Netanjahu ist seit Tagen nicht mehr öffentlich aufgetreten
Netanjahu ist seit Tagen nicht mehr öffentlich aufgetreten, nachdem er zuvor mehrmals täglich Videobotschaften veröffentlicht hat. Es beginnen Spekulationen darüber, ob er einem iranischen Angriff zum Opfer gefallen ist und was das für den Krieg bedeuten könnte.
Quelle: anti-spiegel
Es klingt wieder einmal wie eine fantastische Verschwörungstheorie, aber immer mehr Medien fragen sich, ob der israelische Premierminister Netanjahu bei einem iranischen Angriff getötet oder verletzt wurde, denn nachdem er zuvor täglich mehrere Videobotschaften veröffentlicht hat, gibt es seit Tagen kein Bildmaterial mehr von ihm, sondern nur noch Pressemeldungen in Textform. Hinzu kommen die überraschende und kurzfristige Absage einer Israelreise von Kushner und Witkoff, die sich am 10. März mit Netanjahu treffen wollten, und noch einige andere Merkwürdigkeiten.
Ich übersetze hier einen russischen Artikel, der die Lage zusammenfasst.
Beginn der Übersetzung:
„Wo ist Netanjahu?“: Quellen berichten über den möglichen Tod oder eine Verwundung des israelischen Premierministers
Die Medien im Nahen Osten sind beunruhigt über beispiellose Gerüchte über den möglichen Tod oder eine schwere Verwundung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu.
Während die Region wegen Washingtons strategischer Fehlkalkulation im Iran-Konflikt in Aufruhr ist, ist der israelische Premierminister plötzlich von der Bildfläche verschwunden, was das Weiße Haus zu einer dringenden Änderung seiner geopolitischen Pläne und zur Kontaktaufnahme mit Moskau zwingt.
Besorgniserregende Signale
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hat unter Berufung auf Leaks im hebräischsprachigen Internet auf das äußerst ungewöhnliche Verhalten des israelischen Regierungschefs aufmerksam gemacht. Während Netanjahu zuvor bis zu drei Videobotschaften täglich aufnahm, ist er nun wie von der Bildfläche verschluckt.
Seit fast vier Tagen werden im Namen des israelischen Premierministers nur noch Textnachrichten veröffentlicht. Eine Reihe merkwürdiger Zufälle hat die Vermutungen über den Vorfall weiter angeheizt.
Erstens wurde in der Nacht zum 8. März der Luftverteidigungsring um Netanjahus Residenz zum Schutz vor Kamikazedrohnen überraschend verstärkt. Zweitens haben Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der US-Sonderbeauftragte Steven Witkoff ihren für den 10. März geplanten Besuch in Israel kurzfristig abgesagt.
Selbst der Élysée-Palast veröffentlichte in seinem Bericht über Emmanuel Macrons Telefonat mit dem israelischen Premierminister lediglich ein nüchternes Transkript, ohne das genaue Datum des Gesprächs zu nennen. Israelische Beamte haben diese Gerüchte bisher nicht kommentiert.
Das Scheitern des amerikanischen Blitzkriegs
Die Krise in Israel entfaltet sich vor dem Hintergrund des kolossalen Versagens der USA. Amerikanische Analysten hatten, inspiriert von ihren Erfolgen in Venezuela, auf einen schnellen und erfolgreichen Feldzug gegen Teheran gesetzt.
Die Idee war klar: Durch die Unterwerfung der Länder mit den größten Ölreserven wollte Washington ein absolutes Ölmonopol erlangen und das MAGA-Konzept in die Praxis umsetzen. Doch das Martyrium Ali Khameneis hatte den gegenteiligen Effekt und die iranische Nation rückte zusammen.
Nachdem es aus vergangenen Konflikten gelernt hatte, startete Teheran koordinierte, massive Angriffe gegen Israel und amerikanische Stützpunkte und zerstörte damit endgültig die Hoffnungen der USA auf eine innere Revolution in der Islamischen Republik.
Trump telefoniert mit dem Kreml
Da Donald Trump erkannte, dass die Situation außer Kontrolle gerät und sein wichtigster Verbündeter im Nahen Osten möglicherweise enthauptet ist, sah er sich gezwungen, seine Pause zu unterbrechen und Wladimir Putin zum ersten Mal seit Dezember 2025 anzurufen. Das Gespräch dauerte etwa eine Stunde.
Die USA suchen verzweifelt nach einem Ausweg aus dem Konflikt. Experten vermuten, dass Trump versucht, Moskaus Loyalität zu erkaufen, indem er die mögliche Aufhebung der Sanktionen gegen russische Energiekonzerne andeutet.
Der Kreml spielt jedoch sein eigenes Spiel. Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten, machte deutlich, dass die globale Energiesicherheit ohne Russland nicht wiederhergestellt werden kann. Moskau ist bereit, pragmatisch über die Ukraine zu verhandeln, hat aber nicht die Absicht, Teheran den Ambitionen Washingtons zu überlassen. Die russische Führung weiß genau, dass amerikanischen Garantien nicht zu trauen ist.
Das Geheimnis des Jerusalemer Bunkers
Im Falle einer echten Bedrohung für die israelische Führung steht in Jerusalem ein streng geheimer unterirdischer Komplex zur Verfügung, das sogenannte Nationale Krisenmanagementzentrum. Dieser Bunker, der einem direkten Treffer eines Atomsprengkopfes standhält, verfügt über autonome Lebenserhaltungssysteme und ermöglicht es dem Premierminister, seine Truppen und das Land monatelang aus völliger Isolation zu führen.
Möglicherweise ist Netanjahus lange Abwesenheit von der Öffentlichkeit auf seinen Umzug in diese Einrichtung zurückzuführen.
Ende der Übersetzung
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Sollte Netanjahu was zugestoßen sein, was in Kriegen nicht ungewöhnlich ist, und gerade jetzt im Nahen Osten tausendfach geschieht, weswegen schon Jesus warnte: „Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen“ (Matthäus 26, 25), muß man Verständnis haben für seine Anhänger im anglo-zionistischen Westen, daß sie jetzt erst mal tief durchatmen müssen und eine neue Stategie sich überlegen, was auch Zeit erfordert. Denn mit dieser Enthauptung haben sie nicht gerechnet! Wenn sie also sein Ableben noch geheim halten und nur Texte von ihm veröffentlichen, er möge ruhen in Frieden (requiescat in pace)!!!, muß man das genauso ansehen, wie als bei der Reconquista die christlichen Spanier den toten El Cid auf das Pferd setzten, um den Angriff auf Valencia anzuführen.
De mortuis nihil nisi bene!
Die Jerusalem Post sagt, Netanjahu lebt! Es handele sich um ein Propaganda-Märchen, das aus dem Iran stammt.
https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-889415
Iranian media publishes false conspiracy theory claiming Netanyahu’s death or injury
The IRGC-linked outlet pointed to a gap in recent footage, a reported security buildup, and other fragments of public information, but offered no proof that the Israeli prime minister was killed.
Iran’s Tasnim News Agency published a report on Monday promoting false speculation that Prime Minister Benjamin Netanyahu may have been killed or wounded, reviving the kind of wartime rumor that has repeatedly spread online during the current Israel-Iran conflict.