Es gibt Leute, die in diesem Unrechtsstaat ohne Ende Hetze gegen Russland absondern dürfen und nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Und dann gibt es Leute, die sich für Frieden einsetzen und gnadenlos das Konto gesperrt wird. So sieht’s aus im besten Deutschland aller Zeiten. 
Unsere Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali ist geschockt von der Menschenverachtung und dem Zynismus in der Phoenix-Talkshow „Internationaler Frühschoppen“. Doch man muss dem Tagesspiegel-Journalisten Christoph von Marschall auch dankbar sein. In seinem Statement legt er die wahren Gründe offen, warum die Bundesregierung und die EU weiterhin alles versuchen, um die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg zu erschweren.
Tausende junge Männer müssten eben geopfert werden, so der Journalist, um der EU Zeit für eine milliardenschwere Aufrüstung zu kaufen. Ansonsten stünde Putin morgen in Litauen und übermorgen am Brandenburger Tor. Dass es sich dabei um eine Propaganda-Lüge handelt, bestätigte jüngst auch die „National Defense Strategy“ der USA. „Glücklicherweise“ seien die europäischen NATO-Staaten „erheblich mächtiger als Russland“, heißt es darin. Konkret komme Russland den europäischen Staaten „nicht einmal nahe“. „Moskau ist nicht in der Lage, um die Vorherrschaft in Europa zu konkurrieren.“
All das macht deutlich: Das BSW lag richtig, als es von Beginn an Friedensverhandlungen mit Russland forderte, um diesen Stellvertreterkrieg schnellstmöglich zu beenden. Jeder Tag, an dem der Krieg in der Ukraine fortgesetzt wird, führt zu weiteren Toten und Gebietsverlusten.
Was es jetzt braucht, ist Diplomatie und eine stabile Sicherheitsarchitektur in Europa, die es auf Dauer nur geben kann, wenn ukrainische und russische Interessen gleichermaßen berücksichtigt werden.
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