Wie die US-Geheimdienste Google erschaffen haben

Internetkonzerne

Wer sich die Entstehungsgeschichte von Google anschaut, der stellt fest, dass Google mit Geldern der CIA und des Pentagon geschaffen wurde. Diese Informationen sind so leicht zu finden, dass man sich fragt, warum darüber so wenig bekannt ist.

von Thomas Röper (anti-spiegel)

Es ist immer erstaunlich, wie eng die Internetkonzerne die Narrative der transatlantischen US-Eliten folgen. Die Internetkonzerne sind offiziell gewinnorientierte Firmen, aber wenn sie vor der Wahl stehen, politische Narrative zu fördern, die im Interesse der US-Eliten sind, oder Gewinne zu machen, entscheiden sie sich jedes Mal gegen Gewinne und für Politik. Das wirft Fragen auf, denn andere Konzerne, wie zum Beispiel Siemens, Daimler und so weiter, verhalten sich erstaunlich unpolitisch. Sie arrangieren sich mit „bösen“ Regierungen, wie zum Beispiel der chinesischen, wenn es um Gewinne geht, während die Internetkonzerne aus politischen Gründen auf die Milliardengewinne verzichten, die auf dem chinesischen Markt winken. Das klingt nicht nach gewinnorientierten Firmen.

Diese Frage beschäftigt mich schon lange und daher habe ich beschlossen, mich mit der Entstehungsgeschichte der Internetkonzerne zu beschäftigen und habe mit Google angefangen. Ich war überrascht, wie relativ leicht die Informationen zu finden sind. Das Thema ist komplex, aber ich will hier versuchen, es verständlich zu erklären und natürlich alles zu belegen. Wie immer ist es am einfachsten zu verstehen, wenn man es chronologisch betrachtet.

Die nicht gewollte Freiheit des Informationszeitalters

Als das Internet in den 1990er Jahren geschaffen wurde, war die Euphorie groß. Die Visionäre sahen eine neue Zeit anbrechen, das Informationszeitalter. Wissen und Informationen, so war die Hoffnung, würden im Netz für jeden frei verfügbar, die Menschen könnten unbegrenzt kommunizieren und Wissen und Informationen teilen. Es winkte eine neue Ära der wahren Freiheit und der echten Demokratie, in der jeder Zugang zu allen Informationen haben könnte.

So viel Freiheit macht den Mächtigen jedoch Sorgen. Man stelle sich einmal vor, es hätte schon 1991 ein freies Internet gegeben, als die USA den Irak angegriffen haben. Damals hat die US-Regierung unter Einschaltung von PR-Agenturen Kriegspropaganda betrieben, um Sadam Hussein als den neuen Hitler zu präsentieren, damit die Menschen im Westen den anstehenden Krieg befürworten. Dazu wurde viel gelogen, zum Beispiel hat man sich die Brutkastenlüge ausgedacht, die besagte, dass irakische Soldaten in Krankenhäusern in Kuweit die Frühchen aus den Brutkästen gerissen und erschlagen hätten. Das wurde eindrucksvoll bestätigt, denn eine 16-jährige Krankenschwester aus Kuweit erzählte die Geschichte unter Tränen vor dem US-Senat. Die Bilder des weinenden Mädchens im US-Senat gingen um die Welt und das Ergebnis war, dass die Krieg gegen Sadam im Westen salonfähig wurde.

Das Problem war, dass das alles gelogen war. Die Geschichte war frei erfunden und die „Krankenschwester“ war in Wahrheit die Tochter des kuweitischen Botschafters in Washington. Das wusste damals aber niemand, weil es kein Internet gab, in dem man schnell hätte sehen können, wer das Mädchen in Wahrheit war. Heute könnte jeder diese Geschichte innerhalb von zehn Minuten widerlegen, indem man im Netz nach Fotos sucht und die Geschichte überprüft.

Daher machte man sich in der US-Regierung schnell Gedanken, wie man das Internet kontrollieren und sogar als Waffe im „Informationskrieg“ (man sprach von „Konflikten im Informationszeitalter“) nutzen könnte.

