Was kommt nach dem Knallhart-Lockdown?

Autor Vera Lengsfeld

Je mehr sich dieses Jahr seinem Ende zuneigt, desto heftiger wird die Corona-Hysterie geschürt. Inzwischen fordern nicht nur Politiker und Wissenschaftler, sondern auch Intensiv-Ärzte den sofortigen Knallhart-Lockdown. Wie Cato sehe ich mich gezwungen zu wiederholen, dass die gemeldeten „Neuinfektionen“, die heute fast 30.000 betragen, keine sind, sondern positive Testergebnisse mittels eines PCR-Tests, der für diagnostische Zwecke nicht geeignet ist. Auch die „Corona-Toten“ sind an und mit Corona verstorben, wobei der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt wird, wie hoch der Anteil der tatsächlich an Covid 19 Gestorbenen ist. Auf dieser äußerst zweifelhaften Grundlage werden politische Entscheidungen getroffen, die anmuten, als sollte vor allem die Duldungsbereitschaft der Bevölkerung getestet werden.

Fast unbemerkt bleibt dabei, dass zum Ende von Merkels Ratspräsidentschaft die EU noch einmal ihre „Klimaziele“ verschärft hat. Um mindestens 55 Prozent soll der Ausstoß von Treibhausgasen unter den Wert von 1990 sinken. Dies beschloss der EU-Gipfel in Brüssel. Bisher gilt ein Ziel von minus 40 Prozent. Das bedeutet das faktische Ende des Individualverkehrs in Europa, denn nicht nur können die herkömmlich betriebenen Fahrzeuge ihren Ausstoß so weit senken, noch sollen E-Fahrzeuge übernehmen. Denn parallel wurde eine Kampagne gegen E-Fahrzeuge gestartet. Was Feinstaub betrifft, wären sie nicht besser, als Verbrenner. Außerdem wurden schon Engpässe bei der Stromversorgung festgestellt, wenn zu viele E-Fahrzeuge ans Netz gehen. Zwar hätte es dieses praktischen Beweises nicht bedurft, denn jeder hätte voraussehen können, dass ein Stromnetz, das auf Atomkraft und Kohle zunehmend und demnächst ganz verzichten muss, nicht in der Lage ist, E-Fahrzeuge zu versorgen. Aber das wurde der Öffentlichkeit vorenthalten und Kritiker, die darauf hinwiesen, in der inzwischen eingespielten Methode mundtot gemacht. Die derzeitige politische Strategie läuft auf eine Deindustrialisierung Europas hinaus, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes.

Ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen, wo man die Blaupause für diese Politik finden kann: In „Covid 19: The Great Reset“. Wenn es eine Verschwörungstheorie ist, dann ist der Gründer und Chef des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab der Oberste Verschwörungstheoretiker. In seinem Buch beschreiben er und Co-Autor Thierry Malleret minutiös, wie die Corona-Krise genutzt werden soll, um endlich die Große Transformation, weg von der Marktwirtschaft, hin zur sozialistischen Planwirtschaft ins Werk zu setzen. Bei Schwab kann man nachlesen, dass der Lockdown als positives Ergebnis das Verschwinden ganzer Industrien hat.

„For some, like entertainment, travel or hospitality, a return to a prepandemic environmant is unimagenable“ (S.174), eine Rückkehr von Veranstaltern, Reisen, Hotel-und Gaststättengewerbe in den vor Corona-Zustand ist „unvorstellbar“. Das heißt nichts anderes. Als dass die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns nicht in Kauf genommen werden, um „Leben zu schützen“, sondern gewollt sind, um der Großen Transformation den Weg zu ebnen.

Nicht nur die Marktwirtschaft ist ein Hinderniss für die sozialistischen Umbaupläne, auch wirtschaftlich selbstständige, vom Staat unabhängige Menschen sind es.





„For decades, it has slowly and almost imperceptibly evolved in a direction that forced individuals to assume greater responsibility for their individual lives and economic outcomes, leading large partsof the population …to concludethat the social contractwas at best being erodet“ (S.96). Schwab beklagt die in den letzten Jahrzehnten stattgefundene Entwicklung, dass die Einzelnen immer größere Verantwortlichkeit für ihr eigenes Leben übernommen und ökonomische Unabhängigkeit gewonnen haben. Das war allerdings die gravierendste Folge der Friedlichen Revolution, dass aus Staatsabhängigen Untertanen Menschen wurden, die ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen haben. Schwab sieht darin einen angeblichen Bruch des „Sozialvertrags“. Die jüngsten Lockdown-Maßnahmen, die deutsche Politiker gegen Selbstständige richten, deren Geschäfte in der umsatzstärksten Zeit des Jahres, in der es möglich wäre, die Einsatzeinbußen des ersten Lockdowns etwas abzumildern und vielleicht zu überleben, lesen sich wie die Umsetzung der Handlungsanweisungen von Schwab, die Selbstständigen in den Ruin zu treiben, um den Zustand der Staatsabhängigkeit der Individuen wieder herzustellen.

