Kann sein, dass da was war …

von Jürgen

Bist Du nicht für uns, bist Du gegen uns! Wer gegen uns ist, der ist rechtsradikal! Zeit für einen neuen Radikalenerlass? Einst hieß es, …, der ist linksradikal, was unweigerlich zum Schluss führen könnte, es käme nur auf die gerade geltenden Vorzeichen an, was wie zu verurteilen sei.

Die neuerdings auf westlichen Werten basierenden etablierten Parteien gebärden sich aber in einer Weise, die sie selbst anprangern? Der Staat, der Staat, alle Macht dem Staate. Wer damit wohl gemeint ist? In der besten aller Demokratien können ja nur die staatstragenden Parteien gemeint sein?

Der wohlfeile Selbsterhalt, mit allen Mitteln, im Gewand der Aufrichtigkeit, schützt vornehmlich erst mal sich selbst. Es war schon immer so. Davon abgesehen, um auf die Mittel zurückzukommen, was ist heute denn anders wie damals, in der sogenannten unselig braunen Zeit?

Die Medien? Wer heute nicht dem mainstream entspricht, wird bekämpft.

Parteien? Wer heute nicht mitzieht, wird bekämpft oder verboten werden.

Meinungsfreiheit? …

Ist es nicht leicht, die Vögel an ihrem Gefieder zu erkennen?

Amsel, Drossel, Fink und Star,

waren alle schon mal da!

Aber Nichthuldigen für als rechts zu erklären und selbst dabei völlig frohgemut rechte Vorgehensweisen zu pflegen, Respekt! Das kommt nur bei den Doofen an und zeugt auch von mangelnder Selbstreflektion! Wobei, sich dessen bewusst, der Zweck heiligt ja so manches …

Es ist halt ein Unterschied zwischen Macht haben oder erdulden, auch wenn sie noch so demokratisch zustande gekommen ist! Wie auch damals eine gewisse Mehrheit durch Wahlen zustande kam … Ei, ei, ei … die Goaß isch weg, es könnte aber auch nur bislang selbst ausgerufene verlorene Parteienmacht sein. Weil, schlussendlich ist alles Gebaren nur ein Wettbewerb zwischen Gesinnungen! Und die sind nun mal abhängig davon, ob sie es sich gerade erlauben können reifen zu dürfen!

Die sorgsam eingebettete Mehrheit der Deutschen wird sich, allen Anfeindungen zum Trotz, ihren Weg suchen müssen, ihren Weg aus dieser Misere heraus zu finden. Heraus aus allen vorgegebenen Lügen und damit verbundenen Gängelungen. Heraus aus internationalen und sonstigen fremdbestimmten Erwartungen, heraus aus pseudodemokratischen Strukturen, die alles auf dem Schirm haben, aber nicht die, die sie wählen und die ihren Unterhalt gewährleisten!

Wie gesagt, zu allen Zeiten war es immer das selbe Gebaren, aber, rein perspektivisch betrachtet, finde den Unterschied zwischen KDF und Flaschen sammelnden Rentnern! Und selbstverständlich, zu keiner Zeit war alles gut! Je nach Betrachtung …

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Kann sein, dass da was war …
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2 Kommentare

  1. Die Menschen waren zu allen Zeiten, so wie sie heute auch sind. Die große Masse moralisch indifferent, läßt sich geschickt zu jedem Quatsch mißbrauchen. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt auch den Henri Dunant, die Florence Nightingale oder Bertha von Suttner, vielleicht auch die beiden Jürgens (?). Deswegen schreibt Schopenhauer sehr zutreffend:

