Wie der Krieg in Europa weiter vorbereitet wird

«Integrity Initiative» und «Aachener Vertrag»

von Karl Müller (zeit-fragen)

Dass verantwortliche Politiker, Militärs, Medienschaffende usw. in den mächtigen Staaten der Welt zum Krieg rüsten, ist unübersehbar geworden – und nicht alle von ihnen tun dies, um den Krieg zu verhindern. Mehr noch: Schon jetzt führen die grossen Mächte Krieg gegeneinander. Mit Stellvertreterkriegen, zum Teil aber auch schon in der direkten Konfrontation. Syrien ist ein solcher Kriegsschauplatz. Die Zahl der Opfer – in der Mehrzahl Zivilpersonen, die eigentlich nichts lieber tun würden, als in Frieden leben – geht schon jetzt in die Hunderttausende.

Kalter Krieg und heisse Kriege

Das war auch im ersten Kalten Krieg nicht anders: Die heissen Kriege in Korea, Indo­china, Afghanistan und auch in vielen Gegenden Afrikas kosteten – trotz der Uno-Charta am Ende des Zweiten Weltkrieges – Millionen von Menschen das Leben, nicht mitgerechnet das Ausmass an materieller und kultureller Zerstörung.
Im Verhältnis der Nato-Staaten zu Russ­land tobt ein neuer Kalter Krieg, und die Folgen davon sind nicht nur die Rückkehr zum Wettrüsten, sondern auch eine massive Feindbild-Propaganda – und damit die Abkehr vom Gebot der Wahrheitstreue in politischer Rede, Berichterstattung und Kommentierung. Selbst Menschen, die sich Wissenschaftler nennen, rühren die Kriegstrommeln. Es wird nicht mehr mit offenen Karten gespielt, unliebsame Tatsachen werden ausgeblendet, alles soll zum Feindbild passen – und wer nicht mitmacht, dem wird das Leben schwergemacht.
Die Arbeit der Geheimdienste – ihre verdeckten Operationen und Täuschungsmanöver – hat Hochkonjunktur. Und wenn einmal etwas öffentlich zu werden scheint, dann kann man nie sicher sein, dass das, was öffentlich wird, auch wirklich den Tatsachen entspricht. Persönlichkeiten, die den Sachen auf den Grund gehen, gibt es nur noch wenige – was nicht ganz unverständlich ist; denn solche Menschen leben gefährlich.

Aber sollen wir uns damit abfinden?

Manch einer sieht seine Aufgabe darin zu informieren. Z. B. über die «Integrity Initiative».1 Seit 2015 gibt es diese «Initiative». Im deutschsprachigen Raum haben bislang nur die Nachdenkseiten, Telepolis und Swiss Propaganda Research darüber berichtet, hinzu kommen Artikel der deutschsprachigen russischen Sender RT Deutsch und Sputnik. Die «Initiative» wird, wenn man den vorliegenden Berichten Glauben schenken darf, von einer pseudo-privaten Einrichtung in Grossbritannien gesteuert, von der dortigen Regierung mitfinanziert, aber auch von der Nato und von Facebook. Mehr oder weniger verdeckt sollen in zahlreichen Staaten Europas Netzwerke aus Geheimdienst­agenten, Armeeoffizieren, Politikern, Journalisten und «Wissenschaftlern» aufgebaut werden, die – so nennt es die Internetseite der Initiative (www.integrityinitiative.net) – Propaganda und Desinformation etwas entgegensetzen wollen. Gemeint ist vor allem die russische «Propaganda» und «Desinformation» – und vieles spricht dafür, dass nicht Wahrheitsliebe, sondern Propaganda gegen Russ­land das Motiv ist – und Desinformation das Mittel der Wahl.
Erstaunlich ist das alles nicht, und es lohnt sich auch nicht, sich allzu lange bei den Einzelheiten aufzuhalten oder sich gerade an dieser Stelle ganz besonders aufzuregen. Wäre man zynisch, könnte man sagen: Quod erat demonstrandum! (Was zu beweisen war!)

Zynismus ist keine Lösung

Aber Zynismus ist keine Lösung. Auch der distanzierte Nachvollzug des Bösen schafft das Gute nicht. Was ist nur los, dass Menschen erneut den Respekt vor dem Krieg verloren haben?
Was braucht es, damit der Mensch im Gefühl so angesprochen ist, dass er offen und aufrecht «Nein zum Krieg» sagt? Wie überwindet der Mensch das Ohnmachtsgefühl gegenüber den Mächten des Krieges? Was braucht es, damit sein Mut so stark wird, dass er sich aktiv für den Frieden einsetzt?





Das Ausmass an öffentlicher Täuschung

Auch das Ausmass an öffentlicher Täuschung ist gross geworden.
Am 22. Januar 2019 haben der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in der geschichtsträchtigen deutschen Stadt Aachen einen neuen Vertrag unterzeichnet: den «Aachener Vertrag».2 Man hatte den Tag der Unterzeichnung bewusst gewählt – am 22. Januar 1963 war der Elysée-Vertrag unterzeichnet worden. Von offizieller Seite heisst es, der neue Vertrag stehe in der Nachfolge des damals zwischen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer abgeschlossenen Elysée-Vertrages und aktualisiere diesen. Eine solche Behauptung ist jedoch abwegig. Der Elysée-Vertrag war ein Schritt auf dem Weg zur Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland nach Jahrhunderte dauernder Feindschaft – und zumindest für de Gaulle der Versuch, Deutschland aus der US-amerikanischen Vormundschaft zu lösen – mit dem Ziel eines «Europas der Vaterländer». Der «Aachener Vertrag» hat mit diesen Anliegen nichts mehr zu tun.

Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung?

Es ist hier nicht der Ort, diesen Vertrag in allen Facetten auszuleuchten. Der Vertrag richtet sich gegen die Idee souveräner Demokratien, von zentraler Bedeutung ist die Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit. Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, nannte den «Aachener Vertrag» «eine bizarre Mischung aus Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sowie neoliberaler und autoritärer Orientierung».3 Der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko, formulierte es auf seiner Facebook-Seite pointiert: «Einst markierte der historische Elysée-Vertrag einen wichtigen Schritt zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Dieser neue Vertrag, der jetzt unterzeichnet wird, hat damit aber nicht mehr viel zu tun: Damals ging es um die Aussöhnung, heute geht es um Aufrüstung!»
Bezeichnend ist auch der Titel des gewiss nicht linken deutschen «Handelsblattes» vom 22. Januar 2019: «Deutschland kommt beim Thema Verteidigung Frankreich entgegen.» Und wie ist wohl die Aussage des SPD-Politikers Fritz Felgentreu zu verstehen, den das «Handelsblatt» zitiert: «Angesichts des US-Rückzugs aus Syrien zeigt sich, dass Europa nicht einmal die Möglichkeit hätte, die abziehenden Truppen zu ersetzen. Wir können daher gar nicht diskutieren, ob wir das wollen oder nicht.» Zuvor hatte er gesagt: «Wir sollten endlich anfangen, über konkrete Projekte mit Frankreich zu sprechen.»

Von der Leyen trommelt in der «New York Times»

Die deutsche Annäherung an französische «sicherheits- und verteidigungspolitische Zielsetzungen und Strategien» (Artikel 4 des «Aachener Vertrages») lässt wenig Gutes erwarten. Sie passt zum Plan, Deutschland kriegsbereit zu machen – gegen das geltende Recht. Die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen hat am 18. Januar 2019 mit einem Meinungsbeitrag in der «New York Times» – also einem der Hauptmedien der US-amerikanischen Kriegspartei – ins gleiche Horn geblasen. Der Titel des Artikels richtete sich an die US-amerikanische Öffentlichkeit und sprach im Sinne der Obama-Clinton-Linie: «Die Welt braucht noch immer die Nato.» Das Feindbild im Artikel sind Russland und China. Der Gipfel des Zynismus im Artikel ist das Bild in der Internetausgabe der Zeitung: Soldaten der KFOR stehen vor der US-amerikanischen und der Nato-Flagge nach der Zeremonie zur Gründung der Armee des Kosovo im Dezember 2018. – Das ist das Resultat des ersten völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Nato nach 1991.

Deutschland und die «Integrity Initiative»

Beides, die «Integrity Initiative» und der «Aachener Vertrag», sollen Deutschland kriegsbereiter machen.
Dazu gehört ein wichtiges Detail aus einem öffentlich gewordenen Schreiben des für die «Integrity Initiative» verantwortlichen Mannes in Deutschland an seinen britischen «Führungsoffizier»: «Die Tiefe der Verletzlichkeit und die Intensität der russischen Bemühungen machen Deutschland zu einem sehr harten, aber auch sehr wichtigen Ziel.» Deutschland sei, so schreibt der Deutsche klagend, besonders empfänglich für den «russischen Einfluss».
Das muss man in die richtige Perspektive bringen: In der Tat haben die deutsch-russischen Beziehungen auch im Guten eine lange Tradition. Das nationalsozialistische Deutschland hat in der Sowjetunion ungeheuerlich gewütet und zigmillionenfach gemordet. Das wissen noch immer sehr viele Deutsche. Und sie wissen auch, dass es Frieden in Europa nicht ohne Russland geben kann. Und dass es auch im materiellen deutschen Interesse liegt, gute Beziehungen zu Russland zu pflegen.
Der deutsche Widerwille gegen einen erneuten Krieg, einen Krieg gar gegen Russ­land, soll gebrochen werden. Dazu passen die Aussagen des Göttinger Politikwissenschaftlers Peter W. Schulze, die Sputnik am 9. Januar 2019 zitierte: «Diese Kampagne hat ihre langfristige Beständigkeit seit dem Ende der ersten Dekade des neuen Milleniums und soll die verbliebenen pragmatischen und an moderater, interessengeleiteter Zusammenarbeit mit Russland interessierten Kreise in Deutschland schwächen und obendrein Russ­land weiter verteufeln.»    •

1    vgl. https://swprs.org/die-integrity-initiative/ vom Januar 2019 mit weiteren Hinweisen; sowie als erster ausführlich: Florian Rötzer. «Integrity Initiative: Britische Beeinflussungskampagne gegen Russland?», https://www.heise.de/tp/features/Integrity-Initiative-Britische-Beeinflussungskampagne-gegen-Russland-4232365.html vom 26.11.2018
2    Die deutsche Fassung des Vertrages ist zu finden unter https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1570126/c720a7f2e1a0128050baaa6a16b760f7/2019-01-19-vertrag-von-aachen-data.pdf?download=1
3    Sevim Dagdelen. «Nein zum Aachener Aufrüstungsvertrag», in: Telepolis vom 21.1.2019; https://www.heise.de/tp/features/Nein-zum-Aachener-Aufruestungsvertrag-4283180.html?view=print

