Wie die Entwicklung der Kinder durch digitale Bildung schwer geschädigt wird

Ein breites System „Digitaler Bildung“, das den Lehrer überflüssig machen soll, wird in den Schulen vorangetrieben, da eine frühe Medienkompetenz erforderlich sei, um den Anschluss an die globale digitale Entwicklung nicht zu verpassen. Dabei werden jedoch die Bedingungen der verschiedenen Entwicklungsstufen des Kindes völlig außeracht gelassen – mit verheerenden Folgen. Die Kinder werden in ihrer allseitigen seelischen Entwicklung zurückgehalten und verkrüppelt, was sich, irreversibel, in Gehirnstrukturen niederschlägt. Hirnforscher prognostizieren geradezu eine „digitale Verdummung“.

Das Thema ist so wichtig und die Problematik so schwerwiegend – denn die Digitalisierung der Bildung beginnt bereits im zarten, bildungsfähigsten Alter, bei den Kleinkindern in den KiTas – dass der vorige Artikel „Digitale Verdummung“ hier noch weiter konkretisiert und ergänzt werden soll.

Schon 2015 erschien ein Buch, das auf die bewusste Irreführung des Begriffs digitale „Bildung“ hinwies. Die …

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Wie die Entwicklung der Kinder durch digitale Bildung schwer geschädigt wird
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28 Kommentare

  1. Yep,

     viel wichtiger erscheint es, den Kindern, altersgemäß, ihre Vorstellungskraft und Interesse zu wecken. Verbindungen und Verknüpfungen anzulegen, und das nicht nur auf rein logischer, sprich wissenschaftlicher Basis.

     Dienstag mittags haben wir immer unseren Enkel (4) zu Gast und dann wird der Garten und die nähere Umgebung erkundet. Sei es die gerade aktuelle Fauna und Flora, "das ist eine Amsel", wie auch die nächste Baustelle, "was macht der Radlader da?" …

     Bei einem dieser Mittage fragte ich ihn, "Was macht die Mama?". Er, "Die Mama geht mit dem kleinen Bruder im Buggy und dem Hund spazieren." "Ob er sich dessen sicher sei?". "Ja!". "Könnte es nicht sein, daß der kleine Bruder den Buggy schiebt, in dem der Hund sitzt und die Mama wackelt an der Leine hinterher?"

     Das Gesicht solltet ihr gesehen haben! "Ratter, ratter!" Und dann kam ein laut schallend lachendes "Neeein!" "Dann schiebt also der Hund den Buggy, in dem die Mama sitzt, und der kleine Bruder reitet auf dem Hund?" Schaltsekunde, und wieder "Neeein!" Und dann nur noch "Noch mal!, Noch mal!"   Was für ein Spaß!

    • Aha, Jürgen provoziert also sogar schon die Kleinsten! Aber sehr lustig!

      Ist aber bei meinem Neffen auch so, 3,5 Jahre. Immer wenn er bei uns ist blüht er richtig auf. Die Autofahrt nach Hause hat er vermutlich noch nie im Wachzustand miterlebt. Völlig kaputt von den ganzen Eindrücken. Und so muß das sein.

      Schön ist auch, wie wir Erwachsenen dabei selbst wieder zu Kindern werden. Mein Vater macht mit 67 Jahren Seifenblasen, jongliert mit Gummibällen, und ich wühle endlich mal wieder in Dublo- und Lego-Kisten. Fische füttern, Drachen fliegen, ferngesteuertes Autorennen oder mit der Schubkarre durch den Garten heizen.