    https://d-nb.info/1041219032/34

    „Um überhaupt von der wahren und sehr traurigen Beschaffenheit der Menschen, wie sie meistens sind, das so nötige, deutliche und gründliche Verständnis zu erlangen, ist es überaus lehrreich, das Treiben und Benehmen derselben in der Literatur als Kommentar ihres Treibens und Benehmens im praktischen Leben zu gebrauchen, und vice versa. Dies ist sehr dienlich, um weder an sich, noch an ihnen irre zu werden. Dabei aber darf kein Zug von besonderer Niederträchtigkeit oder Dummheit, der uns im Leben oder in der Literatur aufstößt, uns je ein Stoff zum Verdruß und Ärger, sondern bloß zur Erkenntnis werden, indem wir in ihm einen neuen Beitrag zur Charakteristik des Menschengeschlechts sehen und demnach ihn uns merken. Alsdann werden wir ihn ungefähr so betrachten, wie der Mineralog ein ihm aufgestoßenes, sehr charakteristisches Spezimen eines Minerals. – Ausnahmen gibt es, ja, unbegreiflich große, und die Unterschiede der Individualitäten sind enorm: aber, im ganzen genommen, liegt, wie längst gesagt ist, die Welt im argen: die Wilden fressen einander, und die Zahmen betrügen einander, und das nennt man den Lauf der Welt. Was sind denn die Staaten, mit aller ihrer künstlichen, nach außen und nach innen gerichteten Maschinerie und ihren Gewaltmitteln anders, als Vorkehrungen, der grenzenlosen Ungerechtigkeit der Menschen Schranken zu setzen? Sehn wir nicht in der ganzen Geschichte, jeden König, sobald er feststeht, und sein Land einiger Prosperität genießt, diese benützen, um mit seinem Heer, wie mit einer Räuberschar, über die Nachbarstaaten herzufallen? Sind nicht fast alle Kriege im Grunde Raubzüge? Im frühen Altertum, wie auch zum Teil im Mittelalter, wurden die Besiegten Sklaven der Sieger, d. h. im Grunde, sie mußten für diese arbeiten: dasselbe müssen aber die, welche Kriegskontributionen zahlen: sie geben nämlich den Ertrag früherer Arbeit hin. Dans toutes les guerres il ne s’agit que de voler (In allen Kriegen geht es nur darum, zu stehlen. Und die Ukraine ist keine Ausnahme!!!), sagt Voltaire, und die Deutschen sollen es sich gesagt sein lassen.“

    Das Sprichwort „Geld regiert die Welt“ gilt heute immer noch und schon zu allen Zeiten. Die Bolschewisten benötigten auch Geld, um nach der Oktoberrevolution zu herrschen, Garibaldi, um nach Sizilien zu fahren, Castro brauchte Geld um in Kuba einzudringen und Gajus Julius Caesar auch. Letzterer eroberte das goldreiche Gallien, heute Frankreich, nur um seine Truppen gegen seine Konkurrenten in Rom zu bezahlen. Und Goebbels jammert in seinem Tagebuch vor 1933 („Vom Kaiserhof zur Reichskanzlei“) ständig, daß die Partei nicht genügend Geld habe für politische Aktivitäten. Nach der Machtergreifung kam die Partei jedoch an die Staatsknete. Und die heutigen Mitglieder der Einheitspartei haben alle riesen Angst der Topf der Staatsknete könnte für sie versiegen. Die Dämonisierung der AfD und der Werteunion ist also völlig verständlich, wozu sie ihren Rundfunk einsetzten. Es ist nicht unser Rundfunk, sondern IHR Rundfunk.

    Und alle, die wir uns hier den Kopf zerbrechen, wie es mit diesem Staat weiter geht, können nichts ändern, weil wir kein Geld haben. Es bringt auch nichts sich zu outen, weil dadurch nichts geändert wird, und wir dadurch nur auf eine heimliche schwarze Liste des Herrn Haldenwang kommen, die wir gegebenenfalls vorgelegt bekommen werden.

    Man kann nur darüber spekulieren, wie es mit den anglo-zionistischen Westen weitergeht, d. h. also dem nervus rerum: seinem Geld. Und da scheint es mir nicht so gut zu stehen. Zunächst hat er sich mit Corona und dem Klimawahn selbst ein ökonomisches Bein gestellt, ist überschuldet, vielfach bankrott und jetzt in einer Rezession, die vermutlich sich zu einer Depression entwickeln wird, weil ich nicht sehe, wie die Immobilienkrise entschärft werden könnte. Dazu fehlt ihm wieder das Geld! Zusätzlich führt er an drei Fronten Krieg: gegen Rußland, im Nahen Osten gegen den Iran und gegen China. Dazu müßte er rüsten, hat aber kein Geld. Die einzige Möglichkeit wäre alle Sozialausgaben für Bürgergeld und Medizin, Renten und Pensionen zu streichen, um wieder liquide zu werden. Der Vorschlag von Frau Lang wieder weitere Sondervermögen sonder Zahl zu produzieren, geht auch nicht, weil die Sondervermögen überwiegend nicht durch Ersprarnis, sondern nur gedrucktes Geld entstehen.

    Man darf also gepannt sein, wie es mit dem „Westen“ weitergeht!

  2. Können wir es beurteilen? Wir haben damals noch nicht gelebt. Allerdings kann ich meine Großmutter dazu nicht mehr befragen. Würde sie mir erzählen, dass wir die damalige Zeit heute wieder live erleben? Ich befürchte fast, dass es so ist. Nur die Methoden sind wohl aufgrund des technischen Fortschrittes verfeinert worden. Wem macht das eigentlich keine Angst?

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