Der Aachener Vertrag

km. Die deutsche Fassung des «Aachener Vertrages» (offiziell: «Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration») hat einen Umfang von 16 Seiten.
Einer ausführlichen Präambel folgen 7 Kapitel: «Europäische Angelegenheiten», «Frieden, Sicherheit und Entwicklung», «Kultur, Bildung, Forschung und Mobilität», «Regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit», «Nachhaltige Entwicklung, Klima, Umwelt und wirtschaftliche Angelegenheiten», «Organisation» und «Schlussbestimmungen».
Am umfangreichsten sind die Kapitel über die Intensivierung der aussenpolitischen und militärischen Zusammenarbeit (Kapitel 2) und über grenzüberschreitende gemeinsame Projekte (Kapitel 4).
Hauptziele des Vertrages sind offensichtlich eine Abstimmung und Angleichung von immer mehr deutschen und französischen ­Politikbereichen sowie der Anspruch, innerhalb der EU mittels enger Absprachen eine Führungsrolle in Richtung einer globalistisch orientierten «Vertiefung» zu übernehmen.
Die anderen EU-Staaten wurden, soweit bekannt, nicht konsultiert.

(Visited 7 times, 1 visits today)
Wie der Krieg in Europa weiter vorbereitet wird
4 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

23 Kommentare

  1. Das nationalsozialistische Deutschland hat in der Sowjetunion ungeheuerlich gewütet und zigmillionenfach gemordet.

    wiedermal Blödsinn in Reinkultur

     

    • 31.01.2019

      Sie haben völlig recht.  Dieser Satz zeigt wieder, daß der Autor sich nicht auskennt oder nur ein russischer Desinformant ist. Sowohl die Russen als auch die Amerikaner haben nach wie vor das Interesse historische Lügen zum Zweiten Weltkrieg aufrechtzuerhalten;  denn die ungeheuren Landverluste des Deutschen Reichs und die Gründung Israels erfordern eine moralische Begründung, die in der Alleinschuld Deutschlands von beiden nach wie vor gesucht wird. Da Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg besetzt war, seine bisherige Elite gehängt wurde, das Volk nur bestrebt war, nicht zu verhungern, konnte auf Stalins Statistiken basierend eine ganze Reihe ungeheuerlicher Lügen auf uns abgeladen werden, wie Katyn, an der festzuhalten unsere eigene Regierung gezwungen wurde – und die deutschen Staatsanwaltschaften verfolgen das weiter mit deutscher Gründlichkeit!

      Im Hitler-Stalin-Pakt war nicht vereinbart, daß die Sowjets alle möglichen Staaten im Osten besetzen, während die Deutschen mit den Franzosen und Briten kämpfen.  Als dann Stalin anfing, auch noch an die Einverleibung Rumäniens und Bulgariens zu denken, war Hitler nicht mehr einverstanden, weil Stalin dem deutschen Export schon genügend Länder versperrt hatte und außerdem das rumänische Öl für die Wehrmacht unverzichtbar war.

      Hitler am 22. Juni 1941:

      https://www.scribd.com/document/102677731/Bouhler-Philipp-Der-Grossdeutsche-Freiheitskampf-Reden-Adolf-Hitlers-Band-3-1943-138-S-Text

      "So glaubte ich noch in letzter Stunde, dem Frieden in diesem Gebiete gedient zu haben, wenn auch unter der Annahme einer schweren eigenen Verpflichtung. Um aber diese Probleme endgültig zu lösen und über die russische Einstellung dem Reiche gegenüber ebenfalls Klarheit zu erhalten, sowie unter dem Druck der sich stetig verstärkenden Mobilisierung an unserer Ostgrenze habe ich Herrn Molotow eingeladen, nach Berlin zu kommen.

      Der sowjetische Außenminister verlangte nun die Klärung bzw. Zustimmung Deutschlands in folgenden vier Fragen:

      1. Frage Molotows:

      Sollte sich die deutsche Garantie für Rumänien im Falle eines Angriffs Sowjetrußlands gegen Rumänien auch gegen Sowjetrußland richten?

      Meine Antwort:

      Die deutsche Garantie ist eine allgemeine und uns unbedingt verpflichtende. Rußland habe uns aber nie erklärt, daß es außer Bessarabien überhaupt noch in Rumänien Interessen besitze. Schon die Besetzung der Nordbukowina war ein Verstoß gegen die Versicherung. Ich glaubte daher nicht, daß Rußland jetzt plötzlich noch weitergehende Absichten gegen Rumänien haben könnte.

      2. Frage Molotows:

      Rußland fühle sich erneut von Finnland bedroht, Rußland sei entschlossen, dies nicht zu dulden. Sei Deutschland bereit, Finnland keinerlei Beistand zu geben und vor allem die nach Kirkenes zur Ablösung durchmarschierenden deutschen Truppen sofort zurückzuziehen?

      Meine Antwort:

      Deutschland habe nach wie vor in Finnland keine politischen Interessen. Ein neuer Krieg Rußlands gegen das kleine finnische Volk aber könne von der Deutschen Reichsregierung als nicht mehr tragbar angesehen werden, um so mehr, als wir an eine Bedrohung Rußlands durch Finnland niemals glauben könnten. Wir wollten aber überhaupt nicht, daß in der Ostsee nochmals ein Kriegsgebiet entstehe.

