärken.

Der Berichterstatter soll aufzeigen, bei welchen Dienstleistungen und Produkten und in welchen geografischen Gebieten Bargeld eine besondere Rolle spielt, auch in Krisensituationen und im Krieg. Der Bericht soll bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein.

Es gab in den letzten Monaten eine ganze Reihe solcher mutmachenden politischen Kehrtwenden. In Italien etwa hat eine neue Regierung gegen den Widerstand der EU-Kommission die Barzahlungsobergrenze auf 2.000 Euro verdoppelt und verschiedene andere Anti-Bargeld-Maßnahmen beendet. Die Slowakei hat ein Recht auf Barzahlung in der Verfassung verankert, in Österreich hat der Regierungschef dasselbe vorgeschlagen. In Norwegen hat die Regierung die Annahme von Bargeld verpflichtend gemacht.

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3 Kommentare

  1. Die EU hat beschlossen…. Leider fällt der Großteil der Bevölkerung auf die EU Verordnungen, Regeln, Richtlinien rein und folgen den Anordnungen obwohl sie rechtlich und juristisch nicht relevant sind. Also nicht rechtens. Um dem aber folge zu leisten wird natürlich mit saftigen Bußgeldern gedroht.
    Im übrigen haben ich nach den Desaster mit Corona mein Smart Phone gegen ein normales Händy getauscht. Man muss ja nicht alles mit machen .Und ohne den App Quatsch gehts auch.

  2. Die EU hat eine Bargeldobergrenze beschlossen, um den CBDC den Weg zu bereiten.

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/geldwaesche-eu-beschliesst-bargeldobergrenze-von-10000-euro-01/100008123.html

    „EU beschließt Bargeldobergrenze von 10.000 Euro
    Die neue Bargeldobergrenze ist Teil eines größeren Anti-Geldwäsche-Pakets. Deutschland hat sich lange dagegen gewehrt. Entsprechend hart ist die Kritik.“

    Natürlich wird die Maßnahme mit falschen Argumenten eingeführt, um die Bevölkerung hinters Licht zu führen. 99,999 % der Bevölkerung soll langfristig das Bargeld weggenommen werden, damit die 0,001 Prozent keinen Steuerbetrug mehr machen können. Warum schaffen sie dann alternativ nicht die Offshore-Fiananzzentren ab, ohne die die Milliardäre nicht leben können? Die Obergrenzen werden jetzt genauso wie beim Gold schrittweise eingeführt: dort erst keine Bargeldgrenze, dann 10.000, dann 2000.

    https://www.n-tv.de/ratgeber/Anonymer-Goldkauf-drastisch-eingeschraenkt-article21456545.html

    Darunter geht es jedoch nicht, weil nur Staatskritiker Gold kaufen und ohne anonymen Goldkauf es sein lassen – und es woanders kaufen, wo keine Wahnsinnsregierung mit Hilfe der Justiz herrscht.

    Bei 2000 Euro dürfte auch das Ende der Bargeldobergrenze ereicht sein, weil sonst die Arbeitsbereitschaft entschieden leiden wird, wenn wir bis dahin nicht sowjetische Verhältnisse haben. Dieses Schlupfloch von 2000 Euro wird sich nicht schließen lassen, so daß Schwabs hochfliegenden Pläne alle Makulatur werden, weil der CBDC nur funktioniert, wenn alle Schlupflöcher geschlossen sind. Damit wird eine weitere Agenda des anglo-zionistischen Westens krachend scheitern, an der vermutlich auch die ID2020 hängt denn für Bargeld braucht man keine ID!

    https://www.swr.de/swr2/wissen/digitale-identitaet-aller-menschen-fortschritt-oder-globale-ueberwachung-102.html

    „Worum geht es?
    Die Organisation ID2020 in New York arbeitet an einer transnationalen digitalen Identität für jeden Menschen, die möglichst alle Daten umfassen soll. ID2020 ist eine Allianz von Hightech-Konzernen wie Microsoft, der Rockefeller-Stiftung, großer Hilfsorganisationen und der von Bill Gates finanzierten Impfallianz GAVI. Zu den Kooperationspartnern zählen die US-Regierung, die EU-Kommission und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Das Ziel: Mit Gesicht, Iris und Fingerabdruck sollen wir uns ausweisen …“

    • Richtig ! Zudem werden die Menschen GLÄSERN und können nicht mehr kontrollieren, wohin seine Daten gehen. Es ist dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet. Wir können dann so manipuliert werden wie Orwell 1984 beschrieben.

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