Wozu sich noch den Kopf zerbrechen?

von Jürgen

in einer Zeit, in der alles irgendwie schon geschwätzt ist und Diskussion eigentlich nur noch von Wiederholungen lebt, ausgelöst von den immer gleichen Ereignissen, die allenfalls in neuem Gewand daherkommen. Egal ob es sich um neue kriegerische Anlässe oder neue Gesetze handelt, alles war irgendwie schon mal da!

in einer Zeit, in der der Mensch zwar immer mehr weiß und auch vielmehr Hintergrund sich verschaffen mag; die Informationen aber nicht nutzen kann, weil entweder politisch nicht korrekt oder sie einen auch direkt hinter Gitter bringen kann. Wo anderes Betrachtende stigmatisiert, beschimpft, der Lächerlichkeit preisgegeben und ausgegrenzt werden.

in einer Zeit, in der der Mensch sich allenfalls noch als Nutz- und Stimmvieh begreifen kann zur Befriedigung höherer Interessen, wie Wachstum und Bankenrettung, Frieden schaffen und Demokratisierung durch Kriege, die Welt zu verbessern durch Aufnahme unzähliger Fremder oder in dem man sich gar anmaßt, das Klima „retten „ zu können …

in einer Zeit, in der Menschen eine Simulation von Demokratie vorgegaukelt wird, die ihm keinerlei direkten Einfluss zugesteht. In der Menschenwürde vielfach festgeschrieben aber um so mehr mit Füßen getreten wird. In der jegliches Rechtsempfinden verloren gegangen ist; Recht haben und bekommen abhängig davon ist, ob man es sich leisten kann oder ob es politisch gewollt ist.

in einer Zeit, wo Kirche nichts mehr mit Glauben zu tun hat, sondern eher mit Konzern übersetzt werden sollte. Denen die Schäfchen davonlaufen, weil Verlangtes und Vorgelebtes nicht im Einklang sind. Nichts mehr da, an Sinn gebendem oder Zusammenhalt stärkendem. Wo Jesus keine Rolle mehr spielt, er aber gerne mißbraucht wird, wenn es darum geht die Übernächsten zu lieben, bevorzugt aber sich selbst. Es wird keine Union der Weltkirchen geben. Wir erleben jetzt, weltweit, Klimarettungskirche unter der Führung einer, madonnenhaft verklärt erscheinenden, Prophetin.

in einer Zeit, in der von uns verlangt wird, unsere Jahrtausende alte Kultur, unsere Anschauung der Welt, unsere Geistigkeit, unsere Traditionen und Brauchtum, unsere Seele, aufzugeben. Gut, das fing schon viel früher an; heute wird allerdings angestrebt, den Deckel endgültig zuzumachen!

in einer Zeit, wo der es wissen wollende Mensch zur Erkenntnis gelangt, daß jene, die all solches betreiben, nicht ohne weiteres greifbar sind. Die sich offiziell verstecken in riesigen weltweit operierenden überstaatlichen, monetären oder religiösen Organisationen. Inoffiziell in Bünden, wie Freimaurer, Illuminaten, diversen Clubs oder einer connection, je nach Speisekarte …

in einer Zeit, wo den Menschen das immer gleiche Spiel, zwischen Guten und Bösen, vorgespielt wird. Egal ob auf übernationaler oder regionaler Ebene. Was unterscheidet die AfD von Nordkorea oder Russland? Nichts! Es sind Feindbilder, aufgebaut und installiert zur Beherrschung der Massen, der Sicherung der „höheren“ Interessen. Wer Angst hat, hat keinen Mut, zu was auch immer!

in einer Zeit, wo der denkende Mensch denken muß, daß sich alles und alle gegen ihn verschworen haben. Er dem machtlos gegenüber steht, ohne irgend ein Fundament, auf das er vertrauen könnte, ohne jeglichen sonstigen Rückhalt!

Wozu also, sich noch den Kopf zerbrechen? Nur, weil wir es können?