Das Highland Forum

Daher hat das Pentagon schon 1994, als normale Menschen noch gar nicht wussten, was das Internet überhaupt ist, das Highland Forum gegründet, dessen Aufgabe es war, die Gefahren des anbrechenden Informationszeitalters zu analysieren und nach Wegen zu suchen, wie man das Internet kontrollieren könnte. Seine erste formelle Sitzung fand im Februar 1995 statt. Finanziert wurde das Projekt vom für Geheimdienste und Informationskontrolle verantwortlichen US-Vizeverteidigungsminister. Den gibt es wirklich, seine offizielle Abkürzung lautet PDASD(C3I).

Auch die DARPA war von Anfang an mit im Boot. Die DARPA ist eine Behörde des Pentagon, deren Aufgabe es salopp ausgedrückt ist, Science Fiction zu erforschen. Die DARPA finanziert Forschungsprojekte, die wie Science Fiction anmuten, die sich aber im Erfolgsfall als Waffen einsetzen lassen. Daher überrascht es nicht, dass die DARPA von Anfang an mit dabei war, als es um die Frage ging, wie die US-Regierung das Internet kontrollieren und den Informationsfluss dort beeinflussen oder sogar lenken könnte.

All das erfährt man nicht auf Wikipedia oder in den „Qualitätsmedien“, man muss ein wenig suchen. Dann findet man zum Beispiel ein Seminarpapier des Highland Forums. Das Seminar mit dem Titel „Seminar über Geheimdienst, Führung, und Kontrolle“ („Seminar on Intelligence, Command, and Control“) fand im Dezember 2001 an der Harvard University statt und in dem Papier findet man einen Infokasten, in dem man all das nachlesen kann.

Auch die Geheimdienste NSA und DIA und wahrscheinlich auch die CIA waren von Anfang an in die Arbeit des Highland Forums eingebunden.





Die Verbindung zu Google

Während 1994 das Highland Forum gegründet wurde, gelang zwei jungen Studenten der Stanford University der Durchbruch bei der sogenannten automatisierten Web-Crawling- und Page-Ranking-Anwendung. Die beiden Studenten waren die späteren Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page und was sie da entwickelt hatten, ist das Kernstück der Suchmaschine Google.

Unbestritten ist, dass Sergey Brin seine Forschung von der US-Regierung bezahlt bekam. Er hatte ein Stipendium der National Science Foundation, einer dem Pentagon und den US-Geheimdiensten nahestehende Behörde der US-Regierung. Das hat zunächst einmal nicht viel zu bedeuten, viele Studenten bekommen Stipendien von Behörden, die Geheimdiensten nahestehen.

So arbeiten Geheimdienste generell: Sie sind an Universitäten sehr aktiv und suchen dort den Kontakt zu vielversprechenden Studenten. Da niemand im Voraus weiß, welche Studenten später wichtige Persönlichkeiten (egal, ob in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, etc) werden, spannen sie ein sehr weites Netz. Dabei werden Stipendien vergeben oder unverfängliche Workshops und Seminare finanziert, bei denen die Geheimdienste Kontakte knüpfen und Informationen über die Teilnehmer sammeln. Die meisten dieser Informationen landen in den Akten und werden nie gebraucht, aber Kontakte zu vielversprechenden Studenten werden für den Fall gepflegt, dass man sie mal brauchen kann.

Dieses und andere Stipendien die Leute, die später in Silicon Valley Karriere gemacht haben, bekommen haben, zeigen, dass die US-Geheimdienste bei der Entstehung der Internetkonzerne von Anfang an im Boot waren.

Sergey Brin dürfte einer von denen sein, zu dem man die Kontakte sehr intensiv gepflegt hat. Das ist bekannt, denn die Informatikerin-Professorin Bhavani Thuraisingham hat 2013 in einem Artikel geschrieben, dass sie in den 1990ern für die US-Geheimdienste ein Projekt namens Massive Digital Data Systems (MDDS) geleitet hat, In ihrem Artikel schreibt sie:

„Tatsächlich wurde der Google-Gründer, Sergey Brin, teilweise durch dieses Programm finanziert, als er Doktorand in Stanford war. Er entwickelte zusammen mit seinem Berater Prof. Jeffrey Ullman und meinem Kollegen bei MITRE, Dr. Chris Clifton, das Query Flocks System, das Lösungen für das Mining großer Datenmengen in Datenbanken produzierte. Ich erinnere mich, dass ich Stanford mit Dr. Rick Steinheiser von der Intelligence Community besuchte und Brin auf Rollschuhen hereinstürmte, seine Präsentation hielt und wieder hinausrauschte. Tatsächlich demonstrierte uns Mr. Brin bei unserem letzten Treffen im September 1998 seine Suchmaschine, aus der bald darauf Google wurde.“

Am 4. September 1998, also genau zu der Zeit, wurde Google gegründet.

