Von Hans-Jürgen Geese (anderwelt)
Anfang Oktober 2024 erschien im Anderwelt Verlag von diesem Autor ein Aufsatz mit dem Titel „Das Ende von Israel“. Die in dem Beitrag damals gemachten Aussagen gelten nach wie vor.
Seitdem erleben wir ein zunehmend aggressives Verhalten von Israel gegenüber seinen ausgemachten Feinden: der Hisbollah, der Hamas, den Huthis und vor allem dem Iran. Dieses zunehmend aggressive Verhalten, vor allem gegenüber dem Iran, ist erstaunlich, denn in Israel leben nur etwa 7 Millionen Juden. Die Bevölkerung des Irans zählt etwa 90 Millionen Einwohner. Es sieht mal wieder so aus wie ein Kampf von David gegen Goliath.
Dazu kommt noch, dass der Iran flächenmäßig, mit 1,6 Millionen Quadratkilometern, Israel mit seinen 22.000 Quadratkilometern tatsächlich wie den kleinen David erscheinen lässt. Der Iran ist 80-mal größer als Israel! Israel zu zerbomben ist also im Vergleich zum Iran relativ einfach. Hätte Israel daher nicht allen Grund, sich ganz, ganz ruhig zu verhalten, um keinen Konflikt mit solch einem Giganten vom Zaun zu brechen? Das sollte man doch eigentlich erwarten.
Trotzdem hat Israel am Freitag, dem 13. Juni dieses Jahres, den Iran auf eine wirklich hinterhältige Art und Weise massiv angegriffen. Denn eigentlich waren Verhandlungen vereinbart, so dass der Iran nicht mit einem Angriff rechnen konnte. Es gelang Israel, einen Grossteil der militärischen Führungselite nebst bedeutenden Wissenschaftlern des Irans zu töten. Israel erwartete einen Zusammenbruch des Systems im Iran, zumindest des Militärapparates.
Aber zum großen Erstaunen Israels schlug der Iran innerhalb von Stunden mit Drohnen- und Raketenangriffen zurück. Und diese Gegenangriffe des Irans zeigten enorme Wirkung. Es gelang dem Iran, so große Schäden in der Infrastruktur Israels anzurichten, dass nach 12 Tagen Israel die U.S.A. einschalten musste, um eine Waffenruhe zu erbitten. Der Iran stimmte zu. Seitdem lecken beide Seiten ihre Wunden und bereiten sich auf die nächste Runde im Kampf vor.
Hat der Iran einen Fehler begangen?
Trotz einer absoluten Informationssperre in Israel sind inzwischen genügend Bilder ans Tageslicht getreten, die aufzeigen, welche verheerenden Auswirkungen die Raketenangriffe des Irans hatten. Seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 haben die Israelis nie solch einen starken Gegner bekämpfen müssen. Man darf annehmen, dass Israel den Iran leichtfertig unterschätzte.
Und das obwohl eine Reihe von hochrangigen Militärexperten genau solch einen Ausgang eines Schlagabtausches vorhergesagt hatten. Es ist schließlich bekannt, dass der Iran weltweit eines der führenden Länder bei der Raketentechnik ist. Es ist auch bekannt, dass die Iraner ein hoch gebildetes, stolzes Volk sind, mit einer Kultur, die tausende von Jahre zurückgeht.
Die Iraner haben sich viele Jahre auf diesen vorhersehbaren Krieg vorbereitet. Es ist daher nicht zu erwarten, dass sie sich geschlagen geben werden.
Trotzdem haben sie meiner Meinung nach einen großen Fehler begangen. Sie hätten das Bombardement noch eine Woche oder gar zwei, drei Wochen fortsetzen sollen, um auch den letzten Israeli zu überzeugen, dass dieser Krieg am Ende den Untergang von Israel zur Folge haben wird. Das hoch gepriesenes Luftabwehrsystem Israels ist nicht in der Lage, alle Drohnen und Raketen aus dem Iran abzufangen. Das kleine Land ist letzten Endes schutzlos dem Iran ausgeliefert.
