von Egon W. Kreutzer

PaD 46 /2025 – Hier auch als PDF verfügbar: Pad462025 Verbrenner-Aus Merz will einen Brief schreiben
Da springt – fast gleichzeitig mit der Rente – der zweite Funke an die Lunte. Man könnte fast meinen, die Koalitionäre hätten es darauf angelegt, sich selbst in die Luft zu sprengen.
Aber von Anfang an:
Der Beschluss der EU, ab dem Jahr 2035 die Neuzulassung von Automobilen mit Verbrennermotor zu verbieten, wurde 2023 getroffen. In Deutschland regierte damals die Ampel, Olaf Scholz saß für Deutschland im Rat der EU, Minister, wie Habeck, saßen im Ministerrat. Es kann also ausgeschlossen werden, dass Scholz und Habeck im Interesse Deutschlands gegen das Verbrenner-Aus votiert haben. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Verbrenner-Aus auf ausdrücklichen Wunsch der damaligen deutschen Regierung beschlossen wurde.
Nehmen wird an, das Verbrenner-Aus würde 2035 tatsächlich in Kraft treten.
Bis 2035 könnten bis zu 20 Prozent der PKW-Flotte in Deutschland bereits batterieelektrische Fahrzeuge sein. Von da an kämen jährlich etwa fünf Millionen neue Stromer dazu, während etwa vier Millionen Verbrenner und eine Million Stromer aus dem Bestand verschwinden.
Aktuell dürften in Deutschland ca. 2 Millionen rein batteriebetriebene PKWs am Straßenverkehr teilnehmen. Unterstellt man eine Jahresfahrleistung von 15.000 km und einen Verbrauch von 20 kWh pro 100 km, dann bedeutet das einen Jahresstromverbrauch von 6 Milliarden kWh, also 6 TWh. Das ist im Vergleich zum Gesamtstromverbrauch nicht viel, ungefähr 1,3 Prozent.
Sollten bis 2034 tatsächlich 20 Prozent BEVs auf den Straßen unterwegs sein, sind das schon 60 TWh, und ab 2035 kommen dann Jahr für Jahr 12 TWh dazu.
Dies ist allerdings zu knapp kalkuliert, denn mit dem Schrumpfen des Verbrennerbestandes wird auch das Tankstellennetz schrumpfen. Hinzu kommt die ständige Verteuerung der Krafstoffe durch die CO2-Besteuerung, so dass sich ein zusätzlicher, sich Jahr für Jahr verstärkender Effekt für den Umstieg auf BEVs ergeben sollte. Der vollelektrische PKW-Verkehr wird also nicht erst gegen 2045 erreicht sein, sondern wahrscheinlich bereits um 2041/42 herum.
Wir lägen dann bei einem zusätzlichen jährlichen Stromverbrauch vom 300 TWh, LKWs noch gar nicht mitgerechnet. Doch warum den theoretischen Verbrauch nach Art der Milchmädchen noch weiter in die Höhe treiben, wo doch klar ist, dass es diese Strommengen im deutschen Netz sowieso nicht geben wird.
Deutschland ist schon heute Strommangelland und käme ohne erhebliche Importe von unseren Nachbarn nicht mehr über die Runden. Alle grünen Träume von Batteriespeichen, samt bidirektionalem Laden, von der Wasserstoffwirtschaft, von angebotsorientiertem Verbraucherverhalten, können doch längst als geplatzt angesehen werden. Und ob bis 2040 auch nur eines von den 70 Gaskraftwerken ans Netz gegangen sein wird, die noch gebaut werden sollen, muss bezweifelt werden, weil deren Lückenbüßerbetrieb bis dahin weder von den Stromkunden noch durch weitere Neuverschuldung noch bezahlt werden können wird.
So wenig, wie ich hier den elektrischen LKW-Betrieb einbeziehen will, will ich auch den Zwang zur Raumheizung per Wärmepumpe in Betracht ziehen und auch den zusätzlichen Strombedarf der vielen Rechenzentren nicht berücksichtigen, die ans Netz müssten, wollen wir in Sachen KI tatsächlich irgendwo vorne mit dabei sein.
Geld lässt sich beliebig vermehren. Strom nicht. Also wird auch alles Geld aus gigantischen Schuldentöpfen nicht helfen, den Strom herbeizuschaffen, ohne den ein Industrieland wie Deutschland nicht am Leben zu halten ist.