      Jetzt will er unbedingt die Kartoffeln ernten. "Noch zu früh, Mucki. Wir müßen noch etwas Geduld haben. Aber zieh Dir ein Radieschen, die wachsen auch unter der Erde, da schau her…"
      Dann schaut er sich das genau an und versteht das/speichert es ab. Das Witzige ist auch, seine Ärmel müßen immer hochgeschoben sein!! Zeigt schon die ersten Marotten…

      Macht schon Spaß! In dem Alter kann man auch langsam was mit denen anfangen.
      Vorher sind das ja nur Pflegefälle. Sabbern, Stinken, Schreien, lol

      Trotzdem: Diese ersten 3-4 Jahre sagt man ja, werden einen kleinen Menschen für immer prägen. Alles Weitere baut "nur" darauf auf. Wenn die Kinder heute mit 1 Jahr schon in eine Krippe abgegeben werden müßen, ist das eine Katastrophe für einen später gesunden Geist. Wenn man schon Kinder macht, sollte man sich überlegen wie man die Betreuung selbst finanziert, so daß immer ein Elternteil anwesend sein kann. Meine Meinung. Nicht "weggeben" nur wegen des Geldes. Das ist großer Mist!

      • "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?"

          Nun, ganz so schlimm sehe ich es nicht. Zumindest nicht, was das Anlegen von Wissen anbelangt. Anders sieht es allerdings mit den kongnitiven Fähigkeiten aus.

         Heute wird in den Schulen "Lernen lernen" angeboten … und das ist durchaus etwas, was Hänschen schon in frühesten Jahren gelehrt bekommen sollte! 

         Denken muß angeregt, gefordert werden! Wenn man davon ausgeht, daß Alles in allen, in etwa gleich, angelegt ist, aber zu Wecken beim Kleinkind versäumt wird, dürfte zum einen, die Verantwortlichkeit feststehen und auch klar werden, daß je später dieser Prozeß einsetzt, es um so schwieriger wird. Da hilft auch digitale "Bildung" nicht weiter!

          •  Ich denke, in den "Schulen" ist es zu spät, um damit anzufangen! Zumal es ja auch nur dann gefördert wird, wenn die Defizite zu groß sind …

             Was das "Auswendiglernen" angeht, ist es es nicht mit allem so, was ich verinnerlicht habe, wieder abrufbar ist? Selbst wenn es auf spielerische Weise, also ohne Zwang, vonstatten geht? Klar, was ich gerne mache, das geht eh leichter. Und, unemotionales Lernen geht sowieso nicht.

             Wir haben allen drei Kindern immer eine GuteNachtGeschichte vorgelesen. Sie durften auch ansagen, was sie gerne hören wollten. Das ist zwar manchmal nervig, aber, was soll´s? 🙂

             Schon damals habe ich mir den Spass erlaubt, die Geschichten umzuschreiben, also anders zu erzählen, wie geschrieben. Die wußten jeden Satz und jedes Wort auswendig! Keine Chance für Papa! 😉

             Ich weiß schon, daß Du mit Auswendiglernen was anderes gemeint hast! Wie richtig gelernt wird, hat, z.B., Frau Vera Birkenbihl, leider allzufrüh verstorben, sehr anschaulich in vielen Büchern und Videos beschrieben.

            • Ich finde halt nur, es ist einfach die Aufgabe der Eltern, diese so wichtige grundsolide Basis für die eigenen Kinder zu schaffen. Nicht irgendeines Erziehers, den man gar nicht kennt, oder der jemals so eine Bindung zu dem Kind aufbauen könnte.
              Zum Glück war es bei mir so, und Du scheinst ja auch alles richtig gemacht zu haben! Falls man das überhaupt kann? Da kann ich nicht mitreden. Hab ja noch nicht geworfen. cheeky Nur mit Kindern kam ich immer irgendwie immer besser klar im Leben, höö. NEIN, ich bin kein Grüner! Meine nur…sich diese Kindlichkeit selbst bewahrt zu haben, verstehst Du?

              •  "Es ist zuvörderst Aufgabe der Eltern!" Ja wessen denn sonst? Gut, es gab auch mal Großfamilien. Und Kinder lernen auch von älteren Geschwistern. Unsere Jüngste kann ein Lied davon singen …
                 Nein, man kann nicht alles richtig machen! 😉
                Gute Nacht, Zulu!

