Wieder Bauernproteste in Brüssel: Widerstand gegen die EU-Politik der Einschnürung

Von der Leyen verspricht, die Landwirte stünden im Mittelpunkt – die Landwirte glauben ihr nicht mehr. Niederländische und belgische Landwirte legten erneut mit Traktoren die Straßen Brüssels lahm. Der Protest richtet sich gegen überbordende Regulierung, steigende Kosten und eine Politik, die Konzerne und Billigimporte begünstigt.

von Dr. Peter F. Mayer (tkp)

Wieder rollen die Traktoren durch das Brüsseler Europaviertel, wieder fliegen Kartoffeln und Eier Richtung Polizeibarrikaden, wieder setzt es Tränengas und Wasserwerfer. Die Bauernproteste gegen die EU-Politik der Einschnürung durch Regulierung sind längst kein punktuelles Aufbegehren mehr – sie sind zum Dauerzustand geworden. Und die Wut richtet sich nicht nur gegen einzelne Verordnungen, sondern gegen ein System, das den Landwirt zum Erfüllungsgehilfen von Bürokratie und Konzerninteressen degradiert hat.

Die aktuellen Bilder von der Protestwelle in Brüssel sind auf X dokumentiert. Der von Dejanira Silveira geteilte Beitrag zeigt erneut Traktorenkolonnen, Absperrungen und die Konfrontation mit der belgischen Polizei – ein Déjà-vu der Ereignisse, die Brüssel seit 2024 in Atem halten. (Link zum Beitrag)

Die doppelte Front: Regulierungswahn und Konzernförderung

Was die Brüsseler Technokraten als „Green Deal“ und „Nachhaltigkeitstransformation“ verkaufen, ist für den durchschnittlichen Familienbetrieb schlicht existenzgefährdend. Die Rechnung ist simpel und für jeden Landwirt nachvollziehbar:

  • EU-weit gelten die strengsten Auflagen der Welt – bei Pestiziden, Düngung, Tierhaltung, Flächenstilllegung.
  • Gleichzeitig öffnet dieselbe EU ihre Grenzen für Importe, die unter Bedingungen produziert werden, die in Europa verboten wären.
  • Das Ergebnis: Der europäische Bauer trägt die Kosten der Regulierung, während Konzerne und Handelsketten die Gewinne abschöpfen.
  • Landwirtschaftliche Geräte haben irre Regeln zu befolgen – Traktoren als Emissions-Maschinen mit angebautem Motor

Wie die Tagesschau bereits 2024 einräumen musste: Ein Großteil des riesigen Brüsseler Agrarbudgets fließt in die Taschen von Großgrundbesitzern und Konsortien, „die mit Landwirtschaft nichts zu tun haben“. Der aktive Landwirt, der das Land tatsächlich bestellt, geht leer aus – er zahlt Pacht und reicht die Subventionen an den Verpächter durch. (Tagesschau-Bericht)

Mercosur: Der Konzernpakt auf Kosten der Bauern

Der akute Auslöser der aktuellen Protestwelle ist das Mercosur-Abkommen – jener Freihandelspakt zwischen der EU und den südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Bolivien, der die größte Freihandelszone der Welt schaffen würde. Für die EU-Kommission ein geopolitisches Prestigeprojekt, für die Landwirte ein Todesstoß.

Der Kern des Problems liegt auf der Hand: Mercosur-Produkte – Rindfleisch, Geflügel, Zucker, Reis, Honig, Soja – werden unter Bedingungen erzeugt, die in der EU schlicht verboten sind. Pestizide, die europäische Bauern nicht einsetzen dürfen, sind in Brasilien und Argentinien Standard. Die Folge wären Billigimporte, gegen die kein europäischer Betrieb konkurrieren kann – bei gleichzeitig voller Aufrechterhaltung der heimischen Auflagen.