Ja, die vorzeitige Einstellung des Gegenangriffs war ein großer Fehler. Diese momentane Waffenruhe wird die Israelis bestärken, weiterzumachen. Denn ihre Politik beruht seit der Gründung des Staates auf einer militärischen Vorherrschaft in der Region.
Die zu erwartende Aktion Israels
Wegen dieser Doktrin der militärischen Abschreckung und militärischen Dominanz über jeden Gegner wird Israel nicht klein beigeben. Israel verfügt über ein beachtliches Arsenal an Atomwaffen. Die Androhung von deren Einsatz zeigt nur dann Wirkung, wenn niemand sonst in der Region Atomwaffen besitzt. Entsprechend dieser Logik glaubt Israel, dem Iran keine Atomwaffen erlauben zu dürfen.
Die hoch intelligenten Israelis werden daher über die nächsten Monate einen neuen Plan aushecken, um das von ihnen gewünschte Resultat zu erzielen.
Israel hat sich über die letzten zweieinhalb Jahre viele neue Feinde und Kritiker geschaffen. Israel hat in Gaza und in der Westbank so viele Verbrechen begangen, dass man eigentlich vermuten muss, dass Israel sich dem Teufel verschrieben hat. Wie sonst kann man all diese Massaker erklären? Der Grossteil der Völker auf Erden klagt Israel an und fordert Gerechtigkeit gegenüber den Palästinensern. Aber das Morden geht weiter. Tag für Tag. Laut israelischen Zeitungen sind seit dem Beginn des Konfliktes am 7. Oktober 2023 etwa 13.000 palästinensische Kinder getötet worden. Wenn es 13.000 amerikanische Kinder gewesen wären, wäre die ganze Welt in Entsetzen außer Rand und Band geraten.
Die Israelis haben jede moralische Hemmschwelle längst überschritten und werden daher genau so weitermachen wie bisher und sich der Palästinenser zu entledigen versuchen. Massenmord nennt man das.
Die Rolle der U.S.A.
Das kleine Israel ist natürlich militärisch nur so mächtig, weil es sich auf eine unbegrenzte militärische Unterstützung der U.S.A. verlassen kann. Es ist geradezu schockierend, dass das mächtigste Land auf Erden seine eigenen hoch gepriesenen ethischen Standards über Bord wirft und sich auf die Verbrechen eines kleinen Landes einlässt, dessen strategische Bedeutung für die U.S.A. gegen Null tendiert. Was kümmert die Amerikaner das unbedeutende Israel?
Das ist natürlich die entscheidende Frage. Ohne die U.S.A. ist Israel, so wie wir es heute kennen, hoffnungslos verloren. Aus diesem Grunde hat ihr Premierminister Netanjahu die U.S.A. in diesem Jahr bereits dreimal besucht. Netanjahu braucht die bedingungslose Unterstützung von U.S. Präsident Trump.
Donald Trump ist auf einer Welle der Begeisterung im amerikanischen Volke zum Präsidenten gewählt worden. Ein Großteil seiner Wähler hat inzwischen erkannt, dass dieses kleine Israel einen geradezu gigantischen Einfluss auf die Politik in Washington zu haben scheint. Warum ist das so? In welcher Art und Weise dient diese eigenartige Beziehung den Interessen der Amerikaner?
Donald Trump will weiterhin seine Basis mit Wundertaten beglücken. Sein Ego lechzt geradezu nach Anerkennung. Aber ohne die Dollar der Juden wäre er wohl kaum an die Macht gekommen. Was wird er also tun? Er hat es in der Hand, Israel weiterhin bedingungslos zu unterstützen oder Israel fallen zu lassen.
Israel ist allein nicht überlebensfähig
Israel war und ist nicht in der Lage, auf sich allein gestellt zu überleben. Es braucht die finanzielle Unterstützung der Juden außerhalb des Landes, insbesondere der Juden der U.S.A. Und Hilfe anderer Nationen, zum Beispiel der Bundesrepublik. Vor allem aber braucht es die Unterstützung der amerikanischen Regierung. Wie also wird die Zukunft Israels aussehen?