Euer Jürgen

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Wozu sich noch den Kopf zerbrechen?
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34 Kommentare

  1. Die Jesuiten selbst sind die eine Gründung vormals Spanischer Juden. So klar ist die Sache nicht, wer da mit wem wackelt, wenn man die Scheinkonversion ala Talmud in Betracht zieht…

    • Martin,
      ich habe darüber ein sehr langes pdf. gelesen, es aber nicht abgespeichert, weil ich grundsätzlich nichts abspeichere. Es waren 74 Seiten, die auch zum Ausdrucken zu viel waren. Und die Straßen/Strippen endeten tatsächlich in Rom. Da ging es auch um Ley-Linien mit europäischen Hauptstädten, Pentagram, Pius XII, Jesuiten, Illuminaten, Nazis, Deutsches Reich und vieles mehr. Die beschriebenen Zusammenhänge waren frappierend einleuchtend.
      Es gibt so viel zu lesen, was wir erst einmal verstehen müssen, weil wir nur getäuscht und belogen werden/wurden. Es gibt allerdings auch viel Info, die sich widerspricht und verwirrt. Ob wir die echte Wahrheit jemals erfahren?

      • Nunja, da zeigt sich eben, wie schwer es ist, etwas zu wissen. Und dann die eigenen Überzeugungen weiter tragen zu können.

        Sicher ist aber, dass durch das Geschachere der Ämter im Mittelalter in den Adel und in höchste Kirchenämter, die aufgestiegen sind, die durch Geldwucher, Sklavenhandel und Fernhandel reich geworden sind.

        Und natürlich war der Papst als oberste Autorität mit seiner Kirche das Machtzentrum, dass es zu kontrollieren gab und auch heute etwas weniger mächtig noch zu kontrollieren gilt.

        Und es war immer wechselnd, ob der Papst oder der Kaiser mächtiger war. Insofern ist es aber kein Wunder, wenn sich alles nach Rom verfolgen lässt. Die Kräfte am Werke sind meines Erachtens aber älter als die römische Kirche.

        Die ganze Symbolik der Satanisten ist Ägypten entliehen. Und auch der Kult in Ägypten hat seine Vorläufer.

        Irgendwann hat man aus dem Polytheistischen Glauben einen Monotheistischnen gemacht und dann aber alle vorher vorhandenen Zentralen Bestandteile integriert (Vater Sohn und Heiliger Geist). Da gab es vorher drei Götter für. Die Jungfrau Maria – ISIS bei den Ägyptern. Und so weiter. Die Feste hat man auch genau da plaziert, wo schon Feste waren. Weihnachten z.B. an den Saturnalien.

        Der Grund für die Durchsetzung des Monotheismus ist wahrscheinlich, dass die Macht dadurch bei nur einer Priestergruppe konzentriert werden konnte. Die Bibel, hat auch 100te Stellen in denen Geschichten vorkommen, die vorher schon in den ägyptischen Schriften vorkamen.

  2. Irgendwer hat da mal von Geheimbündlern, Illuminaten und Satanisten geschrieben:

    Auch die haben ihre Ethik. Eben nur eine, in der der Schwache nichts wert ist und Gewalt, Hinterlist und Lüge zur Durchsetzung der eigenen Interessen akzeptiert ist. Weil es ihrer Meinung nach die Natur der Dinge ist, dass der Starke den Schwächeren beherrscht.

    Ich hatte mal ein Anwerbungsgespräch am Johnannestag (höchster Feiertag der Freimaurer) mit einem der Satanisten im Verfassungsschutz: Und der sagte, natürlich ist er Freimaurer, sonst könnte er die Arbeit nicht machen.

    Das muss man so verstehen, dass jemand, der das ethisch in sein Lebenskonzept nicht einordnen kann und den höheren Zweck seines Tuns bei so einer Arbeit nicht sieht, eben dabei krank werden würde. Wobei der Typ auch etwas innerlich ausgelaugt gewirkt hat.

    Der Typ hat mich sehr an Menschen erinnert, die ich als Jugendliche aus streng katholischen Familien kennengelernt habe, die alle so etwas Schweres an sich hatten.

