Wie lange noch wollen die Menschen sich erniedrigen lassen?

Zwischen Skylla und Charybdis

von Wolfgang Arnold (saarbruecker)

Skylla und Charybdis sind Meeresungeheuer aus der griechischen Mythologie. Sie bewachten einst die Meeresenge der Straße von Messina. Skylla hatte sechs Köpfe, drei Reihen Zähne in jedem Maul und fraß jeden, der in die Nähe kam. Charybdis schlürfte dreimal täglich Unmengen Meereswasser, und spie es anschließend brüllend wieder aus. Schiffe, die in ihren Sog gelangten, waren rettungslos verloren.

Könnte es sein, dass Noch-Kanzlerin Merkel zwischen diesen Ungeheuern manövriert? Damit sollen keine Personen oder Parteien gemeint sein. Auch nicht Staaten diesseits oder jenseits des Atlantiks, auch nicht in Ost oder West.

Die Ungeheuer sind die Kräfte des sterbenden Systems der gegenwärtigen Welt- und Finanzordnung. Es geschieht zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte global, rund um den Erdball. Wir befinden uns in der Endphase der größten Schuldenblase, die Menschen jemals geschaffen haben. Die Blase wird platzen, und jeder Politiker ahnt, er wird entweder im Rachen der Skylla zermalmt oder im gurgelnden Schlund der Charybdis vernichtet.

Was wir an Politkapriolen, an nicht mehr nachvollziehbaren Windungen, Krämpfen und Lügen erleben, sind nichts anderes als die hilflosen Versuche der Verantwortlichen ihr ihre Ruder in den Händen zu behalten. Je mehr sie die Sinnlosigkeit begreifen, desto deutlicher spüren sie den Mahlstrom unterm Kiel.

Glauben wir den Politikern kein Wort, wenn sie wieder und wieder versichern, alles wird gut. Eine Supermacht liegt auf dem Sterbebett, eine andere Möchtegern-Supermacht spürt deutlich, sie wurde auf Landminen errichtet, ein fernöstlicher Inselstaat ertränkt sich selbst in Schulden.

2014 werden sie vermutlich nicht überstehen. Das wissen die Täter. Entweder schaffen wir es noch, uns aus diesem System auszuklinken oder wir gehen mit im Mahlstrom unter. Was zu tun ist, steht in diesem Buch.

Federico Garcia Lorca schrieb 1929 über die Wall Street:
Das schreckliche, kalte, grausame sind die Papier-Gold-Ströme der Wall Street, die sich von dort über die gesamte Erde ergießen, und mit ihnen kommt der Tod durch völlige Abwesenheit des Geistes… das Schlimme ist, dass die Menge, die die Straße füllt glaubt, die Welt wird immer die gleiche sein, und es wäre ihre Pflicht, diese riesige Maschine in Bewegung zu halten, Tag und Nacht, für alle Zeiten.
(frei übersetzt)


Es dauert nicht mehr sehr lange und dann wird das hier (s. Video) Alltag auf den Strassen sein. Und früher oder später werden die Polizisten (Staatsdiener) erkennen, dass sie, genau wie alle anderen auch, von dem maroden System ausgebeutet werden. Deren Pensionen sind nämlich alles andere als sicher. Die französiche Revolution machte mit Volksverrätern kurzen Prozess.

Revolte in Europa und weltweite Ausschreitungen… was Massenmedien am liebsten verschweigen

arte doku über brennende städte und revolten der bürger weltweit…
„Eine Handvoll Menschen kontrollieren die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein – und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier, fünf Tage dauert – dann ist sie jedermanns Meinung.“
(Zitat in: Nation & Europa, Juli/August 1999, S. 16)
Erschreckend, aber US-Starregisseur und Oscar-Preisträger Mike Nichols wird wissen, was er sagt!

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Begreift endlich, dass die ReGIERungen nicht dem Volke dienen, sondern nur der Lobby und dem schnöden Mammon. Skylla und Charybdis mögen alle Volksverräter verschlingen. Hoffentlich bald!

 

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