      • Ich würde heute mein Kind in keinen Kindergarten mehr geben. Mein Sohn war, bis er in den Kindergarten kam, das liebste und netteste Kind, was man sich vorstellen konnte. Ab der Kindergartenzeit entwickelte er sich für diese 3 Jahre zum kleinen Teufelchen. Danach legte sich das langsam wieder. Ich weiß heute, dass das an den pädagogischen "Fähigkeiten" der beiden "Kindergartentanten" gelegen hat. Einmal wurde ich hinzitiert, um mir eine Moralpredigt zu halten, über das Verhalten meines Sohnes. Man warf mir vor, dass das davon kommen würde, weil er zuviel Pommes und Weissbrot essen würde. (?????) Mein Sohn hat bis dahin nicht eine Pommes gegessen und nur normales Brot, noch nicht einmal Toast. So viel zum pädagogischen Verständnis dieser Damen. Später erzählte mir mein Sohn, dass er oft ungerecht bestraft worden ist, für Dinge, für die er nichts konnte, aber andere Kinder immer auf ihn gezeigt hätten, wenn etwas vorgefallen war, um von sich abzulenken. Mein Sohn war dann stets der Sündenbock. Und das wirkte sich auch auf sein Verhalten zuhause aus. Leider hat er das alles erst nach der Kindergartenzeit erzählt.

        • Moin Angsthase,

          gerade bei Jungs ist das doch völlig normal, oder? Wieviele Kinder werden deswegen ADHS-gebrandmarkt? Völlig zu unrecht. Meine 2 Kumpels und ich wurden damals sogar getrennt und in verschiedene Kindergärten verfrachtet, weil man uns einfach nicht Herr werden konnte. Wir haben nur Mist gebaut, waren uns dessen aber nicht so bewusst. Das hatte eigentlich gar nichts mit den Erzieherinnen zu tun. Im KG konnte man immer schön die Sau raus lassen, was man zu Hause eben nicht durfte. Und bis die einen erst mal wieder erwischt hatten…die waren einfach viel zu langsam! 🙂 Vermutlich lag darin der Reiz? Wiegesagt, gerade bei Jungs. Also, wir wurden immer zurecht bestraft, aber gestört hat das nicht.

          Als ich dann alleine war, ohne meine Kumpels, wurde ich auch ruhiger. Hab in der Küche mitgeholfen und Wäsche gewaschen, ja sogar igitt, mit Mädchen gespielt! Und dann…in der Grundschule, waren wir wieder vereint, haha! Selbe Klasse, selbes Drama! Meine Eltern mußten sehr oft zur Schulleitung, bis sie uns auch dort wieder getrennt haben. *seufz*

          Wenn Dein Sohn damals vermutlich auf solche Arschgeigen wie mich und meine Kumpels getroffen ist, könnte es schon sein, daß er seinen Frust anderweitig kanalisiert, und die Betreuerinnen dies als "sonderbar" einstufen. Die bekommen ja auch nicht alles mit. 2-3 Mal haben wir es auch echt übertrieben. Da hat mir mein Verstand gesagt, Leute, lasst gut sein jetzt. Es tut mir heute Leid, was wir manch anderen Kindern und auch Erwachsenen angetan haben. Kinder können verdammt fies sein. Sie loten ihre Grenzen aus, manche sind halt sehr kreativ.

          Mir fehlte glaube ich damals der Vater, also die männliche Bezugsperson. Der war immer auf Reisen oder mußte lange arbeiten. War ja nur von kreischenden Weibern umgeben…"Tu dies nicht! Tu das nicht! Laß dies! Laß das!" Klar das das anstachelt? Naja, und dann später war ich öfter bei Opa…den hab ich natürlich auch getestet und auf der Nase rumgetanzt. Bis er mir eine geballert hat. Dann war gut. Seit dem bin ich Zulu. Meinen richtigen Namen hab ich vergessen.

          Kindergarten ist prinzipiell schon gut für die soziale Entwicklung, aber doch nicht ein Jahr nach der Geburt schon! Viel zu früh, viel zu früh. Da können die ja noch nichtmal reden! DAS halte ich für äußerst schändlich.

           

           

          • " Kindergarten ist prinzipiell schon gut für die soziale Entwicklung, …"

            Richtig, zumal für Einzelkinder!  😉

            Kinder sollten unter Kindern sein. Dann lernen sie (nicht nur) zu Teilen.