    Wir haben damals Freimaurerzahlen ausgetauscht und statt mit zur Johannesmesse in irgendeiner Loge bin ich dann nach Hause. Ich habe das Gespräch übrigens dann aus dem Gedächtnis transkribiert, als ich zuhause war. Vielleicht veröffentliche ich es mal, wenn ich ein Buch über mein bewegtes Leben schreibe.

    Eigentlich wollte ich mit einem vom MAD sprechen, weil ich denen Informationen über ein Sicherheitsleck im Natostaab in Brüssel verkaufen wollte. Gekommen ist dann aber der Mann vom Verfassungsschutz.

    Ganz in schwarz gekleidet im schwarzen Dienstwagen mit Wechselkennzeichen. Den hat das echt genervt, dass meine Reisentasche im Fussraum vor seine Mikrofone gestellt habe.

    Und liebe Grünen: Der Verfassungsschutz fährt SUV… Die verdeckte Polizei dagegen Audi Limousinen. 

    Wahrscheinlich würde mir "der Russe" ohnehin mehr für meine Information geben. Bin aber in der Zwischenzeit noch nicht nach Hamburg oder Berlin gekommen.

  3. Ach was solls, Leben ist eben immer wieder Kampf ums Überleben. Wer sich mutlos dem Kampf nicht stellen will, hat ihn schon verloren. Irgendwann verliert jeder seinen letzten Kampf: na und? Hauptsache man hat vorher eine gute Zeit gehabt und hinterlässt etwas Positives wofür es sich gelohnt hat zu leben, Mutlose, frustrierende Gedankengänge und in Frage stellen des eigenen ich sind nutzlose Kraftvergeudung. Anstatt immer das Positive im (Über-)Leben zu sehen, sind schwache Gemüter bei einer Erfolgsblockade schnell zu frustrieren und fangen an sogar ihr eigenes Leben in Frage zu stellen. Sollen sie sich ruhig selber quälen, bleibt mehr Raum für die psychisch Stärkeren, die weiter hoffen und trotz einer gelegentlichen Niederlage weiter kämpfen bis es vollbracht ist.

    Always look to the bright side of live!

    In diesem Sinne euer Erwin aus dem Amiland

    • Es freut mich, daß Du Dich wieder einmal meldest, kurz vor 23 Uhr Ortszeit in Florida.  Deine historischen Infos waren wirklich lehrreich und interessant!

       "Mutlose, frustrierende Gedankengänge und in Frage stellen des eigenen Ich sind nutzlose Kraftvergeudung" bzw. müßige philosophische Grundsatzüberlegungen, um die geistigen Kräfte zu erneutem Angriff zu sammeln.

      Im übrigen gilt wieder Schopenhauer, Aphorismen, Paränesen und Maximen, Abschnitt 53:

      »Zu dieser Welt wo »die Würfel eisern fallen«, gehört ein eiserner Sinn, gepanzert gegen das Schicksal und gewaffnet gegen die Menschen. Denn das ganze Leben ist ein Kampf, jeder Schritt wird uns streitig gemacht, und Voltaire sagt mit Recht: „Man besteht die Welt nur mit gezücktem Degen, und man stirbt mit den Waffen in der Hand.“ Daher ist eine feige Seele, die, sobald Wolken sich zusammenziehen oder wohl gar nur am Horizont sich zeigen, zusammenschrumpft, verzagen will und jammert. Vielmehr sei unser Wahlspruch:

      „Weiche den Übeln nicht aus, nur tapferer geh’ ihm entgegen“.

      Solange der Ausgang einer gefährlichen Sache nur noch zweifelhaft ist, so lange nur noch die Möglichkeit, daß er ein glücklicher werde, vorhanden ist, darf an kein Zagen gedacht werden, sondern bloß an Widerstand [Anmerkung: wie Friedrich II. und Hitler]; wie man am Wetter nicht verzweifeln darf, so lange noch ein blauer Fleck am Himmel ist. Ja, man bringe es dahin zu sagen:

      „Bricht über ihn die Welt zusammen,
      Treffen die Trümmer noch unverzagt ihn.“

      Das ganze Leben selbst, geschweige seine Güter, sind noch nicht so ein feiges Beben und Einschrumpfen des Herzens wert.

