Was passiert, wenn der Strom wirklich länger ausfällt

Was tun, wenn der Strom wegbleibt und weder Grundversorgung noch Kommunikation funktionieren? https://add.at/056

Der Schriftsteller Marc Elsberg, Autor des Bestsellers „Blackout“, glaubt, dass nicht nur der Staat, sondern auch die Bürger in Österreich schlecht vorbereitet sind: „Wir haben in unserer Gesellschaft den großen Luxus, sehr gut funktionierende Systeme zu haben. Dabei haben wir aber in den letzten Jahrzehnten übersehen, dass diese Systeme womöglich auch einmal ausfallen können. Wenn jeder die offiziellen Empfehlungen befolgen würde und Vorräte für zehn bis 14 Tagen zu Hause hätte, dann hätten wir weniger Probleme im Fall eines Blackouts. Für unsere Eltern war es noch selbstverständlich, eine gut gefüllte Speisekammer zu haben, heute ist das leider nicht mehr der Fall.“ Die Reporter gehen in der Reportage der Frage nach, was Österreich in einem Katastrophenfall erwartet und was jeder Einzelne im Fall eines Blackout tun kann.

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„Wenn jeder die offiziellen Empfehlungen befolgen würde und Vorräte für zehn bis 14 Tagen zu Hause hätte, dann hätten wir weniger Probleme im Fall eines Blackouts.“

Wenn das mal reicht! Für max 14 Tage? Niemals. Wahrscheinlich würden Vorräte für 6-8 Wochen nicht genügen. Bei einem Kriegsszenario, das die NordAtlantischeTerrorOrganisation gegen Russland anstrebt und auch umsetzt, braucht es keine Vorräte mehr, denn dann liegt vermutlich alles in Schutt und Asche.

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Was passiert, wenn der Strom wirklich länger ausfällt
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2 Kommentare

  1. Ich frage mich nur, warum das Thema gerade jetzt so intensiv behandelt wird.

    Dass man Vorsorge (Nahrungsmittel, Wasserfilter, Lösungen für Ausfall der Heizung, usw…) treffen kann und sollte, ist ja nichts neues.

    Vermutlich würde ein Blackout überwiegend positive Folgen haben:

    Die Handysüchtigen entdecken nach einpaar Tagen den Offline mode.
    Die Menschen helfen sich gegenseitig und entwickeln dadurch wieder mehr Gemeinsinn.
    Die Perspektive auf Mamon wird sich verschieben, da andere Werte dann wieder an Raum gewinnen.
    Man wird feststellen, dass es auch ohne vieles geht, was wir als selbstverständlich annehmen.

    Natürlich wird eine Situation in einer Großstadt, falls es wirklich zu massiven Versorgungsproblemen über einen längeren Zeitraum kommt, problematisch sein. Da sollte man vielleicht einen Plan haben, wie man irgendwo hin kommt, wo die Versorgungssituation entspannter ist.

    Aber hier bei mir besteht das Problem nicht.

    Die Zentrale für den Katastrophenstab ist wenige Minuten von meiner Wohnung. D.h. alle Informationen sind einfach zu bekommen. Und sofern verfügbar, werden da sicher auch eine der Notküchen stehen und Wasser aufbereitet. Ich habe Lebensmittel, Wasser und dergleichen selbst, aber immerhin wird dann hier kein Chaos ausbrechen..

    Ich habe hier übrigens die Broschüre vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: "Ratgeber Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen".

    Den kann man sich kostenlos schicken lassen. Als Multiplikator auch gleich im Paket.

    Da steht von Notfallmappe mit Dokumenten bis hin zu baulicher Sicherheit so ziemlich alles drin. Ansonsten sind Bücher hilfreich, die einem erklären, wie man in so einer Notsituation zu Nahrung und Wasser kommt. Also was man theoretisch alles essen kann, was man so draussen findet oder mit einfachen Mitteln erjagen kann.

    Und wie man an sauberes Wasser kommt.

    Wie man ein Feuer macht (besser man hat natürlich genug Streichhölzer eingelagert). Usw…

    Die Panik mit einem Krieg gegen Russland kann ich nicht teilen. Auch dann sollte man vorgesorgt haben. Schließlich sind die Atomwaffen ein Hoax und alle Aufnahmen von Atomwaffentest heute leicht erkennbare Betrügereien.

    Insofern frage ich mich mehr, was ein Autor beabsichtigt, der mit der Angst vor dem Atomkrieg agiert, als was ich denn dann tun oder lassen würde.

    Würden die Russen nach Deutschland vorstoßen und uns von der übelsten und brutalsten Militärmacht der Geschichte (den USA und der Nato) befreien, dann würde ich am Straßenrand stehen und ihnen zujubeln und fragen, wie ich ihnen helfen kann.

    • Martin, ich glaube in so einer Situation wird jeder eine neue Seite an sich entdecken.
      Ob man jetzt gut vorbereitet ist oder nicht…es wird sich zeigen.
      Denn man weiß nicht wie die Massen in Gesamtheit reagieren werden.
      Weißt Du es? Ich nicht, und der ganze Kram ist mein Hobby (siehe HSP).
      Wenn der Strom für mehrere Tage ausfällt bricht ALLES zusammen.
      Viele haben sich noch nie Gedanken darüber gemacht.
      Der nackte Überlebenstrieb wird vermutlich ziemlich zügig über jeglichen Verstand/Anstand dirigieren. Manche sagen 5-7 Tage reichen, dann beherrschen Mord & Totschlag die Straßen.

      Die Bundesregierung gibt solche Bröschüren raus, damit wir uns selbst versorgen.
      Sie können es nämlich nicht. Es wird keine "staatlichen Zelte" und Suppenküchen geben.

      Man ließt immer häufiger von Stromausfällen. Hier auf dieser Grafik sieht man auch,
      wie knapp wir ziemlich jeden Tag daran vorbeischrammen.

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