Verlust der Männlichkeit

(Bild: Imago)

Die brutale Aufoktroyierung der Gender-main-stream-Ideologie und die Erziehung der Jungen im Jugendalter überwiegend durch Frauen, haben den natürlichen männlichen Instinkt, die eigenen Frauen zu beschützen und zu verteidigen, bei den deutschen Männern entscheidend geschwächt.

Dies konnte im laufenden Jahr mehrfach beobachtet werden, wenn Migranten sich der von deutschen Männern begleiteten Frauen zu bemächtigen versuchten. Da das europäische Matriarchat die Männer mehr oder weniger kastriert hat, sollte – rebus sic stantibus – das Matriarchat die Selbsthilfe der Frauen organisieren, und da Ursula Gertrud von der Leyen sieben Kinder hat und außerdem Verteidigungsministerin ist, dürfte es ihr nicht zu schwer fallen, die Landesverteidigung durch Frauen zu organisieren.

Dazu der nachstehende Kommentar aus dem deutschen Nachrichtenmagazin ZUERST! von 7/2016 / Autor: ANDREAS GRÜNEBERG

Wo sind die Helden?
Verlust der Wehrfähigkeit: Ergebnis linksgrüner Zeitgeist-Pädagogik?

Für einen Teil der illegalen Einwanderer sind deutsche Frauen leichte Beute – auch weil sie wissen, daß sie von deutschen Männern kaum ernsthafte Gegenwehr zu erwarten haben.

Seit den sexuellen Übergriffen meist muslimischer Männer in Köln, Hamburg, Düsseldorf und vielen anderen Städten – zuletzt in Darmstadt – ist eine Debatte darüber entbrannt‚ ob deutsche Männer zu sogenannten „Weicheiern“ mutiert sind. Immerhin waren viele der befummelten, bestohlenen und auch vergewaltigten Frauen in männlicher Begleitung unterwegs, als sie gleich massenweise angegangen wurden. Die Zahl abgedrängter, vertriebener oder gar zu Boden geschlagener Sex-Angreifer ist bei solchen Übergriffen überschaubar bis nicht wahrnehmbar gewesen. „Hört auf zu jammern, deutsche Männer! Seid tapfer!“ titelte dazu auch die Welt in selten gewordenem Tenor und hielt ein deutliches „Plädoyer für Ritterlichkeit“.

Woher kommt dieser scheinbare Verlust von Wehrfähigkeit‚ der ausbleibende tätlich werdende Zorn darüber, daß fremd aussehende und fremd handelnde Männer feixend Frauen betatschen? Der Philosoph Marc Jongen glaubt die Ursache dafür zu kennen, nämlich den mangelnden „Thymos“. Jongen ist Dozent an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Dort war er auch Assistent des aus zeitgeistiger Sicht „umstrittenen“ Philosophen Peter Sloterdijk. Außerdem ist Jongen stellvertretender Landesvorsitzender der AfD in Baden-Württemberg. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert ihn zu diesem Thema: „Weil es Deutschland an Zorn und Wut fehle, mangele es unserer Kultur auch an Wehrhaftigkeit gegenüber anderen Kulturen und Ideologien, etwa dem Islamismus, der eine ‚hochgepushte thymotische Bewegung‘ sei. Die AfD unterscheide sich durch ihren positiven Bezug zum Thymos von allen anderen politischen Parteien. Einzig die AfD lege ‚Wert darauf, die Thymos-Spannung in unserer Gesellschaft wieder zu heben’.“

Thymos ist altgriechisch, die Bedeutung des Begriffs oszilliert zwischen Mut, Zorn und Empörung. Der Begriff spielt in Jongens Ausführungen über die Philosophie der AfD eine zentrale Rolle. Er nennt den Thymos eine der drei „Seelenfakultäten“ neben Logos und Eros, der Vernunft und der Lust. Jongens „Ziehvater“ Sloterdijk war es denn auch, der den Thymos-Begriff zurück in die öffentliche Debatte brachte. In seinem Aufsatz „Letzte Ausfahrt Empörung“ führt er aus: „Mit einem Mal steht er wieder auf der Bühne der thymotische Citoyen, der selbstbewußte, informierte, mitdenkende und mitentscheidungswillige Bürger, männlich und weiblich, und klagt vor dem Gericht der öffentlichen Meinung gegen die mißlungene Repräsentation seiner Anliegen und seiner Erkenntnisse im aktuellen politischen System.“

Auch Frauen fordern Männer nun mit einem Mal wieder öffentlich und immer öfter auf, sich auch wie solche zu benehmen. Beispielsweise die bekennende Gender-Kritikerin und Autorin Birgit Kelle (Dann mach doch die Bluse zu ): „Wir wollen Helden: Müssen Männer ihre Frauen mit der Faust verteidigen?“ überschrieb sie ihr leidenschaftliches Plädoyer für neue deutsche Tapferkeit. Kelle fragt weiter: „Wann genau haben Männer eigentlich begonnen, Memmen zu werden? Haben wir uns das als Frauen gar selbst eingebrockt, und was genau ist von einem Mann zu halten, der angesichts der Tatsache, daß ich von vier Kerlen begrapscht werde, nichts anderes zu tun gedenkt, als das Ganze für YouTube mitzuschneiden?“ Handy hoch statt Fäuste?


