Wie lange bis zur Währungsreform?

Angeblich fand am 9. November 2016 als geheimes Treffen im Finanzministerium statt, bei dem beraten wurde, die Notstandsgesetze in der BRD in Kraft treten zu lassen. Wieder haben die Bankenrettungen Vorrang unter hoher Beteiligung privater Gläubiger. Aus 1.000 Euro Nominalwert werden 100 „Neue Mark“ – so der aktuelle Newsletter eines Finanzdienstes.
(Währungsreform 1948 – Umtauschstelle in Hbg / Bundesarchiv)

Der Kampf um den Erhalt des Fiat-Geld-Systems scheint in die letzte Phase einzutreten. Schon der „Krieg gegen den Terror“ war – und ist immer noch – in Wirklichkeit ein Krieg gegen den Verfall des Dollars. Seit fünfzehn Jahren – von 11.09 bis Saddam Husseins „Massenvernichtungswaffen“ und „Al – Qaida – Verbindungen“, „iranische Atombomben“, „Assads Einsatz von chemischen Waffen“, „endlose Lügen über Gadaffi,“ „russische Invasion der Ukraine“ – haben es die Regierungen der so genannten westlichen Demokratien wesentlich verstanden, mit Lügen ihre Panik vor der großen Katastrophe zu verschleiern.

Nach den mißlungenen Feldzügen, die sämtlichst ein Ziel verfolgten, nämlich das todkranke Dollarsystem zu verlängern, wurde, nachdem nun alles in die Hose zu gehen scheint, China in den „exclusiven“ Club der „SDR“-Betrüger aufgenommen. Ein sicheres Zeichen dafür, daß ohne die roten Mandarine nichts mehr geht im internationalen Währungspoker.

Gleichzeitig erzählt man uns, der Renminbi stünde unter „Abwertungsdruck“, weswegen China in großem Umfang US-Schatzanweisungen „auf den Markt“ werfe, um auf diese Weise den RNMB zu stützen“.

Ist das tatsächlich so? Ein befreundeter Leser fragt zu Recht:

Oder werten die Chinesen nur ab, um Überkapazitäten ihrer Volkswirtschaft auszulasten, Konkurrenten unter Druck zu setzen und zugleich die toxischen US-$Bonds zu liquidieren?

Wo es doch offenkundig ist, daß China (und RU) mit Beharrlichkeit daran arbeiten, den US$ als führende Welt-Reservewährung und Abrechnungsstandard für Rohstoffe zu unterminieren ?

Und das durchaus mit beachtlichem Erfolg.

Wenn der US$ seinen privilegierten Status verliert – der Inflationsauftrieb ist seit Jahrzehnten ungebremst, obschon sozusagen fast die gesamte Weltwirtschaft den US$ „deckt“, da eben Reservewährung weil Rohstoffabrechnungsstandard: Was sollen die U.S.A. dann tun?

Sie können Krieg führen (gegen China und RU wohl keine empfehlenswerte und machbare Option, aber wer weiß – wenn der Strick um den Hals sich nur eng genug zusammenzieht…) oder die Zinsen erhöhen (oder abwerten, aber was brächte ihnen das vor dem Hintergrund ihrer in großen Teilen nach Fernost exportierten Industrie und Dienstleistungsunternehmen?).

Eine Zinserhöhung in den U.S.A., kombiniert mit Abwertungsdruck aus China als größtem Konkurrenten der „€U“ („B.R.D.“) – das wäre schon ein toxisches Cocktail für den schwarzgeldkoffernden Rollstuhl-Hasardeur

Schon eine Zinserhöhung von 1% – nach den Maßstäben der inflationsgepeinigten 70er Jahre ist das gar nichts – bedeutete für den Abwrackeradvokaten aus dem Badischen eine Katastrophe.

Eine ebenso große Katastrophe bedeutete der Fall des US$ als führende Weltreservewährung und führender Abrechnungsstandard im Welthandel.

Da der € nix anders (mehr) ist als dessen Komplementär bedeutete dies auch das Ende der leichten und billigen Verschuldungsausdehnung €Uropas über die Notenpresse zwecks „Finanzierung“ der kafkaesk überdehnten Umverteilungssysteme, die durch das „Packwillkommen“ der Fehlgeleiteten jetzt sozusagen noch den „Booster“ gezündet haben [gut – es entsteht momentaner realer Konsum, das wirkt ebenso momentan „stabilisierend“ für die digitalen Druckorgien des Falschgeldchefs in F.a.M.; für arme Deutsche wurde diese Option allerdings nie erwogen] – fortan wäre zu erarbeiten, was hierzulande verausgabt wird.