      „Drum als Tapfre lebt,
      Und werfet die tapfere Brust den Schicksalsschlägen entgegen.“«

      [Anmerkung: http://www.liederlexikon.de/lieder/ein_feste_burg_ist_unser_gott/editionh

      Und wenn die Welt voll Teufel wär
      und wollt uns gar verschlingen,
      so fürchten wir uns nicht so sehr,
      es soll uns doch gelingen.

      …..

      Nehmen sie den Leib,
      Gut, Ehr, Kind und Weib:
      laß fahren dahin,

      sie habens kein'n Gewinn.

  4. Gefällt mir.

    "Wozu sich noch den Kopf zerbrechen"

    Das frage ich mich auch schon seit geraumer Zeit. Ab und an erwische ich mich dabei, dass ich gar nichts mehr lesen will. Dann kommt wieder was, wo man unbedingt nachforschen möchte. Es ist im Moment wie auf einer Achterbahn mit Loopings. Warum zerbricht man sich aber trotzdem immerwieder den Kopf? Kommt es daher, dass man innerlich ständig versucht Lösungen zu finden, weil man sieht, wie die alten Felle davon schwimmen? Dann merkt man ganz schnell, dass einem doch irgendwo die Hände gebunden sind. Das ist zermürbend. Sollte man den Dingen seinen Lauf lassen, bis sich das Übel selbst zerstört? Manchmal denke ich, es ist besser, sich auf den Knall mental und vorsorgenderweise vorzubereiten. Es ist richtig, dass wir an die Wirkungskräfte nicht herankommen. Diese Ebene bleibt uns untersagt. Nicht ohne militärische Hilfe. Und weil dies hier in unserem Land scheinbar nicht mehr möglich ist, werden wir irgendwann auf die Hilfe von außen angewiesen sein. Es bleibt uns nichts mehr übrig friedlich zu handeln, weil es keine gerechte Justiz mehr gibt. Auch die innere Gefahr der Invasion von Millionen wehrfähigen Männern, ist nicht zu unterschätzen. Worüber ich mir nur noch den Kopf zerbrechen will ist, wie überlebt man diese ganze Scheisse möglichst physisch und psychisch unversehrt? Auch wenn man ein recht dickes Fell besitzt, merkt man deutlich, wie es anfängt an einem zu nagen. Das ist nicht gut. Denn das ist ja gerade die "Zersetzungstaktik", welche von oben angestrebt wird. Ich weiß nicht, wieviele Kommentare ich schon in anderen Foren gelesen habe, wo die Leute schreiben. " ich bin eigentlich ein sehr friedlicher Mensch, aber ich merke, dass ich langsam anfange mich zu radikalisieren". Tja, was wird da auf uns zukommen? Genau das, was von oben geplant ist. Chaos und Zerstörung untereinander.

    Zulu wundert sich in seinem Kommentar über die Selbstmorde. Dazu kann man nur sagen, wenn die Menschen erst einmal begreifen, was wirklich vor sich geht und die Deindustrialisierung weiterschreitet, wird es davon noch viel mehr geben. Leider.

    Wenn nicht noch irgendwann ein Wunder geschieht, können wir uns das Kopfzerbrechen sparen.

    • Ja, Angsthase. So ist das. Unsere Fähigkeit vorraus zu denken um dadurch Gefahren zu vermeiden zwingt uns regelrecht dazu. Man muß & will wissen was da draußen los ist! Gerade Du als Skorpion und ich als Löwe;) Datt geht gar nicht anders.

      Man kann sich doch nicht hinlegen und träumen die Welt sei rosarot, erst recht nicht wenn man bestimmte Sachen bereits aufgeklärt hat. Es ist zu spät! Dann hätten wir lieber dumm geboren werden müßen.