             Und dann möchte ich, an dieser Stelle, den Fokus, dann doch etwas verschieben wollen. Es sind ja nicht alles Rabeneltern, was seine Kinder in einer Kita oder Krippe "abgibt"!

            • Jürgen, ich empfand die Einzelkinder ebenfalls immer viel auffälliger als uns kreative Störenfriede, ja. Hatte meine kleine Schwester, und hab sie immer beschützt. Tue ich heute noch.

              Nun ja, die Eltern müßen ja nicht zwangsläufig Rabeneltern sein. Meine waren es auch nicht. Sondern heute sind sie GEZWUNGEN ihre Kinder wegzugeben. Sei es aus finanziellen Gründen oder wegen der Impfpflicht und so´n Dreck. Ein Einkommen reicht halt nicht aus…in einem angeblich so reichen Land. Das stört mich hier gewaltig, wenn ich jetzt mal mit Norwegen vergleiche.

              • "… gezwungen wegzugeben… "

                Yep, genau darin liegt das Problem! "Ein Einkommen reicht nicht …mehr! "!

                 Wo zwei arbeiten gehen, kann man auch zwei besteuern! Und Alleinerziehende bekommen Nachlaß bei den Krippengebühren. Hauptsache, die Kinders sind in des Staates Obhut! Egal ob sozial-liberal, Groko oder schwarzgelb, alle haben sie darauf hin gearbeitet!

                • So sieht es aus. Und natürlich ist das genauso gewollt…wir sollen schließlich dezimiert werden, die Kinder geraubt und mit Quecksilber vollgespritzt werden. Aber das wissen wir ja mittlerweile. (*hüpf, hüpf, hüpf*) Wiederhole mich gerne nochmal: Wenn ich ein Kind in Welt setzen wollen würde, dann muß alles finanziell abgesichert sein, daß die Mutti die ersten paar Jahre bei ihm/ihr/es/divers bleiben kann. In Vollzeit. Sie sind die wichtigsten Jahre; da werden wir "programmiert & codiert", und zwar für´s Leben.

                  • "… finanziell abgesichert sein …"

                     Zulu, so ehrenwert Dein Bestreben, das wird in dieser Gesellschaft immer schwieriger, je länger Du wartest! Wenn Du nicht sehr gut verdienst (und dann Deine Kinder gar nicht mehr zu Gesicht bekommst …) bedeutet das heute ein Leben im Verzicht!

                     Ob das die potentielle Mutter Eurer Kinder mitmacht?

                     Ist aber auch nur graue Theorie! Das Leben findet immer einen Weg! Wir sind, zu fünft, auch nicht verhungert!  🙂

                    • Der Schwabe ist ja auch weltbekannt für sein solides Wirtschaften, oder? Ach nee, der Rollo kommt aus Baden? cheeky
                      Oba des koan i oah! Alles ist sicher, Jürgen.

                      Zudem, manchmal trifft man ja auch eine Frau, die schon ein Kind hat. Ist mir auch passiert. Viel mir sehr schwer den kleinen Racker zu verlassen, nachdem ich herausgefunden hatte, daß seine Mutter als Prostituierte im Internet "nebenjobt". War echt hart. Aber das ging nicht.

                    • Oh Mann, Du kommst wieder mit Zeugs daher!

                       Aber gut, warum nicht? Wenn alles passt? Die Unpässlichkeiten kommen von alleine … 🙂

  2. DIGITALE VERDUMMUNG

    Genau das ist das Zauberwort. Und das fing mit dem Taschenrechner schon an. Als ich meinem Sohn bei den Hausaufgaben geholfen habe, fragte ich ihn, warum er eine bestimmte Rechenaufgabe nicht mit dem einfachen Dreisatz lösen würde? Seine Antwort war: "Das darf ich nicht".

    Wer von den Jugendlichen kann denn heute noch eine Straßenkarte lesen? Fragt sie mal, was die unterschiedlichen Straßenfarben in der Karte bedeuten, oder woran man die Kilometerabstände darin erkennt.

