Willkommen auf dem Narrenschiff

SPON veröffentlicht zum Thema Eroberung durch Zuwanderung Auszüge aus dem 1982 erschienen Buch von Martin Neuffer „Die Erde wächst nicht mit. Neue Politik in einer überbevölkerten Welt“. Verlag C. H. Beck, München.

Neuffer, langjähriger hannoverscher Oberstadtdirektor, Städtetagpräside und NDR-Intendant betrachtet die massierte Zuwanderung türkischer Migranten und deren soziale, kulturelle und sicherheitspolitischen Folgen und warnt zugleich vor der bevorstehenden Völkerwanderung (schon 1982!!!), die angesichts der Bevölkerungsexplosion in vielen afrikanischen und asiatischen Ländern stattfinden werde.

Es stellt sich die Frage, ob Herr Gabriel das, was SPON unter dem Titel: „Die Reichen werden Todeszäune ziehen“ aus dem Buch von Neuffer zitiert, kennt. Es stellt sich weiter die Frage, warum der SPD-Vorsitzende einen derart beschränkten Verstand zu haben scheint, daß er das, was sein Parteigenosse bereits 1982 erkannt und veröffentlicht hat, noch immer nicht wahrhaben will.

Ab S. 42 ff schreibt Neuffer:

Der Auswanderungsdruck aus den Ländern der Dritten Welt mit ihrem explosiven Bevölkerungswachstum wird sich angesichts von Elend. Hunger und Hoffnungslosigkeit um ein Vielfaches steigern.
Die aktivsten Gruppen werden mit dem Mut, der Hartnäckigkeit und der Verschlagenheit der äußersten Verzweiflung auszubrechen suchen. Sie werden auf allen Wegen, mit allen Mitteln, unter allen Gefahren in endlosen Massen herandrängen – überallhin, wo es nur um ein geringeres besser zu sein scheint als in ihrer Heimat.

Ethnische Gruppenkonflikte in Ländern mit großen, nichtintegrierten Einwanderungsbevölkerungen können sich über generationenlange Zeiträume hinziehen und zu einer ständigen Quelle von Unstabilität und Unfrieden werden. So muß es mit aller Deutlichkeit formuliert werden: Ganze Bevölkerungsteile in Länder anderer Kulturbereiche umzusiedeln, ist kein tauglicher Weg für die Lösung des Übervölkerungsproblems der Wachstumsländer.
Alles deutet darauf hin, daß solche Wanderungen insgesamt weit mehr Probleme schaffen, als sie lösen – und zwar nicht nur vorübergehend, sondern oft für lange geschichtliche Zeiträume. Weltweit haben Umsiedlungen und Vertreibungen größerer Bevölkerungsteile, wo sie nicht mit der völligen Verdrängung der Eingesessenen verbunden waren, in aller Regel zu Konflikten, Spannungen und Klassenherrschaft, zu Elend und Gewalt geführt.

Die Gefahr, daß alle Integrationsbemühungen völlig illusorisch werden und daß sich zugleich eine Art türkisch-islamisches Subproletariat bildet, liegt auf der Hand. Wie stark die politische Polarisierung schon fortgeschritten ist und wie ungehemmt sich gewaltsame radikale Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit entwickeln, wird von Jahr zu Jahr deutlicher.

Neuffer bezweifelt angesichts der zu erwartenden Migrationsströme, daß die Bundesrepublik auf Dauer  jeden aufnehmen kann, der er in seiner Heimat aus politischen Gründen verfolgt wird. Es gibt zwar einen im Grundgesetz verbrieften Rechtsanspruch darauf, aber dies werde sich nicht durchhalten lassen. Neuffer 1982:

Die Bevölkerung Afrikas wird sich voraussichtlich vervierfachen, ehe das Wachstum zum Stillstand kommt, die Südasiens von heute 1,4 auf über 4 Milliarden ansteigen. Der mit solchen Entwicklungen verbundene ungeheure soziale Druck wird zwangsläufig zur Herausbildung autoritärer bis diktatorischer politischer Regime in zahllosen Ländern dieser – und natürlich auch anderer – Erdregionen führen. Unter Anlegung heutiger Maßstäbe wird sich die Zahl derer, die politisch bedroht oder verfolgt werden, leicht auf Hunderte von Millionen Menschen belaufen.

Es ist eine Illusion, die Bundesrepublik wäre in der Lage, ihre Grenzen für alle Asylanten der Erde weit offen halten. Angesichts der unübersehbaren Masse echter politischer Flüchtlinge wäre es schier unmöglich zwischen echten und den Fluten der unechten Asylsuchenden zu unterscheiden.

Es lohnt in der Tat, den Artikel bei SPON gründlich zu lesen und aufzubewahren. Kein Willkommens-Politiker kann dem ausweichen, was Neuffer schon 1982 vorausgesehen und beschrieben hat. Getan wurde nichts, im Gegenteil: wir haben bereits jetzt eine Situation die um Potenzen schlimmer ist und noch sehr viel schlimmes für uns erwarten läßt. Es drängt sich der Verdacht auf, daß die jetzige Situation voll bewußt und mit Vorsatz herbeigeführt wurde, da die Problematik schon seit über 30 Jahren bestens bekannt ist und heute völlig konträr gehandelt und alles verniedlicht wird.

Ein aufschlußreicher Artikel vom 19.04.1982, über einen führenden SPD-Genossen.

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