Wie Blackrock im Ukrainekrieg mitmischt

Wie Blackrock im Ukrainekrieg mitmischtvon Meinrad Müller (opposition24

Warum sitzt Fink bei den Friedensverhandlungen neben Selenskyj, neben Witkoff und Kushner am Tisch? Die Antwort ist, das große Geld regiert die Welt.

Die Wirtschaftswoche fragt am 11.12.25 in fetten Lettern „Warum sitzt der BlackRock-Chef bei Friedensgesprächen überhaupt am Tisch“. Am Tisch sitzen normalerweise nur die Beteiligten. War also BlackRock ein Beteiligter am Krieg? Denn wenn selbst ein nüchternes Wirtschaftsblatt so deutlich wird, dann hat sich die Ordnung verschoben, gewaltig. Larry Fink verwaltet mit BlackRock ein Vermögen von mehr als 10 Billionen. Das ist Macht. Reine Macht. Geld war immer am längeren Hebel, zu allen Zeiten, in allen Kriegen. Wenn Fink nur eine kleine Schachfigur bewegt, löst das ein Beben aus, mehr als alle Abstimmungen in eines Parlaments.

Ein Pokerspieler mit Assen im Ärmel

Fink sitzt dort wie ein Pokerspieler mit einem Stapel Asse im Ärmel. Er legt seine Trümpfe auf den Tisch, und jeder sieht, was das bedeutet: die höhere Karte sticht. Bereits seit 2022 telefoniert Fink regelmäßig mit Selenskyj. Während an der Front gestorben wurde, liefen im Hintergrund längst Gespräche über den Wiederaufbau. Am 10. November 2022 unterschrieben die Ukraine und BlackRock eine Absichtserklärung in Washington. BlackRock sollte helfen, einen großen Wiederaufbaufonds zu stricken, mit öffentlichem und privatem Geld, fein sortiert in Anlagepakete.

Fink bekam so Insiderwissen aus erster Hand

Das ist es, was ein Fondsmanager braucht. Wie lange der Krieg wohl dauert, welche Infrastruktur zerstört wurde und wohl werden wird. Wo Energie und Rohstoffe liegen. An der Börse gilt der alte Satz, kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen. Genau so verläuft die Sache. Der Rubel rollt im Krieg, und er rollt später im Frieden noch einmal. Blackrock beherrscht beides. Und Rendite verachtet moralisches Gesäusel.

Die Absichtserklärung als Startschuss

Diese Absichtserklärung war aber der Startschuss für ein Geschäftsmodell, das zweimal verdient. Erst über die Rüstungsindustrie, die Rekordzahlen meldet. Dann über den Wiederaufbau, wenn das zerstörte Land in Investitionspakete sortiert wird. Energie, Straßen, Wasserwerke, Ackerflächen, später vielleicht noch Minen und seltene Erden. Die Schätzungen der Kosten für den Wiederaufbau liegen nach Aussagen der Weltbank bei mindestens 500 Milliarden Dollar. Das ist kein Rot-Kreuz-Hilfsprogramm, das ist ein Jahrhundertmarkt.

Korruption im XXL-Format

So sieht Korruption aus, wenn sie nicht in kleinen Umschlägen steckt, sondern im Billionenformat. Dann nennt man es gute Geschäfte. Die Verträge sind sauber, die Kanzleien verdienen mit, alles ist formal in Ordnung. Doch das Muster bleibt. Fink sah die Ruinen, die Toten, die brennenden Städte. Und weiß, dass er in beiden Phasen kassiert. Erst am Krieg, dann an den Verträgen danach.

Er sitzt am Tisch und rechnet. Wie viele Kraftwerke müssen ersetzt werden. Wie viele Brücken, wie viele Straßen, wie viele Jahre Gebühren und Maut. Die Menschen sehen Trümmer. Fink sieht Cashflows.

Politik in der zweiten Reihe

Jetzt wird sichtbar, wie die Welt sich verändert hat. Die Politiker stehen draußen. Merz, Macron, Starmer warten vor der Tür und halten Pressekonferenzen, damit die Fernsehzuschauer „informiert“ werden und fleißig Kommentare abgeben können.

Die Tastatur wird zum Luftgewehr.