Seit dem 7. Oktober 2023 hat nun eine Trendwende eingesetzt: Es strömen keine weiteren Juden nach Israel, im Gegenteil, viele von ihnen verlassen das Land. Der ihnen versprochene absolute Schutz ist vom Iran ad absurdum geführt worden. Der Iran und andere feindliche Länder sind heute in der Lage, das kleine Israel militärisch zu zerstören. Die Entwicklungen in der Waffentechnik versetzen sogar die armen Huthi in die Lage, Israel zu beschießen und den Schiffsverkehr vor ihrer Küste lahmzulegen. Zwei Frachtschiffe versenkten sie letzte Woche.
Der Staat Israel wurde geschaffen, um den Juden in aller Welt eine sichere Heimstatt zu bieten. Dieses Versprechen kann es heute nicht mehr erfüllen. Schlimmer noch: Israel ist kein Vorbild für den Rest der Welt, es ist, im Gegenteil, geradezu zum Paria geworden, zum Ausgestoßenen, zum Verachteten der Völker.
Also werden zunehmend mehr und mehr Juden das Land verlassen. Also werden immer weniger Firmen auf der Welt bereit sein, in Israel zu investieren.
Der Zionismus
Die meisten Menschen im Westen gehen davon aus, dass der Zionismus eine religiöse Bewegung war und ist, die sie mit dem Judentum gleichsetzen. Das ist nicht korrekt. Der Zionismus wurde von Nichtjuden begründet, von Christen, die davon ausgehen, dass der Messias erst auf Erden erscheinen wird, wenn die Juden wieder in ihrer Heimat leben werden. Sie wollten also einen Staat Israel. Seit spätestens Ende des 19. Jahrhunderts. Viele Jahre vor dem Holocaust. Diese „Evangelikalen“ bilden die bei weitem größte Gruppe der Christen in den U.S.A. Die meisten von ihnen haben Donald Trump unterstützt.
Der israelische Historiker Ilan Pappe sagte über die Zionisten folgendes: „Die meisten Zionisten glauben nicht an die Existenz Gottes, aber sie glauben, dass Gott ihnen Palästina versprochen hat.“
Der Zionismus ist also eine säkulare, eine politische Bewegung. Der Zionist Netanjahu ist nicht bekannt dafür, dass er die Gebote Gottes einhalten will. Er ist ein weltlicher Machtmensch, der von grandiosen Ideen getrieben wird, die diese Macht weiter ausbreiten sollen.
Es ist ein Trick der Juden, Judentum und Zionismus gleichzusetzen. Trotz der historischen Tatsache, dass die deutschen Juden Anfang des 20. Jahrhunderts eben nicht die Zionisten unterstützten, ihnen sogar verboten, ihre Gründerkonferenz in München abzuhalten. Sie wollten mit denen nichts zu tun haben.
Israel ist eine Kolonie
Der Staat Israel ist historisch betrachtet nicht mehr als ein weiteres Kolonialprojekt der Europäer, in diesem Fall des britischen Imperiums, das Palästina den Türken wegnahm, um es dann den Juden zu schenken. Ohne die Palästinenser zu fragen, ob sie damit einverstanden waren. Ein unglaublicher Akt von Arroganz und Ungerechtigkeit. Mit allen daraus resultierenden Folgen bis heute.
Israel ignoriert weiterhin alle U.N. Resolutionen oder Richtersprüche internationaler Rechtsorganisationen. Vielmehr hat es seine eigenen Rechtsvorstellungen:
Israel hat es nämlich geschafft, den Vorwurf des „Antisemitismus“ als ein weltweit gültiges Verbrechen zu vermarkten. Ein unglaublicher Vorgang. Kritik nicht erlaubt! Es gibt kein anderes Land auf Erden, das derartigen Schutz genießt.
Die Bundesregierung kann sich ja kaum einkriegen vor Eifer gegenüber Liebesdiensten zu Israel. Man kann das sicherlich keine gesunde Beziehung nennen, wenn ein Partner den anderen Partner ausnutzt. Israel ist ein weiteres Symptom dafür, dass die Bundesrepublik eben kein selbständiger, autonomer Staat ist, sondern sich hörig gegenüber ausländischen Kräften verhält. Zur Unabhängigkeit gehört nämlich auch die moralische Unabhängigkeit.
