Warum sich die Hochfinanz und andere Verbrecherorganisationen vor einem Grexit fürchten – Teil 3

Könnte Syriza das korrupte EU-Gerüst zum Einsturz bringen?

Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis sind schlaue Köpfe und wissen nur zu gut, welches Spiel in Brüssel gespielt wird. Die US-Marionetten in Brüssel, in Berlin und die Goldman “Mario”nette® von der EZB wissen ganz genau, dass Griechenland bereits seit Jahren pleite ist und verschieben mit ständigen finanziellen Hilfsmaßnahmen, von denen noch kein Euro beim griechischen Volk angekommen ist, die Insolvenz immer weiter hinaus – mit der Absicht, Griechenland so lange wie möglich in der EU-Zone und im Euro zu halten, um weitere Privatisierungen staatlicher Betriebe zu forcieren. Spätestens wenn alle staatlichen Betriebe an Privatinvestoren verkauft sind, wird Griechenland wie eine heiße Kartoffel fallengelassen.

Und so wird es auf Dauer auch anderen Euro-Ländern gehen. Hätte Griechenland schon vor einigen Jahren auf Finanzhilfe der Troika verzichtet und wäre zur Drachme zurückgekehrt, würde Griechenland um einiges besser dastehen als heute. Zumindest müssten sie heute nicht mit diesem gewaltigen Schuldenberg kämpfen.

Russland z.B. stand nach der Auflösung des Ostblocks 1998 auch kurz vor dem Bankrott (Quelle). Gewinner dieser Krise waren die sogenannten russischen Oligarchen, die große Finanz- und Industrieimperien, sowie die Medien kontrollierten und in den Schaltstellen der Macht ein- und ausgingen. Der Alkoholiker Boris Jelzin verkaufte staatliche Betriebe quasi zum Nulltarif an westliche Investoren. Für US-Großkonzerne, die nicht nur die US-Regierung in Washington gekauft haben, sondern auch die komplette EU-Kommission, sowie die nationalen Regierungen, die der EU angehören, war der Ausverkauf russischer Staatsbetriebe ein gefundenes Fressen.

Im Mai 2000 wurde Wladimir Putin russischer Regierungschef und durchschaute sehr schnell die Machenschaften der westlich orientierten Oligarchen in Russland. Putin hatte sich niemals für das Amt des Präsidenten aufgedrängt, sondern wurde von Jelzin und den Oligarchen darum gebeten. Kaum war Putin russischer Präsident, herrschte gegenüber den Oligarchen ein ganz anderer Ton. Damit hatten die Oligarchen nicht gerechnet, zumal sie der Ansicht waren, einen Jelzin 2.0 ins höchste Amt zu putschen, der wie die Schnapsnase Jelzin zuvor in deren Interesse zu handelt.

Kurzum, Putin lud die Oligarchen in den Kreml ein und verkündete genau das, was die Oligarchen nicht hören wollten. Mit dem Ausrauben des Staates war es fortan vorbei. Die Oligarchen konnten zwar das behalten, was sie zuvor unter Jelzin dem Staat abgepresst hatten, aber in Zukunft sollten sie doch, wie jeder andere auch, Steuern zahlen.

Von nun an begann nicht nur von den russischen Medien, sondern auch verschärft von der prowestlichen Lügenpresse eine Hetze gegen Putin, die mittlerweile abartige Züge angenommen hat. Putin wurde vorgeworfen, die Ukraine und sogar Europa zu überfallen. Nach dem Maidan-Putsch in Kiew, der von den westlichen Geheimdiensten arrangiert wurde, entschied sich die Krim-Bevölkerung für die Anbindung an Russland.

Nachdem die westlichen Medienhuren, sowie die USA, die EU und fast alle europäischen US-Politmarionetten dieses Referendum als russische Annexion ansahen, wurden gegen Russland wirtschaftliche Sanktionen verhängt, die, wie sich inzwischen herausgestellt hat, überwiegend für europäische Staaten zum Nachteil erweisen. Deutsche Arbeitsplätze, die durch diese Sanktionen verschwinden, interessieren der US-Marionette, Frau Merkel, herzlich wenig. Sie führt nur die Befehle aus, die sie von Washington erhält. Koste es, was es wolle. Ihr Amtseid ist nur Makulatur.
Nach diesem kurzen Schwenker zu Putin und Russland wieder zurück zu Griechenland.

In Griechenland soll es angeblich kein flächendeckendes Kataster geben. Der griechische Staat hat somit keinen Überblick über die Hauseigentümer. Um alle Hauseigentümer zu registrieren, könnte die griechische Regierung alle Hauseigentümer auffordern, sich innerhalb eines Jahres als Eigentümer zu bekennen. Sollten darüberhinaus einige Eigentümer nicht registriert sein, werden die Häuser entweder abgerissen oder gehen in Staatseigentum über.

