Wir haben es nicht gewusst – Diese Ausrede gilt für Schweizer Parlamentarier ab sofort nicht mehr

Redaktion politonline

Die Ärztevereinigung »Aletheia«, griechisch für »Wahrheit«, mit über 1000 Mitgliedern, auch aus anderen medizinischen Berufen, hat in einem Brief von 7 Seiten und 30 Seiten Beilagen an die Mitglieder von National- und Ständerat eine wissenschaftliche Sicht der Corona-Massnahmen dargelegt, die von den Mainstream-Medien verschwiegen wird. »Die aktuellen globalen und schweizerischen Massnahmen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 verstossen in hohem Masse gegen diese Vision von Gesundheit und Menschenrechten«, schreiben die Ärzte.

»Sie stehen in absolut keinem Verhältnis zur allgemeinen Bedrohung durch das Virus«. »Was wir in unserem beruflichen und privaten Alltag erleben, deckt sich vielfach nicht im Ansatz mit den angsteinflössenden Berichten und Prognosen, welche die Medien und Behörden tagtäglich verbreiten. Wenn es, wie seit Monaten vermittelt, eine Pandemie von solch apokalyptischem Ausmass gäbe, wären die Konsequenzen ganz anderer Natur«. Die laufende Impfkampagne mit einem neuartigen mRNA-Impfstoff hält Aletheia für einen strafrechtlich relevanten Feldversuch an Menschen, da Sicherheit und Wirksamkeit in der verkürzten Testphase ungenügend geprüft worden seien.

Aletheia macht die Parlamentarier auf ihre überfällige staatsrechtlich-institutionelle Verpflichtung zur Oberaufsicht gegenüber dem Bundesrat (Art. 169 BV) nachzukommen aufmerksam. Die Bundesversammlung hätte es unterlassen, die Grundlagen und die Wirksamkeit der bundesrätlichen Massnahmen einer unabhängigen, kritischen und wirksamen Kontrolle zu unterziehen, wie es Art. 170 der Bundesverfassung verlange. Damit seien ganz zentrale Kontroll- und Korrekturmechanismen des Rechtsstaates Schweiz seit März 2020 auf unbestimmte Zeit ausser Kraft gesetzt.

Die Forderungen von »Aletheia« zusammengefasst

»Die sofortige Aufhebung aller erlassenen restriktiven Massnahmen, ausschliesslich faktenbasierte, und vollständige Information der Bevölkerung von Seiten des Bundes über die Art, Nebenwirkungen und möglichen Langzeitschäden des Gen-Impfstoffes und die Wiedereinführung der Mitbestimmung des Volkes, wenn es um die Freiheit einschränkende Massnahmen geht, sowie die Rückkehr zur normalen [nicht neuen] Normalität, da

  1. die Verhältnismässigkeit der Massnahmen zur realen Bedrohung nicht gegeben ist;2.   das SARS-CoV-2 nie die Gefährlichkeit gezeigt hat, wie von bestimmten Virologen und Epidemiologen repetitiv immer wieder behauptet wurde. Es verhält sich im zeitlichen und saisonalen Verlauf wie die bekannten Grippeviren, darunter auch das Coronavirus im Jahr 2003;3.   wir nie die vorhergesagten Todeszahlen erreicht haben, wie dies prognostiziert wurde, auch wenn jeder einzelne Todesfall ein einschneidendes und emotionales Erlebnis für die Angehörigen ist;4.   im Durchschnitt keine signifikante Übersterblichkeit besteht, verglichen mit den letzten 10 Jahren, wenn man die demografischen Veränderungen in der Altersstruktur mit einbezieht;

    5.   die Spitäler nie überlastet waren und in ihrer Gesamtheit nie an ihre Grenzen gestossen sind, trotz der rigorosen Sparmassnahmen im Gesundheitswesen mit Spital- und Bettenschliessungen und deutlichem Personalabbau der letzten Jahre. Punktuell aufgetretene Überforderungen waren hausgemacht, sind systembedingt und nicht auf das Coronavirus abzuschieben;

  2. die Intensivstationen im Schnitt eine 75%ige Belegung nur sporadisch und lokal leicht überschritten haben;7.   die restriktiven Massnahmen (Lockdown) keinen nachweislichen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben;8.   zur Identifikation von sogenannt Infizierten ein absolut untauglicher, nie validierter Test (PCR-Test) angewendet wird, mit welchem keine Infektion mit einem replikations- und ansteckungsfähigen Virus nachgewiesen werden kann;9.   ein Test angewendet wird, welcher aufgrund seiner Untauglichkeit enorme falsch hohe positive Resultate erzielt und auf dessen Basis Massnahmen ergriffen werden, welche einen unermesslichen wirtschaftlichen und sozialen Schaden anrichten, welchen die zukünftigen Generationen zu begleichen haben;

    10. das Virus mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Impfstoff nicht eradiziert werden kann. Das Virus mutiert zu schnell und man rennt ihm immer hinterher, wie bei allen Grippeviren.