Die Zukunft Israels
Zum ersten Mal in der U.S. Geschichte ist über die letzten Wochen das Verhältnis der U.S.A. zu Israel auf breiter Front in die lautstarke Kritik geraten. Die Amerikaner fragen sich warum sie all diese Milliarden an ein kleines Land zahlen, das für sie keinerlei strategische Bedeutung hat, vor allem in einer Zeit, in der viele Amerikaner Mühe haben, finanziell zurechtzukommen.
Ohne das Stützbein Amerika wird Israel seine Existenz nicht aufrecht erhalten können. Zwei Flugzeugträgerverbände hatte Amerika vor kurzem im Nahen Osten geparkt, um Israel helfen zu können. Und trotzdem war die vereinte Feuerkraft von U.S.A., NATO und Israel nicht in der Lage, sämtliche Drohnen und Raketen aus dem Iran vom Himmel zu schießen. Israel ist von nun an mehr oder weniger hilflos den Feinden ausgeliefert. Ein Paradigmenwechsel hat eingesetzt.
Israel müsste sich also logischerweise der neuen Realität stellen und endlich zu einer Vereinbarung mit den Palästinensern gelangen. Es gibt allerdings genügend orthodoxe Kräfte in der israelischen Koalitionsregierung, die sich niemals auf solch einen Kompromiss einlassen werden. Für sie gilt „Großisrael“ als Ziel. Mit Berufung auf die Bibel. Wie soll da die Vernunft ihren Platz finden?
Die Lektion von einem Ort mit Namen Waterloo
Nein, die Vernunft hat da keine Chance. Weder die Vernunft noch die Ethik noch irgendwelche ansonsten international gültigen Normen. Israel wird nicht klein beigeben. Israel wird den Iran weiterhin herausfordern.
Dabei ist der Iran nicht allein. Russland hat doch ausdrücklich betont, dass es nicht zusehen werde wie der Iran vernichtet wird. Sollte die Gefahr bestehen. Und auch China hat ein Interesse daran, dass der Iran überleben wird. Wie also genau will Israel es anstellen, sich den Iran zu unterwerfen?
Es gibt eine Reihe von möglichen Szenarien, die alle in den Untergang von Israel enden werden. Man könnte dem gegenüberstellen, dass es Israel gelingen werde, die Palästinenser entweder zu töten oder zu vertreiben, um dann seinen Traum vom Größenwahn erst einmal zu konsolidieren. Israel ist ja auch im Libanon und in Syrien aktiv dabei, sein Territorium auszuweiten. Vielleicht wird das Land erst einmal zur Ruhe kommen, bis die Zeit später wieder günstig scheint, endlich mit dem Iran fertig zu werden. Obwohl der Iran die Atombombe nicht haben will.
So oder so: Das Problem, das nur in den Augen der Israelis ein Problem ist, wird nicht einfach verschwinden. Macht ist wie eine Droge. Sie muss letztendlich vernichtet werden. Eine traurige Tatsache. Die Geschichte weist viele Beispiele auf. Es ist daher lediglich eine Frage der Zeit bis es in den Untergang des Staates Israel gehen wird.
Sie können mal die Namen der Premierminister Israels durchgehen. Von David Ben-Gurion über Golda Meir bis heute zu Benjamin Netanjahu. Die hießen alle nicht so. Die hießen anders. Sie haben diese Namen nur angenommen, um eine Realität vorzutäuschen, die nicht existiert. Diese Männer und Frauen kamen nicht aus Palästina, sondern aus Osteuropa. Sie kamen als Kolonisten. Kolonisten nehmen sich was sie haben wollen. Wenn es sein muss mit der Waffe in der Hand. Das ist Israel. Und sie werden es wohl darauf ankommen lassen, mit der Waffe in der Hand zu sterben. Größenwahnsinnige brauchen alle ihr Waterloo.
Die Herausforderung für den Iran besteht darin, nicht die Initiative zu verlieren und beim nächsten Schlagabtausch die Israelis nicht so in die Ecke zu treiben, dass sie in ihrer Verzweiflung zur „Samson Option“ greifen werden, nämlich zur Vergeltung mit Atomwaffen. Denn was die Iraner nicht haben und nicht haben dürfen, das hat Israel in beachtlicher Menge: Atomwaffen. Israel darf Atomwaffen haben, auch ohne jegliche Überwachung. Denn Israel ist Israel.
