Weiberwirtschaft

von Jürgen

Vor hundert Jahren, am 19. Januar 1919 konnten Frauen zum ersten Mal in Deutschland reichsweit wählen und gewählt werden, es fanden allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlen zur verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung statt. 300 Frauen kandidierten. 37 Frauen – insgesamt gab es 423 Abgeordnete – wurden schließlich gewählt.

Heute liegt der Anteil der Frauen im Bundestag bei 31 Prozent. Was im Sinne der Gleichberechtigung damals, wider die unsinnigsten Argumente, erstritten werden mußte, ist heute eine gewohnte Selbstverständlichkeit und allenfalls noch ein Quotenproblem, welches sich nicht so leicht auflösen läßt wenn man bedenkt, daß die Hälfte der Wahlberechtigten Frauen sind und diese eben nicht diesem Maße entsprechend wählen.

Nun, was hat sich geändert, seit Frauen mitdebattieren oder gar regieren? Ist es besser, schlechter oder einfach nur anders geworden? In dem, was beschlossen wurde, in der Debattenkultur oder gar im Ansehen des Parlamentes, weil jetzt beide Geschlechter vertreten sind? Hat sich der ganze Aufwand gelohnt?

Macht es wirklich einen Unterschied, ob der Abgeordnete männlich oder weiblich ist? Haben Frauen dahingehend Spuren hinterlassen? Man kann sicherlich davon ausgehen, daß auch das Gleichberechtigungsgesetz von 1958 erst dadurch zustande kam, daß jetzt auch Frauen direkten Einfluß auf die Politik hatten. Es dauerte jedoch bis 1994, bis der Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes um folgenden Satz ergänzt wurde: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Ein weiterer Erfolg in eigener Sache dürfte die Reformierung des §218 bedeuten. Heute streitet man sich allenfalls noch darüber, was Werbung für Abtreibung ist und was nicht. Und wenn die Abtreibungszahlen seit 1996 deutlich gesunken sind, haben wir aktuell immer noch über 100 000 Tötungen Ungeborener pro Jahr zu verzeichnen. Es heißt jetzt zwar nicht mehr, „mein Bauch gehört mir!“; aber, die Tatsache, daß wir eine Diskussion darüber führen, ob die Früherkennung von Trisomie (Down-Syndrom) aus Gerechtigkeitsgründen von der Krankenkasse bezahlt werden soll, erscheint mir doch sehr bedenklich. Zumindest im Hinblick darauf, daß 90% der positiv Getesteten dann abgetrieben werden …

Das Mütterliche, Bewahrende, Beschützende, was Frauen angeblich von Männern unterscheidet, wo zeigt es sich in der Politik? Wo bleibt da der Aufschrei und das Gewissen? Wohlgemerkt, immer auch das der Männer, aber um die geht es ja jetzt nicht! Wenn einer Verteidigungsministerin (v.d.L.) größte Sorge ist, daß Soldatinnen auch in der passenden Tarn-Umstandskleidung, mit der Waffe in der Hand, dem Feind trotzen können? Wickeltische in der Kaserne. Geht es eigentlich noch perverser?

Aber, offensichtlich ist der Kampf zwischen den Geschlechtern, wenn er denn mal was nützen würde(!), ad acta gelegt. Wenn es denn je einer war …

Es mag der Strategie der Doppelspitze geschuldet sein, daß Frauen trotz Unterrepräsentation im Parlament, überall „vorne“ mit dabei sind. Als Parteivorsitzende, Kanzlerin oder in diversen Ministerien. Nur, was fangen sie damit an? Außer daß sie den Männern immer ähnlicher werden? Im Politikstil, wie auch in ihren Entscheidungen? Sich den gleichen angeblichen Zwängen unterordnen! „Ihre“ Kinder ebenfalls in Kriegsgebiete schicken, „ihre“ Alten auch mit Hungerrenten, „ihre“ Brüder und Schwestern genauso mit Mindestlohn und prekären Arbeitsverhältnissen abspeisen!





