Warum Russland auf den Schlag gegen Syrien nicht geantwortet hat

Von Dmirtij Smirnow, Quelle: www.kp.ru, Übersetzung: fit4Russland

Was hätte wohl Donald Trump an Putins Stelle getan, wenn er von einem operativen Diensthabenden mit den Worten „Die haben Syrien mit Raketen angegriffen!!!“ geweckt worden wäre? Hätte er Befehl gegeben, hart zu antworten und „alle Raketen sowie Feuerquellen im Fall einer Aggression gegen Syrien zu vernichten“, so wie es zuvor erklärt wurde? Selbst wenn man bedenkt, dass auf die russischen Objekten in Syrien nicht zugeschlagen wurde? Nur aus Prinzip: „Niemand darf unsere Demokratie angreifen!“

Und Theresa May würde das auch tun. Und Emmanuel Macron würde es auch.

Aber Putin hat nicht zurückgeschlagen.

Geben Sie es zu: Als Sie am Samstagmorgen aufwachten und von dem Angriff in Syrien erfahren haben, dachten Sie „Und was wird jetzt sein? Wird das auf den Nahen Osten beschränkt bleiben oder ist das für uns das Ende? Abschied von den Verwandten nehmen oder noch abwarten?“

Genau Russland, das schon lange an jeder Ecke der Aggression beschuldigt wird, zeigt nicht zum ersten Mal der Welt, was verantwortungsvolle Politik ist. Was bedeutet, die Folgen seiner Handlungen zu verstehen und zu versuchen, sie ein paar Schritte nach vorne zu berechnen. Was das heisst, den Frieden zu schätzen und das Leben der Menschen nicht für kurzfristige eigene Interessen zu opfern.

Und es ist ein großes Glück, dass es in dieser Nacht eine führende Persönlichkeit in der Welt gab, die in der Lage war, die Risiken zu bewerten und eine Situation zu vermeiden, die die ganze Welt zum Absturz hätte führen können.

Gott bewahre, dass es auf beiden Seiten solche wie May, Macron und Trump wären.

Die ganze Welt wäre schon zu Asche geworden.

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