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Um die Vorgänge in und um Israel verstehen zu können, sollte man wissen, wie dieser Staat entstanden ist und warum und von wem der Hass zwischen Juden und Arabern hergestellt worden ist. Laden Sie sich dafür diese PDF hier herunter.
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Der israelische Historiker Ilan Pappe sagte über die Zionisten folgendes: „Die meisten Zionisten glauben nicht an die Existenz Gottes, aber sie glauben, dass Gott ihnen Palästina versprochen hat.“
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Welch ein Satz, einfach super !!!
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„Dieses Land existiert als eine Erfüllung eines Versprechens von Gott persönlich. Es wäre lächerlich, darum zu bitten, seine Legitimität nachzuweisen.“
Golda Meir, 1971
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„Indem ich sage ‚Israels Ziel und Mission ist der Frieden‘, bin ich weit davon entfernt zu denken, daß wir, als Volk, bis zur Dämmerung dieses immensen Tages, an dem Israel in Wirklichkeit die Welt regieren und der Name Gottes von den anderen Nationen als einer anerkannt werden wird, nicht einen großen moralischen und schließlich körperlichen Kampf vor uns haben. […] Wir hatten eine glorreiche Vergangenheit und wir haben eine solche Zukunft auf Lager, wie sie kein anderes Volk das Recht hat zu erwarten.“
Moses Jacob Ezekiel (Jude) (1844–1917), Bildhauer, Freimaurer[187] und Mitglied von B’nai B’rith[188] am 13. Juli 1889 in einem Brief an den Sekretär der Jewish Publication Society Josef Krauskopf
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„Israel muß wie ein toller Hund sein, zu gefährlich, um ihn zu berühren.“
Moshe Dayan The Observer, 21. September 2003
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„Es gibt keine größere Partnerschaft als die zwischen dem Staat Israel und den gläubigen Christen in aller Welt.“
Benjamin Netanjahu, israelischer Ministerpräsident – fünf Monate, nachdem der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen ihn wegen des Vorwurfs von Völkermordverbrechen erlassen hat
Was soll aus Israel werden? Wird das kleine Israel um seiner Erweiterung durch Ausrottungspolitik willen die ganze Menschheit in einen Abgrund ziehen durch Beginn eines Atomkriegs? Das beste Mittel wäre wohl, Iran davon abzuhalten selbst Atombomben zu bauen, daß die Großmächte übereinkommen, Israel seine Atombomben abzunehmen und eine ehrliche Zweistaatenlösung, wie sie in Camp Davoid vereinbart wurde, zu erzwingen, also alle zionistische Neusiedler raus aus dem Westjordanland. Oder muß das ganze Experiment „Israel“ liquidiert werden? Schwer vorstellbar angesichts des real existierenden weltweiten jüdischen Imperiums, das auch bei uns mit Blackrock-Merz und der Jüdin Prien auf festen Füßen steht.
In Israel selbst haben in den letzten zwei Wochen 5 Soldaten Selbstmord gemacht, weil sie die psychische Belastung nicht mehr aushalten.
https://www.rt.com/news/621744-israel-idf-suicides-gaza/
„Five Israeli soldiers kill themselves in two weeks.“
Wenn man sich die geschwollenen Fußknöchel von Trump ansieht und Israel derzeit von der Unterstützung von Trump lebt und in den USA die Israel-Begeisterung schwindet und die USA überschuldet sind, was soll da aus Israel werden?
https://x.com/TheMaineWonk/status/1945223464454877560
Angeblich hält man in den USA Netanjahu, der nur mit einem Herzschrittmacher leben kann, für verrückt. Sind vielleicht alle Politiker, insbesondere Blackrock-Merz, Wadephul und Pistorius, tatsächlich verrückt???
