Wie im Krieg: Die Desinformationskampagne der EU

Von Wolfgang Effenberger (politonline)

Als 1914 das große Gemetzel begann, mußte der Widerstand der Bürger gegen den Krieg gebrochen werden und eine Identifikation mit den Kriegszielen geschaffen werden: Die Verteidigung gegen einen gefährlichen Feind, den Barbaren. [1] Das weckte Ängste. 1914 war die Geburtsstunde der staatlich organisierten Angstpropaganda, die sich in Teilen zur Gräuelpropaganda auswuchs. Federführend waren damals Briten und US-Amerikaner. Noch heute ist die angelsächsische Forschung auf dem Gebiet führend und hat den ursprünglichen Begriff der Propaganda durch Marketing, Promotion, Public Relations,

Publicity, etc., ersetzt. Es bleibt trotzdem Werbung und im politischen Sinn Meinungsmache. Und dazu gehört nicht nur die eigentliche Propaganda, sondern vor allem die Diffamierung kritischer Aufklärungsversuche und Tatsachenberichte als gegnerische Propaganda.

Der englische Philosoph John Stuart Mill hat schon Mitte des 19. Jahrhunderts auf veränderte Beziehungen zwischen Masse und Regierung verwiesen: »..… die Masse schöpft ihre Meinungen gegenwärtig nicht durch Würdenträger der Kirche oder des Staats, aus Führern oder Schriften, die über das Gewöhnliche hervorragen. Für ihre Denkarbeit sorgen Männer von so ziemlich demselben Schlage, die unter dem Antrieb des Augenblicks durch die Zeitungen zu ihnen reden«. [2] Gegen kritische Publizisten wurde entsprechend vorgegangen, siehe Karl Marx und Heinrich Heine. Heute reden die gefährlichen Leute nicht mehr durch die Zeitung, ihr Forum sind die sozialen Netze und alternativen Medien. Um die dort verbreitete Desinformation wirksam zu bekämpfen, hat die EU die Abteilung Strategische Kommunikation und Informationsanalyse des Europäischen Auswärtigen Dienstes installiert: EAD.

Sie soll Desinformationen, vor allem Propaganda aus Rußland und China, durch Aufdeckung entgegenwirken und sie bekämpfen. Seit dem COVID-19-Ausbruch arbeitet die EAD eng mit der Europäischen Kommission, den EU-Mitgliedstaaten und auch mit internationalen Partnern [G7, NATO und nichtstaatlichen Akteuren] zusammen. Die Erkenntnisse werden mit den EU- Institutionen und den EU-Mitgliedstaaten in Echtzeit ausgetauscht, unter anderem über das Schnellwarnsystem für Desinformation. [3] Diese Dienstleistungen werden mit Millionensummen aus Steuergeldern finanziert.

Mitte März 2020 begann die jüngste Negativkampagne gegen China, als sich deutlich abzeichnete, dass Deutschland von der Covid-19-Pandemie noch schlimmer als China erfaßt werden würde. Sofort begannen Experten, darauf hinzuweisen, dass wegen des absehbaren ökonomischen Einbruchs im Westen China unter Umständen gestärkt aus der Coronakrise hervorgehen könne. Bald begannen westliche Leitmedien sowie einige Politiker, China als angeblichen Verursacher der Krise hinzustellen, mit dem Verweis, die Covid-19-Pandemie   ihren Ursprung in Wuhan habe. Das veranlaßte den Vorsitzenden des Londoner Think Tanks Chatham House, Jim O’Neill, dazu, daran zu erinnern, dass 2008, als die globale Finanzkrise um sich griff, kaum jemand den USA die Alleinschuld zuschob, obwohl der Ursprung der Krise eindeutig von dort ausging und viele Länder weltweit schwer geschädigt hatte. O’Neill wirft denjenigen, die nun China   die Schuld an der Pandemie zuschieben, doppelte Standards vor [4] und empfiehlt, »die Schuldzuweisungen umgehend einzustellen und stattdessen den Kampf gegen das Covid-19-Virus gemeinsam zu führen«. [5]