    Oder aktuell, fragt sie mal, was passiert, wenn es kein CO2 mehr geben würde auf der Erde und warum der Gärtner im Gewächshaus seinen Pflanzen das ach so schädliche CO2 zuführt?

    Es gibt noch viele Beispiele, über welche die Jugendlichen heute nichts mehr wissen, was für uns noch selbstverständlich war es zu lernen. Die vorsätzliche Verdummung ist nicht von der Hand zu weisen. Und die Volldigitalisierung der Schulen macht aus unseren Kindern kleine vollüberwachte bestrahlte Lernroboter, die anstatt zu schreiben nur noch irgendwelche Knöpfchen drücken können, sich in der Natur aber nicht mehr zurechtfinden.

     

    • Angsthase, weil die Eltern ihre Kinder-Erziehung möglichst früh in fremde Hände geben? Und zwar in Links-Grün-Versiffte. Die Lehrer, von denen ich wirklich etwas lernen konnte, kann ich an einer Hand abzählen. Sehr seltene Spezies.

      Noch zum Thema allgemein: Ich glaube, wir Erwachsenen sind auch nicht gänzlich davor gefeit.
      Man wird träge und bequem, Google weiß ja alles. Mein Navi & Wiki sowieso.

      Dein Beispiel von der Straßenkarte gefällt mir. Frag mal jemand nach Kompaß-Deklination. Wie man mit einer Armbanduhr oder mit Stöckchen und Steinchen die Himmelsrichtung rausfindet. Hab das tatsächlich schon 2 Mal gebraucht, als ich mich in der Wildnis (ohne Empfang) verfranst hatte. Wenn ich eins im Leben gelernt habe, auch durch den ganzen Survival-Kram und so: Man muß sich immer zu helfen wissen. WISSEN WIE! Autodidaktisch. Rumsitzen und rumheulen bringt uns auch nicht weiter. Ausprobieren! Und wenn´s schiefgeht sind wir hinterher schlauer und bauen was Neues.

      Naja, und vorrausschauendes Denken. Wozu haben wir den körpereigenen PC zwischen den Ohren? Er darf gerne benutzt werden. Wenn man weiß, beim Arzt wartet man jedesmal 2-3 Stunden nimmt man sich vorher was zu Essen und zu Trinken mit! Mein Schwager kommt zum Grillen, barfuß in Schlappen. So gegen 18Uhr wurde ihm kalt. "Hab nix mitgenommen". Ist doch klar, daß wir länger draußen sitzen werden! Im Harz traf ich 2 Wanderer, die kurz vorm kollabieren waren. Kein Wasser dabei und verlaufen. In Norwegen wollten sie mit Jogginghose und Turnschuhen den Eisfelsen besteigen! Ach und so weiter. Ich verstehe sowas nicht.

      Das digitale Zeugs ist ein Hilfsmittel, aber keine Garantie für GARNIX.

      • Hahaha, ja Zulu,

        ich habe in den Alpen schon Wanderer mit Flipflops gesehen. Noch schlimmer: In Österreich wollten wir eine Eishöhle besichtigen, zu der man erstmal ordentlich bergauf steigen mußte. Endlich angekommen haben wir unsere dicken Jacken aus dem Rucksack geholt. Da stand eine Familie mit 2 kleinen Kindern davor und schaute uns ungläubig an. Sie waren alle in schönster Sommerkleidung und Sandalen. Die waren extrem enttäuscht, als das Führungspersonal sie gar nicht reinließ. Im einem Prospekt wurde darauf  hingewiesen, dass nur feste Schuhe und warme Kleidung erlaubt wären. Die Leute sind teilweise so unglaublich dumm, das kann man sich gar nicht vorstellen.

        Und richtig. Vorausschauendes Denken ist nicht mehr gefragt. Die leben alle im hier und jetzt. Dann müssen sie auch die Konsequenzen tragen.

        • Hihi…joah, so ist das. Und teuer bezahlen, führ Spurhalte-, Brems- und Parkassistenten in ihren Autos. Weil sie´s selber nicht mehr können? Fortgeschrittene Katastrophe.