    11. das Virus mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Impfstoff nicht eradiziert werden kann. Das Virus mutiert zu schnell und man rennt ihm immer hinterher, wie bei allen Grippeviren.

  3. man bei der Entwicklung des mRNA-Impfstoffes viele wichtige Schritte für Erkenntnisse der Sicherheit und Wirksamkeit ausgelassen hat, sowohl in den präklinischen als auch in den klinischen Phasen;13. man eine Neuentwicklung, die in der Regel mindestens 8 bis 15 Jahre braucht, auf knapp ein Jahr zusammengestaucht hat, mit dem Resultat, dass wir eigentlich viel zu wenig über die Wirksamkeit und vor allem über die Nebenwirkungen der Impfstoffe wissen. Es handelt sich um eine Black-Box;14. es sich, aufgrund mangelnder Sorgfalt bei der Entwicklung des Impfstoffes, bei der Impfkampagne um einen strafrechtlich relevanten Feldversuch an Menschen handelt;15. wir wollen, dass alle Kommunikationssysteme in Zukunft eine objektive, neutrale, der Wahrheit verpflichtete, umfassende und auf Wissenschaftlichkeit beruhende, Angst und Panik vermeidende Berichterstattung anwenden. Sie sollen jegliche diffamierenden und beleidigenden Aussagen gegenüber Andersdenkenden und sich kritisch Äussernden unterlassen und ihnen den entsprechenden Raum zu ihrer freien Meinungsäusserung in den Medien zugestehen. Vor allem sollen sie ihrer Verpflichtung nachkommen, alles und jedes zu hinterfragen und mit fundierten seriösen Recherchen versuchen, die »Wahrheit«, soweit es menschenmöglich ist, ans Licht zu bringen.  [1]

Zwar wurde anfänglich erklärt, es würde sich für niemanden ein Impfzwang ergeben, jedoch sind die Ansätze zu einer obligatorischen Impfung inzwischen so weit gediehen, dass für die Inanspruchnahme mancher Dienstleisungen eine Impfung Voraussetzung ist. So will z.B. die Thuner Softwarefirma NextEventdie Impfinformationen von Kunden »sicher mit dem Ticketing-Prozess verbinden«, wie sie in einer Mitteilung schreibt: »Der Kunde kauft ein Ticket, bucht einen Tisch im Restaurant oder ein Hotelzimmer. Das Gleiche gilt für Kinos, Kletterhallen, für Museumseintritte und viele andere Freizeitaktivitäten. Mit NextEvent können wir diese Personen über unseren bereits bekannten ID-Scan mit Gesichtserkennung via Smartphone oder mittels Prüfung der Mobile-Nummer eindeutig identifizieren. Im Ticketkauf-Prozess fragen wir die Person bereits im Vorfeld der Veranstaltung, ob eine Impfung erfolgt ist«.





