„Wohnhaft“ … der neue Stolz Deutschlands

„Wohnhaft“ … der neue Stolz Deutschlandsvon WiKa (qpress)

BRDigung: Deutsch ist eine überaus präzise als auch reizvolle Sprache. Nur leider haben wir es großflächig verlernt, uns dem jeweiligen tieferen Wortsinn zuzuwenden. Das waren die großen Künste unserer einstigen Dichter und Denker, die dafür noch Sinn und Gespür hatten. Dabei erlaubt die genauere Betrachtung des Wortes tatsächlich erheblich tiefere Einsichten. Die ständigen Rechtschreibreformen der letzten Jahrzehnte taten ein Übriges, den jeweiligen Wortsinn maximal zu erschüttern. Lieber wenden wir uns bedeutungslosen und flachen Anglizismen zu, bevor wir der Schöpferkraft des Wortes wieder die Ehre geben.

Spätestens wenn man sich intensiver mit dem Wort “Personalausweis”, in Verbindung mit der eigenen Situation plagt, kommt die ungute Frage in einem auf, wessen Personal man eigentlich sein soll? Im täglichen Einerlei der Verwendung dieses Begriffes stört sich niemand mehr daran und schon ist die Debatte beendet. Nicht viel anders ergeht es den Leuten mit dem “Führerschein” … und das bei unserer zutiefst braunen Vergangenheit mit Führerkult? Entweder sitzt der Kult immer noch tief, oder man hat das bei der Entnazifizierung grobfahrlässig übersehen.

Wohnhaft wird situativ verlängert

Schwamm drüber! Jetzt bekommen wir unfreiwillig, aus seuchenbezogenem Anlass, das nächste sprachliche Husarenstück um die Ohren gehauen? Wer hat sich jemals vor 2020 ernsthaft mit einer möglichen “Wohnhaft” auseinandergesetzt? Niemand hat das Thema wirklich ernst genommen. Überall und allerorten faselte jeder leichtgläubig von seiner Wohnhaftigkeit hier oder dort.  Dabei haben wir bereits im Jahr 2013 zarte Anzeichen entsprechender “Verhaftungen” von Wohnraum und Zwang zu Gesicht bekommen. Erinnern sie sich noch? Damals wurde die wohnhaft-bezogene “Propaganda-Abgabe” eingeführt. Viele Betroffene haben damals noch gewitzelt und den gesamten Vorgang unwissend als “Rätselhaft” beschrieben. Was für eine folgenschwere Untertreibung, die den Deutschen heute mehr als acht Milliarden Euro pro Jahr kostet.

Aber jetzt ist genau das passiert, was “Wohnhaft” wirklich bedeutet. Sie dürfen nach 21 Uhr nicht mehr ohne triftigen Grund auf die Straße, da das Virus auf die Minute genau ziemlich aggressiv wird und alle befällt, die die “Wohnhaft” ignorieren. Begegnet ihnen zu allem Überdruss noch die Polizei, wird als erstes kontrolliert wo sie einsitzen, also wo genau sie ihre “Wohnhaft” abzuleisten haben. Um dieses “miese Stück” weiter zu verschleiern, kommt selbst die “Bundesschranze” bei ihren weihnachtlichen Grüßen darauf nicht zu sprechen. “Happy Lockdown” heißt es dann nassforsch anlgelafiziert wie vernebelnd. Und sie weiß es zu genau, dass “Wohnhaft” den Nagel mehr als nur auf den Kopf trifft.