Er nennt es: „A broader, if not universal provision of social assistance“(s.98), die breite, wenn nicht umfassende Bereitstellung sozialer Hilfen. Ein umfassend betreuter Mensch ist kein mündiger Bürger mehr, sondern ein Abhängiger.

Wenn es nach Schwab geht, sollen „Governments led by enlightened leaders will make stimulus packages conditional upon green commitments“(s.145), Regierungen, geführt von aufgeklärten Führern, stimulierende Maßnahme-Pakete, die abhängig von grünen Verpflichtungen gemacht werden, beschließen. Das ist die genaue Beschreibung des „Green Deals“ der EU, der durch die neueste Verschärfung der Klimaziele noch radikaler umgesetzt werden soll.

In Schwab Szenario werden die Politiker von „Aktivisten“ unterstützt werden: „…the moment must be seized to take advatageof this unique window of opprtunity to redesign a more sustainalble economy“(S. 144), weil die einmalige Gelegenheit genutzt werden muss, eine nachhaltige Ökonomie zu gestalten. In welche Richtung diese Gestaltung gehen soll, daran lässt Schwab auch keinen Zweifel: „On the left activists that were already stigmatizing air travel…will be emoldened by the positive effect the pandemic hat on our environment“ (S.108). Grüne Aktivisten, die bereits (aber nicht nur) Flüge stigmatisieren, werden durch die positiven Effekte der Pandemie für die Umwelt ermutigt, besser radikalisiert.

Seit ein paar Jahren schon protestieren die „Aktivisten“ nicht mehr draußen vor der Tür, wenn das Weltwirtschaftsforum tagt, sondern sitzen drin mit am Tisch. Schwab und Co. sollten sich anschauen, wie es den reichen Unterstützern des kommunistischen Umsturzes ergangen ist, nachdem die Aktivisten, die von ihnen finanziert wurden, an die Macht kamen. Da landeten viele von ihnen, die sich nicht rechtzeitig aus der Einflusssphäre ihrer früheren Schützlinge retteten als nützliche Idioten vor den Erschiessungs-Peletons oder im Lager. So drastisch wird es vermutlich heute nicht mehr kommen, aber glauben die Schwabs und die im Weltwirtschaftsforum vereinten Konzernchefs wirklich, an ihrer Jet-Set-Welt würde sich nach erfolgreicher Großer Transformation nichts ändern?

Und die Bevölkerung sollte sich klar machen, dass sozialistische Gesellschaften, egal wie groß ihre Verheißungen waren, nie zu einer besseren Zukunft, sondern immer in Verfall und Elend geführt haben. Sie müssen sich die Frage beantworten, ob sie das wirklich mit sich machen lassen wollen.

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Was kommt nach dem Knallhart-Lockdown?
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1 Kommentar

  1. "Was kommt nach dem Knallhart-Lockdown"  Das möchte ich auch gerne mal wissen!  Die relative Freiheit, insbesondere der Flugurlaub, den wir in der Schein-Demokratie hatten, ist den Eliten offensichtlich ein Dorn im Auge.  Es geht jetzt darum, uns in absolute Abhängigkeit zu versetzen, wozu das Ermächtigungsgesetzt 2.0 und Gestapo 2.0 alias Verfassungsschutz die Instrumente sein werden.  Wie soll es nach dem knallharten Lockdown weitergehen? 

    Notwendigerweise muß es mit einer knallharten Diktatur weitergehen.  Denn Engdahl und Fuellmich, von dem schon Dieter meinte, er lebe gefährlich, haben den Anschlag der Eliten enttarnt.  Man glaube doch nicht im Ernst, daß der Weißwurstfaschist, nachdem er uns Milliarden von Verlusten eingefahren hat und 100.000de bürgerliche Existenzen vernichtet hat, Reue zeigen wird und sich entschuldigt.  Soviel Schaden, wie die Bundesregierung vorsätzlich verursacht hat, kann man gar nicht mehr gutmachen!!!  Da sie jedoch enttarnt wurde, ist ihre einzige Möglichkeit mit der von Seehofer verhätschelten Polizei und den sonstigen beamteten Staatsorganen sich als Diktatur zu behaupten.  Den meisten von uns dürfte das relativ egal sein, weil sie sowieso auf Freiheit keinen Wert legten, und sie auch zum Leben nicht brauchten.  Freiheit bedeutet nämlich, daß andere einem nicht die Lebensentscheidung abnehmen.

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