Griechische Industrieoligarchien, die ihr Vermögen ab 2010 ins Ausland transferiert haben, werden ab diesem Zeitpunkt rüchwirkend mit einer Grundsteuer belegt. Bei nicht fristgerechter Zahlung werden die Immobilien unwiderruflich vom griechischen Staat konfisziert. Nur so geht’s und die Oberreichen werden sehr schnell ihre Grundsteuer zahlen. Es liegt allerdings an der Syriza-Regierung, entsprechende Gesetze umzusetzen, um die reichen Oligarchen zu Abgaben zu verpflichten. Ist die Syriza-Regierung dazu in der Lage, oder lässt sie sich, wie die Vorgängerregierungen von der Hochfinanz schmieren?

Könnte Syriza das korrupte EU-Gerüst zum Einsturz bringen und den Griechen langfristig wieder Wohlstand bescheren und die gewaltige Armut beseitigen? Vielleicht sollte Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis genau studieren, was Putin seit 2000 aus Russland gemacht hat. Während die EU-Länder mit dem Euro-Monster in Schulden versinken, hatte Russland in 2013 eine Staatsverschuldung von 7,9 Prozent zum BIP. Eine derart niedrige Staatsverschuldung stört den westlichen Pleitestaaten, allen voran die USA, ungemein. Und genau das war auch der Grund, wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um das Land zu schwächen.

Wenn Griechenland aus dem Schuldendilemma raus will, bleibt der jetzigen Regierung unter Syriza nur die Bankrotterklärung, der Austritt aus der EU und dem Euro, sowie gleichzeitig auch der Austritt aus dem Kriegsterrorbündnis NATO mit dem Ziel, sich den BRICS-Staaten anzuschließen. Ist die Syriza-Regierung dazu bereit? Ein Ende mit Schrecken ist immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende!

Wenn die griechische Regierung an dem Euro und der EU festhalten will, wird garantiert letzeres eintreten und Griechenland komplett ausverkauft werden. Und genau das hat Putin in Russland verhindert. Sämtliches griechisches Staatseigentum wird an Privatinvestoren zum Nulltarif verhökert und anschließemd werden für überlebenswichtige Energie- und Wasserversorgung horrende Preise abverlangt. Ist es das, was Syriza ihren Wählern vor der Wahl im Januar versprochen hat?

Prof. Hans-Werner Sinn vom Ifo-Institut hat ermittelt, dass bei einem Grexit Deutschland ein Maximalverlust von 84,7 Milliarden Euro droht. Frankreich wäre mit einem Verlust von 64,6 Milliarden Euro, Italien mit 56,4 und Spanien mit 38,4 Milliarden Euro dabei. Die vier größten EU_Länder könnten bei einem Grexit mal ebenso 244 Milliarden Euro abschreiben. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Euro das größte Geldverbrennungsobjekt ist, das es jemals gegeben hat. Und die größten Vollidioten in Brüssel, Berlin, Rom, Paris, Madrid … befürworten nach wie vor diese Euro-Geldverbrennung.

Griechenland wurde von der Troika in die Armut getrieben (Video). Statt weiterhin in Brüssel betteln, sollte Syriza sich möglichst schnell aus Brüssel verabschieden und dem Obergauner der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, der vor wenigen Tagen in seiner hochnäsigen Manier verkündete, dass „es niemals einen Grexit geben wird“, aufzeigen, dass allein Griechenland diese Entscheidung für sich beansprucht.

Herr Juncker, der von keinem Souverän, von keinem EU-Bürger in sein Amt gewählt wurde, kommt sich sehr wichtig vor und ist an Arroganz kaum noch zu übertrefen. Was will er damit sagen? Will er vielleicht die griechischen Schulden aus seiner eigenen Tasche bezahlen? Wohl kaum. Vielmehr beabsichtigt er, die europäischen Steuerzahler weiter bluten zu lassen. Ist Juncker Herrscher über Europa? Wenn dem so sein sollte – na dann gute Nacht! Er ist auch bekannt für folgende Sprüche:

„Europa findet immer nur durch Krisen zu mehr Integration.“

„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“

Der westliche Raubtierkapitalismus, der nur nach einem Ziel strebt, nämlich das Vermögen von ganz unten nach ganz oben zu transportieren, hat versagt und ist zu einer pathologischen Raffgier verkommen. Kein Wunder, dass die Reichen immer reicher werden und die Armut stetig zunimmt. Nur leider begreifen die immer ärmer werdenden Wähler nicht, dass sie ihre Ausbeuter auch noch ihre Stimme geben.

Ein Grexit, ausgelöst von Griechenland, könnte für sehr viel Unruhe in der EU und an den Finanzmärkten sorgen und das Ende der Monster-Währung Euro beschleunigen, wobei ein Dominoeffekt in der Euro-Zone stattfinden könnte.

Hat die Syriza-Regierung den Mut dazu?

Teil 1 hier und Teil 2 hier

Den gesamten Artikel in PDF-Version

 

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