Eine idealistische Vision! Während im Krieg sogar Feuerpausen zur Bergung von Verwundeten verabredet wurden, geht hier der Krieg zwischen den Systemen trotz des weltweiten Coronaangriffs weiter. Eines der Hauptgeschütze bedient die eigens geschaffene EU-Stelle East StratCom Task Force mit der Website EUvsDisinfo – EU gegen Desinformation. Dort werden Versuche chinesischer Quellen, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen und auf Chinas Hilfe und Kooperation zu verweisen, als Desinformation verleumdet. [6]  Interessante Zuordnungen finden sich auch bezüglich der EU-Sanktionen gegen Syrien. Demnach macht sich, wer behauptet, die Sanktionen »lähmten das Gesundheitssystem« des Landes, und das wirke sich negativ auf den Kampf gegen die Pandemie aus« [7], gleichfalls der Desinformationschuldig. [8]  Wer also meint, die Bürger und Bürgerinnen der westlichen Demokratien seien Dank der sogenannten Pressefreiheit vor Propaganda und Desinformation gefeit, hat nur noch nicht begriffen, dass dort die Einflußnahme lediglich raffinierter und subtiler erfolgt als in Diktaturen.

Neben den Desinformationskampagnen blüht eine weitreichende Werbung, wie sie Wolfgang Effenberger aufgezeichnet hat:

Bundesministerium für Gesundheit beauftragt Werbeagentur für Corona-PR

Am 24. April 2020 gab Bundeskanzlerin Angela Merkel per Videokonferenz den Startschuß für eine Geberkonferenz am 4. Mai, an der für den Kampf gegen   COVID-19 Gelder gesammelt werden sollen. Ihr Dank ging gleich an die WHO und ihre Aktivitäten und an die globalen Gesundheitsakteure, die ganz im Sinne des Sustainable Development Goal Nummer 3 eine Initiative ergriffen haben: »Wir werden dieses Virus nur dann besiegen, wenn wir unsere Kräfte bündeln und eine schlagkräftige Allianz bilden. Die Gesundheitsakteure haben dies bereits getan, und wir sind von deutscher Seite aus bereit, dies politisch mit all unseren Kräften zu unterstützen. Ich bin auch der Europäischen Union sehr dankbar dafür, dass sie die Dinge auch mit in die Hand genommen hat«. [1] Frau Merkel wies auf die Bedeutung des Impfstoffs hin sowie auf die dafür noch zu schließende beachtliche finanzielle Lücke der vom Global Preparedness Monitoring Board berechneten Summe von 8 Milliarden Euro. An möglichst vielen Stellen der Welt sollen Produktionskapazitäten für den Impfstoff aufgebaut werden. »Deutschland wird sich mit einem substantiellen Beitrag an dieser Konferenz beteiligen«, so die Kanzlerin; sie verabschiedete sich von der Konferenz mit den Worten »Herzlichen Dank, Tedros [Adhanom, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation [3],   dass du heute die Initiative ergriffen hast. Herzlichen Dank, Emmanuel, herzlichen Dank, Ursula und Melinda Gates, für diese Initiative. Wir werden als Co-Host am 4. Mai mit dabei sein«. [2] Deutschland will sich also mit einem substantiellen Beitrag an der weltweiten Impfaktion beteiligen. Ein Beispiel für Humanität?

Als im Frühjahr 2015 der Sekretär des UNHCR, Peter Sutherland, ein Mann von Goldman Sachs, die Zuschüsse in den Flüchtlingslagern rund um Syrien von 30 $ auf 12 $ pro Person kürzte – pro Person jährlich 216 $, für eine Million Syrer also 216 Millionen, was im Vergleich zu den 8 Milliarden also eine geradezu lächerliche Summe ist – gab es keine Geberkonferenz. Dass sich die ohnehin geprüften Menschen unter blumigen Versprechungen der Schlepperindustrie dann auf den schweren Weg nach Deutschland machten, wo viele von ihnen heute noch ohne jegliche Perspektive leben, war abzusehen. Und Gelder für den Wiederaufbau in Syrien? Ebenfalls Fehlanzeige. Seit 2012 unterstützt die Bundesregierung nur die syrische Opposition, u.a. auch die berüchtigten Weißhelme. Merkels Duzfreund Tedros Ahanom Ghebreyesus, ehemaliger äthiopischer Gesundheitsminister, werden im Umgang mit Epidemien bis heute schwere Vorwürfe gemacht. So soll er mehrere Cholera-Ausbrüche zwischen 2006 und 2011 heruntergespielt und dadurch nötige Gegenmaßnahmen verschleppt haben. Ludger Schadomsky, der als Leiter des äthiopischen Sprachdienstes der Deutschen Welle die Amtszeit des damaligen Gesundheitsministers als Journalist verfolgte, erinnert sich: »In unseren Interviews mit den äthiopischen Gesundheitsbehörden war seinerzeit immer von wässrigem Durchfall die Rede, obwohl es anhand der klinischen Befunde belastbare Gründe gab, von Cholera auszugehen«.





