Vier ranghohe Generäle weigern sich, einen Befehl auszuführen. In der Geschichte des amerikanischen Militärs ist das ein außerordentlich seltener Vorgang – und in Washington spricht kaum jemand darüber.
Es geht um sogenannte Widerspruchsbewertungen: formelle Dokumente, die einen Vorgesetzten zwingen, seine Anweisung schriftlich zu wiederholen. Nach übereinstimmenden Berichten haben mehrere Spitzenoffiziere sie eingereicht, weil sie die Ausweitung des Krieges gegen Iran für rechtswidrig halten.
Dahinter steht ein nüchternes Problem. Ein amerikanischer Militäranalyst formuliert es so: Wer gleichzeitig die Ukraine ausrüstet und einen Krieg gegen Iran führt, dem gehen die Abfangraketen aus. Die Bestände seien teilweise um ein Drittel bis zur Hälfte aufgebraucht. Eine Abfangrakete kostet Millionen, die Drohne, die sie abfangen soll, einige Zehntausend.
Dieses Video ordnet die Rücktritte, die Munitionszahlen und die Frage, warum ausgerechnet das eigene Offizierskorps dem Präsidenten widerspricht.
Quellen im Video: Pentagon-Briefings · Washington Post · Kongressanhörungen · Satellitenaufnahmen
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