Das Pseudo-Dementi

All dies hat der Journalist Nafeez Mosaddeq Ahmed schon 2015 zusammengetragen, seinen Artikel, der wesentlich tiefer in die Materie einsteigt, als ich es hier tue, habe ich am Ende meines Artikels verlinkt. Nafeez Ahmed endete seinen Artikel 2015 mit den Worten:

„So berichtete Brin regelmäßig an Thuraisingham und Steinheiser über seine Arbeit bei der Entwicklung von Google.“

Damit stellte er die Behauptung auf, dass die US-Geheimdienste, für die Thuraisingham und Steinheiser damals gearbeitet haben, die Arbeit von Brin finanziert und sehr genau überwacht haben. Das jedoch wollte Thuraisingham so nicht stehen lassen und schrieb eine Ergänzung zu ihrem Artikel von 2013. Dort hieß es unter anderem:

„Darüber hinaus hat Sergey Brin weder mir noch Dr. Rick Steinheiser jemals Bericht erstattet; er hat uns lediglich während unserer Besuche im Department of Computer Science in Stanford in den 1990er Jahren Vorträge gehalten. Außerdem hat das MDDS niemals Google finanziert, sondern die Stanford University.“

Das ist kein Widerspruch zu dem, was Nafeez Ahmed geschrieben hat, denn er hat nicht behauptet, das MDDS-Projekt habe Google finanziert. Wie auch? Google gab es damals ja noch nicht, Google wurde erst gegründet, nachdem die vom MDDS-Projekt finanzierte Forschung abgeschlossen war. Und was ist der Unterschied zwischen der Formulierung von Nafeez Ahmed „Brin berichtete regelmäßig“ und Thuraisinghams Formulierung „er hat (…) während unserer Besuche (…) Vorträge gehalten„? Wenn Brin bei den regelmäßigen Besuchen von Thuraisingham und Steinheiser in Stanford Vorträge über seine Arbeit und seine Fortschritte gehalten hat, dann ist das de facro „Bericht erstatten„.

Die empfindliche Reaktion von Thuraisingham auf den Artikel von Nafeez Ahmed überrascht, denn sie widerspricht ihm, ohne ihm tatsächlich in der Sache zu widersprechen. Hinzu kommt, dass Brin selbst in einem Papier von 1998 in einer Fußnote über seine Forschung geschrieben hat:

„Dieses Projekt wird durch das NSF Cooperative Agreement IRI-9411306 unterstützt. Dieses Kooperationsabkommen wird auch von der DARPA und der NASA sowie von Interval Research und den Industriepartnern des Stanford Digital Libraries Project finanziert“

Die Roll der US-Geheimdienste

Man kann es drehen und wenden, wie man will – Google ist definitiv mit finanzieller Unterstützung und unter enger Betreuung der US-Geheimdienste entstanden. Besonders wichtig ist der Hinweis auf die DARPA, denn die DARPA ist eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums, die Forschungs-Projekte für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten durchführt. Die DARPA unterstützt nichts, was nicht als Waffe verwendet werden kann und die DARPA hat die Forschung bezahlt, die Google erst möglich gemacht hat.

Dass Google als Firma danach mit privaten Mitteln finanziert wurde, bestreitet niemand. Aber der Kontakt zu den US-Geheimdiensten war schon vor der Gründung von Google vorhanden. Und wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass die Kontrolle des Internets zu der Zeit eine Priorität der US-Regierung war (siehe Highland Forum) dann werden die Geheimdienste den Kontakt zu Brin und Page sicher aufrecht erhalten haben. Geheimdienste haben die Angewohnheit, dass sie jemanden, den sie wichtig finden, an der kurzen Leine und notfalls mit mehr oder weniger sanftem Druck auf Linie halten. Selbst wenn Brin und Page die allerbesten Absichten hatten, sie waren bereits am Haken der US-Geheimdienste.