Die Proteste vom 18. Dezember 2025 zeigten, wie tief der Riss geht: Rund 7.000 bis 10.000 Landwirte blockierten das Europaviertel, warfen Kartoffeln und Eier, zündeten Reifen und Pyrotechnik. Ein belgischer Milchbauer brachte es gegenüber AFP auf den Punkt: „Es ist, als wäre Europa eine Diktatur geworden“ – gerichtet an Ursula von der Leyen, die den Deal „durchdrücken“ wolle.

Selbst in den etablierten Medien war die Botschaft unüberhörbar: Die Landwirte fühlen sich von einer Kommission verraten, die nach außen „Verlässlichkeit und Unterstützung“ verspricht, während sie parallel Verträge aushandelt, die genau diese Unterstützung zunichtemachen.

Der Brüsseler Reflex: Kosmetik statt Kurswechsel

Die Reaktion der Kommission folgt einem eingespielten Muster. Als im Februar 2024 die ersten großen Proteste Brüssel lahmlegten, zog von der Leyen eilig die Pestizidverordnung zurück und erklärte die Brachflächenpflicht für verzichtbar. Es war der klassische Brüsseler Reflex: kurzfristig zurückrudern, um den Druck abzulassen – ohne die strukturelle Schieflage anzutasten.

Wie Politico treffend analysierte: Brüssel habe „alles versucht, den Landwirten zu helfen – und die Traktoren kommen trotzdem wieder“. Selbst die von der Kommission vorgelegten „Vereinfachungen“ wurden vom Bauernverband Copa-Cogeca als bloße „kosmetische Änderungen“ abgetan.

Das Problem ist strukturell und nicht durch Symbolpolitik zu lösen:

  1. Die Regulierungslast steigt kontinuierlich, während die Erzeugerpreise stagnieren oder fallen.
  2. Die Marktmacht der Handelskonzerne – Aldi, Lidl, Carrefour, die großen Molkereien und Schlachthöfe – drückt die Preise systematisch unter die Produktionskosten.
  3. Die EU-Förderlogik belohnt Flächenbesitz statt Arbeit – wer viel Land besitzt, kassiert, wer es bewirtschaftet, zahlt drauf.
  4. Handelsabkommen priorisieren Industrieexporte und opfern dafür die Landwirtschaft als Verhandlungsmasse.

Der tiefere Konflikt: Ernährungsfreiheit gegen Zentralplanung

Hinter den konkreten Streitpunkten – Mercosur, Pestizidverbote, Flächenstilllegung – steht ein grundsätzlicher Konflikt: Soll die europäische Landwirtschaft von zentralen Planungsbehörden in Brüssel gesteuert werden, oder von den Menschen, die das Land tatsächlich bestellen?

Die EU-Agrarpolitik zielt darauf ab, die Landwirtschaft weitgehend einzuschränken und  stattdessen die Produktion in Fabriken zu verlegen, die multinationalen Großkonzernen gehören: Laborfleisch, Kunstbutte und Kunstmilch, Mehl aus Insekten und ähnliches ist das Ziel. Alles unter den Vorwand des „Klimaschutzes“. Tatsächlich um dem Finanzkapital neue Quellen für Profite zu verschaffen und den widerspenstigen Bauenrstand einzuschränken und möglichst zu beseitigen.

Dass dazu Konzerne gefördert werden, ist kein Zufall, sondern System: Große Agrarholdings und Handelsketten können sich Compliance-Abteilungen leisten, die den Regulierungsdschungel durchdringen. Der mittelständische Familienbetrieb kann das nicht. Jede neue Auflage verschiebt das Kräfteverhältnis weiter zugunsten der Konzentration – hin zu immer größeren Einheiten, die mit Landwirtschaft im eigentlichen Sinne immer weniger zu tun haben.