      Nun, da wir aber intelligent genug sind (behaupte ich jetzt mal), muß man sich an diese neue Situation anpassen. Sie verdrängt unser bisheriges Weltbild, JA. Aber…wie soll man sagen…Survival of the fittest? Wenn man das alles zu persönlich nimmt, auf sich reduziert, sich viel zu sehr zu Herzen nimmt, dann kann es einen regelrecht zermürben. Steter Tropfen höhlt den Stein. So wollte Jürgen das sicherlich auch rüberbringen.

      Wir müßen Taktiken und Strategien entwickeln, damit die uns auferlegte Gehirnwäsche unseren Verstand nicht überholen kann! Trotzdem dabei weiter das Geschehen verfolgen. Nicht so einfach, aber sehen wir es als eine neue Herausforderung in aktuell dieser Zeit. Der Schock ist vorbei. Wir wissen jetzt so langsam was Sache ist. Handeln wir dementsprechend angepasst? Oder versagen wir? Eigentlich ganz einfach.

      Arten die sich nicht anpassen können, sterben aus. Ich hab kein Bock auf Suizid! Obwohl das natürlich der einfachste Weg wäre. Weiß nur leider nicht wie das geht. Nee, dann kuck ich mir den Schwachsinn lieber weiter an, und halte mich möglichst weit entfernt davon auf. Da glaube ich wie immer an die Kraft der Natur. Die bereinigt sich schon rechtzeitig selbst. Hat sie immer getan. Schwachköpfe hat es immer schon gegeben…in diesen Zeiten sehr extrem. Aber das ist ja nicht unsere Meinung oder Einstellung. Nur weil DIE bekloppt sind sollten wir es nicht auch werden.

      Jupp, dafür braucht man ein dickes Fell. heart

      • Zulu,

        man muß das Ganze aus der Vogelperspektive betrachten. Soweit es geht erstmal ausklinken. So gut wie kein TV, keine Printmedien, Konsum einschränken, Vorsorge treffen, die Menschen beobachten, unauffällig bleiben. Sich selbst sortieren. Und erst, wenn es drauf ankommt, zur richtigen Zeit zur Stelle sein. Es werden sicher viele Menschen Hilfe brauchen in der Zeit, die da auf uns unweigerlich zukommt.

        • Angsthase,

           jetzt habe ich über eine Stunde an einem Artikel geschrieben über, wie Du es ausdrückst "sich selber sortieren". Also im weitesten geistigen Sinne. Jetzt liegt er im Papierkorb …

           Wie orientierst Du Dich? An was?

          • Jürgen,

            Warum liegt Dein Artikel im Papierkorb?

            Ich orientiere mich an meiner inneren Stimme, die mir sagt: Bleib cool. Was manchmal gar nicht so einfach ist, wenn jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird. Natürlich rege ich mich manchmal sehr auf, aber es ist schon wesentlich weniger geworden, weil ich merke, dass das gar nicht gut tut.

            Ich merke, dass mich die Aussagen von Politikern immer weniger interessieren. Sie machen ja doch was sie wollen. Ehrlich gesagt, warte ich nur noch auf den Tag, wo dieses Kartenhaus zusammenkracht. Bei interessanten Dingen fange ich an nach den Hintergründen zu suchen, um das besser verstehen können. Mehr nicht. Dann sortiere ich einfach meine Gedanken.

            Man könnte auch sagen, ich bin innerlich mental auf alles vorbereitet und ich habe umfassende Vorsorge getroffen. Jetzt warte ich einfach nur noch ab, was passiert und hoffe, dass ich dann nicht in Panik gerate.

             

             

             

            • Das ist sehr gut, Angsthase: Der Blickwinkel aus der Vogelperspektive. Hat mir mein alter Herr ebenfalls geraten. Funktioniert. Laß die alle mal machen…es betrifft uns doch eh nur sekundär. Und darauf kann man vorbereitet sein. Neues Wissen kann verstörend wirken, aber wenn man es richtig einsortiert auch eine preiswerte Lebensversicherung sein.

              Mir geht das mittlerweile alles am Arsch vorbei was die da faseln (…gutes Buch übrigens: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg/ Alexandra Weinrath, haha!). Ich hab heute wieder meine Wohnung verhübscht, mit Maler- und Klebearbeiten. Pappmüll weggebracht, Einkaufen, Passbilder gedruckt, Senfeier gekocht, Fahrrad gefettet. Das hat mich glücklich gemacht! Ja, das war ein guter Tag. Für morgen hab ich schon neue Ideen.