Bei der Bewältigung der Coronakrise scheint man sich auch wenig Mühe zu geben, den genauen Sachverhalt herauszufinden. Stattdessen werden Unsummen ausgegeben, um die ausgegebenen Parolen bestmöglich zu verkaufen. Am 12. April stellte Frau Doris Schröder beim Bundesministerium für Gesundheit die Anfrage: »In den letzten Jahren wurde die Beratung von PR-Agenturen durch die Bundesministerien im immer größeren Umfang genutzt. Welche PR-Agenturen beraten  – bzw. entwickeln die Kampagnen bzgl. Corona (SARS-CoV-2 bzw. Covid-19) – die Bundesregierung bzw. Ihr Ministerium bisher? In welchem Umfang geschieht dies? Wer berät Sie inhaltlich? Vielen Dank«. [4] Am 23. 4. kam die Antwort: »Sehr geehrte Frau Schröder, die Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung von Kommunikationsdienstleistungen erfolgt nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung seit 1. April dieses Jahres durch die Agentur Scholz & Friends Berlin GmbH in Berlin. Das Auftragsvolumen wurde zum Zeitpunkt der Ausschreibung auf 22.000.000 € für die Dauer von 4 Jahren geschätzt. Im Jahr zuvor war der Auftrag an die Bietergemeinschaft KOMPAKTMEDIEN – Agentur für Kommunikation GmbH & VALID Digitalagentur GmbH vergeben worden. Mit freundlichen Grüßen«. Der Autor konnte es erst kaum glauben und hielt die Anfrage für getürkt. Doch bei einem Blick auf die Homepage der Agentur Beste Deutsche Agentur bei den London International Awards fand sich unter Wir sind das Orchester der Ideender Hinweis auf die bundesweite Mobilisierungs- und Informationskampagne für die Schutzmaßnahmen und die Aufklärung der Bevölkerung. »Die Kommunikation unter dem Hashtag #wirbleibenzuhause hat in wenigen Tagen eine Milliardenreichweite erzielt und eine beispiellose Unterstützung erfahren«. [5] Die in den sozialen Medien gestartete Kampagne löste einen Schneeball-Effekt aus: TV-Sender nutzen den Hashtag genauso wie Spotify, Youtube, Instagram oder die deutschen Zeitungsverleger mit ihrer Posteraktion Wir bleiben zuhause. »Dazu gehört neben der Kampagne die tagesaktuelle Information über die sozialen Medien. Hierfür etablierte Cosmonauts & Kings ein digitales Lagezentrum, aus welchem neben den bestehenden Kanälen Facebook, Twitter und Instagram auch neue Angebote bei LinkedIn, Whatsapp, Telegram und Tiktok bespielt werden. Zu den Aufgaben gehört auch das permanente Monitoring der Social Media-Kommunikation, um schnell in Echtzeit auf Falschmeldungen und aktuelle Entwicklungen reagieren zu können«. [6] Mit Falschmeldungen dürften wohl kritische Beiträge und Kommentare gemeint sein! Auf der Homepage von Scholz & Friends erfährt man auch, dass das Aushängeschild der Agentur, Kreativ-Geschäftsführer Markus Daubenbüchel, der mit seiner zehnjährigen Kampagnentätigkeit Werbegeschichte geschrieben hat, sich »nach dem erfolgreichen Abschluß dieser Phase neuen beruflichen Herausforderungen stellen« will. [7] Der Ausstieg von Daubenbüchel zum Zeitpunkt des millionenschweren Beratungsauftrags der Bundesregierung macht stutzig. Hat hier ein außergewöhnlich kreativer Mensch vielleicht Skrupel bekommen?