Hält man sich dieses Schreckensszenario vor Augen, ist man versucht, die Ankündigung des Bundeskanzlers, einen Brief an die EU zu schreiben, um das Verbrenner-Verbot aufzuweichen, für einen ersten Anlauf zur Rückkehr zur Vernunft zu halten. Bis man dann liest, wo die rote Linie liegt: Deutschland, so meint Friedrich Merz, werde sich mit dem Verbrenner-Verbot nur dann zufrieden geben, wenn Verbrenner auf der Basis so genannter E-Fuels auch nach 2035 noch zugelassen und betrieben werden dürfen. E-Fuels? Das ist, wenn man es genau nimmt, nichts anderes als mit erheblichem Aufwand verflüssigter Strom. Ein Versuch, den temporär auftretenden Stromüberfluss, der bisher umsonst ans Ausland verklappt werden muss, doch noch einer Nutzung zuzuführen. Es handelt sich um den gleichen Irrweg, der mit dem grünen Wasserstoff beschritten werden soll. Es ist eine verrückte Lösung – und sie hat mit der Aufhebung des Verbrennerverbots im Grunde überhaupt nichts zu tun, ist ein Etikettenschwindel, der auch der Automobilindustrie nicht helfen wird, das Gemetzel zu überleben.
Ich gehe soweit, dies als pure Augenwischerei zu bezeichnen, wenn nicht gar als neuerliche Wählertäuschung mit Ansage. Nichts, was den langen Marsch in den Abgrund aufhalten könnte.
Aber selbst das ist in dieser Koalition nicht konsensfähig.
Carsten Schneider, das Paradebeisiel für die Karriere „Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal“, der vor 27 Jahren, gerade erst 22 Jahre alt, seine Jurte im Bundestag aufgeschlagen und sie seitdem nie wieder verlassen hat, gibt als Umweltminister im Kabinett Merz die Bärbel Bas der Umwelt und erklärt, für ihn komme eine Abkehr vom Verbrenner-Verbot nicht in Frage.
Mit offenen Augen, aus bloßer Rechthaberei, schnurstracks ins Verderben rennen?
Das hat mit dem Verbrenner-Verbot, mit der Umwelt, mit CO2 überhaupt nichts mehr zu tun. Das ist die schiere Lust am Untergang, und zwar am Untergang dieser Koalition.
Es kann nur darum gehen, denn der Untergang Deutschlands, der mit dem Festhalten an der unsäglichen Klimapolitik angestrebt wird, ist nicht mehr zu erreichen. Die COP30 ist krachend gescheitert. Ob es noch eine COP31 oder gar eine COP32 geben wird, muss schon heute bezweifelt werden. Die Großen gehen schon nicht mehr hin, und die Kleinen nur so lange, wie da noch irgendwie Geld abgezapft werden kann. Die Chinesen lächeln, und nehmen jede Woche zwei neue Kohlekraftwerke in Betrieb, die USA holen an fossilen Brennstoffen aus der Erde, was nur geht, die Franzosen lassen ihre Kernkrafwerke auf Hochtouren laufen und der Rest der Welt guckt verwundert auf die Deutschen, die – mitten in der Deindustrialisierung begriffen – der Welt ein Vorbild sein wollen.
Wenn es aber darum geht, diese Koalition – trotz aller gegenteiligen Beteuerungen – von innen heraus zu sprengen, und eine andere Erklärung kann ich für dieses Verhalten nicht finden, dann frage ich mich doch, warum.
Nun, ich denke, wir werden in diesen Tagen live und in Farbe Zeugen einer fiesen Strategie der SPD, sich zu Lasten der Union aus der Verantwortung zu stehlen, und ich höre heute schon, wie SPD-Politiker noch in zehn und zwanzig Jahren darüber schwadronieren werden, was Deutschland, den kleinen Leuten, den armen Flüchtlingen, der Wirtschaft und der EU alles erspart geblieben wäre, hätte sie Friedrich Merz nicht zwingen wollen, sich von ihren hehrsten Grundsätzen und Überzeugungen zu trennen. Da hätten sie sich entscheiden müssen, lieber nicht zu regieren als schlecht zu regieren.
