Jochen Mitschka (tkp)
Kurznachricht: Weil der Iran erklärte, er wolle ausschließlich über seine Atomindustrie mit den USA sprechen, nicht aber über seine Außenpolitik und seine Raketenentwicklung, mit der inzwischen auch eigene Satelliten ins All geschossen werden, haben die USA die geplanten Gespräche in Oman abgesagt. Mögliche Folgen für Europa.
Basierend auf den aktuellen Berichten aus zuverlässigen Quellen werden die geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Oman, die für Freitag (den 6. Februar 2026) vorgesehen waren, nicht stattfunden, sondern wurden abgesagt. Die Verhandlungen sollten ursprünglich in der Türkei (Istanbul) stattfinden, aber der Iran forderte eine Verlegung nach Oman und ein bilaterales Format, das sich ausschließlich auf das nukleare Programm beschränkt, ohne weitere Themen wie ballistische Raketen oder regionale Konflikte einzubeziehen. Die USA lehnten diese Forderungen ab und bestanden auf dem ursprünglichen Format in der Türkei, was zu einem Scheitern der Planung führte. Ein hochrangiger US-Beamter wurde zitiert mit: „Wir sagten ihnen, das ist es oder nichts, und sie sagten ‚ok, dann nichts‘„.
Der Iran hatte die Verlegung nach Oman gefordert, um die Diskussionen auf frühere Runden in dem Land fortzusetzen und eine Erweiterung auf andere Themen zu vermeiden. Dies geschah vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen, auch durch den Abschuss einer iranischen Drohne durch US-Streitkräfte in der Arabischen See.
Präsident Donald Trump bestätigte in einer Pressekonferenz, dass Verhandlungen im Gange seien, betonte jedoch, dass der Iran weitere US-Militärschläge vermeiden wolle. Trotzdem brach der Dialog ab, da Washington die iranischen Bedingungen ablehnte, insbesondere nicht über sein Raketenprogramm und seine Außenpolitik diskutieren wollte. Frühere Berichte aus Januar 2026 deuten auf diplomatische Drücke hin, bei denen Länder wie Saudi-Arabien, Türkei, Qatar und Oman intervenierten, um Eskalationen zu verhindern. Ein geplanter US-Angriff auf den Iran wurde damals angeblich aufgrund solcher Warnungen abgesagt.
Iranische Medien berichteten zunächst über die geplanten Gespräche in Oman, ohne die Absage zu bestätigen. US-Quellen wie Axios und Fox News betonen jedoch die Absage und die US-Haltung. Die Spannungen steigen weiter an, denn der Iran lehnt US-Forderungen ab, und beide Seiten bauen militärische Präsenz in der Region auf.
Schlussfolgerung
Wie erwartet haben sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder erhöht, weil die USA darauf bestanden, nicht nur über die Atompolitik des Landes zu verhandeln, sondern dem Land auf Grund der Forderungen Israels auch Beschränkungen hinsichtlich der Raketenentwicklung und Außenpolitik aufzwingen wollten. Es war von Anfang an klar, dass diese Punkte aber nie zur Diskussion stehen würden. Sie sind die Basis der Abschreckungsfähigkeiten und der Souveränität. Ein Verzicht darauf käme der absoluten Unterwerfung unter eine Vasallenherrschaft gleich, hörte man unisono aus dem Iran.
Der ehemalige Berater des Verhandlungsteams der JCPOA (Atom) Gespräche der Regierung, Seyed Mohammad Marandi postet auf x.com die Warnung: „Es ist an der Zeit, alle Länder, die US-Basen in der Region des Persischen Golfs beherbergen, unverzüglich zu verlassen.“ Was darauf hindeutet, dass das Land einen unmittelbaren Angriff erwartet, und daraufhin alle Basen der USA in der Region ins Visier nehmen will.
Es hat den Anschein, dass der Iran sich derzeit bereit für einen Show-Down fühlt, möglicherweise, weil die Regierung glaubt, während dem 12-Tage-Krieg im letzten Jahr und den kürzlichen Unruhen, alle Mossad- und CIA-Agenten identifiziert und neutralisiert zu haben, und nicht darauf warten will, bis diese kleine Armee im Inneren des Landes neu aufgebaut wurde.
