Zwei Pandemien wüten um die Welt: Corona-Virus und Schuldenblase

Von Hans-Jörg Müllenmeister (anderwelt)

Wir stehen am Gezeitenwechsel eines extremen Wirtschaftszyklus, der von zwei Exzessen malträtiert wird. Beide Störgrößen verlaufen exponentiell und beide führen ohne Gegenmaßnahmen ins Verderben. Dabei wirkt die Ausbreitung des Corona-Virus wie ein Brandbeschleuniger auf die jahrelang lodernde Schuldenkrise. Der Kollaps der Jahrhundert-Blase und das Ende der Zombie-Wirtschaft rücken in bedrohliche Nähe.

Das Platzen der Anleihen-Blase wird schließlich die größte Hausse am Edelmetallmarkt auslösen. Zuvor mag es zu einer kontemplativen Verschnaufpause kommen, zu einem Innehalten und Nachdenken. Das wäre heilsam für uns alle. Es stellt sich die Frage: Was haben wir als intelligente Erdengäste uns selber und unserem Planeten angetan? Wieso konnte es soweit kommen? In dieser Krise liegt auch die Chance für einen längst überfälligen Wandel, die unsere Erde wieder aufatmen lässt.

Für exponentielles Wachstums haben wir kein Gespür 

Als linear denkende Wesen ist uns der Umgang mit der Tücke des exponentiellen Wachstums fremd, ja geradezu unheimlich. Ein verblüffendes Gedankenexperiment zeigt, wie sich eine solche Exponentialfunktion vom Harmlosen ins Monströse steigert. Falten wir gedanklich ein Blatt Papier von 0,1 mm Stärke 50 Mal. Hätten Sie es für möglich gehalten, dass bereits nach 30 Faltungen der fiktive Papierberg rund 100 km hoch ist und schließlich nach 50 Faltungen über 100 Millionen Kilometer (das 7-fache des Sonnendurchmessers)? Das Bildungsgesetz, das dahinter steckt, heißt ganz einfach: Papierdicke mal 2 hoch 50 Faltungen. Wir sollten all diesen Wachstumsmonstern, etwa den exponentiell gestiegenen Schulden oder der Ausbreitung von Viren mit Respekt begegnen.

Weltbürger auf dem Prokrustes-Bett 

Was heißt hier Wachstumsmonster? Wir haben doch inzwischen sogar Null- oder Negativzinsen. Dieses andere Extrem zum Zinseszins verschafft der Finanzwirtschaft zwar einen Zeitaufschub, hat aber einen Pferdefuß. Der Negativ-Zins wirkt für die Bürger wie ein Prokrustes-Bett ‒ (genannt nach dem Unhold Prokrustes der altgriechischen Sage. Dieser Räuber presste arglose Wanderer in ein Bett, indem er überstehende Gliedmaßen abhieb oder zu kurze gewaltsam auf einem Amboss streckte). Prokrustes machte also passend, was nicht passend war. Ein Negativzins ‒ das „Abhacken“ des Zins ‒ führt die Kreditwirtschaft ad absurdum, ja stellt sie auf den Kopf. Es könnte sein, dass wir endlich erkennen, dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist.

Das globale Finanzsystem liegt in den letzten Zügen 

Vorab, kennen Sie den? Da treffen sich zwei Planeten im All. Fragt der eine: „Wie geht’s dir?“. Der andere: „Grottenschlecht ‒ ich hab den Homo sapiens“. Darauf der andere: „Och, der vergeht!“

Diese himmlische Geduld können wir als Homo Spekulant mit unserer kurzen Verweilzeit auf Erden nicht aufbringen. Es gibt in keinem Bereich des menschlichen Handelns ein Perpetuum mobile. Rein physikalisch schon nicht. Gerade die Zeit ist es, die maßgeblich unser Handeln auf dem Kapitalmarkt mitbestimmt. Denken Sie an das Joch des Zinseszinseffekts. Dies galt seitdem der Mensch Handel betreibt… bis neulich. Wir sind Teil eines globalen Finanzsystems, das sich anschickt, in seine dekadente Endphase mit Hab und Ungut zu stürzen. Haben wir bequeme Bundesbürger es verlernt, uns gegen Lug und Trug des Staates und der Finanztempel zu wehren?





Perpetuum mobile des US-Finanzsystems 

Am zuckenden US-Zombie möchte man nicht herum sezieren, aber ein paar unbequeme Fragen stellen, das dürfte erlaubt sein. Denn was hat Amerika aus der selbst gegönnten „Starthilfe“ nach dem Krieg gemacht? Sie haben tausende Deutsche Patente „geographisch verschoben“ und Deutsche Wissenschaftler über den großen Teich „begleitet“, das Gold der Deutschen nach NY „ausgelagert“; in Bretton Woods die Hegemonie des Dollar festgeschrieben und die Welt mehr und mehr für sich arbeiten lassen. Und sie haben den Globus mit Kriegen und grüner Dollar-Krätze bedacht, robust die Rohstoffe weltweit ausgebeutet und gierig verschlungen. Jahrzehntelang.

Und heute? Die ausgelassene US-Party könnte 2022 ihr jähes Ende finden. Und damit auch wir. Das Land des Micky Maus-Lügenbarons und der unbegrenzten Verarmung hat es fast verlernt, aktiv zu produzieren. Stattdessen ließ man den schnöden Mammon in der Geldwirtschaft für sich arbeiten: Geld gebiert Geld! Das ist das götzenhaft verehrte Perpetuum mobile des Finanzsystems, das jetzt auf der Streckfolter liegt. Die Geldwirtschaft allein schafft keine Werte. Die USA mutierte vom Produktions- zum Konsumland, von der größten Gläubigernation zur größten Schuldnernation auf diesem Erdball.

