Warum 5 Nationen gleichzeitig US Schulden abstoßen

Fünf Nationen verkaufen gleichzeitig US Staatsanleihen. China, Japan, Saudi Arabien, Brasilien und Indien reduzieren ihre Bestände in einem Tempo, das es in Friedenszeiten noch nie gegeben hat. Was bedeutet das für den Dollar, die Zinsen und Ihr Vermögen?

(Visited 160 times, 1 visits today)

Entdecke mehr von Krisenfrei

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

3 Kommentare

  1. John Ag behauptet, mit Kevin Warsh wisse der Markt für Staatsanleihen, daß von der FED eine Zinskurvenkontrolle eingeführt wird, so daß die Zinsen fürStaatsanleihen eine gewisse Grenze nicht übersteigen können, indem die FED dann alle Staatsanleihen selbst kauft, also monetarisiert. Das bedeutet natürlich gelenkte Inflation, was besonders für die ältere Generation schmerzlich ist, weil sie neben der staatlichen Entwertung der Rente auch noch ihre Ersparnisse entwertet werden sehen.

    Übersicht mit KI: „Die Zinskurvenkontrolle (Yield Curve Control, YCC) ist ein geldpolitisches Instrument, bei dem eine Zentralbank (wie die Fed oder BoJ [bzw. EZB]) gezielt in den Anleihemarkt eingreift, um die Rendite bestimmter langfristiger Staatsanleihen auf einem festgelegten Niveau zu halten. Im Gegensatz zur quantitativen Lockerung (QE), die auf Anleihemengen abzielt, kauft die Zentralbank bei der YCC unbegrenzt Anleihen, um Zinsen zu begrenzen, was die Kreditkosten niedrig hält. Dies wird oft zur Bekämpfung hoher Staatsschulden oder in Phasen niedriger Inflation eingesetzt.

    Kernpunkte der Zinskurvenkontrolle:

    Mechanismus: Die Notenbank fixiert Renditen (z.B. 10-jährige Staatsanleihen) und kauft so viele Wertpapiere wie nötig, um diese Obergrenze zu verteidigen.
    Beispiele: Die Bank of Japan praktiziert dies intensiv, und es wird als wahrscheinliches Szenario für westliche Zentralbanken diskutiert, um die steigende Schuldenlast zu bewältigen.
    Auswirkungen:
    Anleihemarkt: Die Renditen werden künstlich niedrig gehalten, was die Volatilität senkt, aber die Marktsignale verzerrt.
    Anleger: Dies kann zu einer Flucht aus langlaufenden Anleihen hin zu Sachwerten wie Aktien und Gold führen, da reale Renditen negativ werden könnten.
    Zentralbankbilanz: Die Bilanzsumme wächst stark an, da die Zentralbank zum "Investor der letzten Instanz" wird.
    Risiken: Eine Abkehr von der YCC oder eine verfehlte Kontrolle kann zu abrupten Zinssprüchen führen.

    Die YCC wird oft als eine „stille Verstaatlichung“ des Anleihemarktes betrachtet, da sie den freien Preismechanismus außer Kraft setzt.“

    John Ag behauptet nun, nach der vermutlichen Nominierung von Warsh wären sofort Prämien für 11.000 Kontrakte auf jeweils 20.000 Unzen Gold per Ende Dezember 2026 bei der Comex eingegangen, weil Spekulanten damit rechnen, daß eine gewaltige Inflationswelle auf uns zukommt, weil die Staatsschulden weltweit so hoch sind, daß nur durch eine Monetarisierung der zu erbringenden hohen Zinszahlungen bewältigt werden kann. Im Klartext: Der Staat hat sich finanziell übernommen und betrügt die fleißigen Sparer so vorsichtig, daß die meisten es nicht merken werden. Vielleicht ist das ganze Kriegsgeschrei im anglo-zionistischen Westen darauf zurückzuführen, daß man einen falschen Verursacher für das eigene Versagen sucht?

    „GOLD $20.000 Prognosen + Silber Hortung: Die Wall Street weiß etwas (ENTHÜLLT)“

    https://www.platow.de/us-aktien/warum-die-zinskurvenkontrolle-unausweichlich-ist/

  2. Das von uns bisher als absolut sicher angesehene Finanzsystem hat Risse bekommen, weil die USA sich übernommen haben und sich auch in eine Lage hineinmanövriert haben, aus der die USA langfristig unmöglich wieder gut herauskommen können. Auch die Verbündeten der USA, wie Indien und Brasilien, erkennen die Lage und ziehen sicherheitshalber ihre Forderungen allmählich ab und investieren das Geld in Sachwerten. Allerdings scheint es mir sich nicht um ein unmittelbares Problem zu handeln; denn diese 5 Länder halten 2,5 Billionen US-$ Staatsanleihen und haben in 12 Monaten gerade mal läppische 200 Milliarden US-$ abgezogen, vermutlich weil sie ihr restliches Geld in US-Staatsanleihen nicht selbst entwerten wollten, aber auch weil sie keine anderen vernünftigen Investitionen hatten.

    Damit ist der Pfad klar, aber der Termin des Zusammenbruchs nicht. In allen solchen Fiat-Krisen wechseln sich regelmäßig Inflationen und Deflationen ab. Man vermeide also alle Schulden, die zwingen könnten vorzeitig unter Wert zu verkaufen, so daß man bereit sein muß, eine gewisse Menge an Liquidität vorzuhalten und im Zweifel auch etwas Fiat-Geld zu verlieren.

    Man höre auch nicht auf Berater, weil diese alle nur ein Interesse haben, das bisherige System und damit sein Fiat-Geld zu verteidigen und deswegen von echten Sachwerten abraten. Am vorteilhaftesten ist, wenn man selbst eigenständig denken kann!

    Im Hessischen Fernsehen kommt jeden Mittwoch das Marktmagazin mex mit Claudia Schick, die immer ganz schick gekleidet ist, aber ansonsten die Weisheit nicht gerade mit Löffeln gegessen hat. Höhepunkt ihrer Sendung ist regelmäßig ein gewisser Hermann-Josef Tenhagen, der von ihr angehimmelt wird, um eine entscheidende Finanzanlage zu empfehlen, die allerdings kaum verständlich ist. Dieser Magier in Finanzsachen spricht sich entschieden gegen Gold und Silber aus, weil sie keine Zinsen abwerfen, daß sie sich nebenbei manchmal mehr als verdoppelt haben, scheint er für Otto den Normalverbraucher als ungeeignet, weil der Preis ja auch wieder sinken kann.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/warum-gold-und-silber-keine-solide-geldanlage-sind-a-3f03d88b-bb19-46ef-a1bb-42f468177e38

    „Warum Gold und Silber keine solide Geldanlage sind

    Eine Kolumne von Hermann-Josef Tenhagen

    Edelmetalle sind kein sicherer Hafen, sondern ein Casino. Wer kauft, riskiert viel. Warum ETFs besser schützen als Gold und Silber im Tresor.

    07.02.2026, 15.51 Uhr“

    • Hermann-Josef Tenhagen?
      So, so!
      Hat der nicht auch mal die Riester-Rente empfohlen?
      Ein Systemling wie er im Buche steht.

      ETFs? Bekommt er für solche Empfehlungen Provisionen?
      Lasst die Finger davon.

      Edelmetalle ein Risiko?
      Wer um 2010 rum gekauft hat, genießt jetzt eine Vervierfachung.

      „Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt.(…) Papiergeld wird, in extremis, von niemand entgegengenommen. – Gold dagegen wird immer angenommen.“ (Alan Greenspan)

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*