Was vom Manne übrig blieb
Hollstein, Walter

Das starke Geschlecht schwächelt. Männer sind sozial und gesundheitlich, in ihren Beziehungen und in ihrem Selbstverständnis in der Krise. Der Feminismus und seine Ideologie prägen heute die öffentliche Debatte. Dabei erscheint der Mann als verachtenswerte und defizitäre Gestalt; er wird als schlecht, böse und eigentlich überflüssig dargestellt. Ohne ihn sähe die Welt besser aus. Solche Zuschreibungen beschädigen die Selbstachtung von Jungen und Männern und lassen nicht mehr viel von ihnen übrig. Das hat negative Folgen – auch für die Frauen und die Gesellschaft insgesamt. Dieses Buch zeichnet ein realistisches Bild von der Situation, in der sich das männliche Geschlecht heute befindet. Den Nöten, Problemen und Hoffnungen von Jungen und Männern wird eine Stimme verliehen. Walter Hollstein legt dar, was dringend politisch und pädagogisch geschehen muss, damit es vor allem der nachwachsenden männlichen Generation wieder besser geht. Zudem wird ein neues Männerbild skizziert, mit dem Männer sich auch wieder identifizieren können, statt sich schämen zu müssen.


Apropos YouTube: Auf der internationalen Videoplattform für jedermann sind reihenweise Filme eingestellt, auf denen zu sehen ist, wie ganz offensichtlich Migrantenkinder an Schulen oder auf der Straße ihre deutschstämmigen Klassenkameraden schlagen, beleidigen und ihnen das Handy abnehmen, um damit das miese Szenario auch noch genüßlich zu filmen. In den allermeisten Fällen heben die deutschen Buben lediglich die Hand, um die erwarteten Schläge abzuwehren und nicht etwa um zurückzukeilen. Gerade auf Schulhöfen oder bereits im Kindergarten prallen zwei Welten aufeinander, wie sie verschiedener kaum sein können.

Die muslimischen Jungs wachsen meist noch in archaischen Verhältnissen auf. Einer Welt, wo der Vater befiehlt und die Mutter folgt. Den Mini-Machos wird verbales und körperliches Auftrumpfen durch Vorleben quasi anerzogen. Nach der Schule ziehen die Araber- und Türken-Bengel dann meist in Gruppen los. Keilereien untereinander gehören genauso dazu wie Schubsen, Blödeln das ganze Böckchen-Programm also. Biodeutsche Jungs dürfen oft erst gar keine Böckchen sein. Es wird ihnen aberzogen, ja untersagt. „Tu dies nicht, tu das nicht, paß auf dich auf, ich hol dich nachher mit dem Auto vom Trommelkurs ab …“ trifft die weichgespülte Realität mehr, als sich mit der Bande aus der Nachbarstraße zur Schlägerei zu verabreden.

Sicherlich ist das zugespitzt dargestellt – aber ist es darum auch falsch? Längst liegt die Pädagogik Deutschlands beinahe ausschließlich in weiblichen Händen: Den Kindergärtner gibt es so gut wie überhaupt nicht, und in den unteren Klassenstufen ist das Lehrpersonal ebenfalls meist weiblich. Der Erziehungswissenschaftler Wolfgang Bergmann argumentiert in seiner engagierten Streitschrift Gute Jungs sind wie Mädchen auf Eltem.de: „Die Welt ist eng geworden für kleine Jungen. Normiert. Langweilig. Was Spaß macht, ist meistens verboten. Und was sie gut können, wird nirgends verlangt – im Kindergarten nicht und in der Schule auch nicht. Sie sind zugestellt von einer pädagogischen Welt, in der sich alle verschworen zu haben scheinen, ihnen ihre kleinen ‚männlichen‘ Eigenschaften abzugewöhnen.“

Einen beispielhaften Vorgang der „Entmännlichung“ beschreibt Wissenschaftler Bergmann so: „Im Kindergarten darf Johannes dann malen. Und Papierbuchstaben ausschneiden. Dabei würde er, wie alle Jungen in seinem Alter, gern zeigen, was in ihm steckt. Und das hat er auch schon gemacht: Er brüllt dann los wie ein Raubtier, heftig und ungehemmt. Das klingt gewaltig, findet er. Und er fühlt sich für kurze Zeit sehr stark. Aber dieses Gefühl hält nicht an, denn da nähert sich schon eine liebe Erzieherin, legt ihm ganz sanft die Hand auf die Schulter und sagt: ‚Du, Johannes, wir wollten doch heute mal ganz ruhig sein.’” Die Steigerungsform bei der Grablegung des deutschen Thymos birgt schließlich noch die Gender-Ideologie in sich. Jungs werden bereits in der Kita angehalten, Röckchen zu tragen und sich zu schminken, während Mädchen der Holzhammer in die Hand gedrückt wird.