Zudem verdichten sich – was nach den im Ergebnis selbstmörderischen „Rettungsmaßnahmen“ nach 2008 zwingend logisch ist – die Anzeichen und Warnungen hinsichtlich eines neuen Banken-Crahs (dieser Tage wieder in Italien), der den letzten als ein „laues Lüftchen“ erscheinen lassen wird.

Nicht erstaunlich: Es wurde ja seit 2008 kräftig weiter „aufgehebelt“.

Eingedenk des am nächsten Wochenende stattfindenden Referendums in I (nicht einmal die €U-Junkies des „Transatlantischen Beobachters“ geben dem Referendum  noch eine Chance) könnte der Weg schnell über den Rand des Abgrundes hinaus gehen.

Was böte sich dann zwingender an als ein Schuldenschnitt nicht nur der in Agonie liegenden Banken, sondern gleich ein – wenn man so will – „Debts-Super-Roundup“?

Schließlich pfeifen die Spatzen von den Dächern, daß die Zentralbanken weltweit Gold horten (mindestens die Asiens, RU und Südamerikas).

Ein führender US-amerikanischer Investmentanwalt (der sich in der 1998er Krise „hervortat“) sprach unlängst von der „zwingenden Notwendigkeit, das ganze System nach dem Scheitern der Zentralbanken auf `SDR` als neue Reservewährung umzustellen, da „einzig der IWF noch Solidität und Vertrauensbonus habe“.

Eine mit Blick auf die fragwürdige Rolle des  „IWF“ – eine der Wurzeln aller Probleme – groteske, aber dennoch entlarvende Feststellung.

Nicht auszuschließen daß – um zu verhindern, daß sich mit den „SDR“ als Widergänger des Fiat-US$  neben US$, €, GBP und Yen auch noch etwas Gold oder ein Rohstoffkorb unter diese „SDR“ gemischt werden.

Schließlich war vor der „Erfindung“ der „SDR“ als Folge der US$-Schuldeninflation Gold das eigentliche Ausgleichsmedium für Zahlungsbilanzdefizite (von woher der schnell wachsende Goldschatz der jungen und noch nicht marxistisch bekifften „B.R.D.“ stammte).

Eine teilweise Umschichtung der „SDR“ hin zu Rohstoffen könnte im Gewichtungsmechanismus gleichwohl eine Abwertung (gemeint: durch Schuldenschnitt) u.a. des € erzwingen.

Jedenfalls sind die Risiken mit Blick auf Trump in den U.S.A., das absehbar scheiterternde Renzi-Referendum in I (die „neue“ Verfassung soll übrigens von G&S Beratern geschrieben worden sein, s. hier) recht unübersehbar.

Auch wird immer klarer, daß „halbe Maßnahmen“ und das übliche Sedierungsgeschwätz der Polit-Kaste die im Zeitraffertempo wachsenden Probleme nicht lösen, ja gar nicht lösen sollen.

Übrigens wurde Deutschland schon im 20.Jahrhundert zweimal (1923 und 1948) durch einen Währungs (Schulden-)schnitt „fit gemacht“ als „debtor of last resort“.

„Hence debts shall be bearable“ (Bis an die Grenze des gerade noch Erträglichen).

Da die Situation heute eigentlich nur ungenügend vergleichbar ist – die von den bösartigen und dilettierenden, verfreimauerten Verrätern zu Buerbul durch die „€-Rettung“ angeschlagenen Ladungen lassen selbst Versailles als einen beliebigen Kollateralschaden erscheinen – ist eine Wiederholung des Ganzen logisch zwingend.

Wer 1923 und 1929 die Zeche zahlte, ist bekannt.

Zyniker könnten meinen, daß nachdem die „Grundrechte“ zu einer reinen „Verfassungs“-Folkore verkommen sind, der einzige Teil des GG, der in näherer Zukunft zwingend interessant werden wird, jener Teil des „Staatsorganisations-Rechts“ ist, das den Notstand regelt.

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