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4 Kommentare

  1. Wieviel Hektar Ackerland gehört bereits Blackrock in der Ukraine? Gehört es Blackrock und Konsorten oder kontrollieren sie es nur, was faktisch auf dasselbe rauskommt, wenn sie ein langes Nutzungsrecht haben sollten. Meta AI schreibt mir: „Es wird geschätzt, daß bereits Millionen Hektar ukrainisches Ackerland von ausländischen Investoren, darunter Blackrock, Cargill, Oaktree Capital Mangement, kontrolliert werden. Ein Beispiel dafür ist der US-Pensionsfonds NCH, der etwa 450.000 Hektar Pachtfläche in der Ukraine besitzt. Es ist wichtig zu beachten, daß die genauen Zahlen und Details über Blackrocks Engagement in der Ukraine nichtr öffentlich bekannt sind.

    Als ich Meta AI dann fragte, warum Larry Fink am Verhandlungstisch neben Witkoff und Kushner bei den Verhandlungen mit Selenskyj saß, stotterte er lange, und dann bekam ich als Antwort nur: „Larry“. Also Meta AI wagt es auch nicht darauf zu antworten!!!

    Fazit: Die genauen Daten über das Engagement von Blackrock in der Ukraine werden nicht veröffentlicht, aber es dürfte genug sein, daß die europäischen Steuerzahler diesen Krieg im Interesse der kosmopolitischen Globalkapitalisten finanzieren.

    Der US-Pensionsfonds hat sich also eine lebenswichtige Nahrungsmittelquelle gesichert, während die Deutschen auf ihrem eigenen Grundstücken noch nicht einmal einen Zaun zur eigenen Selbstversorgung errichten dürfen, weil es dem ästhetischen Genuß der Landschaft stört. Und zum Durchsetzen dieses Genusses in der Landschaft, d. h. dem Abreißen von Zäunen, sind in Deutschland Tausende von Beamte und öffentliche Angestellte beschäftigt!

    Fazit: Man darf bei uns Edelmetalle weder in größeren Mengen anonym kaufen und ohne Nachweis darf man sie nicht verkaufen, dem Elektroauto und der Wärmepumpe kann der Strom bei den neuen digitalen Zählern extern abgestellt werden, und die Boomer ab 1960 versucht man weiter am Arbeiten zu lassen, indem man eine Riester II-Rente auflegt, die auch nur ein Betrug sein muß, wie damals schon offensichtlich, um die Leute zu illusionieren. Mit digitalem Geld und mit Palantir wird man beobachtet und alles ist für die Deutschen durch die Geschichtsfälschungen für so ein rechtes Sklavendasein zubereitet.

    Ein großer Teil der Bevölkerung wurde auch vom Rundfunk so verwirrt, daß sie alles Vernünftige für gefährlich halten, so daß sie auf die Resonanzkatastrophe zusteuern.

    Arte hat gestern um 19.20 Uhr lange Zeit damit verbracht einen ehemaligen Grünen des sogenannten Europäischen Parlaments vorzustellen, der Demos veranstaltet, um einen Antrag auf Verbot der AfD beim Bundesverfassungsgericht zu stellen. Grund sei, daß der Verfassungsschutz, d. h. Beamte und Spione der Systemparteien, diese Konkurrenz für „gesichtert rechts“ halten. Interssant ist, daß Trump in seinem Strategiepapier feststellt, daß in Europa die Meinungsfreiheit gefährdet ist, Arte jedoch trotzdem einem Spinner das Wort erteilt, um diesen Verbotsantrag vorzustellen. Und Kretschmann verleiht Merkel für ihre Verdienste um die Masseneinwanderung die Staufer-Medaille! Das System verleiht sich selbst Ehrenorden und merkt nicht wie lächerlich es ist!

    https://www.deutschlandfunk.de/kretschmann-ehrt-merkel-mit-staufermedaille-100.html

  2. Zu Blackrock, Nerz, Larry Fink und Alice Weidel:

    Je nachdem, ob das folgende stimmt oder nicht stimmt, dürfte es für Friedrich Merz oder Alice Weidel Konsequenzen haben; denn so was kann man nicht unbeantwortet stehen lassen. Also entweder fällt Merz oder Weidel.

    Friedrich Merz BLACKROCK SKANDAL – CDU Verkauft Deutsche Renten An USA | Alice Weidel

    • Moin Muemmel,

      das war nicht die Alice im Wunderland, sondern pure KI. Warum sollte sie deshalb stürzen? Mich wundern nur, dass dieses Video noch nicht zensiert wurde.

