„Wird hunderttausende Arbeitsplätze kosten“ – Fritz Vahrenholt im Gespräch

Deutschland ruiniert sich mit seiner Energie- und Klimapolitik selbst – die Weltklimakonferenz wird dieser Entwicklung nur noch die Krone aufsetzen, mahnt der Energieexperte Fritz Vahrenholt im Apollo News-Gespräch. Bis 2040 wird die deutsche Industrie untergehen, während Chinas Emissionen ungebremst steigen, kritisiert er.

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13 Kommentare

  1. Ich habe ganz deutlich das Gefühl, daß die Ukraine heute urplötzlich vom anglo-zionistischen Westen zum Abriß freigegeben wurde. Die Medien beschönigen plötzlich nicht mehr Mißstände in der Ukraine, sondern reden ziemlich erbarmungslos über den Rücktritt des Justizministers und der Energieministerin, weil 100 Millionen Dollar Hilfsleistungen, d. h. eigentlich Winterhilfe, veruntreut wurden, die die Bevölkerung angesichts des nahenden Winters dringend benötigt hätte. Da Trump kein Geld mehr locker macht, die Staaten der EU im großen und ganzen eigentlich pleite sind, wäre es eine ganz elegante Art und Weise sich von der Ukraine zu verabschieden mit dem Hinweis, daß sie korrupt ist.

    Während die Türken die ganze Zeit nur Ukrainer mit Durchhalteparolen vorführten, sagte heute ihr Hasan Abdallah zum ersten Mal, die Bevölkerung der Ukraine wollte den Krieg beenden, auch wenn sie Territorien an Rußland abgeben muß.

    Also: Nach einer Million Gefallener auf beiden Seiten scheinen die Medien zur Vernunft zu kommen!? Hoffentlich ist unser Oberumfaller und Brandmauernbauer auch dabei!!!

    • Moin Muemmel,

      schon möglich. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass BlackRock, Soros u.a. Konsorten langsam die Muffe geht, noch mehr Ländereien zu verlieren. Es war von Anfang klar, dass Selenski und seine Steigbügelhalter Millionen von den Hilfsgeldern in die eigene Tasche umgeleitet haben.
      Der Brandmauerbauer wird noch böse auf die Nase fallen.

      • Wie es scheint. überläßt der anglo-zionistische Westen nunmehr die Ukraine ihrem einsamen Schickssal, wobei die Russen dafür sorgen werden, daß sie sehr verkleinert sein wird und als Binnenland keinen Zugang zum Schwarzen Meer mehr hat. Das nennt man auf Englisch „French leave“, sich einfach aus dem Staub machen.

        Nur die saudummen Deutschen könnten noch versucht sein, ihre früheren Versprechen zu halten als eine Art von Nibelungentreue gehen sie gerne gemeinsam in den Untergang.

        Ihre Regierung hält der eigenen Bevölkerung ihre Versprechen vor der Wahl nicht ein, aber immer dummerweise für Ausländer. Nur weil ein Verrückter SPD-Minister meinte, am Hindukusch Deutschland verteidigen zu wollen, besteht für uns nicht die mindeste Verpflichtung Afghanen hier aufzunehmen. Wie die afghanischen Frauen mit ihren Männern auskommen, und zwar schon seit tausenden von Jahren, geht uns gar nichts an! Am deutschen Wesen soll die Welt genesen??? Wir sollten uns an den Italienern orientieren, die sich immer sofort abseilen, wenn es für sie anfängt brenzlig zu werden. Sacro egoismo!

        Ich vermute, der Zusammenbruch der Ukraine wird auch im anglo-zionistischen Westen eine Wirtschaftskrise auslösen, weswegen Trump den Krieg unbedingt einfrieren wollte. Larry Fink von Blackrock, Soros und weitere Plutokraten sowie Weltbank und IMF haben enorme Summen in der Ukraine inverstiert, die sie abschreiben müssen, auch die Staaten der EU haben Lieferungen nur auf Kredit geleistet, mit der sicheren Hoffnung sich später an den Rohstoffen Sibiriens gütlich halten zu können. Rheinmetall hatte Fabriken in der Ukraine gebaut mit der Bürgschaft der undeutschen Regierung. Man wollte mit dem Steuergeld der Amerikaner und Europäer Plutokraten in der Ukraine bereichern, woraus jedoch nichts wird. Man darf gespannt sein, wie die Medien, die den Schlamassel zu verantworten haben, sich da rauzusreden versuchen, so Kriegshetzerinnen wie Slomka!