              Krise! Klima! Islam! Ich kann es nicht mehr hören. Und wenn wir ehrlich sind, hätten wir seit 2008 (Finanzkrise) kein Internet, hätte uns das irgendwas an Lebensenergie geraubt? Ich behaupte mal nein. Hätten wir gar nicht mitbekommen. Wozu sich also ständig aufregen.

              Die wollen in unser Gehirn! Das dürfen wir nicht zulassen. Wie sagte Peter Lustig immer: "Abschalten." Wünsche uns allen viel Kraft und Ausdauer, das durchzustehen.

              LG Zulu

                • Ja genau. Korrektur: Sie heißt Alexandra Reinwarth, nicht Weinrath…oops. Aber das Buch ist echt lustig. Läßt einen die Dinge viel, viel lockerer sehen. Hat mir meine Schwester einst geschenkt. Wirklich klasse.

              • Zulu wäre also lieber Lemming geblieben? Wer soll DAS glauben? 

                 Ich behaupte mal, ohne Netz, würden wir uns ebenfalls ärgern, wüßten aber nicht warum! Und das ist vielleicht auch das Grundproblem, wie im Artikel beschrieben.

                 Und außerdem, Du hättest nie das Vergnügen gehabt, Dich mit all den  vielen lieben Menschen hier (und vor allem mir) zu befassen!  Ist doch auch was! cheeky

                • Jürgen, das ist doch nun Verdrehung der Tatsachen im Munde herum. Selbstverständlich hat man als aufgeschlossener Mensch durch das Internet viel mehr Menschen kennengelernt als es sonst eventuell möglich gewesen wäre! Aber eben genauso viel Schmodder, der einen depressiv machen kann.

            • Ah, also eine Form der Autosuggestion?

              Innere Stimme ist gut! Das ließe sich ausbauen! Habe ich aber auch schon des öfteren verwendet  …

               Es landet so manches im Papierkorb.   Ich habe einen Gedanken und fange an. Oft genug ändere ich den Titel weil es mich, während dessen, ganz wo anders hinzieht. Was dann aber auch ok. ist.

               Nur manchmal klappt es gar nicht … vermutlich Überforderung, oder einfach zu doof!  😉

               Es muß flutschen, dann ist es auch richtig, wie beim aktuellen. Der stand nach einer halben Stunde.

              • Nein, Autosuggestion ist es nicht. Würde ich mich lächerlich machen, wenn ich behaupte, dass ich mich mit meiner inneren Stimme unterhalten kann? Ich kann das aber hier nicht näher erklären. Ich glaube, ich hatte es schon einmal versucht bezüglich meiner verstorbenen Mutter. Aber dann haltet ihr mich alle für irre

                • Wieso nicht?

                   Wenn man ein "schlechtes Gewissen hat", tritt man ja auch in einen inneren Dialog ein! Oder bringt es zum Schweigen, was auch eine Form der Auseinandersetzung ist …

                   Ich habe von meiner verstorbenen Mutter geträumt (Symbolbild, alte Frau), weil da doch so manches, für mich, ungeklärt war. Wenn man Antworten sucht, da soll es unterschiedliche Wege geben.  🙂

                   

                  • Jürgen,

                    ich glaube nicht, dass ich das hier breittreten will. Nur soviel dazu, mit meinem verstorbenen Vater funktioniert das nicht. Als ich innerlich nachgefragt habe, erhielt ich die Antwort, weil seine Seele dazu noch nicht bereit ist. Das gruselt mich total. Aber lassen wir das lieber.

                • Angsthase, falls Du wirklich irre bist, wärst Du mir noch viel sympathischer! cheeky
                  Ich verstehe sehr gut was Du meinst. Innerer Dialog. Ist bei mir ebenfalls angeboren. Bei meinem Vater und Opa damals auch. In der Jugend oft eine Bürde. Aber wenn man sie erst zu Nutzen gelernt hat, eine überaus dankbare Gabe. Sei stolz darauf. Daß Du sie hast spüre ich bis hier…nur aus Deinen Zeilen.
                  Es gibt mehr als nur Rationalität im Universum.