      3. Frage Molotows:

      Sei Deutschland bereit, einzuwilligen, daß Sowjetrußland seinerseits an Bulgarien eine Garantie gehe und sowjetrussische Truppen zu diesem Zwecke nach Bulgarien schicke, wobei er – Molotow – erklären wolle, daß sie nicht die Absicht hätten, aus diesem Anlaß z. B. den König zu beseitigen.

      Meine Antwort:

      Bulgarien sei ein souveräner Staat und ich wüßte nicht, daß ähnlich wie Rumänien Deutschland, Bulgarien überhaupt Sowjetrußland um eine Garantie gebeten hätte. Außerdem müßte ich mich darüber mit meinen Verbündeten besprechen.

      4. Frage Molotows:

      Sowjetrußland benötige unter allen Umständen einen freien Durchgang durch die Dardanellen und fordere auch zu seinem Schutze die Besetzung einiger wichtiger Stützpunkte an den Dardanellen bzw. am Bosporus. Sei Deutschland damit einverstanden oder nicht?

      Meine Antwort:

      Deutschland sei bereit, jederzeit seine Zustimmung zu geben zu einer Änderung des Statuts von Montreux zugunsten der Schwarzen-Meer-Staaten. Deutschland sei nicht bereit, einzuwilligen in die Besitznahme russischer Stützpunkte an den Meerengen.

      Nationalsozialisten!

      Ich habe hier jene Haltung angenommen, die ich als verantwortlicher Führer des Deutschen Reiches, aber auch als verantwortungsvoller Vertreter der europäischen Kultur und Zivilisation allein einnehmen konnte.

      Die Folge war eine Verstärkung der sowjetrussischen gegen das Reich gerichteten Tätigkeit, vor allem aber der sofortige Beginn der inneren Aushöhlung des neuen rumänischen Staates und der Versuch, durch Propaganda die bulgarische Regierung zu beseitigen.

      Mit Hilfe verwirrter, unreifer Köpfe der rumänischen Legion gelang es, in Rumänien einen Staatsstreich zu inszenieren, dessen Ziel es war, den Staatschef General Antonescu zu stürzen, im Lande ein Chaos zu erzeugen, um durch die Beseitigung einer legalen Gewalt die Voraussetzung für das Inkrafttreten des deutschen Garantieversprechens zu entfernen.

      Trotzdem glaubte ich noch immer, am besten mein Schweigen beizubehalten.

      Sofort nach dem Scheitern dieses Unternehmens fand eine abermalige Verstärkung russischer Truppenkonzentrationen an der deutschen Ostgrenze statt. Panzerverbände und Fallschirmtruppen wurden in immer steigender Zahl in eine bedrohliche Nähe der deutschen Grenze verlegt. Die deutsche Wehrmacht und die deutsche Heimat wissen, daß sich noch bis vor wenigen Wochen nicht eine einzige deutsche Panzer- oder Mot.-Division an unserer Ostgrenze befand.

      Wenn es aber eines letzten Beweises für die trotz aller Ablenkung und Tarnung inzwischen eingetretene Koalition zwischen England und Sowjetrußland bedurft hätte, darin hat sie der jugoslawische Konflikt erbracht. Während ich mich bemühte, einen letzten Versuch zur Befriedung des Balkans zu unternehmen und in verständnisvoller Zusammenarbeit mit dem Duce Jugoslawien einlud, dem Dreierpakt beizutreten, organisierten in gemeinsamer Arbeit England und Sowjetrußland jenen Handstreich, der die damalige verständigungsbereite Regierung in einer Nacht beseitigte.

      Denn es kann heute dem deutschen Volke mitgeteilt werden: der serbische Staatsstreich gegen Deutschland fand nicht etwa nur unter englischen, sondern im wesentlichen unter sowjetrussischen Fahnen statt. Da wir auch dazu schwiegen, ging aber nunmehr die sowjetrussische Führung noch einen Schritt weiter. Sie organisierte nicht nur den Putsch, sondern sie hat wenige Tage später mit den ihr ergebenen neuen Kreaturen das bekannte Freundschaftsabkommen getroffen, das bestimmt war, die Serben in ihrem Widerstandswillen gegen die Befriedung des Balkans zu stärken und gegen Deutschland aufzustacheln. Und dies war keine platonische Absicht.

      Moskau forderte die Mobilisation der serbischen Armee.

      Da ich auch jetzt noch glaubte, lieber nicht zu reden, gingen die Machthaber des Kremls noch einen Schritt weiter:

      Die Deutsche Reichsregierung besitzt heute die Unterlagen, aus denen erwiesen ist, daß Rußland, um Serbien endgültig in den Kampf zu bringen, die Zusicherung gab, über Saloniki Waffen, Flugzeuge, Munition und sonstiges Kriegsmaterial gegen Deutschland zu liefern.

      Und das geschah fast im selben Augenblick, als ich selbst noch dem japanischen Außenminister Dr. Matsuoka den Rat gab, mit Rußland eine Entspannung herbeizuführen, immer in der Hoffnung, damit dem Frieden zu dienen."

      Der letzte "kluge" Rat führte dann dazu, daß Japan im Krieg gegen die Sowjetunion neutral blieb, was der Spion Richard Sorge an Stalin funkte, so daß im Dezember 1941 die sibirischen Divisionen im letzten Augenblick zum Entsatz von Moskau erschienen.