In der Coronakrise hat die Wissenschaft noch keine eindeutigen Antworten geben können. Die beiden Pole des wissenschaftlichen Diskurses vertreten der inzwischen zum bekanntesten Wissenschaftler Deutschlands aufgestiegene Virologe Christian Drosten und sein Vorgänger an der Charité Berlin, Detlef Krüger. Der Seniorprofessor schätzt seinen Kollegen durchaus, hat aber doch eine eigene Meinung zu den gebräuchlichen Tests, zum Lockdown und zur Gefährlichkeit des Coronavirus. Krüger hält das Coronavirus für noch nicht einmal gefährlicher als bestimmte Varianten von Grippeviren: »Ich persönlich denke, dass hier gesamtgesellschaftlich aber so viele sich überschneidende Faktoren eine Rolle spielen, dass man natürlich Entscheidungen auf einer viel breiteren Basis aus den verschiedensten Bereichen von Wissenschaft und Gesamtgesellschaft treffen muß, als nur aufgrund des Rats einzelner Virologen. So würde ich – um allein bei der Medizin zu bleiben – hier auch mehr Infektions- und Intensivmediziner an Bord holen. Und wir haben gerade gelernt, dass auch Rechtsmediziner und Pathologen äußerst wichtige Einsichten vermitteln könnten«. [8] Krüger bekommt natürlich im Gegensatz zu seinem Nachfolger keine öffentliche Aufmerksamkeit, also ist sein Statement im SPUTNIK erschienen [und kann damit als unseriös abgetan werden]. Es ist aber wert und wichtig, seinen Vorschlag der vernetzten Wissenschaft aufzugreifen.

Dr. Shiva Ayyadurai ist ein Wissenschaftler, der in komplexen Zusammenhängen und in Systemen denken kann. Er studierte am Massachusetts Institute of Technology, MIT, schloss mit einem doppelten Master in Informationsvisualisierung und Maschinenbau ab und promovierte in Bioengineering im Bereich Systembiologie. 2007 wurde ihm ein Fulbright-Stipendium zugesprochen, um die Integration der traditionellen indischen Siddha-Medizin in die moderne Systembiologie zu untersuchen. [9] Als selbständiger Unternehmer von Millennium Cybernetics entwickelt er in seiner Firma Software zur automatischen Verwaltung von e-mails. [10] Im Rahmen der Systembiologie und auf der Basis mathematischer Modelle kam Ayyadurai zu dem Schluß, dass gentechnisch veränderte Sojabohnen im Vergleich zu naturbelassenem Soja einen höheren Anteil des krebserregenden Formaldehyds und gleichzeitig einen niedrigeren Anteil des Antioxidans Glutathion enthalten. Das war nicht im Sinn der multinationalen Agrarkonzerne. Der Bericht wurde unter anderem von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zurückgewiesen. Ayyadurai bot 2016 Hillary Clinton 10 Millionen $ für ihren Präsidentschaftswahlkampf an, falls sie seine Forschungsergebnisse widerlegen könnte. [11] Der unabhängige Streiter legt auch in der Coronakrise den Finger in die Wunde. In einem Interview vom 21. 4. 20 [12] kritisiert er nicht nur die Corona-Panik, sondern auch die Tatsache, dass Organisationen wie die Gates-Stiftung die medizinische Behandlung der Menschen diktieren. Zunächst stellt der Systembiologe einmal klar, dass jeder Mensch eine wandelnde Keimfabrik ist. Zum Verständnis ist es wichtig, dass ein geschwächtes Immunsystem in seiner Funktion beeinträchtigt ist und bei alten Menschen oder unter ungünstigen Bedingungen überreagieren kann. Dann werden nicht nur die Virenteilchen angegriffen, sondern auch das Zellgewebe. Die Wissenschaft habe sich immer weiter vom Erkennen komplexer Zusammenhänge entfernt; so werde untersucht, wie zwei verschiedene Eiweiße miteinander reagieren, doch werde die systemische Dimension vernachlässigt. Die Behandlung erfolge nach dem Muster Symptom – Medikament. Die Wechselwirkungen innerhalb eines ganzen Organismus sind kein Thema. »Warum werden gesunden wie kritisch kranken Menschen mit beeinträchtigtem Immunsystem die gleichen Arzneien verschrieben und ganze Wirtschaftssysteme zerstört, was übrigens auch eine fundamentale Überreaktion ist?« fragt Ayyadurai. Längst sei unsere Gesellschaft strukturell nicht mehr gesund: »Wenn die öffentliche Gesundheit wichtig ist, dann sollte über das Übergewicht von 30 % der US-Bevölkerung und die Auto-Immunerkrankungen von 54 % der US-Jugendlichen gesprochen werden«. Der unglückliche  Zusammenschluß und die Konsolidierung der großen Krankenhäuser und der Pharma Großkonzerne samt Verschmelzung der Medien habe dazu geführt, dass eine recht überschaubare Gruppe von Menschen die Narrative kontrollieren kann: Das sei nicht einmal eine Verschwörungstheorie. Ayyadurai verweist auf Noam Chomskys Publikation Manufacturing Consent: The Political Economy of The Mass Media. [13] Die edle Pflicht der Wissenschaft bestehe darin, die Wahrheit zu vermitteln oder zumindest kontroverse Diskussionen über Forschungsergebnisse zuzulassen. Der Systembiologe hält die Krise für den größten angstmachenden Schwindel überhaupt. Das Ganze diene eigentlich dazu, das Wirtschaftssystem zu zerstören – in den USA seien bereits 17 Millionen arbeitslos – und den Epidemiediensten nach den Plänen von Big Pharma und der WHO gesetzlich Arzneibehandlungen vorzuschreiben.