Dass sie dieses Spiel bis zum Exzess treiben können, verdanken sie der Brandmauer, hinter der nicht etwa die AfD eingemauert ist, sondern die Union. Sie konnten ihr Spiel so lange treiben, bis selbst sie erkennen konnten, dass nun Jahre mit Blut, Schweiß und Tränen vor Deutschland liegen. Da wollen sie nicht mehr dabei sein. Einmal Schröder mit Agenda und Hartz hat bittere Wunden hinterlassen. Diesmal wollen sie sich der Drecksarbeit verweigern, was auch ungemein hilfreich dabei ist, sich der Erkenntnis zu verweigern, selbst massiv zum Elend beigetragen zu haben.
Gestern, bei der Generaldebatte, konnte sich Friedrich Merz noch aufraffen, den 12-Punkte-Plan der AfD mit gefrorenem Lächeln abzubürsten. Damit hat er sich endgültig für jede wichtige Rolle in der deutschen Politik nach dem Zerbrechen dieser Koalition disqualifziert. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich darüber sogar im Stillen freut. Es ist nicht sein Ding.
Es sieht aber so aus, dass seine im Wahlkampf abgegebene Prognose: „Links ist vorbei“, tatsächlich schon nach weniger als einem Jahr seiner Kanzlerschaft Realität werden wird.
Darauf freuen darf sich allerdings nur, wer einen langen Atem hat. Die nächsten Jahre werden verdammt hart, und es wird noch ein gutes Stück weiter abwärts gehen, bevor es wieder aufwärts gehen kann. Aber wir müssen da durch, und so mancher wird sich vom liebgewonnenen Besitzstand trennen müssen. Nicht nur die Rentner. Nicht nur die Bürgergeld-Empfänger. Nicht nur das Heer der staatsfinanzierten NGO-Funktionäre. Nicht nur die aufgeblähten Verwaltungen. Auch in den Belegschaften der Unternehmen wird es weitere Einschnitte geben, wie es auch noch so manches Unternehmen selbst bald nicht mehr geben wird.
Wir werden wieder lernen müssen, anzupacken, wo Not am Mann ist, statt Kommissionen zu gründen, die im warmen Stübchen bei Kaffee und Gebäck so lange beraten, bis sich die Angelegenheiten von selbst erledigt haben. Wir brauchen wieder Politiker mit Ahnung von ihrem Geschäftsbereich, und wir brauchen wieder den Zusammenhalt, der es ermöglicht, gemeinsame Ziele gemeinsam anzustreben.
Viel Glück dabei!
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Eine gewaltige US-Armada hat sich vor der Republik Simon Bolivars, Venezuela, versammelt, um zu einem vernichtenden Schlag auszuholen und den regime change in Venezuela zu vollbringen. Es gegt Trump um die ungeheuren Ölreserven Venezuelas, die größten der Welt, die er für das US-Großkapital einheimsen will. Es ist schwer vorstellbar, daß dieser teure Truppaufbau erfolgt, ohne daß für den Geschäftsmann Trump was finenziell rauskommt.
Um jedoch Tod und Verderben über Venezuela zu bringen, benötigt Trump eine, wenn auch nur minimale, Aggression Venezuelas. Denn wie der amerikanische Kriegsminter Henry Stimson vor Pearl Harbor in sein Tagebuch schrieb: „It’s American policy Japan fire the first shot.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Henry_L._Stimson
Leider hat damals der saudumme Hitler es für Recht befunden, damals den USA den Krieg zu erklären, damit alles seine Richtigkeit hat, obwohl die USA sich schon in einem hybriden Krieg mit uns befanden, wie jetzt Trump mit Venezuela, der ständig dessen Fischerboote in der Karibik zerstören laßt. Der hybride Krieg der USA gegen das Deutsche Reich war spätestens seit dem Greer-Zwischenfall bewiesen.
„4. September 1941: „Greer“-Zwischenfall, der amerikanische Zerstörer USS Greer meldet die Position eines deutschen U-Bootes an ein britisches Flugzeug und verfolgt das U-Boot, das U-Boot schießt einen Torpedo auf den amerikanischen Zerstörer ab, die „Greer“ wirft Wasserbomben, das führt am 11. September zum „Shoot on sight“-Befehl (Schießbefehl bei Sicht) des amerikanischen Präsidenten.“
Ganz Lateinamerika schäumt jetzt vor Wut, daß die Lateinamerikaner schon wieder von den Gringos gedemütigt werden, wobei jetzt schon wieder die Hispanics von Trump als minderwertige Rasse ausgewiesen werden, obwohl ihnen große Teile des Südens der USA einmal gehörten, bevor sie ihnen von der überlegenen Streitmacht der USA gestohlen wurden. Mexiko verlor damals alles bis San Francisco, Texas und viele weitere US-Bundesstaaten.