»So gut diese Nachricht für das Geschäft der Firma sein mag«, heisst es hierzu auf coronatransition, »so bedrohlich ist sie für Personen, die sich nicht impfen lassen wollen und nicht in einem Überwachungsstaat leben möchten. Wenn die Person geimpft ist, soll sie sich laut NextEvent mit ihrem »Account mit einem digitalen, staatlich geprüften Impfpartner« verbinden lassen. Und weiter: »Beim Einlass wird der Impfstatus angezeigt und der Kunde kann seine Dienstleistung geniessen. Falls das Impfdokument noch nicht bei einem digitalen Impfpartner hochgeladen sein sollte, bitten wir den Kunden, diesen Prozess vorzunehmen«. Was nicht geimpfte Personen angeht, so wird folgendes erklärt: »Kunden ohne Impfung können das Corona-Testergebnis bei einem zertifizierten Partner hinterlegen. Bucht ein Kunde Monate im voraus ein Ticket, so informiert NextEvent den Kunden zur gegebenen Zeit, dass er sich noch testen lassen muss. »Der Veranstalter kann seinem Kunden die Möglichkeit einer  Terminbuchung bei einem Testpartner in der Region anbieten«, schreibt die Softwarefirma dazu. Nach dem Test soll der Zeitstempel garantieren, dass das Resultat beim Vorweisen des Tickets nicht älter als 72 Stunden ist. »Beim Einlass überprüft NextEvent über die Integration mit dem digitalen Impfpartner das Verfallsdatum des Tests und zeigt den Status beim Ticketscan entsprechend an«. Kann eine Person weder einen Impfnachweis noch ein Corona-Testresultat vorweisen, so bietet NextEvent eine direkte Terminbuchung an, beispielsweise bei einer Apotheke, einem Arzt, Test- oder Impfzentrum. Dazu die Firma: »Bei Grossveranstaltungen können mittels mobilen Testboxen vor Ort Schnelltests angeboten und im Bestellprozess direkt mitgebucht werden. Der Kunde kann so unkompliziert in seiner Nähe die erforderlichen Nachweise generieren, um seine Ticketreservation sorgenfrei vorzunehmen. Auch wenn die Informationen zum Impfnachweis und dem Corona-Testresultat bei der Buchung noch nicht vorhanden sind, lassen sich diese im Nachhinein mit dem Ticket verknüpfen«. [2]  

Inzwischen liess Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher in der Neuen Zürcher Zeitung folgendes verlauten: »Der Bund hat eine Diktatur eingefu?hrt. Er hat die Demokratie ausgeschaltet«. Gleichzeitig hat sie ein Ende des Lockdowns gefordert: die sozialen und finanziellen Kosten für die Massnahmen seien zu hoch, der Nutzen zu gering – ein Verhältnisblödsinn. »Jetzt, da die Infektionszahlen noch immer tief sind, müssen die Mutationen als Begründung für die Weiterführung der Massnahmen herhalten«. Es wird Druck geben und die Wirtschaft, deren Überleben ebenfalls auf dem Spiel steht, wird sich nicht länger auf nett formulierte Forderungen beschränken. Martullo-Blocher wird ihren Angriff nicht gestartet haben, ohne die weiteren Schritte bereits in Erwägung gezogen zu haben. Sie wird sich der Unterstützung breiter Wirtschaftskreise sicher sein. Und sie wird sich wohl auch mit SVP-Bundesrat Ueli Maurer abgesprochen haben. Was die Medien angeht, so haben sie sich in der Coronakrise insgesamt auf Seite der Regierung positioniert, Die Weltwoche einmal ausgenommen. [3]

Die SVP hat seit Tagen ein Ende des Shutdowns gefordet; Gesundheitsminister Alain Berset hat inzwischen leichte Lockerungen nicht ausgeschlossen, wozu Alt-Bundesrat Christoph Blocher jedoch erklärte, dass er noch nicht daran glaubt, dass der Bundesrat tatsächlich Öffnungen in Aussicht stellen wird. »Herr Berset hat schon durchblicken lassen, dass eine Öffnung auf Ende Februar eher unwahrscheinlich und der Höhepunkt im März sei«, so Blocher in seiner eigenen Sendung TeleBlocher. [4] Vom Moderator darauf angesprochen, mit welchem Motiv ein Politiker den Lockdown verlängere, unterstellt Blocher dem Bundesrat, dass es ihm um die Macht gehe. »Damit hat er das Heft in der Hand, die Demokratie wird ausgeschaltet, sogar das Parlament lässt sich ausschalten. Du bist der Diktator, du sagst, wie es ist«. Die Sorge vor einer dritten Welle lässt Blocher als Erklärung für Bersets Corona-Politik nicht gelten. »Wenn immer er eine konsistente Begründung hätte, würde ich das als möglich erachten. Aber sie bringen immer eine andere Begründung«.