      Und deswegen wollen die Japaner auf die Kurilen nicht verzichten, während die Russen mit ihnen endlich einen Friedensvertrag machen wollen, in dem Japan auf die Kurilen verzichtet, und der RT-Redakteur Ilya Petrenko  sagt immer, man solle nicht zutief in die Geschichte eintauchen wegen des russischen Anspruchs auf die Kurilen: "Not to dig into history".

    • 31.01.2019

      Hitler war gar nicht so dumm.  Nach dem Jugoslawienkrieg, am 4. Mai 1941, 1 1/2 Monate vor dem Krieg gegen die Sowjets, 7 Monate vor der Kriegserklärung an die USA, sagte er, daß die Frauen mehr arbeiten müßten, was der Rundfunk heute auch fordert, damit die Frauen das Kinderkriegen durch Rentenzahlungen ersetzen, und daß die kapitalistische Wucht Amerikas Deutschland zerquetschen könnte:

      https://www.scribd.com/document/102677731/Bouhler-Philipp-Der-Grossdeutsche-Freiheitskampf-Reden-Adolf-Hitlers-Band-3-1943-138-S-Text

      https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&an=&tn=der+gro%DFdeutsche+freiheitskampf&kn=&isbn=

      Meine Abgeordneten! Männer des Reichstags!

      "Wenn wir diesen letzten Feldzug überblicken[1], dann wird uns erst wieder so recht bewußt, welche Bedeutung der besten Ausbildung des Soldaten, aber auch ihrer besten Ausrüstung zukommt. Es ist soviel Blut gespart worden, nur weil vorher sehr viel Schweiß geopfert wurde. Was in unentwegter mühevoller Ausbildung unseren Soldaten an Können beigebracht wurde, führte gerade in diesem Einsatz zu hohem Nutzen. Mit einem Minimum von Blut wird dank dieser Ausbildung, dank dem Können des deutschen Soldaten und seiner Führung ein Maximum an Wirkung erreicht. Allein das Minimum an Opfer erfordert auch ein Maximum an Waffen, an Güte dieser Waffen, an Munition und an Güte dieser Munition. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die im Krieg nur ein materielles Problem sehen, denn das Material ist tot, der Mensch allein belebt es. Allein, auch der beste Soldat muß scheitern, wenn ihm eine schlechte oder ungenügende Waffe in die Hand gegeben wird. Das Leben vieler unserer Söhne liegt deshalb in den Händen der Heimat. Auch ihr Schweiß kann das Blut unserer Soldaten ersparen. Es ist daher die höchste Pflicht des deutschen Volkes, im Blick auf unsere kämpfende Front alles zu tun, um ihr die Waffen zu geben, die sie benötigt. Denn: neben all den anderen Ursachen, die einst zum Verlust des Weltkrieges führten, war es am Ende doch auch das Fehlen einer damals schon kriegsentscheidend gewordenen neuen Waffe für den Angriff und das Fehlen der dafür geeigneten Waffe der Abwehr.[2] Was unsere Soldaten zu leisten vermögen, haben sie gerade in diesem Feldzug bewiesen. Die Summe der Anstrengungen im einzelnen sowie im gesamten kann die Heimat nie ermessen. Was sie auch an eigener Arbeitskraft der Nation in ihrem Schicksalskampf zur Verfügung stellt, steht in keinem Verhältnis zu dem, was die Millionen unserer Männer an den Fronten geleistet haben, leisten müssen und leisten werden. Und ich möchte nicht, daß uns in dieser Leistung jemals ein anderer Staat übertreffen kann. Ja, nicht nur das, wir alle sind verpflichtet, dafür zu sorgen, daß der Vorsprung, den wir besitzen, sich nicht verkleinert, sondern daß er ständig noch größer wird. Dies ist kein Problem des Kapitals, sondern ausschließlich ein Problem der Arbeit und damit unseres Willens und unserer Fähigkeiten. Ich glaube, daß dabei vor allem auch das deutsche Mädchen und die deutsche Frau noch einen zusätzlichen Beitrag leisten können. Denn Millionen deutscher Frauen sind auf dem Lande auf dem Felde und müssen dabei in härtester Arbeit die Männer ersetzen. Millionen deutscher Frauen und Mädchen arbeiten in Fabriken, Werkstätten und Büros und stellen auch dort ihren Mann. Es ist nicht unrecht, wenn wir verlangen, daß sich diese Millionen deutsche schaffende Volksgenossinnen noch viele Hunderttausende andere zum Vorbild nehmen.[3] Denn wenn wir auch heute in der Lage sind, mehr als die Hälfte Europas arbeitsmäßig für diesen Kampf zu mobilisieren, dann steht aber als wertvollste Substanz in diesem Arbeitsprozeß weitaus an der Spitze unser eigenes Volk. Wenn heute die demokratischen Hetzer eines Landes[4], denen das deutsche Volk nie etwas getan hat und deren Behauptung, daß es die Absicht hätte, ihnen etwas zu tun, geradezu eine absurde Lüge ist, drohen, den ihnen unbequemen nationalsozialistischen Volksstaat mit der Wucht ihres kapitalistischen Systems, ihrer materiellen Produktion zu ersticken, dann kann es dagegen auch nur eine einzige Antwort geben: Das deutsche Volk wird niemals mehr ein Jahr 1918 erleben, sondern zu einer nur noch höheren Leistung auf allen Gebieten des nationalen Widerstandes emporsteigen. Es wird sich immer fanatischer zu jenem Satz bekennen, den ich schon in meiner ersten Reichstagsrede aussprach, daß weder Waffengewalt noch Zeit uns je zu beugen, geschweige denn zu brechen vermögen! Es wird daher die Überlegenheit seiner Rüstung festhalten und unter keinen Umständen den Vorsprung vermindern lassen. Wenn der deutsche Soldat schon jetzt die besten Waffen der Weit besitzt, dann wird er schon in diesem und im nächsten Jahr noch bessere bekommen. Wenn jetzt schon die materielle Seite des Kampfes ihn zum Unterschied vom Weltkrieg nicht belastet, dann wird dies in Zukunft erst recht nicht schlechter, sondern noch günstiger werden. Wir sind daher verpflichtet, die Arbeitskraft der ganzen Nation in diesen gewaltigsten Rüstungsprozeß der Weltgeschichte einzugliedern. Die dazu notwendigen Maßnahmen werden mit nationalsozialistischer Entschlossenheit und Gründlichkeit getroffen. Im übrigen kann ich Ihnen, meine Abgeordneten, Männer des Reichstages, nur die Versicherung geben, daß ich mit voller Ruhe und höchster Zuversicht in die Zukunft blicke. Das Deutsche Reich und seine Verbündeten stellen militärisch, wirtschaftlich und vor allem moralisch eine Macht dar, die jeder denkbaren Koalition der Weit überlegen ist. 

