Was ist die größte Gefahr eines EU-Beitritts der Ukraine?

Kriegswaffen und Kriminalität

Kritiker der Aufnahme der Ukraine in die EU führen vor allem wirtschaftliche Argumente gegen den EU-Beitritt der Ukraine an, denn der wäre unbezahlbar. Das stimmt, aber das ist nicht einmal die größte Gefahr für die EU, die von einem EU-Beitritt der Ukraine ausgehen würde.

Was ist die größte Gefahr eines EU-Beitritts der Ukraine?Quelle: anti-spiegel

Es gibt Ereignisse, über die in Deutschland nicht berichtet wird, weil die Deutschen davon besser nichts wissen sollen. Ein solches Ereignis fand am 20. November statt, als der rumänische Zoll in einem aus Moldawien kommenden LKW Kriegswaffen, darunter Igla- und Stinger-Raketen, Kornet-Raketenwerfer, tragbare Antipanzerwaffen und andere fand. Der Fahrer behauptete, die Lieferung sei für Israel, aber später stellte sich heraus, dass diese Waffen aus der Ukraine kamen und dass ihr Ziel wohl Rumänien war, von wo aus sie in der EU weiterverkauft werden sollten.

Der Schmuggel von Kriegswaffen aus der Ukraine ist eines der Themen, die deutsche Medien meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Kein Wunder, wäre der Umfang des Schmuggels von Kriegswaffen aus der Ukraine in die EU bekannt, könnte das in der deutschen Bevölkerung lästige Fragen zu den unbegrenzten und leider auch unkontrollierten Waffenlieferungen aus Deutschland in die Ukraine auslösen.

Dabei ist das keineswegs „russische Propaganda“, denn schon im Mai 2022 hat Europol davor gewarnt, dass die aus dem Westen an Kiew gelieferten Waffen früher oder später bei der europäischen organisierten Kriminalität landen würden. Und das ist längst Realität, wie Meldungen aus Spanien immer wieder zeigen, wo Kriegswaffen aus der Ukraine im großen Stil bei Drogenkartellen sichergestellt werden.

Und das kann nicht überraschen, denn was in der Ukraine mit den aus dem Westen gelieferten Waffen passiert, wird in keiner Weise kontrolliert. Das hat das Pentagon beispielsweise Anfang 2024 bestätigt, als ein Pentagonbericht meldete, dass 59 Prozent der aus den USA an Kiew gelieferten unauffindbar seien.

Das Beispiel der an die Ukraine gelieferten Waffen zeigt, dass deutsche „Journalisten“ sich zu Unrecht als „Journalisten“ bezeichnen, denn sie stellen dazu keine Fragen, was aber der Job von Journalisten wäre. Es ist wirklich bedenklich, dass sich russische Journalisten anscheinend weit mehr Sorgen um die Sicherheit in der EU machen, als ihre deutschen Kollegen, denn in Russland stellen Journalisten die Frage, was eigentlich nach dem Krieg mit all den Waffen passieren wird, die in fast unendlicher Zahl unkontrolliert in der Ukraine, einem der inzwischen ärmsten und korruptesten Länder Welt, herumschwirren. Diese Frage müssten eigentlich deutsche und europäische Journalisten stellen, die tun das jedoch nicht

Und nun stellt sich eine ganz einfache Frage, denn noch müssen die Waffen aus der Ukraine herausgeschmuggelt werden, was die Sache zumindest ein wenig erschwert und wobei ab und zu auch mal ein Waffenschmuggel auffliegt, wie zuletzt in Rumänien. Die Frage lautet: Was passiert denn, wenn die Ukraine tatsächlich, wie von der EU-Kommission gewollt, möglichst schnell EU-Mitglied wird und die Grenzkontrollen daher wegfallen oder zumindest wesentlich gelockert werden?

Wie viele Kriegswaffen aus der Ukraine kommen dann in wessen Hände in der EU? Und was wollen „Besteller“ in der EU eigentlich mit Luftabwehrraketen wie Igla oder Stinger aus sowjetischer und US-amerikanischer Produktion? Dass kriminelle Syndikate an Maschinengewehren und Granaten interessiert sind, verstehe ich ja noch. Aber wer will in der EU welche Flugzeuge angreifen und bestellt daher diese tragbaren Flugabwehrraketen?

Das ist die wahre Gefahr, die von einem Beitritt der Ukraine ausgeht, über die deutsche und europäische Medien jedoch nicht berichten. Das passt halt nicht zu der Unterstützung für weitere Waffenlieferungen an das Regime in Kiew, die die deutschen Medien fördern wollen, also verschweigen sie es kurzerhand.

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