US-Senatoren bedrohen den Internationalen Strafgerichtshof, seine Mitarbeiter und die Niederlande

von Norbert Häring

Weil der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag, Karim Kahn, einen Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu beantragt hat, haben 12 einflussreiche republikanische US-Senatoren einen Drohbrief an den IStGH geschickt, in dem Kahn, dessen Familie und allen IStGH-Mitarbeitern Sanktionen angedroht werden. Indirekt drohen sie für den Fall einer Inhaftierung Netanyahus sogar mit einer Invasion der Niederlande durch die Führungsmacht des Wertewestens zu seiner Befreiung.|

Da fällt einem doch nur noch die Kinnlade runter, oder?

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US-Senatoren bedrohen den Internationalen Strafgerichtshof, seine Mitarbeiter und die Niederlande
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4 Kommentare

  1. In dieser Folge von Die Quelle interviewen wir den Journalisten, Völkerrechts- und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris zu den Haftbefehlen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen Israel und die Hamas. Wir bewerten auch die internationale Reaktion und die Doppelmoral des Westens, der den IStGH bei seiner Anklage gegen die russische Führung unterstützt, ihn aber in Bezug auf Israel untergräbt. Wir bewerten auch die Bedeutung der jüngsten Anerkennung des Staates Palästina durch Spanien, Norwegen und Irland. Schließlich analysieren wir die jüngsten Entwicklungen im Krieg in der Ukraine, einschließlich der jüngsten russischen Offensivkampagne in der Region Charkiw.

    https://www.youtube.com/watch?v=6URHBsYwadU

  2. Die Juden haben zu Mohammeds Zeiten versucht sich mit den Arabern besser zu verstehen, indem sie ihnen sagten, Ismael, der Sohn Abrahams von der Ägypterin Hagar, sei ihr Stammvater, so daß die Juden als Abkömmlinge des Isaak und seines Bruders Ismael eigentlich nahe Verwandte seien. Vgl.

    https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&kn=Juden&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&ref_=search_f_hp&an=H.%20Graetz

    Die Araber sind also auch Semiten, so daß auch bei den Arabern die Vorhautbeschneidung männlicher Kinder schon seit Jahrtausenden üblich war.

    In den USA haben die Juden ihr eigene nur eingebildete Auserwähltheit durch Gott auch auf die Puritaner übertragen, so daß diese auch von ihrer eigenen Ausgenommenheit und Überlegenehit gegenüber allen anderen Menschen überzeugt sind (exceptionalism). (Die Juden sind zwar von ihrem Exzeptionalismus überzeugt, verübeln es jedoch Hitler schwer, der das auch für die Deutschen in Anspruch nahm, weil er rassistisch gewesen sei, was sie jedoch nicht sein wollen, denn sie haben es ja von Gott!)

    Deswegen haben in den USA viele christliche Sekten das jüdische Alte Testament für sich persönlich auch reklamiert, so daß es solche alttestamentarische Christen wie den Lindsey Graham gibt, der meint den rächenden Gott Israels persönlich spielen zu müssen, der Amalek vernichtet, etwa durch einen Atomschlag auf Gaza. Auch die Zeugen Jehovas sind ganz klar so eine alttestamentarische christliche Sekte. Diese ganzen alttestamentarischen Christen in den USA sind in den CUFIs versammelt, die noch mehr mit Israel gegen Amalek kämpfen wollen als die Juden selbst.

    https://cufi.org/

    Den ideologischen Konflikt zwischen Trump und Biden sehe ich als den Exzeptionalismus der WASPs, vertreten durch den US-imperialistischen Trump und dem kosmopolitischen Exzeptionalismus der Juden (Biden), die sich in die Haare bekommen haben. Ausgang geht erbittert weiter, ungewiß.

    Es ist vielleicht ganz interessant wie Colin Ross das Christentum 1942 in den USA sah:

    https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&ref_=search_f_hp&tn=Die%20%22Westliche%20Hemisph%E4re%22&an=Colin%20Ross