  3. Es ist erstaunlich, daß Blackrock Larry Fink sich so outet und bei sogenannten Friedensverhandlungen teilnimmt, die doch nur Geschäfte ins Reine bringen wollen. Fink dürfte Hunderttausende Hektar Ackerland der fruchtbaren Schwarzerde in der Ukraine gekauft haben und dürfte ein eminent politisches Interesse daran haben, daß die Russen im Falle eines Sieges diesen Vertrag nicht annulieren. Aber auch Soros dürfte dann ruiniert sein, weil die Russen ihm seinen Kauf ukrainischer Staatspapiere nicht zurückzahlen werden. Auch die Weltbank und der IMF dürfte gewaltige Summen abschreiben müssen, die sie der Ukraine geliehen haben. Aber auch die Gelder der EU wurden noch nicht abgeschrieben, weil sie der Ukraine nur geliehen wurden, würden also unsere Staatsschuld erheblich erweitern. Deswegen glaube ich nicht, daß das Geld von Euroclear, das die Globalkapitalisten, also der anglo-zionistische Westen, wirklich für die Ukraine will. Die Ukraine haben sie vermutlich schon längst abgeschrieben. Die Globalkapitalisten wollen nur noch ihre eigenen Verluste minimieren, um ein Finanzbeben bei ihnen selbst zu verhindern.

    Sie haben sich gewaltig verschätzt und wollen wieder ihre Steuerzahler dafür bluten lassen, indem sie die Provokationen gegen Rußland Schritt für Schritt weiter treiben. Und die Deutschen haben eine Marionette Larry Finks als Kanzler, der als gewissenloser Opportunist sie für Finks Interessen opfern wird. Scheiß Spiel! Bei dem Abendessen in Davos mit Fink in einem Luxushotel war nicht nur Merz, sondern auch andere hochrangige Persönlichkeiten wie Jamie Dimon, CEO von JPMorgan.

    https://www.spiegel.de/politik/weltwirtschaftsforum-in-davos-friedrich-merz-spricht-bei-blackrock-dinner-a-f71a86ef-2442-406c-8447-9eb5ecf88f95

    „Weltwirtschaftsforum in Davos Friedrich Merz spricht bei Blackrock-Dinner
    CDU-Kandidat Friedrich Merz nutzt den Wirtschaftsgipfel in Davos, um sich als möglicher nächster Kanzler zu präsentieren. Dafür nimmt er auch eine Einladung eines alten Bekannten an.
    21.01.2025, 17.33 Uhr
    CDU-Chef Friedrich Merz: Termin außerhalb des offiziellen Kalenders

    Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dem Jahrestreffen von Politik- und Wirtschaftselite im Schweizer Bergdorf Davos, sollen die großen Fragen verhandelt werden: »Diplomatie in unruhigen Zeiten« heißt ein Panel. »Wirtschaftswachstum – eine Geschichte und eine Abrechnung« ein anderes. Auf den Podien sitzen deutsche Politikgrößen wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Robert Habeck, die Chefs von Siemens, Allianz oder Deutscher Bank.

    Und natürlich kommt Friedrich Merz, der aussichtsreichste Kandidat auf die Kanzlerschaft bei der Bundestagswahl. Der CDU-Chef bestreitet ein Podiumsgespräch mit Børge Brende, dem Chef des World Economic Forum. Aber spannender ist ein Termin, der außerhalb des offiziellen Kalenders stattfindet: ein Abendessen, ausgerichtet von Larry Fink, dem Chef des Investmentgiganten Blackrock.

    Blackrock und Merz – die Kombination dieser Namen war für den CDU-Mann durchaus eine Belastung, als er in die Politik zurückkehrte. Er gab seine Position als Aufsichtsrat der deutschen Tochtergesellschaft des weltweit größten Vermögensverwalters auf, als er für den CDU-Vorsitz kandidierte. Trotzdem hing ihm wegen des Blackrock-Mandats noch lange das Etikett des Kandidaten der Bosse nach.

    Nun, einen Monat vor der Bundestagswahl, sucht Merz wieder die Nähe des weltgrößten Vermögensverwalters. Sieht der Kandidat darin kein Risiko, dass die alte Debatte über seine Blackrock-Vergangenheit wieder aufflammt? Noch dazu, nachdem die Investmentgesellschaft kürzlich verkündete, aus einer wichtigen Klimaschutzinitiative auszusteigen?“

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