            • Angsthase, so gerne ich mit Dir im Erdloch hocken würde (bei Lagerfeuer und Stockbrot)…für uns soll die Welt aber nicht untergehen! Das seh ich gar nicht ein. Lass sie alle machen. Die kriegen schon noch alle ihre Quittung. Man muß nur immer sehen, wie man sich selbst da heil durchmanövriert. Das ist auch Survival. Man wurde -ob nun natur- oder gottgegeben- einst in diesen Dschungel geschmissen. So und jetzt?

              Um rauszukommen müßen wir erstmal durchkommen durch´s Dickicht. Der härteste Teil der Reise, vermutlich. Oder wir gehen drauf. So krass das klingt, ist heute aber so.

              Wir sind hier so verwöhnt, daß wir sämtliche Verantwortung im Geiste an Technik, Staat, Versicherungen, Anwälte, Rettungskräfte abgegeben haben. Wir haben uns selbst entmündigt. DIE HELFEN UNS SCHON!

              Woist wie i mein, dieses Denken geht ebenfalls einher mit der Digitalisierung oder ja, einfach Abgeben von…von…Gehirnzellen?? Selbstsouveränität. Dies war vielleicht mal ein Sozialstaat, und das Prinzip ist ja auch gut! Pars pro toto usw. Jeder sorgt für den anderen. Aber er ist völlig korrumpiert, verblödet und missbraucht worden. Von unseren eigenen Leuten…und jetzt auch noch von fremden Horden. Das kann nicht gutgehen.

              Laß uns lieber auf die Zugspitze kraxeln. Besserer Überblick. 🙂

            • Natürlich geht die Welt nicht unter. War doch nur Spaß. Allerdings dass mit der Zugspitze ist keine gute Idee, da würden wir verhungern.

              • Von mir auch nur Spaß. Aber die ZS ist bald eisfrei…sagt Greta. broken heart Und wenn dann die Sintflut kommt kann man dort oben ganz gemütlich angeln. Die Goldstücke können nicht schwimmen, die Fisch-Population steigt & man hat somit auch seine Ruhe. Jaja! Der Plan ist schon nicht schlecht durchdacht und basiert auf grundsoliden Fakten, meine Gutste!

                So, jetzt aber wirklich genug Blödsinn geredet. Ach nee: Apropos Grün! Weißt Du schon, auf welche Insel Du dieses Jahr fährst? Ich öddel wohl demnächst wieder nach Rømø (über Sylt/DK). Das Wetter soll richtig klasse bleiben jetzt. Aber die ganzen kleinen Lummerlands vor Ostfriesland kenne ich auch noch nicht; wollte immer schonmal hin. Warst Du mal dort? Wie groß sind die? Darf man da sein Auto mitnehmen? Macht das überhaupt Sinn, wie wenn man sein Auto nach Helgoland bringen würde? Will ja nur drin schlafen und mein Fahrrad dabeihaben. Hab halt keine Lust auf Hotel und so.

                LG Zulu 

                • Zulu,

                  ich war letztes Jahr auf Juist. Das ist komplett autofrei bis auf den Arzt und Krankenwagen. Sonst gibt es nur Pferdefuhrwerke für den Müll und Anlieferungen. Aber es gibt eine Menge Fahrräder. Fast schon zu viele.

                  Dieses Jahr fahre ich nach Spiekeroog. Auch komplett autofrei. Und kaum Fahrräder. Sind dort nicht so erwünscht. Die Insel ist relativ klein und alles geht gut zu Fuß. Einfach nur die Seele baumeln lassen in dieser wunderschönen Natur auf den Inseln.

                  Du mußt mal gockeln, auf welchen Inseln das Auto mitgebracht werden kann. Genau weiß ich das auch nicht.

                   

                  • Okee dokee, danke Angsthase. Ich fahr immer ins Blaue und strande irgendwo. Grobe Richtung reicht. Muß mich dann mal belesen über die Inseln. Ostfriesland "an Land" ist aber auch schön; dort war ich schon. Dänemark wiegesagt liegt hier ja gleich um die Ecke, und da kommt immer so´n bissel Fernreise-Flair noch dazu, woist. 🙂 Naja gut: Die Ostfriesen versteht auch niemand…

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