      Die deutsche Wehrmacht aber wird stets dann und dort eingreifen, wann und wo es notwendig ist. Das deutsche Volk wird dabei mit seinem Vertrauen den Weg seiner Soldaten begleiten. Es weiß, daß der Krieg dieser Welt nur die Folge der Habgier einiger internationaler Kriegshetzer und des Hasses der dahinterstehenden … Demokratien ist. Diese Verbrecher haben jede deutsche Friedensbereitschaft abgelehnt, weil sie ihren kapitalistischen Interessen widerspricht. Wer aber dann zu einem so satanischen Beginnen sich auch noch untersteht, das Wort „Gott“ in den Mund zu nehmen, der lästert die Vorsehung und kann nach unserem tiefsten Glauben nichts anderes ernten als die Vernichtung.  So kämpfen wir heute darüber hinaus nicht nur um unsere eigene Existenz, sondern um die Befreiung der Welt von einer Verschwörung, die in skrupelloser Weise das Glück der Völker und Menschen ihrem gemeinen Egoismus unterordnet. Die nationalsozialistische Bewegung hat einst im Inneren in einem 15jährigen Ringen diese Feinde bezwungen, der nationalsozialistische Staat wird sich ihrer auch nach außen erwehren können. Das Jahr 1941 soll und wird in die Geschichte eingehen als größtes Jahr unserer Erhebung! Die deutsche Wehrmacht, Heer, Marine und Luftwaffe werden in diesem Sinne ihre höchste Pflicht erfüllen.

       

      ——————————————————————————–

      [1] Hitlers philosophische Betrachtung zum Kriege und die Bedeutung der materiellen Kriegserfordernisse, insbesondere auch im Hinblick auf Amerika.

      [2] Panzer

      [3] Hitler fordert hier etwas verklausuliert, daß sich zu den Millionen deutscher Frauen, die in der Landswirtschaft und Rüstung tätig sind, noch weitere nicht berufstätige hinzugesellen, weil Amerika droht, Deutschland mit der Wucht seines kapitalistischen Systems zu zerquetschen, durch seine materielle Produktion zu ersticken.

      [4] Roosevelt in den USA

       

      • Jürgen II, warum sind solche Bücher bisher noch nicht verboten worden?
        Enthalten sie doch eine völlig andere Sichtweise auf das (schul-gelehrte) Zeitgeschehen.
        Sie zu lesen würde unsere gesamte Geschichte, Ideologie & indoktrinierten Verstand verändern.
        Das ist doch gefährlich für die heutigen Spitzen-Spacken, oder nicht?

        • 31.01.2019

          Verbieten wollte man vermutlich einige Bücher nicht – außer "Mein Kampf" – um uns vorzutäuschen, daß wir in Freiheit leben.  Und wenn einige wenige Menschen tatsächlich den Durchblick haben, hat das kaum Masseneffekte.  Es war im Sinne des Systems sozusagen ein Kollateralschaden, daß einige wenige solche antiquarische Bücher kauften, was man in Kauf nahm, um die Illusion der Freiheit bei den Massen zu erhalten. 

          Allerdings wollte man doch unbedingt den Nachdruck verhindern, um die Leute dumm zu halten und mit falschen Meinungen zu impfen.  Ich erinnere mich noch gut an den Kampf um das Copyright, das so um 1975 von dreißig auf 70 Jahre erhöht wurde.  Dabei ging es natürlich angeblich nie um den Nachdruck von Werken aus dem Dritten Reich, doch tatsächlich nur um diese.

          Das Urheberrecht § 64 besagte seitdem:

          https://dejure.org/gesetze/UrhG/65.html

          "Das Urheberrecht erlischt siebzig Jahre nach dem Tode des Urhebers."

          Nun hat der angeblich konservative bayrische Staat seit 1945 die Rechte an dem "Zentralverlag der NSDAP., Franz Eher Nachf., München".  Und hat als Rechteinhaber nie gestattet, daß die Veröffentlichungen in diesem Verlag nachgedruckt wurden, ließ somit vorsätzlich zu, daß jeden Abend im Fernsehen unglaubliche Schauergeschichten über Hitler und seine Leute verbreitet wurden – und für die Bevölkerung keine Möglichkeit der Überprüfung bestand.  Soweit deutsche Demokratie!