In Frankreich herrscht noch immer der Ausnahmezustand; seit Mitte Januar gilt ab 18.00 Uhr eine strikte Ausgangssperre. Eine Besserung ist nicht in Sicht und das französische Parlament hat am 9. Februar der Verlängerung des sogenannten Gesundheitsnotstands bis Juni zugestimmt. Zu den zahlreich vorhandenen Kritikern dieser Massnahmen zählt auch Prof. Bernard La Scola, Mikrobiologe, Virologe und Leiter des P3-Labors am Institut für Infektionskrankheiten der Universitätsklinik Marseille (IHU). Er betrachtet die gegenwärtige Eindämmungsstrategie als totalen Irrsinn und fordert ein Ende der einschneidenden Massnahmen. »Solange wir nicht aus dem Teufelskreis, in dem wir Seuchenbekämpfung mit strikter Eindämmung gleichsetzen«, herauskommen, so La Scola kürzlich, »fahren wir weiter gegen die Wand«. Die gegenwärtige Corona-Politik der französischen Regierung erachtet der Mikrobiologe als verfehlt. Dies auch deshalb, weil sie im Vergleich zu wesentlich leichteren und weniger einschneidenden Massnahmen überhaupt nicht effektiv sei. Kein Verständnis hat La Scola für Panikmacher, die nun stets die Gefahr des mutierten Virus heraufbeschwören. »Mit diesen Varianten werden wir leben müssen, also lasst uns einfach damit leben, lasst die jungen Leute ihre Jugend leben«, so der Mikrobiologe ferner. »Geben wir unseren Krankenhäusern die Mittel, insbesondere für mehr Notfalldienste. Wichtig sind nicht bloss Wiederbelebungs-Betten, sondern es sind reine Covid-Intensivstationen für die Pflege zu schaffen, die mit einem optimalen Oxygenierungssystem (Optiflow) ausgestattet sind und von speziellen Ärzten überwacht werden. Es ist viel besser, öffentliche Gelder dazu zu verwenden, unser Gesundheitssystem auf Epidemiewellen vorzubereiten ..… als all die unglücklichen Menschen zu bezahlen, die nicht mehr arbeiten können«. Kritisch äusserte sich der Mikrobiologe auch gegenüber Impfstoffen. So wies La Sculas darauf hin, dass der Impfstoff von AstraZeneca wohl überhaupt keine schützende Wirkung gegen die südafrikanische Mutation des Coronavirus aufweise.  [5]





»Mit den Schnelltests«, legt Prof. Dr. rer. nat. Hans-Jürgen Bandelt, von 1990 bis 2017 Professor für Mathematik an der Universität Hamburg, dar, »werden die Ergebnisse des PCR-Tests nach oben frisiert. Negative Antigentests werden aussortiert, die positiven dem PCR zugeführt – und schon steigt die Rate der positiven PCR-Ergebnisse. Antigentests werden in Deutschland seit dem 2. 11. 20 in zunehmender Weise als gezielte Vortests genutzt: Nur ein positives Ergebnis muß durch einen nachfolgenden PCR-Test bestätigt werden. Durch Testerfassung (Antigen & PCR) eines viel größeren Personenkreises als vom Robert-Koch-Institut, RKI, angegeben, werden daher die absoluten Fallzahlen und damit werden die Inzidenzwerte künstlich in die Höhe getrieben. Der Bezug für die PCR-Positivenraten bleibt nur die klein gehaltene Zahl der PCR-Tests und verfälscht somit die Raten in extremer Weise.

Das RKI war noch bis in den Oktober hinein höchst erfolgreich darin, die PCR-Positivtestungen durch gezieltes Testen auf möglichst hohem Niveau zu halten bzw. gegen den Trend etwas zu steigern. Ganz nach der Devise: Immer schön dort testen, wo die Chance am höchsten ist, weitere Positivfälle zu finden: Im Amtsdeutsch: Infektionsketten abarbeiten. Das RKI war und ist auch erfolgreich in der Vermeidung repräsentativer Tests, so daß immer wieder der Mythos Dunkelziffer beschworen werden kann. Denn eine entsprechende Studie hätte offenbart, daß repräsentative PCR-Positivenraten (fast) eine Größenordnung niedriger sind als die jeweils wöchentlich übermittelten Raten. Die vielen großen und kleinen Kohortentestungen [Reiserückkehrer, Schüler. Lehrer usw.] brachten es jedoch ans Tageslicht. Der alleinige Fokus des RKI auf die Maximierung der absoluten Fallzahlen ist gewollt, denn sonst hätte man während einer Infektionswelle nicht in Bundesländern flächendeckend den Inzidenzwert 50 oder gar 100 knacken können. Es war Ende Oktober bereits zu erwarten, daß die absoluten Fallzahlen und die PCR-Positivenraten den Zenit der Herbstwelle zum 1. November oder kurz danach überschreiten würden.