Big Pharma verliert Jahr für Jahr viel Geld durch die steigenden Investitionen in Forschung und Entwicklung, zugleich sind die Zuschüsse rückläufig. Immer mehr Pharmaprodukte geraten außerdem in die Kritik. Nun soll auf Impfstoffe gesetzt werden. Warum? Weil der Hersteller einer Arznei auf Schadensersatz verklagt werden kann; das waren rund 5 Mrd. US-$ über 13 bzw. 14 Jahre hinweg. Ein derartiges Risiko fällt bei Impfstoffen nicht an. Sie fallen unter dieselben Regelungen wie Biopharmaka. Impfhersteller können nicht verklagt werden, und falls doch, dann nur vor einem von der US-Bundesregierung betriebenen Gerichtshof für Impfsachen, wo wieder der Steuerzahler für alles aufkommt.





Alles kein Thema für die Medien!
Am 15. April trat Bill Gates in den Tagesthemen auf und verkündete, dass 7 Milliarden Menschen geimpft werden sollen  [14]: Das hatte Ayyadurai vermutet! Bill Gates kennt sich nicht mit Biologie aus und hat nur ein Ziel: Die Zwangsmedizin! Gates Partner sind Hillary Clinton, Marc Zuckerberg und die großen Pharmakonzerne. Ayyadurai ist überzeugt, dass sie eine Top-Down – Medizin betreiben wollen und gibt Ungläubigen den Rat: Folgen Sie der Spur des Geldes! Es stehen 7 Billionen US-$ wiederkehrender Einnahmen pro Jahr für die Pharmaindustrie auf dem Spiel. Ayyadurais abschließende Frage lautet: Haben Sie Bill Gates oder Marc Zuckerberg gewählt? [15]