          Wenn jemand im Dritten Reich etwas publizierte und inzwischen nach dem Krieg  längst verstorben ist, so besteht die Frage, ob er Erben hat, wie den Bayrischen Staat, dem die Rechteinhaber gehören und ob diese Erben die Rechte überhaupt geltend machen.

          Für Leute wie ich, die nichts gewerblich veröffentlichen, sind die Strafen noch überschaubar.  Zunächst kommt erst einmal eine Abmahnung nach § 97a Urheberrrecht.

          https://dejure.org/gesetze/UrhG/97a.html

          Derzufolge besteht der Streitwert nur 1000,- Euro zusätzlich die Anwaltgebühr auf diesen Streitwert.  So daß man die Rechtsverletzung wieder löschen kann.

          Inzwischen habe ich zwei Reden von Hitler ins Netz gestellt und hatte deswegen noch keine Probleme:

          Aus:

          http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=8125

          http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1939_1940.pdf

          http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1940_1941.pdf

          • Aha, verstehe. Danke für die Erklärung! Michl hat recht: Was Du nicht alles weißt…
            Fange direkt mal an zu lesen. Ui, das ist aber viel!
            Sehr gute Arbeit! 🙂
            Für die Nachwelt sicher eine Goldgrube. Hätte gar keinen Platz für so viele Bücher, außerdem muß man sie ja auch erstmal finden.

            • "Was Du nicht alles weißt… "  Bitte übertreibe es nicht!!!

              Wenn ich wieder was neues einstelle, woran ich gerade arbeite, werde ich dich informieren.

              Schönen Abend!

              • Danke! Nei Jürgen II, mich interessieren halt so viele Sachen.

                Dafür bau ich Dir nen 1050KW MTU-Diesel komplett auseinander und wieder zusammen. Jeder weiß halt irgendwas…schon klar. 🙂

                Doch gerade unsere falsche Geschichte aufzuarbeiten ist schon sehr spannend. Schließlich handelt es sich um unsere Identität/die deutsche Seele. Man ist hin- und hergerissen was Wahrheit und geimpfte Fiktion ist.

                Habe einige Zeitzeugen getroffen, auch im Ausland, die erzählen nämlich etwas völlig Anderes als die blutrünstige deutsche Schulgeschichte. Sie steht also konträr zur Lebenserfahrung.

                Es kann einfach nicht sein, daß ein Volk sich in 70 Jahren (wie vorgeworfen) so verändert haben soll. Das geht gar nicht! Unlogisch. Also ist es wichtig, Quellen zu finden, wo zeitgemäße Wahrheit ausgesagt wird und nicht einfach die "gefakete Story" der Besatzer von heute stumpf absorbiert wird.

                Deine erste Hitler-Rede habe ich fast durch, und kann das bestätigen: In Norwegen & Dänemark besuchte ich Schauplätze, traf auf ältere Herrschaften, die erzählten, wie sie die deutschen Soldaten in ihren Häusern aufgenommen haben und zusammen mit ihnen am Atlantikwall gebaut und gegessen haben. Auch die ganzen Bunker und die beiden Kanonen über´s Skagerak habe ich besucht, woah!

                Allerdings hat die Wehrmacht das nicht gerne gesehen. Die Soldaten sollten in den Barracken wohnen. Dennoch herrschte (bis auf die norwegischen Partisanen) im Grunde kein großer Groll gegen die Deutschen.

                Auch aus Frankreich gibt es diese Geschichten, wo die Deutschen sehr angesehen waren und sich stets ZIVILISIERT verhalten haben. Denn es war niemals ihr Ziel komplette Städte dem Erdboden gleichzumachen, so wie die Gegenseite es vorzog. Im Gegenteil, sie brachten sogar neue Kultur herein, bei gleichzeitigem Respekt gegenüber den invadierten Ländern.

                Von London mal abgesehen, aber warum dort die ganzen V2´s hinflogen liegt ja auf der Hand: Dort liegt das Herz des Finanz-Molochs…bis heute.

                Unsere einzige Kriegserklärung war die gegen Amerika. 50 andere Nationen haben uns den Krieg erklärt. Das macht schon stutzig. Aber nicht mehr, wenn man über die Rothschild (& Warburg)-Verflechtungen hinter den Kulissen gelesen hat.

                LG Zulu

                 

                 

                 

                • " Dafür bau ich Dir nen 1050KW MTU-Diesel komplett auseinander und wieder zusammen. Jeder weiß halt irgendwas…schon klar. "

                  Zulu,

                  das ist doch gut so! Ein jeder hat andere Qualitäten, im Beruf, im Leben oder auch in der Argumentation! Die einen sind immer Bierernst (so wie wir beiden!), andere überschlagen sich vor lauter Humor!  Genau das macht uns doch aus!

                  Bin fast geneigt zu sagen "Vielfalt unter Gleichen", das könnte aber politisch nicht soo korrekt sein … ?

                  Wie auch immer; meines Namensvetters Beiträge sind wertvoll! Keine Frage! Vom Wissen darüber an sich mal abgesehen, eröffnen sie oftmals ungeahnte Zusammenhänge! Es gibt also auch für ihn keinen Grund zur übertriebenen Bescheidenheit! Wenn es dann soweit ist, werde ich ihn zum Rei…, äh, Oberkultusminister vorschlagen!