Wo ist hier der durchaus zu erwartende Mehrwert, wo bleibt der Zugewinn, der Unterschied? Der Unterschied zwischen Mann und Frau, der nicht nur die Welt friedlicher, sondern auch das persönliche Zusammenleben in eine allgemeine Zufriedenheit lenken könnte? Ist es nicht vielmehr so, daß wenn Frauen an der Macht sind, es sich eigentlich nichts ändert, es sich alles eher nur verschlimmbessert? Zumal, wenn man sich die letzten 15 Merkel Jahre anschaut?

Sicherlich, man kann es dieser „Kanzlerin“ nicht allein anrechnen, da haben ALLE geschwiegen! Aber es waren überwiegend Frauen, die 2015 Teddybären an den Bahnhöfen verteilten und ihren gutmenschlichen Dienst in den Aufnahmezentren leisteten. Und wenn sie jetzt, im Einzelfall, massenhaft begrapscht, vergewaltigt und anschließend getötet werden, warum kommt da nichts von den Parlamentarierinnen? (Die ganzen Feministinnen gleich mal mit eingerechnet)

Für Abtreibung auf die Straße gehen, aber wenn Geschlechtsgenossinnen drangsaliert werden, da herrscht dann das große Schweigen! Oder macht es einen Unterschied, ob der Täter weiß oder braun ist? Da beklagt man sich allenfalls darüber, daß einem ein muslimischer Mann zur Begrüßung nicht die Hand gibt! …

Was hat sie denn erreicht, diese Weiberwirtschaft, außer das Buben nicht mehr Bub sein dürfen und Männer nicht mehr Mann? Und Mädchen nicht mehr Mädchen, sowenig wie Frauen Frau sein dürfen? Gar nichts!

Jürgen

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„Und wenn sie jetzt, im Einzelfall, massenhaft begrapscht, vergewaltigt und anschließend getötet werden, warum kommt da nichts von den Parlamentarierinnen? (Die ganzen Feministinnen gleich mal mit eingerechnet)“

Ja, Jürgen. Das habe ich mich oft genug auch gefragt. Besonders von den Grüninnen hatte ich mir mehr in dieser Hinsicht erhofft. Aber wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, sind das auch nur heuchlerische Systemlinge. Und was sagt uns das? Als Bundestagsvizepräsidentin, die Deutschland Scheisse findet,  lebt es sich halt besser, als sich mit diesem Unrechtssystem rumzuschlagen. 

Frauen müssen nicht bessere Politiker als Männer sein. Ich erinnere dabei an die Eiserne Lady, an Killary oder die kriminelle Lagarde. Das Problem sind die politischen Parteien, die, wenn die Menschen in Freiheit leben wollen, abgeschafft werden müssen. Noch gefährlicher ist aber inzwischen die Vierte Gewalt im Staate geworden. Sie beeinflussen maßgeblich die Massen mit ihrer täglichen Gehirnwäsche.

Wandere aus, solange es noch geht!

 

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6 Kommentare

  1. Also ich bin gegen jedwede Frauenquote überhaupt. Egal ob in der Politik oder in der Wirtschaft. Für mich ist die Voraussetzung um einen Posten zu besetzen lediglich eine Frage der Kompetenz. Und da gibt es auf jeder Seite, ob Männlein oder Weiblein, Kompetente und Dampfplauderer.
    Was sich da allerdings zur Zeit, zum größten Teil, in unserer Politik tummelt, läßt mich immer mehr sprachlos zurück. Die Regierungsbank erinnert mit mittlerweile an einen Elferrat bei einer Karnevals-Prunksitzung und die „Parlamentarier“ sitzen vor der Bühne im großen Zuschauersaal. Die Bundestags-Präsidenten sind die wechselnden und kappenlosen Zeremonienmeister. Am Rednerpult/Bütte gibt jeder seinen Senf zum besten, während der Rest rumpöbelt, sofern er nicht mit seinem Handy beschäftigt ist. Fehlt nur noch ein Tanzmariechen zur Belustigung und ein buntgeschmückter Saal.