Die an Gigantomanie leidenden Staaten von Amerika glauben, sie können die Staatsverschuldung weiter ungehemmt ausufern lassen und das Rad des Finanzsystems der gesamten Welt drehen. Indes, die Führungsrolle des einstigen Wirtschaftsriesen ist inzwischen mehr als fraglich.

Was kommt nach dem Knall?

Gibt es nach dem Bersten der Blase wieder eine funktionierende Weltwirtschaft? Offensichtlich hat sich dann die globale Just-in-time-Produktion überlebt. All dies mit riesigen verzweigten Wertschöpfungsketten, bei denen man Millionen Einzelkomponenten über den Planeten verschob. Nach dem Knall könnten überall in den Produktionen und Service-Einrichtungen wieder Zwischenlager wachsen und lokale Produktionen boomen.

Vielleicht ist das Corona-Virus ein Menetekel. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt. Befürworter der staatlichen Hilfsprogramme vergessen leicht, dass der Staat überhaupt kein Geld hat. Alles, was er verteilt, hat er zuvor dem Steuerzahler geraubt. Über direkte Besteuerung, über Neuverschuldung oder Drucken von Geld. Vermögen und Ersparnisse aller werden angezapft und umverteilt. Dass jetzt diskutierte frische „Helikopter-Geld“ ist sofort inflationswirksam und macht sich bald in steigenden Konsumgüterpreisen bemerkbar.

Corona, was treibst du mit uns?

Nach den Aussagen des US-Wissenschaftlers Prof. Boyle – einem Kenner der Biowaffen-Szene – hat die US-Regierung zwischen dem 11. September 2001 und Oktober 2015 rund 100 Milliarden Dollar in Programme zur biologischen Kriegsführung gesteckt. Er schätzt zudem, dass in Amerika rund 13.000 Wissenschaftler an biologischen Waffen arbeiten. Gemäß Prof. Boyle handelt es sich bei COVID-19 um ein chimäres Virus (Chimäre = Mischwesen). Es enthält Genmaterial von SARS, ein ohnehin bereits waffenfähig gemachtes Coronavirus, Genmaterial des HI-Virus und möglicherweise des Grippevirus. Es ist fähig, über eine größere Distanz hinweg ansteckender zu sein als es normalerweise der Fall wäre.

Ein Schelm, der behauptet, das Coronavirus COVID-19 sei durch eine „Priese“ von Genschnipseln manipuliert. Das wäre dann schon eine heimtückische Biowaffe. Weltweit ließen sich dadurch die Gesundheitssysteme in Kürze paralysieren. Unbequeme Frage: Wer hätte dann von einem erzwungen Impfprogramm Vorteile? Etwa durch eine undurchsichtige Impfkampagne, die sogar mit toxischen Adjuvanzien „angereichert“ sein könnte?

Lassen Sie sich nur bloß nicht anstecken von der aufkommenden Panik. Es ist ja verblüffend, dass man bis jetzt nicht einmal genau die innere Struktur des „neuen“ Virus-Stamms kennt. Ich habe so meine Zweifel. Vielleicht haben gewisse philanthrope Leute ein nachgeschaltetes Interesse an der Pandemie, nämlich an dem „erlösenden“ Impfstoff, der dann weltweit zwangsverkauft wird. Gegen Bares, versteht sich. Das wäre doch eine der gigantischsten Geldmaschinen. Cui bono? nach Cicero: wem zum Vorteil?

Noch ein paar kleine, aber wirksame Gesundheitstipps

Es empfiehlt sich, sein Immunsystem zu stärken, z.B. mit Curcuma, aber auch mit intravenös verabreichten hohen Dosen an Vitamin C, oral Vitamin B3 /K2-Gaben. Zum Desinfizieren mit kolloidalem Silber gurgeln. Gerade das Corona-Virus bevorzugt den Rachenraum als Vestibül zum Verweilen, ehe es in die Lunge absteigt.

Wir können in diesem Jahr noch auf manche Überraschung gefasst sein. Dem Corona-Virus wird womöglich die Schuld zugeschoben, nicht den exzessiven Schulden, den unkontrollierten Ausgaben, dem fiskal- und geldpolitischen Unsinn der Politik oder der Gier. Alles führt auf das Ende aller Währungen, vielleicht zu eine Rückkehr der Tugenden der freien Markwirtschaft. Das unersättliche feistwachsende 260-Billionen-Schuldenmonster lässt herzlich grüßen. Bis neulich dann ‒ zur Welt-Währungsreform.

Angesichts des fortschreitenden Finanzcrashs erinnere ich zum wiederholten Male daran, dass wir bereits vor Jahren davor gewarnt haben. Damit haben wir uns aber nicht zufrieden gegeben. Wir haben ein komplett durchkonstruiertes revolutionäres Modell entwickelt, das keinen Fehler des alten Systems wiederholt. Spätestens jetzt sollte sich jeder mit diesem Modell beschäftigen, der nicht will, dass der Neustart wieder mit einem untauglichen System kontaminiert ist. Lesen Sie unsere „Die Humane Marktwirtschaft“ und staunen Sie, wie einfach Wohlstand und vor allem Freiheit für alle möglich sein kann. Die Buchhandlungen sind geschlossen, aber Sie können Ihr Exemplar schnell und unkompliziert direkt beim Verlag bestellen hier.

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