Am 25. April 2020 haben Konstantin Demeter und Torsten Engelbrecht in ihrem erhellenden Artikel Das Zitier-Kartelldie Wissenschaftler vorgestellt, die Merkels Lockdown goutieren: Sie sind alle in die Pharmalobby verstrickt! [16] Voran Merkels Ehemann Joachim Sauer, der seit 1997 im Forschungsbeirat des Fonds der Chemischen Industrie sitzt [17]. Es folgte 2007 die Mitgliedschaft bei der Wissenschaftsakademie Leopoldina [18], deren Nähe zur Industrie und zur Politik auffällig ist. So ist kaum zu erwarten, dass die altehrwürdigeAkademie ein Thesenpapier vorlegt, das Merkels-Lockdown-Politik grundlegend kritisiert. In ihrem dritten ad-hoc-Thesenpaper vom 13. April 20 forderte die Leopoldina, dass »die Forschung zu wirksamen Medikamenten und die Entwicklung von schnell und in großen Mengen verfügbaren Impfstoffen massiv vorangetrieben werden. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina wird diesen Prozeß eng begleiten«. [19] Seit 2008 ist Sauer Mitglied des pharmanahen European Research Council ERC.  [20] So wundert es nicht, dass der ERC zahlreiche Projekte für antivirale Medikamente und Impfungen gegen das Coronavirus fördert.  [21] Diese von der Pharmaindustrie durchdrungenen Netzwerke machten 2019 auch die Wahl des Nanowissenschaftlers Mauro Ferrari zum neuen ERC-Präsidenten möglich, obwohl er Sitz und Stimme im Verwaltungsrat der kalifornischen Firma Arrowhead Pharmaceuticals hatte. [22] Um die Pharmainteressen weltweit durchzusetzen, haben sich mächtige Netzwerke gebildet: Mittendrin die Melinda Gates Foundation; und diese haben inzwischen die WHO [23] korrumpiert.

In dem Artikel Profiteure der Angst vom 25. April 2020 fragt Jens Lehrich den   Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, ob er die derzeitige Berichterstattung zu Corona für Propaganda hält. Und Gansers Antwort ist klar: »Ja, es ist Propaganda!«. Ganser macht in seinem neuen Buch Imperium USA: Die skrupellose Weltmacht deutlich, dass die Regierenden sich bisher überhaupt   nicht um die Gesundheit der Bevölkerung geschert haben. Kapitalinteressen standen und stehen im Vordergrund. So lautet sein Tipp: »Man sollte keinen   Autoritäten glauben, also weder der WHO, noch Bill Gates, noch der deutschen Bundeskanzlerin. Denn diese haben oft genug bewiesen, dass sie sich nicht um unsere Gesundheit sorgen«. [24] Jeder Mensch sollte sich selbst die Frage stellen: Was tue ich für meine Gesundheit? Wie beruhige ich mich, wenn ich Ängste habe? Denn diese schwächen nachweislich unser Immunsystem. Doch diese Ängste werden von den Medien regelrecht geschürt, Bilder von Särgen in Turnhallen und Kühl-LKWs, Meldungen von Massengräbern im Central Park. Ganser ist der Meinung, dass unser Geist absichtlich verwirrt wird: »Wir werden nicht darauf hingewiesen, dass Ängste sehr oft auch erzeugt werden, und dass diese Ängste dazu dienen, die Menschen wie Schafe zu lenken«. [25] In Phasen der Hoffnungslosigkeit rät er, hinaus in die Natur zu gehen, sich an ihrer Schönheit und Symmetrie zu erfreuen oder sich auf seine Atmung zu konzentrieren und die Atemzüge zu zählen. [26] »Wir brauchen eine positive Vision für das 21. Jahrhundert« heißt es in dem Artikel weiter. »Weniger Gewalt gegenüber Menschen und Tieren und weniger Vergiftung und Zerstörung der Natur. Die Corona-Krise kann hier vielleicht als Katalysator wirken, der uns zeigt, dass nichts selbstverständlich und alles möglich ist. Kultivieren wir unsere Achtsamkeit …. Lernen wir, wirklich an den Frieden zu glauben, denn dann erschaffen wir ihn auch«. [27] Daniele Ganser hat unbequeme Fragen gestellt, sonst wäre er heute noch Professor. Unermüdlich setzt er sich für einen gerechten Frieden in der Welt ein: »Zu viele von uns halten ihn für nicht zu verwirklichen. Aber das ist ein gefährlicher, defätistischer Glaube. Er führt zu der Schlußfolgerung, dass der Krieg unvermeidlich ist, dass die Menschheit zum Untergang verurteilt ist, dass wir uns in der Gewalt von Kräften befinden, die wir nicht kontrollieren können. Doch dies stimmt nicht, das wußte auch Kennedy: Unsere Probleme sind von Menschen geschaffen, deshalb können sie auch von Menschen gelöst werden. Die Größe, die der menschliche Geist erreichen kann, bestimmt der Mensch selbst. [28]

Auf zahlreiche weitere Artikel von Wolfgang Eggenberger auf politonline, die unverändert hochaktuell sind, sei speziell hingewiesen.