        • Ich habe den Eindruck, die Ukraine ist derzeit kein Thema mehr in den Medien, spurlos verschwunden. Bei uns ging es nur darum mehr Soldaten als Söldner zu bekommen mit 2600 € brutto Wehrsold und dem Erwerben des Führerscheins. Und bei Arte ging es nur um den muslimischen Terroranschlag vor 10 Jahren, daß im EU-Parlament die Brandmauer beim Lieferkettengesetz geknackt wurde und einige (harmlose) Trump-Mails in den Epstein-Files gefunden wurden.

  2. Leider ist mein heute morgen schnell auf der Mikro-Tastatur des Mobiltelefons geschriebener Text mit zahllosen Rechtschreib- und Syntaxfehlern behaftet – bitte dies zu entschuldigen.

  3. Angsthase: Es wird so enden, wie es enden muß und höchstwahrscheinlich auch geplant ist. An den USA kann man derzeit sehen, wie sich die Gegensätze der Parteien immer mehr verstärken und versteifen, bis die Anarchie ausbricht!

    • Ja, vielleicht hast Du recht. Hättest Du vor 20 Jahren daran geglaubt, dass so etwas auf uns zukommen würde? Ich jedenfalls nicht. Alleine schon die Rede vom Steingeier zum 09. November gestern war dermaßen unterirdisch, dass man sich nur noch an den Kopf greift, was in diesem Land los ist. Anarchie wäre allerdings der Super-GAU.

      • Moin Häschen,

        es braucht nicht sehr viel Hirn um zu erkennen, dass die Ferngesteuerten ihr eigenes Grab schaufeln. Sie sind so tief in ihrem Korruptionssumpf versunken, aus dem sie, ohne ihr Gesicht zu verlieren, nicht wieder rauskommen.
        Die Folge: sie reden sich um Kopf und Kragen und machen die beste Werbung für die afd, die sie je bekommen kann.
        Sie sollen nur so weiter machen. Bis zu den Lantagswahlen in 10 Monaten in Sachsen-Anhalt und Meck-Pomm kann noch viel passieren. Vielleicht kommt da schon die erste saftige Quittung.
        Ein Weiter wie bisher wird es im März in BW geben. Dort wollen die Wähler noch weitere fünf Jahre verarscht werden. Sie sind noch nicht aus ihrem Schlaf erwacht und befinden sich noch in ihrer Indoktrinierungsblase, die der Staatsfunk mit seiner täglichen Gehirnwäsche ihnen übergestülpt hat.
        Steini ist ein Versager, der das nachplappert, was ihm vorgegeben wird.

  4. Der Rundfunk trommelt ununterbrochen auf dem Klimathema und fordert immer strengere Maßnahmen, die vielen Menschen ihren Arbeitsplatz kosten werden. Er selbst hat ja kein Problem, da er durch die GEZ-Steuer – einstweilen – gesichert ist, weil alle Gerichte diesen Schwachsinn von Rundfunk unterstützen. Man muß sich das mal überlegen: Alle, die eine unkündbare Stelle oder Pension vom Staat haben, Rundfunkleute, Richter, Beamte, Politiker, unterstützen eine Energiepolitik, die uns in die Armut bzw. Deindustrialisierung führen wird, und die erst als letzte von ihrer eigenen Politik erwischt werden.

    Der Klimawandel scheint mir zwar unvermeidbar, Aufgabe der Politik wäre es jedoch uns darauf anzupassen und dadurch auch Vorteile daraus zu ziehen. Statt dessen geht es nur darum, den von den Politikern langfristig verantwortungslos in den Bankrott getriebenen Staat durch den Emissionspreis Geld einzunehmen und das unvermeidbare Ende noch etwas hinauszuzögern.