Folgen des Krieges
Sowohl für Donald Trump als auch für die Regierung des Irans könnte ein Krieg, der sich nicht ausweitet, sondern auf niedrigem Niveau stattfindet, von Nutzen sein, die jeweiligen Bevölkerungen hinter sich zu scharen. Aber sobald die Schifffahrt durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogen wird, hat dies erhebliche Auswirkungen, schon alleine durch rapide steigende Versicherungsprämien, ohne dass eine einzige Mine gelegt wurde. Sollte der Straße von Hormus vermint werden, und der Jemen, wie angekündigt in den Krieg eintreten und die Einfahrt zum Roten Meer blockieren, hätte das noch nicht absehbare Folgen für die europäische Wirtschaft.
Die USA wären lediglich am Rande betroffen, aber blieben auch nicht ganz verschont. Hauptleidtragende wären jedoch eindeutig die Europäer.
P.S. Nachricht in letzter Minute: Es ging nie um die Iraner.
US-Außenminister Marco Rubio: „Wir werden kein Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnen, das nicht die Reichweite seiner ballistischen Raketen begrenzt, damit diese Israel nicht länger bedrohen können.“
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Angeblich soll China Kriegsschiffe in die Straße von Hormus geschickt haben, die den Flzgzeugträger USS Lincoln zwangen sich vom Golf von Oman in das Arabische Meer zurückzuziehen. Die Chinesen wollen kein zweites Venezuela! Die Verabredung Netanjahus mit Trump die Revolution im Iran auszulösen, wurde durch russische und chinesische Störmanöver des Internets und Starlinks verhindert. Da aus der Revolution nichts wurde, ist jetzt Trump blamiert.
China schickt Kriegsschiffe – US-Flugzeugträger zieht sich zurück. Israel stink-sauer!
Vermietertagebuch – Alexander Raue
John AG meldet, daß eine iranische Drohne sich unbemerkt 500 km vom Iran entfernt der Gruppe des USS Lincoln näherte, alle Infos zurückschickte, bevor sie direkt über der USS Lincoln abgeschossen wurde. Was wäre, wenn sich eine Hyperschallrakete unbemerkt dem Flugzeugträger genähert hätte? Was hätte Trumps Maga-Bewegung dazu gesagt?
A $20,000 Iranian Drone Just Outsmarted America’s Most Powerful Warship
In diesem PolitLeaks-Video zerlegen wir eine explosive Kette aus Drohnen-Zwischenfällen, Hormus-Risiko und … Scott Ritter ist hier wieder mal viel abgeklärter bzw. sachlicher, als Raue:
https://youtu.be/wUc7XgzXBxI?si=Zx7_vm8EhuRKvt0w
„Was tun? sprach Zeus“
Trump und Rubio stellen unannehmbare Forderungen an den Iran. Deswegen ist ein Kompromißgespräch nicht möglich und müssen die Waffen entscheiden. Niemand weiß, wie weit der Iran mit Rußland und China inzwischen aufgerüstet wurde und welche Ziele der Iran angreifen wird, während klar ist, daß Israel und die von Israel abhängigen USA und EU ihre Ziele schon wohl überlegt haben.
Eun Zurückrudern Trumps ist schwer vorstellbar, weil er Netanjahu versprochen hat, den Iran jetzt zu beseitigen und es vor allem eine schwere Prestigeniederlage für Trump wäre, wochenlang den Iran zu belagern und dann unverrichteter Dinge wieder abzuziehen. Also gibt es demnächst einen ersten US/Israel-Schlag zur Enthauptung der iranischen Führung, um das Land in einen Zustand der Lähmung zu versetzen, oder wählt Trump die Strategie der Nadelstiche, wie er es bei Venezuela angewandt hat: das Land völkerrechtswidrig zu belagern, bis die Abwehrbereitschaft des Iran erlahmt, weil der Iran unmöglich im Zustand höchster Nervosität und Alarmbereitschaft verbleiben kann, so daß der Krieg erst in einiger Zeit ausbricht wegen dann einem relativ banalen Grund, dem die gesamte ango-zionistische Presse dem Iran in die Schuhe schieben wird. Die Zusammenarbeit der Politik und der Medien dient nur der Plutokratie und ist im anglo-zionistischen Westen immer wunderbar aufeinander abgestimmt, wie man an zahlreichen anderen Kriegen erkennen konnte.