Quellen zu
Wie im Krieg: Die Desinformationskampagne der EU

[1] Lasswell, H. D.: Propaganda Technique in The World War, London 1927
[2] Mill, John Stuart: Über Freiheit. Aus dem Englischen übertragen von Achim v. Borries. Frankfurt am Main 1969, 81 f.
[3] EEAS SPECIAL REPORT UPDATE: Short Assessment of Narratives and Disinformation around the COVID-19/Coronavirus Pandemic (updated 2 to 22 April) https://euvsdisinfo.eu/eeas-special-report-update-2-22-april/
[4] Jim O’Neill: Blaming China Is a Dangerous Distraction. chathamhouse.org
15. 4. 2020
[5] EU-Stelle zur Abwehr östlicher Propaganda denunziert Kritik an der Union als Desinformation 28. 4. 2020
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8257/
[6] EEAS Special Report Update: Short Assessment of Narratives and Disinformation around the COVID-19/Coronavirus Pandemic (Updated 2 to 22 April) – euvsdisinfo.eu 24. 4. 2020
[7] EU-Stelle zur Abwehr östlicher Propaganda denunziert Kritik an der Union als Desinformation 28.4.20
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8257/
[8] EEAS Special Report Update: Short Assessment of Narratives and Disinformation around the COVID-19/Coronavirus Pandemic (updated 2 to 22 April) – euvsdisinfo.eu 24. 4. 2020

Quellen zu
Bundesministerium für Gesundheit beauftragt Werbeagentur für Corona-PR

[1] https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/pressestatement-von-bundeskanzlerin-merkel-im-rahmen-der-who-spenden-videokonferenz-1746960
[2] Ebenda
[3] www.dw.com/de/dr-tedros-wer-ist-der-mann-an-der-spitze-der-who/a-53190682
[4] fragdenstaat.de/anfrage/bundesweite-kommunikation-bzgl-corona
[5] https://s-f.com/wirbleibenzuhause-scholz-friends-kommuniziert-in-der-corona-krise-fuer-das-bmg/
[6]   Ebenda
[7] Kreativ-GF Markus Daubenbüchel steigt bei Scholz & Friends aus 8. April 2020
[8] Miguel Candela: Drosten-Vorgänger Krüger: »Corona nicht gefährlicher als Grippe“ – Exklusiv vom 25.4.20 unter https://de.sputniknews.com/interviews/20200425326953541-corona-gefahr-virologe/
[9] Anne Trafton: East meets West, MIT News, 17. September 2007
[10] Deborah Shapley: Dr. Email Will See You Now. MIT Technology Review, Ausgabe Januar/Februar 2000
[11] Tanya Lewis: A scientist just bet $10 million on a claim that GMOs are unsafe. Business Insider, 12. November 2015; Eric Kiefer: NJ Scientist Gives Hillary Clinton a $10 Million GMO Challenge. Patch.com, 1. Februar 2016
[12] Shiva Ayyadurai/ Jasmin Kosubek: Unter falscher Flagge vom 21.4.2020 www.youtube.com/watch
[13] Edward S. Herman/ Noam Chomsky Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media
[14] Bill Gates und Corona Menschenfreund oder Geschäftemacher? 15.4.2020 unter https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ausland/gates-stiftung-corona-101.html
[15] Shiva Ayyadurai/ Jasmin Kosubek: Unter falscher Flagge vom
21. 4. 2020 www.youtube.com/watch
[16] Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht: Das Zitier-Kartell Ob Streeck oder Leopoldina – Viele Wissenschaftler, die Merkels Lockdown goutieren, sind mit der Pharmalobby verstrickt vom 25. 4. 2020 unter www.rubikon.news/artikel/das-macht-kartell
[17]  https://www.vci.de/ergaenzende-downloads/fonds-kuratorium-2017-01-01.pdf
[18] https://www.leopoldina.org/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/joachim-sauer/
[19] Siehe [16]
[20] https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Mitglieder/CV_Sauer_Joachim_D.pdf
[21]  https://erc.europa.eu/list-erc-funded-research-projects-related-coronavirus
[22] https://arrowheadpharma.com/about/
[23] So wird auch die Weltgesundheitsorganisation nur noch zu einem Fünftel durch Beiträge der Mitgliedsländer finanziert. Der größte Einzelzahler war 2018 die USA mit gut 281 Millionen $ (257 Millionen €): diese haben ihre Beiträge aktuell jedoch eingefroren. Der Rest der Ausgaben wird aus privaten Geldern bestritten. Mit fast 229 Millionen $ (210 Millionen €) machte die Bill and Melinda Gates Foundation 2018 dabei die größte Spende – bestimmte aber auch, für welche Programme das Geld verwendet werden soll.
[24] www.rubikon.news/artikel/profiteure-der-angst-2
[25] Elisa Gratias: Profiteure der Angst, 25. 4.2020 unter www.rubikon.news/artikel/profiteure-der-angst-2
[26] Ebenda
[27] Ebenda
[28] Daniele Ganser, „Imperium USA: Die skrupellose Weltmacht“, S. 18

