Wenn Schuldkomplexe anerzogen werden

Stellen wir uns vor, ein Kind erfährt, sein Großvater sei ein Verbrecher und Mörder gewesen, hätte ein ganzes Dorf plattgemacht und dessen Bewohner bestialisch getötet. Dieses Kind muß sich das nicht nur einmal anhören, nein, es hört auf Schritt und Tritt von den grausamen Taten seines Opas.

In der Schule muß es vor seinen Mitschülern aus einem Buch vorlesen, in dem über den Großvater berichtet wird, ja schlimmer noch, ein 90-jähriger Überlebender des Massakers berichtet in der Schulklasse des Kindes über seine Erlebnisse während der grauenvollen Tage. Aufgefundene Beweise belegen sogar, daß bereits Generationen zurück die krankhafte Veranlagung existiert hätte. Im Kern seien seine Vorfahren Nazis gewesen. Was der Begriff meint, wagt er nicht zu hinterfragen. Vermutlich das Böse schlechthin. Er hat auch von Menschen gehört, die in seiner Familiengeschichte geforscht hätten, zu ganz anderen Erkenntnissen gekommen seien und bestraft worden wären, weil sie eine andere Wahrheit vertreten.

Noch als Erwachsenem wird diesem Menschen vorgehalten, die ständige Erinnerung an die Vergangenheit diene der Gesundung seines erblich belasteten Charakters, denn das Übel müsse endgültig aus seinem Wesen ausgemerzt werden.

Sein anerzogenes Minderwertigkeitsgefühl erstickt noch das kleinste Pflänzchen Stolz, das in jedem Menschen keimen möchte. Von klein auf hat die Scham keinerlei Selbstbewußtsein reifen lassen. Wer diesem Menschen weismacht, er könne die Schuld seiner Großväter sühnen, indem er in der Welt Gutes tut, Unterdrückten hilft, Arme unterstützt, kann erleben, wie ein solcher Mensch auflebt, sobald er Gutmensch sein darf.

Ohne mit der Wimper zu zucken wird er jeden Bedürftigen unterstützen. Die Begeisterung über seine Humanität wird zur Selbstzerstörung ausarten. Zur Differenzierung ist er unfähig. Wer ihm das vorwirft, den stellt er seinen verfluchten Vorfahren gleich. Nach seiner persönlichen Vorstellung, die Welt zu verbessern, gibt es nur diesen, seinen Weg: alternativlos hilfreich und gut zu sein. Wer ihn behindert, ist ein Nazi.

Und Nazis muß man mit Stumpf und Stil ausrotten. Ohne Erbarmen. Keine Diskussion. Das Böse schlechthin darf um Gottes Willen nicht noch einmal hervorkriechen. In diesem Rausch wird er stark, und sein Strohhalm wird zur Eiche. Nazis würde er rücksichtslos denunzieren oder gar eleminieren lassen.

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