    Ich habe durch den Klimawandel auch gewaltige Vorteile. Hier im Ostalbkreis, schwäbisch Sibirien, gibt es keine harten Winter mehr, so daß ich enorm viel weniger Heizöl verbrauche. Darüber hinaus wachsen jetzt auch hier die Walnüsse ausgezeichnet, die man früher hier wegen des kalten Winters kaum anpflanzte. Die Höchsttemperaturen tagsüber und nachts sind ca. 2 Grad kälter als in Frankfurt am Main.

    Und wenn der Meereswasserspiegel so stark ansteigt, warum sind dann die Niederländer nicht beunruhigt, haben ihre Grundstücke keinen Preisverfall? Ein großer Teil der Niederlande wurde duch Eindeichung gewonnen und hat ihnen sogar im Kampf mit den Spaniern geholfen, als sie zum Schutz ihres eigenes Landes ihre Deiche öffneten.

    https://www.scinexx.de/news/geowissen/niederlande-deichbruch-als-waffe/

    Und die Fernheizung bringt uns gar keine Ersparnis, obwohl man glauben sollte, die Mainova in Frankfurt heizt nur mit grüner Energie. Im Winter zahlen unsere Mieter nach wie vor ca. 700 Euro pro Monat und mehr für Emissionspreis, den sie kaum zahlen können. Man hoffe also nicht, daß durch diese unsinnige Energiepolitik sich für uns irgendetwas finanziell zum besseren wenden wird. Der BR24 rühmte gestern Kopenhagen, daß dort 80 % der Häuser an der Fernheizng angeschlossen sind und bei uns werden auch gewaltige Anstrengungen unternommen überall die Häuser an die Fernheizung anzuschließen. Das bedeutet nur, daß die Menschen noch mehr vom Staat und seinen Beamten abhängig werden, und man ihnen die Heizung abstellen kann, wenn sie nicht parieren, genauso wie beim Bezug von Strom von einem Elektroauto. Man wird also die Menschen disziplinieren, wenn Palantir genügend aufmüpfige Kommentare von ihnen ermittelt hat. Und dann wird irgendein quasi-privatwirtschaftliches Unternehmen die Heizung oder den Strom abstellen, genauso wie man jetzt ohne Begründung das Bankkonto gekündigt bekommt. Und der Emissionspreis wird auch bei der Fernheizung weiter anwachsen, weil man noch immer nicht genügend geheizt hat bzw. noch nicht erfroren ist wie häufig in England. Für 2024 verbrauchten wir 20 Megawattstunden weniger Fernheizung, zahlten aber trotzdem 7000 Euro meehr für die Fernheizuung!

    Die Alten braucht man eben nicht mehr. „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.“ „Der Spruch bedeutet, dass jemand, nachdem er seinen Zweck erfüllt hat, nicht mehr gebraucht wird.“ Ins Grab, aber möglichst kompostierbar!

    • Es geht hier nicht nur um uns Alten, sondern um das komplette Land. Man sitzt mittlerweile fassungslos wie vor einem schlechten Film, wenn man das „Geschehen“ jeden Tag vefolgt. Ich frage mich allerdings, wo wird das enden?