Nicht einmal männliche Pädagogen sind mehr ein Garant dafür, daß Jungs auch lernen können, sich als solche zu entfalten. Erziehungswissenschaftler Bergmann in einem Spiegel-Interview: „Es geht mehr um diese generelle Antigewalt-, Antikörperlichkeit-, Antimännlichkeitserziehung. Auch die männlichen Pädagogen haben ja dieses seltsame Umhüllungs- und Friedensideal so weit übernommen, daß es schnurz ist, ob ein Mann oder eine Frau verantwortlich ist. Wenn heute im Kindergarten beim Ballspielen eine Fensterscheibe zu Bruch geht, wird doch sofort der Morgenkreis einberufen. Jungen haben heute kaum noch die Fähigkeit, sich selbst in ihrer Körperlichkeit, in ihrer männlichen Durchsetzungsfähigkeit kennenzulernen. Sie werden mit Teilen ihrer Männlichkeit überhaupt nicht mehr bekannt.“

Ist der Grund für das neue deutsche männliche Weicheier-Verhalten also das Ergebnis einer jahrzehntelangen linksgrünen „Geschlechterpolitik“, die immer mehr im Schulterschluß mit einer sozialdemokratisierten CDU verfolgt wird? Unter Führung von SPD- und CDU-Verteidigungsministern mußten Offiziere gehen, weil sich Soldaten über eine zu harte Ausbildung beschwert hatten. Die Sprache wird „geschlechtergerecht“ umgestaltet. Männer, die sich wie solche benehmen, werden zu Spottgestalten in Kabarett-Stücken und Videoclips. Längst sind auch in deutschen Kriminalfilmen die „guten“, verständnisvollen Kommissare von Selbstzweifeln zerfressene entmännlichte Singles. Einer der wenigen männlich auftretenden Tatort-Kommissare – 2014 kaltgestellt – war der Schauspieler Dominic Raacke. Er sieht keine Zukunft mehr für die Spezies des Macho. Er sei ein „aussterbendes Wesen, man muß ihn künstlich beatmen und in Formaldehyd einlegen“, sagte er RP Online.

Es wird ein langer und schwieriger Weg, den deutsche Männer beschreiten müssen, um wieder welche zu werden. Voraussetzung dafür ist die Erkenntnis, daß wir uns gesellschaftlich wie psychologisch seit Jahrzehnten auf einem Irrweg befinden. Aus dieser Erkenntnis muß dann die praktische Umkehr entstehen – kollektiv wie individuell. Für den einzelnen Mann wird es wie ein erhebender Akt der Selbstbefreiung sein, die Fesseln von Gender-Ideologie und Feminismus zu sprengen und wieder so zu sein, wie es seiner Natur entspricht. Die Aussichten, daß sich hier auf mittlere Sicht etwas Grundlegendes ändert, stehen gar nicht mal so schlecht. Nach Köln und Co. dürfte sich inzwischen auch wieder die Mehrheit der Frauen in Deutschland wünschen, lieber einen „Helden“ und Beschützer an ihrer Seite zu haben als einen zeitgeistkonformen Waschlappen.

Männerdämmerung

Krause, Frank
Wie findet ein Mann Identität? Wie gelangt er zu wahrer Stärke? Viele Männer stecken in der Krise. Sie wissen nicht, wer sie sind, und spielen Rollen, um anderen zu gefallen und deren Erwartungen zu erfüllen. Andere sind ganz einfach vom Leben enttäuscht und tief innen verzweifelt, wagen aber dennoch nicht, aufzustehen, zu kämpfen und den großen Konflikt zu riskieren. Die Frage ist: Gibt es eine authentische männliche Form von Transformation, wie Männer zu echten Männern werden? Und wer hilft ihnen dabei, damit sie nicht nur jede Menge Porzellan zerschlagen, sondern wirklich zu einer anderen Dimension von Mannsein durchbrechen? Der Autor identifiziert die Bereiche, die es auf dem Weg zu wahrer Reife, Kraft und Identität zu beachten gilt. Er zeigt auf, wie revolutionär die Lehren Jesu eigentlich gerade für Männer sind. Dabei wird klar: Erneuerung ohne Konflikt, Chaos und tiefgreifende Auseinandersetzung kann es nicht geben. Das Buch ist ein Mutmacher für Männer, die transformativen Prozesse anzupacken, durch die sie sowohl zu sich selbst als auch zu Gott und in der Folge zu ihrem Nächsten finden. Da bleibt es nicht aus, dass etliche christlich-traditionelle Vorstellungen auf den Prüfstand gestellt werden müssen.

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