Das alles zeigt, dass das MDDS-Programm der US-Geheimdienste CIA und NSA nicht nur die Arbeit von Brin und Page an der Entwicklung der technischen Grundlagen von Google teilweise finanziert hat, sondern dass hochrangige Vertreter der US-Geheimdienste, einschließlich des CIA-Beamten Steinheiser, die Entwicklung von Google vor seiner Gründung beaufsichtigt haben, bis das Unternehmen zur Gründung bereit war. Google wurde also mit einer entscheidenden Startfinanzierung und unter Aufsicht der US-Regierung ermöglicht: nämlich durch die CIA, die NSA und die Pentagon-Behörde DARPA.

Das bedeutet, dass die Geheimdienste ganz sicher vom ersten Tag an Einfluss auf Google hatten. Und wenn Geheimdienste Einfluss auf etwas oder jemanden haben, geben sie den freiwillig nie wieder auf.

Google und die CIA

Die CIA hat eine eigene Risikokapitalgesellschaft namens In-Q-Tel, die in Start-Ups investiert, die die CIA für vielversprechend hält. So war es Anfang der 2000er Jahre noch ein Traum, die Welt auf Basis aktueller Satellitenbilder virtuell auf 3D-Bildern „überfliegen“ zu können. Für Geheimdienste war das, was heute mit Google-Earth für uns alle normal ist, damals noch ein Traum.

Diese Technologie wollte die 1999 gegründete Firma Keyhole erforschen und das fand die CIA so interessant, dass sie im Juni 2003 über In-Q-Tel bei Keyhole eingestiegen ist. Und schon im Oktober 2004 hat Google Keyhole für eine unbekannte Summe von der CIA-Firma In-Q-Tel gekauft. Sie alle kennen Keyhole, denn Google hat das Unternehmen in Google-Earth umbenannt.

Wieder sehen wir, dass mit Google-Earth ein für Google ausgesprochen wichtiges Tool enge Verbindungen zur CIA hat, die die Technologie zunächst gekauft und dann an Google weitergegeben hat.

Ein weiteres Beispiel ist MindMeld. MindMeld ist eine Firma, die sich auf Spracherkennungssoftware spezialisiert hat. Laut Businessinsider wurde die Firma dabei von Google unterstützt und – oh Wunder – 2014 hat sich auch In-Q-Tel bei MindMeld eingekauft. Der Artikel im Businessinsider ist übrigens sehr interessant, denn dort wurden 14 interessante Firmen aufgelistet, bei denen In-Q-Tel die Hände im Spiel hat.





Google und die DARPA

Die DARPA war, wie gesehen, eine der Geburtshelferinnen von Google und die engen Verbindungen sind nie abgerissen. So gibt es immer wieder Meldungen, dass Google teilweise für das US-Militär forscht, wenn es beispielsweise um autonomes Fahren geht, denn diese Technologie ist für potenzielle Kampfroboter ausgesprochen wichtig. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die enge Verbindung zwischen der DARPA und Google ist eine Personalie aus dem Jahr 2012. Damals wechselte Regina Dugan, die Chefin der DARPA, zu Google.

Die DARPA finanziert die Forschung an den geheimsten der geheimen Militärtechnologien, Frau Dugan war also ein Geheimnisträger erster Klasse. Und so eine wichtige Person wechselt mal eben in die Privatwirtschaft und die US-Regierung macht sich keine Sorgen, in welche Hände ihr Wissen geraten könnte? Oder anders gesagt: Ob man ihr wohl erlaubt hätte, zum Beispiel zur Rüstungsabteilung von Airbus zu wechseln? Wohl kaum. Das zeigt ein weiteres Mal, wie eng die Verbindungen zwischen Google und den Militär- und Geheimdienstkreisen der USA sind.

Damit aber nicht genug, 2016 wechselte sie zu Facebook. Das Handelsblatt schrieb darüber später:

„Bei der Entwicklerkonferenz F8 im April sprach Regina Dugan erstmals von ihren Plänen. Die neue Chefin von Facebooks Hardware-Einheit „Building 8“ wollte für Mark Zuckerberg neue Produkte entwickeln, darunter eine Technologie, die künftig elektronisch erfasse, was ein Nutzer denke. Der Chef jubelte Dugan zu.“

Schon Ende 2017 hat sie Facebook wieder verlassen, ohne mitzuteilen, was sie danach machen wollte. Auch bei Facebook gehe ich von engsten Verbindungen zu den US-Geheimdiensten aus, dazu werde ich gesondert recherchieren.