                  • Ha! Also wenn Vielfalt unter Gleichen nicht mehr politisch korrekt ist…dann geh´ ich mal eben kurz die Haare in der Badewanne fönen.

                    Die Reden sind schon krass. Vermitteln sie doch einen Eindruck, was damals für eine Einigkeit, Disziplin & Wertschätzung auf der Tagesordnung stand. Dagegen ist die Gegenwart ein einziger Saustall.

                     

                    • Zulu, um das zu erkennen brauchts noch nicht einmal irgendwelche Reden. Wenn ich an meine Großeltern und Urgroßeltern denke, war der Umgang schon in den Familien ein ganz anderer. Mein Vater hat seine Eltern sogar noch mit "Ihr" und "Euch" angesprochen, was mir allerdings zuviel war.

                    • Angsthase,

                      sehr vermutlich wird es mal wieder eine reeducation geben werden, wenn nicht müssen? Da wäre diese Form der Anrede doch ein gelungener Einstieg? Was eine neue Form der Wertschätzung angeht … wo Zulu durchaus recht hat!  🙂

                    • Es ist wie eine Zeitreise, wenn man sich da durchliest. Und was soll ich sagen…man spürt förmlich den germanischen Geist in uns, der uns einst solche Leistungen hat vollbringen lassen. Wir haben den Krieg ja nicht gewollt! Sondern mit absoluter Grundlichkeit (anfangs) nur abgewehrt.

                      Es ginge also auch anders. Das "Heute" ist eine Katastrophe im Vergleich dazu. So ist´s gemeint. Einigkeit, Recht & Freiheit ist nicht mehr als eine Floskel. Spaltung, Unrecht & Sklaventum triffts wohl eher. Hurra.

                    • 01.02.2019

                      "Vermitteln sie doch einen Eindruck, was damals für eine Einigkeit, Disziplin & Wertschätzung auf der Tagesordnung stand."

                      Die Plutokratie haßt den Volkssozialismus, weil jedes Zusammenhanggefühl im Volk seine Herrschaft potentiell gefährden könnte.  Deswegen werden vom Rundfunk Frauen gegen Männer aufgehetzt (Feminismus, Emanzipation jeder gegen jeden), Kinder gegen Eltern, Junge gegen Alte, Berufstätige gegen Rentner, Linke gegen Rechte, Deutsche gegen Russen, Migranten gegen Einheimische usw.  Der Mensch soll vereinzelt werden, um politisch ausgeschaltet zu werden.  Auch die Betonung des Fußballs dient dem Entpolitisieren. 

                      Im Gegensatz dazu versucht der Volkssozialismus (= Populismus) das Gemeinschaftsgefühl zu stärken undzum Wohle der Gemeinschaft die Plutokratie in die Schranken zu weisen.  Da ich gerade Band 3 der Reden Hitlers lese, fallen mir soviele Zitate zur Gemeinschaft auf, die in schroffem Gegensatz zur heutigen Vereinzelungsstrategie des Rundfunks stehen:

                      Am 4. Mai 1941 nach dem Jugoslawienkrieg:

                      "Wenn wir bei all dem zum allmächtigen Lenker der Schicksale blicken, dann wollen wir besonders dankbar sein dafür, daß er es ermöglichte, diese großen Erfolge mit so wenig Blut zu erreichen. Wir können ihn nur bitten, auch in Zukunft unser Volk nicht zu verlassen. Was in unseren Kräften liegt, uns unserer Feinde zu erwehren, das soll geschehen. In diesem Lande ist ein Geist lebendig geworden, den bisher die Welt noch nie überwunden hat! Ein gläubiges Gemeinschaftsgefühl erfaßt unser Volk! Was wir uns nach einem langen Irrweg innerer Kämpfe erstritten haben und was uns so stolz macht anderen Völkern gegenüber wird keine Macht der Welt uns mehr entreißen. Im Zeitalter des jüdisch-kapitalistischen Gold-, Standes- und Klassenwahns steht der nationalsozialistische Volksstaat wie ein ehernes Denkmal sozialer Gerechtigkeit und klarer Vernunft. Es wird nicht nur diesen Krieg überdauern, sondern das kommende Jahrtausend!"

                      Es könnte durchaus sein, daß das Wirtschaftswunder nach dem Krieg das Nachhallen des Gemeinschaftsgefühl im Dritten Reich war.

  2. Jürgen (II),

    jetzt, wo Du es sagst,

    " Es könnte durchaus sein, daß das Wirtschaftswunder nach dem Krieg das Nachhallen des Gemeinschaftsgefühl im Dritten Reich war. "

    von NIchts kommt nichts? Davon abgesehen, daß gar nichts anderes übrig blieb … gab es schon mal Vergleichbares? Zumal unter diesen Umständen? Ich wüßte nicht!

  3. Zulu sagt:

    " Einigkeit, Recht & Freiheit ist nicht mehr als eine Floskel."

    Oha! Jetzt sei aber vorsichtig!!!

    In dem von Dir beschriebenen Gegensatz, klar, wer wollte es bestreiten?

    Aber! Da hat wer, zu welchem Zweck, daraufhin gearbeitet, daß es so ist oder wahrgenommen soll?

    Warum galt und gilt es diese Ideale zu bekämpfen? Was schließen sie ein? Oder anders gefragt, was verhindern sie? Im Vergleich zur Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit unserer Nachbarn? Wo ist der Unterschied?

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*