                  • Naja, irre bin ich sicher nicht, ich stehe mit beiden Beinen im Leben. Aber ich habe auch schon Diskussionen mit meinem Mann gehabt, weil ich manchmal weiß, was er denkt und ich es ausgesprochen habe, bevor er es tun konnte. Ich habe keine Ahnung, was das ist. Und ich habe mit Esoterik und solchem Zeugs nix am Hut.

  5. "Wozu also, sich noch den Kopf zerbrechen? Nur, weil wir es können?"

    Warum denn nicht?  Soll ich denen, die mich verarschen, nicht einmal sagen, daß ich sie durchschaut habe, obwohl sie sich so gut verstecken wie der Gefreite über zahlreiche Hierarchien vom Kriegsminister getrennt ist, der ihn jedoch tatsächlich in den Tod schickt?

    Möglicherweise handelt sich allerdings nur um eine intellektuelle Selbstbefriedigung im Sinne Goethes:

    https://gutenberg.spiegel.de/buch/der-tragodie-zweiter-teil-3645/63

    Wer immer strebend sich bemüht,
    Den können wir erlösen.

  6. Sehr gut, Jürgen. Ja, diese Gedanken umtreiben mich auch. Wie ich schon sagte, der gefährlichste Aspekt daran ist selbst den gesunden Verstand zu verlieren. Das Ziel der Herrscher ist nicht, diesen Globus zu einer besseren Welt zu machen, sondern es haben sich Satanisten und Psychopathen vereint, um uns ihr krankes Gedankengut einzuimpfen. Und zwar weltweit.

    Ich kenne keine Lösung. Nur so weit wie möglich aussteigen/auf Abstand halten. Denn die Masse scheint dem Phänomen nur allzugerne zu folgen. Sie brauchen Führung! Wenn es nunmal keine andere gibt, läuft man trotzdem meckernd mit? Ohne mich.

    Autorität muß sich Respekt verdienen, bevor man sie als Führer wahrnehmen kann. Ein Meister ist doch heute kein Meister mehr, nur weil er gerade von der Schule kommt. Sein Titel zählt aber mehr als die ganze Erfahrung von zum Beispiel Norbert, der den Beruf seit 40 Jahren macht. Norbert hatte stets nur Lohngruppe 5 und sich kurz nach Renteneintritt umgebracht. Er war es nicht wert, hat er wohl gedacht. Dabei hab ich soviel von ihm gelernt, was keine Schule hätte leisten können. Sowas macht mich abgrundtief traurig und auch verdammt wütend. Die offizielle Führung hat nicht mal eine Rede gehalten.

    Danach folgten Klaus, Ingo, Wolfgang, Frank, noch ein Klaus, den anderen kannte ich nicht. Haben sich alle umgebracht. Die krankheitsbedingten Ausfälle bis hin zu Suizid steigen und steigen. "Gemeinsam sind wir stark!" steht überall ausgehängt im Firmenleitbild. Am Arsch! In der Teamsitzung werden Quertreiber auf´s Übelste beschimpft: "Wem es nicht passt, dem steht es frei zu gehen!" wird da gesagt.

    Darum streike ich. Das lasse ich mir nicht gefallen. Und es nimmt immer größere Ausmaße an…nun auch bundesweit und weltweit. Wann wachen die Menschen endlich auf? SIE SIND DAS MAß ALLER DINGE! Nicht diese Flitzpiepen.

  7. Willst Du ein halbleeres Glas trinken, oder lieber doch ein halbvolles ?

    Ich denke in diesem feinen Unterschied liegen Welten.

    Also immer schön positiv und optimistisch bleiben, denn auch das kleinste Sandkorn bringt irgendwann das größte Getriebe zum stillstand!

    Es ist wie meistens immer nur eine Frage der Zeit!

    In diesem Sinne,    Herzliche Grüße 😉

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