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Wie im Krieg: Die Desinformationskampagne der EU
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2 Kommentare

  1. Eine bemerkenswerte Zusammenfassung von Wolfgang Effenberger mit für die meisten wohl neuen Einsichten und Fakten. Hier wird einmal mehr deutlich wie sich Politik und Industrie gerade in der BRD verzahnt haben und Demokratie zur Farce verkommen ist. Die Bevölkerung wird von gekauften Massenmedien und Politclowns solange manipuliert bis sie die richtige Wahl trifft, nämlich die Wahl zum Besten der Geldsäcke und zur Umverteilung von arm nach reich. Und Merkel ist mittendrin in diesem politischen Komplott der Besitzenden gegen die Machtlosen und zieht ihre antideutsche Agenda durch.

    • Die Wut im Volk scheint groß zu sein, denn der Rundfunk zieht alle Register, um durch Geschichtslügen die empfindsamen unter den Deutschen zu deprimieren und ihnen wirklich jedwede Vaterlandsliebe zu vermiesen.  Heute alle Propagandasendungen zur besten Zeit um 20:15 Uhr.

      ARD:  Nackt unter Wölfen (Konzentrationslager Buchenwald)
      Kabel Eins:  Der Soldat James Ryan
      Arte:  Diplomatie, warum Paris im Jahr 1944 doch nicht zerstört wurde.
      3SAT:  Fake War – Propaganda im Krieg: Die Verblendung der Massen – Joseph Goebbels.  Natürlich Goebbels mit aufgerissenem Mund wie auch üblicherweise Hitler-Bilder vom Fernsehen gezeigt werden.  Daß Goebbels auch interessante Tagebücher veröffentlicht hat, die seine politischen Anschauungen darlegen und begründen, wird verheimlicht.

      Gestern:        
      ZDF:  Deutschland von oben – 1945.
      Kabel Eins:  Schindlers Liste
      RBB:  Im Land der Täter
      Arte: Berlin 1945:  Tagebuch einer Großstadt

      Das ist alles keine sachliche unvoreingenommene Berichtserstattung oder Geschichtsinformation, sondern sind üble Propagandasendungen, um uns zu schädigen!

      Fazit: Psychologische Kriegsführung gegen uns jeden Abend ununterbrochen, um uns zu verunsichern und zu deprimieren, als hätten wir das alles selbst verbrochen – und das nur weil jetzt durch das Corona-Komplott die Deutschen um ihre Ersparnisse gebracht werden und das willig ertragen sollen!!!

      Vermutlich ist ein großer Teil der Insassen von Buchenwald durch Fliegerangriffe der Alliiierten gestorben und nicht durch die bösen "Nazis", siehe die Mafalda von Savoyen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Mafalda_von_Savoyen

      "Mafalda Maria Elisabetta Anna Romana, Prinzessin von Savoyen (* 19. November 1902 in Rom; † 27. August 1944 im KZ Buchenwald) war eine Tochter des Königs Viktor Emanuel III. von Italien und dessen Frau Prinzessin Elena von Montenegro." …

      "Bei einem Bombenangriff der USAAF (USA Air Force) am 24. August 1944 wurde sie verschüttet. Sie überlebte mit schweren Verletzungen und Verbrennungen. Ihr Arm wurde zu spät amputiert, so dass sie drei Tage später starb."

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