Zum Snowden-Jahrestag: Bürger in ganz Deutschland bieten Schutz

von Katharina Nocun (campact)

Würden Sie Edward Snowden bei sich zu hause Asyl anbieten? Auf diese Frage antworten über 40.000 Bundesbürger mit “Ja”. Sie zeigen Flagge und hängen ein Schild “Ein Bett für Snowden” an ihre Tür. Anlass ist der Jahrestag von Snowdens Enthüllungen, die die Welt erschütterten.

Seit heute morgen sind auch zwei Abgeordnete des NSA-Untersuchungsausschusses der Linken und der Grünen mit dabei. Vor der heutigen Sitzung des NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags bekamen sie im Rahmen der Kampagne “Ein Bett für Snowden” Türschilder für ihre Fraktionstüren überreicht. Mehr als 210.000 Menschen haben inzwischen unseren gemeinsamen Appell von Campact, Digitalcourage und dem Whistleblower-Netzwerk für einen sicheren Aufenthalt von Edward Snowden in Deutschland mitgezeichnet.

Nicht nur vor dem Bundestag, sondern auch in Hamburg, München, Köln, Dresden, Kiel und Bielefeld werden heute auf zentralen Plätzen Betten für Edward Snowden aufgestellt. Wenn der Generalbundesanwalt meint, ihm fehlten die Beweise, sollte der Mann, der Zeuge und zentrales Beweismittel zugleich ist, vor den NSA-Ausschuss nach Deutschland geladen werden: Edward Snowden. Der gemeinsame Appell “Schutz für Edward Snowden in Deutschland” läuft bereits fast ein Jahr und feiert auch bald Geburtstag.

Hier einige Eindrücke von den Aktionen.

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