Die Botschaft der Bauern: Es reicht

Die Landwirte formulieren ihre Forderung seit Jahren unmissverständlich. Florian Poncelet vom belgischen Bauernverband FJA: „Wir protestieren seit 2024 in Frankreich, Belgien und anderswo. Wir möchten endlich gehört werden.“ (France 24)

Die Forderungen im Kern:

    • Stopp des Mercosur-Abkommens oder zumindest vollständige Angleichung der Produktionsstandards.
    • Ende der Regulierungsflut, die Betriebe administrativ erstickt.
    • Faire Erzeugerpreise durch wirksame Maßnahmen gegen die Marktmacht der Handelsketten.
    • Subventionen für aktive Landwirte statt für Flächenbesitzer und Konzerne.
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1 Kommentar

  1. Die EU ist ein Instrument des jüdischen Imperiums, das bemüht ist die kleinen Gojim vollkommen ihres Vermögens zu beruben, sei es an Immobilien, Edelmetallen, Rentenanwartschaften und Gesundheitsvorsorge. In Belgien nehmen sie jetzt den Kleinbauern ihr Land, um es der Plutokratie zuzuschanzen mittels Mercosur, wo die landwirtschaftlichen Produkte mit allen Giften erzeugt werden, die hierzulande verboten sind. Und die Speerspitze des jüdischen Imperiums sind die Grünen, die schon von 35 Jahren begannen den kleinen deutschen Gojim ihre Gärten abreißen zu lassen, weil sie die Schönheit der Landschaft störten.

    Die Plutokratie ist vielfach investiert: in Bargeld, Aktien, Edelmetallen (Jamie Dimon und Buffet), aber auch sicherheitshalber in Ackerland, wie Bill Gates, von dem behauptet wird, er besäße NUR ein Viertausendstel des US-Ackerlands, aber immerhin noch 2750 Quadaratkilometer.

    Unsere sog. Demokratie ist eine jüdische Erfindung, die von jüdischen Massenmedien kontrolliert und gelenkt wird, durch tausendfache Kniffs, inklusive der fürstlichen Gehälter und Pensionen der Abnicker im Bundestag. Wenn die jüdische Manipulation in Sachsen-Anhalt nicht fruchten sollte, wird ihnen bestimmt ein anderer Kniff einfallen, um die AfD abzuhalftern, etwa durch Bestechung einzelner AfD-Mandatsträger, die beim Verfasssungschutz sind. Diese sog. Demokratie erzwingt kluge Menschen dazu Anarchisten zu werden, weil alles nur ein großes Betrugsmanöver ist, seien es die Maastrich- oder die Dublin-Regeln. Sanchez holt jetzt 500 minderjährige Marokkaner aus Ceuta nach Spanien, die dann auch zu uns kommen werden, genauso wie der minderjährige Afghane der die 19jährige Maria Ladenburger in Freiburg erst vergewaltigte und dann ermordete.

    Und die Zionisten begehen in Palästina scheußliche Verbrechen sondersgleichen, daß sogar die Moral-resistente deutsche Regierung einige der Hauptverbrecher sanktionieren will, aber bestimmt nicht wird, weil die sowieso nicht kommen würden. Allerdings verhindert die deutsche Regierung konsequent als Hauptpfeiler des jüdischen Imperiums, daß den Zionisten sonst ein Haar gekrümmt wird, insbesondere schenkt sie weiter den Zionisten Rüstungsgüter zur Ermordung der Palästinenser, unter dem Beifall des abartigen, jüdisch-dominierten Trump.

    „Weniger als ein Viertausendstel”
    Milliardär hält 275.000 Hektar US-Farmland
    Mittwoch, 12.08.2026, 12:18

    Microsoft-Gründer Bill Gates besitzt mehr Land in den USA als Hong-Kong groß ist. Dahinter steckt ein Investment-Team.

    https://www.focus.de/finanzen/news/der-milliardaer-bill-gates-besitzt-mit-rund-275-000-hektar-mehr-ackerland-in-den-usa-als-jede-andere-privatperson-der-groesste-teil-liegt-in-louisiana-und-arkansas_65c6fe5c-f735-48a1-b776-728412834781.html

    »Herr, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des Herrn offenbart?«

    https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes12

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