Immer mehr Menschen möchten sich der “Lachhaft” zuwenden

„Wohnhaft“ … der neue Stolz DeutschlandsWäre das Thema doch nur nicht so ernst. Wer hätte sich noch 2019 träumen lassen, dass er selbst je in “Wohnhaft” geraten könnte? Allein die Idee war bis dahin reine Verschwörungstheorie. Selbstverständlich gibt es bei der zeitlich scheinbar unbegrenzten “Wohnhaft” zu bestimmten Anlässen einmal Lockerungen. Wer aber die Gesetze genauer kennt, der vermutet nicht ganz zu UN-Recht, dass das alles in einer dauerhaften “Schutzhaft” enden könnte. Die Regierung weiß sehr genau was sie verbrochen hat. Sie gedenkt sich mit allen möglichen und unmöglichen Haftmethoden etwaiger Übergriffigkeiten durch den Pöbel zu widersetzen. Die Angst ist begründet, sofern ihnen erst einmal eine kritische Masse sprachbewusster Menschen auf die Schliche kommt.

Brave und anständige Bürger (aus Sicht der Regierung), die das UN-Heil lieben, ziehen dann doch eher den Kopf ein und beantragen die Verlegung in die sagenumwobene “Lachhaft”. In dem Wissen, niemals frei von irgendeiner Haft zu sein, denken sie dabei zuweilen an den “Leibhaftigen”. Ihnen erscheint es genehmer, sich lieber totzulachen, als denkend und wissend in irgendeiner schnöden Wohnhaft zu verenden. Und alle armen Seelen, die der “Wahrhaft”…igkeit von der Schippe springen, enden womöglich noch in der “Zweifelhaft”. “Traumhaft”, was für ein Elend … die deutsche Sprache uns verheißen kann.

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4 Kommentare

  1. Es ist wohl zweifelhaft, daß "wohnhaft" dauerhaft bestehen wird.  Denn "wohnhaft" beruht derzeit noch auf der durchaus irrigen Ansicht, die Regierung habe unser gesundheitliches und wirtschaftliches Wohl im Auge.  Diese traumhafte Vorstellung von unserer Regierung wird sich wohl in nichts zerstieben, wenn die absolut unnötige Krise weiter voranschreitet und allen offenbar wird, daß die Prämissen von vorneherein als falsch hätten erkannt werden müssen, so ähnlich wie die rechtswidrige Masseneinwanderung in 2015 von Anfang an nicht dazu diente, unserem Fachkräftemangel abzuhelfen.  Und für den Oberheuchler sowie seine marxistische Seelenverwandte könnte das letzendlich durchaus Einzelhaft statt Wohnungshaft bedeuten.  Man beachte das dämonische Grinsen:

    https://www.youtube.com/watch?v=YQBslPEZceI

    Ich möchte nicht in deren beider Haut stecken;  denn es ist ja nicht ausgeschlossen, daß auch breitere Massen einmal ausnahmesweise zur richtigen Erkenntnis kommen.  Da wird ihnen ihr derzeitiges Fernseh-Gesülze wenig helfen! Mal sehen, wie erfolgreich die Verwirrungstaktik der weltweit orchestrierten Massenmedien sind, wenn sie sich gegen den wirtschaftlichen Kern der Interessen der Massen wenden mit nur vorgeschobenen unglaubhaften Gesundheitsvorkehrungen!

  2. Dem möchte ich beipflichten, WiKa.
    Äußert präzise, aber langsam vergessen.
    In der Grundschule hatten wir noch plattdeutsche Lieder & Gedichte gelernt
    und sogar Kaligraphie-Schrift mit Skriptol zu schreiben.
    Auf´m Gymnium nach hirnrissiger Rechtschreibreform
    bilingualen Unterricht. Alles auf Englisch.
    Neben dem "normalen Fach" auch noch Erdkunde,
    Geschichte (Charles The Great?) und sogar Sport.
    (konnte ich stoppen, hehe)
    Aber dann abgehauen. Zu bekloppt da.

    Auf der Arbeit auch,
    da heißt es nur noch Compliance für den Facility Manager
    (Gruß an Jürgen) und so´n Mist.
    Gut, wenigstens kann ich heute fließend Englisch.
    Doch wem nützt es, wenn man seine Muttersprache verlernt bekommt?
    Und vor allen die eigene Geschichte?
    Diese Gymnasien und Universitäten sind die Brutstätten für die Bekloppten von Übermorgen, imao. DA, schon wieder! Anglizismus.

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