Aufwärts immer, abwärts nimmer – so mußte die Teststrategie geändert werden. Vorgeblich sollte fortan symptombezogen getestet werden, auch unter Einbeziehung von Antigentests. Nur ein positives Antigentestergebnis muß dem zuständigen Gesundheitsamt zwingend gemeldet werden, das darauf einen PCR- Test anordnet. Ein positives Antigentestresultat ist natürlich kein Symptom, wenn die Testperson ansonsten gesund und munter ist: Eine Infizierung mit einem Coronavirus führt in der Mehrheit der Fälle nicht zu einer Erkrankung. Also meint das RKI in Wirklichkeit anlaßbezogen. Das war das Testen vorher auch schon, zumindest überwiegend. Die ineffektiven Massentestungen sollen gewissermaßen an den Subunternehmer Antigen ausgelagert werden. Ist ja auch viel billiger und schneller. Nur, die Antigentests interessieren das RKI ansonsten nicht: Testzahlen dazu werden – anders als in der Schweiz – nicht erhoben. Folglich hinterlassen genau die angeordneten PCR-Tests, die mit einer Häufigkeit von rund 80 % positiv ausfallen, wenn der Antigentest positiv war, eine Spur in den Daten, die die epidemische Spur überlagert und damit teilweise löscht.

In Deutschland werden die Antigentests als Zwangstest bereits massenhaft eingesetzt, um Zugangsberechtigungen zu schaffen, z.B. beim Besuch in Krankenhäusern und Pflegeheimen oder bei freien Dienstleistern, etwa im Stil von Sebastian Kurz: In Österreich soll schon jetzt nur der zum Friseur gehen dürfen, der ein negatives Antigentestresultat vorweisen kann. Vor dem Supermarkt könnte es vielleicht dann in naher Zukunft für Ungetestete wie für Hunde heißen: Wir müssen draußen bleiben. Mit solchen Repressalien könnte das wöchentliche Volumen der Vortestung auf über 20 Millionen Antigentests steigen, also mehr als eine Verzehnfachung im Vergleich zur reinen PCR-Teststrategie.

Fazit

Durch den klandestinen Umfang des Einsatzes von Antigentests werden letztendlich die potentiell PCR-Positiven effizient herausgefischt und so die PCR-Positivenraten durch einen künstlich verkleinerten Bezug auf alleinige PCR-Testungen nach oben frisiert. Das entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Die dadurch frisierten Positivenzahlen sind ebenso stark erhöht, weil im Vergleich zur früheren Teststrategie eine viel größere Grundgesamtheit von Getesteten erfaßt wird. Die auf den berichteten PCR-Testergebnissen basierenden politischen Maßnahmen sind daher willkürliche und rechtswidrige Verwaltungsakte, die Grundgesetz bzw. Verfassung unter dem Vorwand des Bevölkerungsschutzes aushebeln. [6]

Der Artikel von Prof. Bandelt ist in seiner ganzen Länge und in grosser Ausführlichkeit, diverse Tabellen eingeschlossen, auf

https://tkp.at/2021/02/06/die-neue-teststrategie-fuer-den-dauerlockdown-eine-mathematische-analyse-und-bewertung/ 
Die neue Teststrategie für den Dauerlockdown – eine mathematische Analyse und Bewertung – 6. Februar 2021 – nachzulesen.

Inzwischen hat auch der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD, Robert Farle, erklärt, dass der PCR-Test-Betrug aufhören muss, so dass die AfD-Fraktion von Sachsen-Anhalt einen Antrag mit dem Titel Schluss mit dem Lockdown-Irrsinn ins Parlament eingebracht hat. Spätestens jetzt wird auch immer klarer, warum Drosten und die Sprecher der Bundesregierung dem Journalisten Boris Reitschuster [7] gleich fünfmal nicht auf seine Frage antworteten, warum die WHO-Empfehlung vom 20. Januar, die vorsieht, bei einem positivem PCR-Test ohne Symptome einen Zweittest zu machen, hierzulande tunlichst ignoriert wird. Der Landtag fordert die Landesregierung auf, sämtliche Corona-Verordnungen unverzüglich aufzuheben und Forderungen nach weiteren Verschärfungen eine Absage zu erteilen:

Begründung

Von der sogenannten Corona-Pandemie geht keine erhöhte Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung aus. Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) untersuchte die Effekte der SARS-CoV-2-Pandemie auf die stationäre Versorgung von Januar bis November 2020 mit folgendem Ergebnis: »In den ersten 11 Monaten des Jahres 2020 wurden insgesamt weniger Patienten im Krankenhaus behandelt als im Vergleichszeitraum 2019. Auch die Gesamtzahl der SARI-Fälle, Intensivfälle und Beatmungsfälle war im Untersuchungszeitraum nicht höher als 2019«. 2020 hat es in Deutschland keine Übersterblichkeit gegeben. Die Zahl der laborbestätigten Influenza-Fälle ist von 2019 auf 2020 um 96 % gesunken. Das deutet darauf hin, dass die saisonalen Grippefälle lediglich in Covid-19-Fälle umetikettiert wurden, um die Pandemie-Illusion aufrechtzuerhalten. Das PCR-Testprotokoll von Christian Drosten ist einseitig darauf ausgerichtet, möglichst viele positive Testergebnisse zu produzieren, und ist darüber hinaus nicht in der Lage, Infektionen nachzuweisen. Vergleiche mit anderen Ländern zeigen, dass Lockdowns oder die Maskenpflicht keine Auswirkungen auf die Positivraten haben.

Dennoch mutet die Landesregierung seit einem dreiviertel Jahr der Bevölkerung politisch motivierte, aber wirkungslose Lockdown-Verordnungen zu, die offensichtlich andere Ziele als die Verhinderung der Überlastung des Gesundheitssystems verfolgen. Der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist rein politisch motiviert und hat keinen wissenschaftlichen Hintergrund. Einzig und allein steht hinter dem Inzidenzwert das politische Paradigma der Kontaktnachverfolgung.

Die Überwachung unbescholtener Bürger hat nichts mit dem Infektionsschutz zu tun und selbst wenn es das täte, sind solche Methoden nicht vereinbar mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Durch die einseitige Fokussierung auf wissenschaftlich nicht weiter begründete Inzidenzwerte gerät die Situation der Bürger, der Familien, der Schulkinder und der Unternehmer aus dem Blick, die schon viel zu lange unter den angeordneten Pauschalmaßnahmen leiden.   [8]

 

[1] Covid-19 – Offener Brief von Ärzten, Wissenschaft, Unternehmern und Angehörigen der Gesundheitsberufe der Schweiz. An alle Mitglieder von Bundesrat, Nationalrat, Ständerat, Regierungsräte, sowie an das BAG und die                  Kantonsärztinnen und -ärzte. – 10. Februar 2021 resp.
https://corona-transition.org/wir-haben-es-nicht-gewusst-diese-ausrede-gilt-fur-schweizer-parlamentarier-ab
   12. 2. 21
[2] https://corona-transition.org/thuner-softwarefirma-setzt-auf-die-totale-uberwachung   14. 2. 21  Quelle: Impf-Check-Einlass by NextEvent
[3] https://corona-transition.org/das-politische-erdbeben-hat-begonnen-magdalena-martullo-blocher-lanciert-einen 13. 2. 21
[4] https://www.youtube.com/watch?v=bLI4TLQSz88&feature=emb_title
12. 2. 21
Folge 702: Lockdown auf Vorrat, Lügen im Bundesrat und Rahmenvertrag
[5] https://corona-transition.org/virologe-rechnet-mit-der-franzosischen-regierung-ab-und-ruft-die-jugend-dazu   12. 2. 21
[6] https://corona-transition.org/schlaumeierei-mit-den-schnelltests-werden-die-ergebnisse-des-pcr-tests-nach  10. 2. 21
Quelle: Hans Jürgen Bandelt: Die neue Teststrategie für den Dauerlockdown – eine mathematische Analyse und Bewertung – 6. Februar 2021
[7] http://www.pi-news.net/2021/02/bundesregierung-drueckt-sich-um-antworten-bei-pcr-tests/ 4. 2. 21 Boris Reitschusters fünfter Versuch in der BPK Bundesregierung drückt sich um Antworten bei PCR-Tests
[8] http://www.pi-news.net/2021/02/robert-farle-der-pcr-test-betrug-muss-aufhoeren/   6. 2. 21 Antrag der sachsen-anhaltischen AfD-Fraktion: Robert Farle: Der PCR-Test-Betrug muss aufhören – „Schluss mit dem Lockdown-Irrsinn“

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