Die Kontrolle des Internets

Die US-Regierung hat sich in den 1990ern das Ziel gesteckt, das Internet zu kontrollieren, dazu wurde das Highland Forum gegründet und die US-Geheimdienste haben das MDDS-Projekt gehabt. Das sind nur die bekannten Informationen, was im Geheimen abgelaufen ist, können wir nur raten.

Man wird schnell verstanden haben, dass man die User im Internet „kanalisieren“ muss. Es muss Diskussionsforen geben, wo die Menschen sich austauschen und wo sie Nachrichten konsumieren, denn das Internet hat für viele Menschen Zeitungen und Fernsehnachrichten ersetzt. Ein solches Diskussionsforum sollte möglichst eine Monopolstellung haben, damit die Menschen sich dort sammeln und austauschen und man das auf diese Weise kontrollieren kann. Genau das ist – so meine Interpretation – Facebook. Daher meine Vermutung, dass Facebooks Entstehung ebenfalls mit den US-Geheimdiensten verbunden ist.

Google kontrolliert ebenfalls das Internet, denn durch seine Algorithmen kann Google die Suchergebnisse so sortieren, dass die User nur das zu sehen bekommen, was sie sehen sollen. So wurde im Zuge des letzten US-Wahlkampfes beispielsweise bekannt, dass Google die Suchergebnisse zu Trump und Biden so sortieren wollte, dass positive Artikel über Biden und negative Artikel über Trump ganz oben stehen.

Die Rolle von YouTube, praktischerweise eine Google-Tochter, ist allgemein bekannt und YouTube verkündet sogar stolz, dass es Kanäle und Videos aus politischen Gründen löscht. Und die politischen Gründe decken sich immer exakt mit den Wünschen und Ansichten der US-Eliten, was ein weiterer Hinweis auf die enge Verflechtung von Google mit den US-Geheimdiensten ist.

Die amerikanischen Internetkonzerne spielen auch immer eine Rolle bei pro-westlichen Putschen, die als „demokratische Revolutionen“ verkauft werden. Sie fördern die nötigen Narrative und werden auch zur Koordinierung von Protesten genutzt, während sie Proteste in westlichen Ländern (Querdenken, Gelbwesten, etc) konsequent ignorieren und entsprechende Accounts bei Bedarf einfach löschen. Auch das ist ein klar politisches Verhalten, was dafür spricht, dass ihnen Politik wichtiger ist als Geld. In dem Zusammenhang sei noch einmal an China erinnert, denn die amerikanischen Internetkonzerne verzichten auf den Milliardenmarkt China, anstatt sich den dortigen Regeln anzupassen. Das mag man gut oder schlecht finden, aber es ist eben kein Verhalten, das man von Konzernen erwarten würde, denen es in erster Linie um Geldverdienen geht.

Fazit

Ich bin nicht all zu tief in das Thema „Google und die US-Geheimdienste“ eingestiegen. Über das Thema gibt es erstaunlich wenig im Netz zu finden, aber wie man sieht, ist schon das, was öffentlich verfügbar ist, aufschlussreich genug. Sehr geholfen haben mir dabei zwei Artikel auf Englisch, die mir bei dem Thema als Orientierung gedient haben. Ich habe deren Aussagen und Quellen natürlich überprüft, aber es ist in jedem Fall einfacher, Artikel zu überprüfen, als ein Thema von Null selbst zu recherchieren. Bei der Überprüfung der Quellen bin ich auf manch weitere interessante Information gestoßen, die ich hier verarbeitet habe.

In Vielem waren die englischen Artikel wesentlich detaillierter, als ich es hier war. Der Grund ist, dass ich mich nicht in Details verlieren, sondern den roten Faden der Verbindungen von Google zu den US-Geheimdiensten aufzeigen wollte, der – wie gesehen – schon vor der Gründung von Google gesponnen wurde. Ich empfehle allen Interessierten die beiden englischen Artikel als weitere Hintergrundinformation, Sie finden sie hier und hier.

Interessant fand ich bei der Recherche, dass es nur sehr wenige Artikel gibt, die das Thema behandeln, obwohl die Informationen öffentlich zugänglich sind.

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