Die Frage ist, was macht Trump, wenn Maduro auf russischen Vorschlag hin einfach nicht provozieren läßt, und weiter abwartet? So wie der Iran auch die US-Aggression willig ertrug? Dann kommt es sehr wahrscheinlich zu einer false flag Operation Trumps nach Art des Maine-Zwischenfalls 1898, der den USA eine glänzende Möglichkeit gab, dem schwachen Spanien einen Krieg aufzuzwingen. Was hatte überhaupt der Panzerkreuzer Maine in Havanna zu suchen, wenn nicht um einen Kriegsgrund mit Spanien herbeizuführen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Maine_(Schiff,_1895)
„Die Maine explodierte am 15. Februar 1898 um 21:40 Uhr an ihrem Ankerplatz und sank mit zerstörtem Vorschiff auf Grund; 266 Mann der Besatzung starben.[1] Die meisten Offiziere des Navy Department nahmen einen Unfall an, wie er bereits auf den Schiffen New York, Oregon, Philadelphia, Boston, Cincinnati und Atlanta passiert war; dagegen vermutete die US-Regierung (Kabinett McKinley, Anm.: von Trump verehrt und deswegen wieder nach Berg in Alaska benannt) damals einen spanischen Terroranschlag mit einer Mine oder einem Torpedo gegen die Maine. Eine erste Untersuchungskommission im März 1898 erklärte zwar nach der Vernehmung von Zeugen und der Untersuchung des Schiffes, die Maine sei durch einen Torpedo zerstört worden, die Zeugen waren jedoch zur Geheimhaltung verpflichtet worden, und auch die Einzelheiten der Untersuchung blieben geheim. Der sogenannte „Maine-Zwischenfall“ gab den USA den Anlass zum Krieg gegen Spanien.“
Es wird jetzt also höchstwahrscheinlich zu einem weiteren glänzenden Geschäft, wenn auch ein wenig blutig, der USA in Venezuela kommen, und man darf gespannt sein, wie sich der anglo-zionistische deutsche Rundfunk positioniert. Vermutlich gegen Trump, den der Rundfunk unentwegt haßt. Er mag zwar auch Maduro nicht, aber erst einmal muß Trump weg und dann Maduro, dessen Vater übrigens ein Jude wqar.
Eine halbwegs funktionierende Demokratie gab es recht eigentlich nur in den USA. In allen anderen Staaten, wohin sich der anglo-zionistische Westen erstreckte, gab es nur Hilfstruppen der USA und Regierungen, die ihre Bevölkerung als solche verstanden. Die Hilfstruppen, außer Israel, das Teil der USA ist, durften niemals Nuklearwafffen haben, sondern nur Soldaten, die sich im ersten sich entwickelnden Gefecht geopfert werden konnten, bis dann über die Anwendung der Nuklearwaffen gesprochen werden mußte, wie jetzt in der Ukraine.
Der anglo-zionistische Westen ist die Partei der Demokraten in den USA, die zwei Weltkriege anzettelten, die die meisten jüdischen Sypathisanten hat, weil sie nicht national denken, sondern die typisch globalistisch-kosmopolitisch-jüdische Politik vertreten. Da Trumps Schwiegersohn ein chassidischer Jude ist, stand Trump auch ganz elementar zu Israel und seinen Enkeln, wobei der Jude Wittkoff sein Freund ist, der bei allen Gerichtsprozessen mit ihm durch dick und dünn ging.
Mit Trump konnte jedoch ein nationaler isolationalistscher Präsident die letzten Wahlen gewinnen, wie sie es in den USA auch immer gab.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_H._Vandenberg
„Im Senat gehörte Vandenberg dem Auswärtigen Ausschuss an. In den 1930ern war ein strenger Befürworter einer neutralen US-Außenpolitik. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges gab er seine isolationistische Haltung auf und unterstützte die Politik der Roosevelt-Administration“, (Anm.: Weil damals nicht bekannt war, daß Roosevelt durch einen Trick Japan zu dem Angriff auf Pearl Harbor verführt hatte und den Angriff auch vorab wußte ohne seine dortigen Truppen zu informieren!)