Medien: Weißes Haus hält Netanjahu inzwischen für „verrückt“
20 Juli 2025 21:04 Uhr
Washington glaubt, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu außer Kontrolle geraten ist und bezeichnete seine Handlungen nach dem Vorfall in Syrien als verrückt, schrieb „Axios“. Das Weiße Haus befürchtet, dass dies Donald Trumps Bemühungen um eine diplomatische Lösung behindern könnte.
https://de.rt.com/der-nahe-osten/251204-medien-weisses-haus-haelt-netanjahu/
Im Weißen Haus wächst die Verärgerung über das Vorgehen des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu nach den Luftangriffen auf Syrien, schrieb die Nachrichtenagentur Axios unter Berufung auf US-Beamte.
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump ist der Ansicht, dass Netanjahu „außer Kontrolle“ ist, seine Politik destruktiv wird und die Bemühungen des US-Führers um eine Stabilisierung der Region diskreditieren kann. Ein Beamter des Weißen Hauses sagte:
"Bibi [Benjamin Netanjahu] verhält sich wie ein Verrückter. Er bombardiert ständig alles. Das könnte das untergraben, was Trump zu tun versucht."
Der jüngste israelische Beschuss einer katholischen Kirche in Gaza trug ebenfalls zur Empörung bei. Einem von Axios zitierten Diskussionsteilnehmer zufolge rief Trump Netanjahu danach persönlich an und verlangte eine Erklärung:
"Es scheint, als gäbe es jeden Tag neue Vorfälle. Was zum Teufel ist das?"
Nach Trumps Anruf erklärte Israel den Fehler und drückte sein Bedauern über den Vorfall aus.
Israel begann seine Angriffe in Syrien am 4. Juli inmitten des eskalierenden Konflikts in der arabischen Republik zwischen drusischen Milizen und Beduinen. Die Zusammenstöße finden vor allem in der Stadt as-Suwaida statt. Damaskus beschloss, Truppen in der Stadt zu stationieren, um „Sicherheit und Stabilität“ in der Region zu stärken.
Die Spannungen zwischen der neuen syrischen Regierung und den Drusen sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter die Entwaffnung der drusischen Milizen. Die neue syrische Regierung ist bestrebt, die bewaffneten Gruppen unter eine einheitliche Führung zu bringen, doch mit den Drusen wurde keine solche Vereinbarung getroffen: Die Gemeinschaft besteht auf der Beibehaltung ihrer Waffen und unabhängigen Milizen.
Die israelischen Streitkräfte (IDF) begannen am 14. Juli mit Angriffen auf die militärische Infrastruktur der syrischen Armee in as-Suwaida, wobei Stützpunkte, Waffendepots, Panzer und Kampfflugzeuge getroffen wurden. Am nächsten Tag griff die israelische Luftwaffe den Generalstab der syrischen Streitkräfte und die Umgebung des Präsidentenpalastes in Damaskus an. Bei den Angriffen auf die Hauptstadt wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur SANA drei Menschen getötet und 34 weitere verwundet.
Trump hat immer wieder seine Unterstützung für Israel in den dringendsten Situationen zum Ausdruck gebracht. Er hat persönlich den Waffenstillstand zwischen Israel und Iran initiiert und verkündet, indem er sagte, dass beide Seiten an ihn als Vermittler herangetreten seien. Er hat sich auch an der Lösung der Gaza-Krise beteiligt, indem er einen Rahmen für einen Waffenstillstand anbot und Druck auf die Hamas und andere ausübte, um eine Einigung zu erzielen.
Aus Erfahrung sollte jeder wissen, daß es unmöglich ist, mit Israel einen Vertrag, welcher Art auch immer, zu schließen, da sie ihn früher oder später sowieso brechen werden, dies mußten schon viele schmerzhaft erfahren.
Ja, mittlerweile ist es so, daß man es für ganz normal hält, wenn Israel Verträge bzw. Vereinbarungen bricht, denn etwas anderes haben wir in der Vergangenheit nicht gesehen.
In meinen Augen hat Israel jegliches Vertrauen verloren, auch wenn die Narren dieser Welt die Hoffnung nicht aufgeben, … Israel versteht nur eine Sprache, und zwar die der brutalen Gewalt, dies ist zumindest für mich die Lehre aus dem 12-Tagekrieg !!!