Was können wir noch retten?

Manch Einer wird sich die Augen reiben, wenn er den nachfolgenden Text liest. Doch ich habe einen Entschluss gefasst, zu dem mich Dirk C. Fleck auf der Seite RUBIKON angeregt hat.

Waschen wir uns den Dreck von der Seele, den wir in dieser ruhig gestellten Gesellschaft angesammelt haben. Machen wir uns immer wieder klar, dass wir hier nur zu Gast sind, dass es Millionen von Parallelwelten auf diesem Globus gibt, sowohl in der Tier- als auch in der Pflanzenwelt. Und dass jede dieser Welten in einem eigenen Gefühlskosmos lebt und mit einem ureigenen Kommunikationssystem ausgestattet ist. Entwickeln wir Respekt für unsere Mitbewohner auf der Erde. Öffnen wir unsere Herzen für das Mysterium der Schöpfung, von denen die Betreiber des seelenlosen Killer-Systems nicht die geringste Ahnung haben. Verschwenden wir unsere Energien nicht in einem aussichtslosen Kampf, in dem die Gewalt eine letzte Option ist. Auf diese Weise werden wir nie gewinnen. Arbeiten wir an uns selbst, seien wir uns wichtig, jeder Einzelne, und sehen wir zu, dass wir die Personen in unserem unmittelbaren Umfeld aus ihrer Bewusstlosigkeit reißen, machen wir sie vertraut mit sensiblen, mitfühlenden Menschen. Das ist die einzige Chance, die Gesellschaft von Grund auf zu verändern. Eine andere haben wir nicht.

Gänzlich untätig werde ich aber nicht sein. Wer möchte, kann von mir bei pfiffimed oder auch auf der Seite von jagerherz in Zukunft lesen, und ich werde auch auf dieser Seite weiter präsent bleiben – allerdings nicht mit Artikeln, auf denen ich weiter die dunkle Seite dieser Welt beschreibe. Wer möchte, kann dabei auch die eine oder andere Nutzanwendung für die Krisenzeit entdecken – etwa über

Grünzeug auf der Fensterbank

Im Sommer fällt es Gartenbesitzern leicht, täglich frische Kräuter für die Küche zu holen – im Winter ist das schwieriger. Entweder sind die Gartenkräuter ordnungsgemäß zurückgeschnitten oder ganz einfach erfroren. Auch wer keinen Garten besitzt, muß trotzdem auf das wertvolle Grün nicht verzichten. Kräuter lassen sich mit wenig Aufwand auf der Fensterbank selbst ziehen. Fensterbänke sind ein ausgezeichneter Platz für duftende, schmackhafte Kräuter.

Für jede Kräuterart benötigt man einen Topf mit Anzuchterde. Die Samen (aus dem Gartencenter) kommen auf die Erde, werden etwas bedeckt und gewässert. Darüber wird eine durchsichtige Plastikfolie gespannt, so entwickelt sich ein feuchtes Kleinklima. Haben sich die ersten kleinen Kräuterpflänzchen entwickelt werden sie vereinzelt. Die Folie bleibt nun weg. Wichtig: Kräutertöpfe werden nur sparsam gegossen.

Kerbel, Melisse, Basilikum, Salbei, Schnittlauch und auch Petersilie lassen sich auf diese Weise leicht ziehen.

Solange wir milde Themparaturen haben, wird die äußere Fensterbank bevorzugt. Am Innenfenster kann man zwar Petersilie oder Basilikum über kurze Zeit ziehen, wenn man sie ohnehin schnell ernten will. Auf längere Sicht verlieren sie hinter der Scheibe an Aroma und bilden lange, teils hellere Triebe – sie vergeilen.

Wer in einem Altbau wohnt mit einem Außen- und einem Innenfenster, darf sich glücklich schätzen. Zwischen den Scheiben gibt´s ein regelrechtes Gewächshaus.

Im Frühjahr ist die Anzucht einfacher.

Damit so ein kleiner Garten auf der Fensterbank gute Ernte bringt, sollten die Pflanzen am richtigen Standort stehen. Rosmarin, Thymian, Salbei und Oregano bevorzugen eine westliche, noch besser eine südliche Ausrichtung. Mit östlicher oder gar nördlicher Richtung begnügen sich Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch und Basilikum. Kräuter mögen keine direkte Sonne, am besten gedeihen sie im Halbschatten.

Noch etwas ist wichtig: hochwertige Erde. Gute Kräutererde enthält ein ausgewogenes Verhältnis von Ton, Torf und Langzeitdünger, der hält dann ca. drei bis vier Wochen. Wenn auch Kräuter nicht besonders anspruchsvoll sind, ist während der Anwachsphase eine ausreichende Nährstoffversorgung wichtig. Später braucht man dann nur noch alle zwei Wochen flüssig zu düngen – etwas mit organischen Präparaten wie Guano.

Wird es zu kalt, können Kräuter auf der Fensterbank erfrieren, manchmal vertrocknen sie oder schimmeln auch. Optimal ist eine Überwinterung bei fünf Grad. Um das zu erreichen, kann man die Töpfe ins Treppenhaus stellen. Erfolgreich lassen sich Kräuter auch gut abgedeckt auf dem Balkon, ein alter Stoffsack oder eine dickere Lage Stroh oder Tanngrün erfüllen den gleichen Zweck. Wichtig ist, dass die Pflanze unter ihrer Decke atmen kann.

Eigenes Foto

Frische Kräuter sind nicht nur eine tolle Würze und ungemein gesund. Schnittlauch enthält sehr viel Vitamin C und wichtige Senföle und Eisen. Die Petersilie hat ebenfalls einen hohen Vitamin-C-Gehalt und kurbelt zusätzlich die Verdauung an. Und im Frühjahr kann man sogar die „halbe Wiese aufessen“.

Vom Basilikum gibt es Sorten mit grünem, rotem oder weißbuntem Laub. Auf die Weise kann man sehr gut dekorieren. Auch beim Thymian gibt es eine große Auswahl, die mit geschmacklichen Unterschieden aufwartet wie Zitronenthymian, Lavendelthymian oder sogar Kümmelthymian.

Zu einer schmackhaften Kräuter-Quiche geht´s hier entlang…

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