    Und dafür hat AKK ja schon Kompetenz bewiesen.

    • Ach Annerose,
      es war gewiß nicht Dir geschuldet, nur dem allgemeinen Widerspruch! 🙂 Klar, wenn man etwas heraushaut, dann muß man auch nachlegen können! Du darfst mir gerne glauben, wenn es anders wäre, nichts lieber als das!

  2. „Frauen müssen nicht bessere Politiker als Männer sein.“
    Dieter, sie tun aber so! Wie sie auch bessere Managerinnen oder sonst was glauben sein zu müssen! Wie gesagt, ich liebe und schätze die Frauen, aber, wie kann man sich nur dazu hinreißen lassen, die besseren Männer sein zu wollen?

  3. Mit der Einführung von Waschmaschinen, Backöfen und fließend Wasser hat sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft verändert. Plötzlich hatten sie „Zeit“. Da den Frauen früher in der Regel der ganze Haushalt und die Aufzucht der Brut oblag, versuchten sie Selbiges nun frei emanzipiert auch in der Politik (Haushalt & Aufzucht). Warum nicht. Ob nun besser oder schlechter als Männer?

    Bei den Karriere-Frauen schwingt immer noch so eine Art „ich muß mich beweisen“ mit. Das lässt sie anders sein. Bissiger und mit anderen Mitteln kämpfend als bodenständige, sozialkompetente Frauen, imao. Kinder & Familie sieht man bei denen selten, da „kein normaler Mann“ die Mehrheit von denen sich eh nicht ins Schlafzimmer holen wollen würde. Durch die fehlende Beachtung als weibliches Wesen (jede Frau liebt Aufmerksamkeit und Komplimente) werden diese Verschmähten somit noch vergrätzter und bissiger. Bis sie eines Tages anderen „in die Fresse“ hauen wollen (Nahles), auf Deutschland scheißen und sogar hassen. Das haben alles Frauen gesagt. Die Warze z.B. hat nix gelernt, trotzdem Millionärin, aber ihr Blick ist voller Hass und Wut. Auf gesamt Deutschland. Trauma der Jugendzeit? Kein Mann fasst mich an? Außer die lieben & schmerzfreien Ali´s, die treiben´s bekanntlich mit Säugetieren aller Couleur.

    Weiß es nicht genau, Männer haben scheinbar Angst vor solchen Frauen, auch wenn sie es nie zugeben würden. Hab das nur so erlebt, auf der Arbeit etc. Gestandene Mannsbilder fangen an zu schwitzen und stottern wenn so ein Karriereweib loslegt. Hinterher (wieder unter sich) plustern sich die Kerle untereinander auf; Begriffe die ich hier lieber nicht nennen möchte. Die Männlichkeit muß jedenfalls wieder hergestellt- und die Rangordnung in der Gruppe wieder klargestellt und „herausgearbeitet“ werden.
    Lustig. 🙂

    Somit hat sich wohl auch die gesellschaftliche Rolle des Mannes stark verändert. Elternzeit, alleinerziehende Väter, besserverdienende Frauen. Das ist erst 100 Jahre her! Bestimmt werden darum heute viele Verwirrte zu Divers und Drag-Queen´s umgebaut, weil die Evolution nicht schnell genug mitgekommen ist die Gene umzuschreiben/anzupassen. Dennoch liegt es glaube ich nicht am Geschlecht per se. Gibt genauso arschige & verlogene Männer wie Frauen, wie es auch äußerst talentierte gibt. Karrieregeile sammeln und finden eben zueinander, genau wie andere Zusammenrottungen auch.
    Eine reine Weiberwirtschaft oder Patriachat? Wäre das sinnvoll?
    Nee…Hauptsache die haben alle mal Eier!

    LG Zulu

    • „Nee … Hauptsache die haben alle mal Eier!“
      Richtig! Es ist alles allein nur eine Frage der Kompetenz! Man hat sie, oder eben nicht! Was auch jede Quote ad absurdum führt!

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