    • Verstehe jetzt nicht ganz: Die (welche) Mieter zahlen 700″€“‚pro Monat nur fuer die „Emission“, zuzueglich zum Preis fuer die (Roh-)Energie ?
      Wie hoch sollen denn dann die Mieten sein ?
      Der Fernwaermewahn hat i.ue. diese ganze „failed republic“ erfasst; hier in der Stadt wird auch alles aufgebuddelt und mit FW versehen.
      Wie man hoert, ist die Leistung des FW-Netzes aber voellig ungenuegend, selbst bei maximal aufgedrehten Heizungsthermostat beschweren sich viele Zwangsnutzer ueber ungenuegende Raumtemperaturen und v.a. regelmaessig nur lauwarmes und sich sehr langsam ueberhaupt erhitzendes Wasser.
      Was wohl die sozialistische Regulierung und Bevormundung der Energieversorgung wie einst in Rumaenien antizipiert – dann wird der „Staat“ die Aussentemperatur ebenso festlegen wie -in Abhaengigkeit davon- die Heiztemperatur.
      Ob es moeglich ist, fuer individuelle „Demokratieverfehlnisse“ den Leuten die Heizenergie ganz zu kappen, weiss ich nicht – ein mit mir bekannter Heizungsbaumeister sagt dazu, da ich ihm diese Frage, die ich mir auch beteirs gestellt hatte, dass das in Mehrfamilienhaeusern technisch nur bei neueren Haeusern, die ab dem Ende der 1990er Jahre gebaut wiorden sind, z.T. moeglich ist. Andernfalls das entsprechende Haus nur komplett vom Fernwaermenetz genommen werden kann; und dann auch nur durch Eingtiff unmittelbar im Gebaeude selbst.
      Den Hebel der „Klimasteuer“ hat der malizioese „Club of Rome“ schon seit den fruehen 1970er Jahren ersonnen, zweifellos in Vorwegnahme der „Refinanzierung“ der durch das FIAT-fake money System’absehbar explodierenden Staatsverschuldung; andererseits aber wohl auch, um nach dem weitestgehend abgeschlossenen Wiederaufbau nach den aus den den gleichen Zwecken dienenden Kriegszerstoerungen Wachstumsstimuli zu erzeugen. Aus eben diesen Gruenden -d.h. um dessen Strukturen, technologisch geboostert, im einst reichen „Westen“ mit dem Ziel voelliger Kontrolle und Ausbeutung zu implementieren- duerfte auch das sieche Sowjet-System 1989
      abgewickelt worden sein.

      • „Verstehe jetzt nicht ganz: Die (welche) Mieter zahlen 700″€“‚pro Monat nur fuer die „Emission“, zuzueglich zum Preis fuer die (Roh-)Energie ?“

        Ich meinte, daß unsere Mieter einen monatlichen Gesamtemissionpreis von bis zu 700 Euro monatlich im Winter zahlen. Für Oktober 2025 habe ich vor drei Tagen 2.916,43 Euro überwiesen.

        Der Grundpreis betrug nur 1.244,17 Euro, der Emissionspreis 234,41 , der Grundpreis 895,31 und als das Sahnehäubchen noch einmal auf alles 19 % Mehrwertsteuer.

        D. h. der Grundpreis beträgt nur ca. 43 % des Gesamtpreises und ist sowieso schon hoch, weil wir das billige russische Gas nicht mehr bekommen, der Rest fordert die Mainova, zu 75 % im Eigentum der Stadt Frankfurt, aus weiteren dubiosen Gründen, wogegen man sich nicht wehren kann. Dabei bewuchert uns Techem schon mit ca. 1500 Euro jährlich für Hardware und Abrechnung.

        Ich schicke Dir die Oktober-Abrechnung per Mail.

    • In Belém haben sich 50.000 Leute versammelt, um über den naturgegebenen und deswegen unvermeidbaren Klimawandel zu schwätzen. Allein die BRD schickt 150 Parasiten dahin, die sich über den Tapetenwechsel freuen, bezahlt u. a. vom Emissionspreis, der mit unsinnigen Begründungen aus den Bürgern herausgepreßt wird. Silva hatte schon vor einem Jahr gesagt, daß die Rodung des Regenwaldes erst nach seiner Amtszeit 2030 beendet wird, so daß dann der neue Präsident das Rodungsverbot aufheben kann. Daß dort nur Parasiten schwätzen, kann man auch erkennen, daß für die Konferenz eine vierspurige Autobahn gebaut wurde, die den Regenwald durchschneidet, was unser Rundfunk verschweigt, aber ansonsten uns immer nur weitere Bedrängungen durch den naturgegebenen Klimawandel auferlegt.

      Wenigstens werden viele Damen bei der Konferenz auf ihre Kosten kommen, die sich bei solchen Konferenzen immer unvermeidbar einfinden, und denen sogar für das Konstanzer Konzil nachträglich eine Statue errichtet wurde.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Imperia_(Statue)

      https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?an=Honore%20de%20Balzac&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&ref_=search_f_hp&sts=t&tn=Imperia

      Man wird es den Männer nicht verübeln dürfen, auf so einer langweiligen, der Volksverdummung dienenden Konferenz sich etwas zu amüsieren. Oder nicht? Jedenfalls sollte sich der Bundesrechnungshof die Spesenabrechnungen der 150 Parasiten aus Deutschland genau anschauen, um festzustellen, inwieweit private Ausgaben dienstlich geltend gemacht werden.

      https://www.morgenpost.de/politik/article410429011/amazonas-regenwald-fuer-un-klimagipfel-gerodet-trump-schimpft.html

      Amazonas-Regenwald für UN-Klimagipfel gerodet – Trump schimpft

      Berlin. Für die COP30 ließ Brasilien eine Autobahn durch den Regenwald bauen. In den sozialen Medien sorgt das für Kritik– auch von Trump.