Die meisten Amerikaner waren also die ewigen Kriege satt, die sie als Weltpolizei anzettelten und wählten deswegen Trump, auch wegen der ihnen aufgezwungene kosmopolitische Agenda wie Migration. Trump wollte sich deswegen auf die USA konzentrieren, wobei Lateinamerika prinzipiell als US-Hinterhof verstanden wird, wo die USA schon immer schalteten und walteten wie sie wollten. Deswegen will auch Trump Kuba und Venezuela züchtigen, weil sie versuchen, sich unabhängig zu machen.
Die bisher an der kurzen Leine geführten Vasallen der USA, die sich immer an den USA orientierten, wie die Magnetnadel nach Norden, waren verständlicherweise total überrascht, daß sich die sie bisher führende Weltmacht entgegengesetzt orientierte.
Nachdem sie die ihnen untergebenene Bevölkerung bisher duch Masseneinwanderung vernichten sollten, – Innenministerin Nancy Faeser hat noch kurz vor dem Regierungswechsel mit Flugzeugen Sudanesen nach Deutschland einfliegen lassen -, sollen sie jetzt das Gegenteil machen und Ausländer abschieben und mit Rußland Frieden.
Den Beweis ihrer mangelnden Unabhängigkeit wollen die „westlichen“ Vasallenregierungen ungern erbringen und deswegen wollen sie Trump bis zu den Midterm-Wahlen am 3. November 2026 in den USA aussitzen, weil er dann höchstwahrscheinlich beide Mehrheiten in beiden Kammern verlieren wird, auch weil der Dollar bis dahin arg ramponiert sein wird:
https://www.fr.de/politik/midterms-2026-datum-trump-prognose-kandidaten-94052014.html
und anschließend ein ziemlich machtloser Präsident ist und vielleicht sogar sein Amt verlieren wird wie Andrew Johnson, der beinahe mal abgesetzt worden wäre.
https://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Johnson
Der geplante Bundeshaushalt 2025 beträgt 502,55 Milliarden Euro. Davon enthalten sind Stuereinnahmen von 386,8 Milliarden Euro, also sind 115,75 = 502,55 – 386,8 Milliarden Euro des Haushalts Kreditaufnahme, also de facto ungedecktes, nur gedrucktes Geld. Der Bund plant 122,5 Milliarden Euro für die gesetzliche Rentenversicherung bereitzustellen. Damit gehen 31,6 % der regulären Steuereinnahmen für die Rentenunterstützung drauf (0,316 = 122,5/386,8), die auch fast soviel sind wie die Nettokreditaufnahme von 115,75 Milliarden Euro.
Jetzt kommt jedoch erst der große Rentnerzuwachs der sog. Boomer. Wie soll das finanziert werden? Durch noch mehr gedrucktes Geld? Nimmt man denen, die nocht etwas haben, alles ab?
Bis zum letzten Augenblick muß der Bankrott des Systems verschleiert werden, und die Beamten und Politiker weiter erhalten werden!
Fazit: Das Rentenproblem ist nicht mehr lösbar. Die Regierungen der letzten Jahrzehnte haben grandios versagt, weil sie der Bevölkerung eine unmögliche Illusion verkauft haben, die das dann auch willig gerne glaubte. Die Rentenbeiträge wurden verschleudert, und niemand der davon begünstigt wurde, wie xyz, hat dagegen protestiert. Heute will ein großer Teil der jungen Generation nicht mehr arbeiten, weil sie nicht schuften will für ein staatliches Altersvorsorgeversprechen, das unerfüllbar ist.
Die jungen CDU-Abgeordneten haben rebelliert, weil sie wissen, daß die Rente ein unrealistische Illusion ist, werden aber gleichwohl zustimmen, weil sie auch in Zukunft noch von den Parteioberen ihren Job bekommen wollen.
Die Regierung will bis zum letzten Augenblick die Bevölkerung in einer unhaltbaren Illusion belassen und elaboriert mit falschen Versprechen wie einem zusätzlichen Rentenpuffer von 10 Milliarden Euro, der Dividenden enthalten könnte, wenn die Unternehmen sie nur noch zahlen könnten!
Für die Deutschen gilt deswegen:
https://www.aphorismen.de/zitat/146523
Schiller: „Ernst ist der Anblick der Notwendigkeit!“