    „Der erste Aufsatz im „Dearborn Independent“ erschien im Jahre 1920. Inzwischen ist die Macht der Juden in Amerika durch den Emigrantenstrom weiter angewachsen. Dabei spielt nicht so sehr die Zahl des neuen jüdischen Zuzugs eine Rolle, als vielmehr die Erzählungen und Darstellungen der Ereignisse in Europa, vor allem natürlich in Deutschland. Die Juden spekulieren dabei erfolgreich auf zwei Charaktereigenschaften des Amerikaners, einmal seine Bereitwilligkeit, sich immer und sofort für den „uderdog“ einzusetzen, den tatsächlich oder angeblich Unterdrückten und Mißhandelten — außer natürlich, wenn er selber der Unterdrücker ist —, und zum andern die starke Religiosität oder zum mindesten Kirchlichkeit des Amerikaners. Beides bezeichnet man am richtigsten nicht mit „Christentum“, sondern mit „christlicher Kirchlichkeit“, weil Religion und Religionsausübung in Amerika ganz anders kirchlich-gesellschaftlich bestimmt sind als in Europa. Für einen Europäer ist es erstaunlich, welche Rolle die Kirche in USA. als gesellschaftliche Organisation spielt. Wir waren in Amerika in den verschiedensten Familien für kürzere oder längere Zeit zu Gast. In allen, ob sie nun Unitarier‚ Presbyterianer, Methodisten, Baptisten oder Katholiken waren, spielten die „church activities“, die „Kirchliche Betätigung“, eine erstaunliche Rolle. Hierzu gehören die unzähligen Veranstaltungen der kirchlichen Gemeinden, die bis zu Theatervorstellungen und Tanzereien im Untergeschoß der Kirche gehen. So fremdartig uns auch derartige Formen kirchlicher Betätigung anmuten mögen, so falsch wäre es, die geistige Grundlage dieser „christlichen Geselligkeit“ zu verkennen. Der Amerikaner ist durchaus nicht nur der kaltschnäuzige Dollarjäger und krasse Materialist, als den ihn der Europäer gern sieht und hinstellt‚ er ist daneben auch Idealist. Er hat seelische Bedürfnisse, die er religiös und kirchlich befriedigt. Zugegeben, daß Religion drüben wesentlich gesellschaftliche Form und Verpflichtung ist. In kleinen Städten ist es heute noch so, daß ein Geschäftsmann es sich nicht leisten kann, keiner der ungezählten „Denominationen“ der verschiedenen Kirchen, Bekenntnisse oder Sekten anzugehören. Welcher, ist verhältnismäßig gleichgültig gegenüber der Tatsache, daß er überhaupt irgendeiner Gemeinde angehört. Die Zugehörigkeit richtet sich auch nach den örtlichen Verhältnissen, insbesondere auch der gesellschaftlichen Schicht und dem Vermögensstand. Es gibt teuere und billigere Kirchen. Die Mitgliedschaft in der „Unitarian Church“ zum Beispiel können sich nur recht vermögende Leute leisten. Bei bescheidenerem Einkommen schließt man sich besser den Methodisten oder Baptisten an.

    Staat und Kirche sind in Amerika völlig getrennt. Die staatlichen Behörden ziehen nicht einmal die Steuern für die Kirchengemeinden ein. Jede Denomination, jede religiöse Vereinigung also, beruht nicht anders wie jeder andere Verein auf freiwilligen Beiträgen der Mitglieder. Diese Beiträge sind hoch, zum Teil erstaunlich hoch. Von ihnen müssen nicht nur die Gehälter für Pfarrer und Küster, die Erhaltung der Kirche und die sonstigen laufenden Ausgaben bestritten werden, sondern die Gemeinden erbauen davon auch neue Kirchen, und nicht nur Kirchen‚sondern teilweise auch ihre eigenen Schulen. Der Amerikaner zahlt unverhältnismäßig mehr für die Befriedigung seiner religiösen Bedürfnisse als der Europäer. Trotzdem – oder vielleicht auch gerade deswegen – ist drüben die Kirchlichkeit größer. Die Menschen hängen nun einmal stärker an einer Sache, für die sie Opfer bringen müssen.

    Neben wahrer Religiosität mögen eine Reihe materieller Gründe diese stärkere Kirchlichkeit bedingen, gesellschaftliche Rücksichten, geschäftliche zur Hebung des Kredits, oder auch eine gewisse geistige Rückversicherung (man kann nie wissen, ob es nicht doch vielleicht eine Hölle gibt!). Einerlei, jedenfalls spielt die Kirche in den Vereinigten Staaten von Amerika eine unvergleichlich größere Rolle als in den meisten europäischen Ländern, und jedenfalls bedeutet sie einen erheblichen Faktor für die öffentliche Meinungsbildung. Alle diese ungezählten christlichen Kirchen, Bekenntnisse und Sekten, mögen sie Orthodox oder freisinnig sein, haben eins gemeinsam. Sie alle, wie immer sie auch heißen mögen, beruhen in ihrem geistig-seelischen Gehalt auf alttestamentarischer und somit jüdischer Grundlage. Für den christlich-kirchlich gerichteten Amerikaner, das ist heute noch die große Mehrheit der Bevölkerung, ist Juda der Boden, aus dem das Christentum erwuchs, und sind die Juden nicht nur die Schöpfer der monotheistischen Gottesidee, sondern es ist gewissermaßen der jüdische Gott, den die Christen von den Juden übernommen haben. Hierin liegt eine der Wurzeln der jüdischen Herrschaft über die Geister in einem Land, das in manchem seit je viel antisemitischer war als Deutschland. So sehr man hier die Juden auch gesellschaftlich ablehnt, in religiös-geistiger Richtung wird man ein Gefühl der Abhängigkeit von ihnen wie ihrer Überlegenheit nicht los.

    Dazu kommt, daß die angelsächsische Überzeugung, ein auserwähltes Volk zu sein, auf jüdische Überlieferung zurückgeht, ja, die Engländer haben sich zeitweise sogar in der Idee gefallen, die verlorengegangenen Stämme lsraels zu sein. Dieser Gedanke wurde von den nach der Neuen Welt ausgewanderten Puritanern noch stärker ausgebaut. Einzelne Sekten, wie die Mormonen, haben ihn überhaupt zur Grundlage ihrer Glaubenslehre und ihrer Organisation gemacht.“

  3. Die USA haben so viele Völkermorde in den letzten Jahrzehnten gemacht oder finanziert und gedeckt. Da wundert es wennig, dass sie denken ihr Israel und ihre Juden können ungestraft massenmorden, so viel sie Munition rankarren können.

    Und Deutschland liefert gerne.

  4. „Da fällt einem doch nur noch die Kinnlade runter, oder?“

    Nein, mir fällt sie nicht runter, ganz im Gegenteil, mir wäre sie runtergefallen, wenn solch eine Reaktion nicht gekommen wäre.

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