      Von Louisa Thönig, Online-Redakteurin

      Während im brasilianischen Belém die Welt über den Schutz des Klimas und des Amazonas-Regenwalds berät, sorgt ein Infrastrukturprojekt für Empörung. Mitten in den geschützten Regenwald wurde einzig für den UN-Klimagipfel COP30 eine vierspurige Autobahn gebaut, um den Verkehr für die mehr als 50.000 erwarteten Teilnehmer zu erleichtern. „Sie haben den brasilianischen Regenwald fast vollständig gerodet, um eine vierspurige Autobahn für Umweltschützer zu bauen. Das ist ein riesiger Skandal!“, schrieb US-Präsident Donald Trump bereits am Wochenende auf seiner Plattform „Truth Social“.

      Auch wenn der ehemalige US-Präsident sonst mit seinen Ansichten oft aneckt, steht er mit seiner Kritik diesmal nicht allein da. In den sozialen Medien entlädt sich eine Welle der Empörung über die Rodung des Amazonas. Sowohl Klimaschützer als auch Klimaskeptiker prangern die Heuchelei an, Tausende von Bäumen für Autos zu fällen, um zu einem Gipfeltreffen über die Abholzung der Wälder zu gelangen. Der kanadische Klimaaktivist Mike Hudema schrieb unter anderem auf der Plattform X: „Wer dafür eine der weltweit wichtigsten Lösungen zum Klimaschutz zerstört, kann nicht Vorreiter im Klimaschutz sein.“

      Ein anderer Nutzer kommentierte den Bau der Autobahn auf X mit den Worten: „Nichts schreit so sehr nach Umweltschutz wie der Bau einer vierspurigen Autobahn mitten durch den Amazonas-Regenwald für die Klimakonferenz COP30.“

      Mitten in den geschützten Regenwald wurde einzig für den UN-Klimagipfel COP30 eine vierspurige Autobahn gebaut, um den Verkehr für die mehr als 50.000 erwarteten Teilnehmer zu erleichtern. © imago/Fotoarena | Oswaldo Forte

      UN-Klimagipfel in Belém: Straßenbau wirft Schatten auf die COP30

      Die umstrittene Schnellstraße entstand unweit des Stadtzentrums von Belém, das derzeit Zehntausende Delegierte aus aller Welt empfängt. Sie soll den Verkehr zwischen dem Flughafen, Konferenzgelände und Hotels entlasten und wurde deshalb in den Monaten vor Beginn der COP30 beschleunigt vorangetrieben.

      Laut einer Umweltverträglichkeitsstudie kreuzt die Strecke mehrere Flüsse und Bäche, darunter Murutucu, Aurá und Pau Grande, die in den Fluss Guamá münden. Zudem liegt die Straße nur 500 Meter vom Utinga State Park entfernt und führt durch ein Gebiet mit archäologischer Bedeutung, etwa die Stätte Engenho do Murutucu.

      COP30 in Belém: Straßenbau, Kreuzfahrtschiffe und neue Infrastruktur sorgen für Kritik

      Die Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva verteidigte das Projekt im Vorfeld. Es handle sich um eine „nachhaltige Infrastrukturmaßnahme“ mit Wildtierbrücken, Solarbeleuchtung und Fahrradwegen.

      Neben der Straße sorgen weitere Details für Kopfschütteln: Weil Belém nicht genügend Hotelbetten bietet, werden Tausende Delegierte auf Kreuzfahrtschiffen untergebracht. Eine Studie schätzt, dass dadurch zusätzliche rund 28.000 Tonnen CO₂ ausgestoßen werden. Außerdem wurde der Flughafen erweitert, neue Hotels errichtet und der Hafen modernisiert.

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