Ukraine: Jetzt geht es um Schadensmaximierung

Ukraine: Jetzt geht es um Schadensmaximierungvon WiKa (qpress)

BRDigung: Solange sich der Werte-Westen nicht mit eigenem Personal in die Schusslinie begeben mag (was ursächlich zu begrüßen ist), wirkt jede Waffenhilfe für die Ukraine nicht nur lächerlich, sondern bürgt garantiert für weitere menschliche Opfer in der Ukraine. Offenbar ist dies alleiniges Ziel der “Gutmenschen”. Am Ende der Abrechnung möchte man gerne mit einem noch dickeren Finger gen Russland deuten. An sich ist diese Form der (Ab)Rechnung längst überholt. Nur wer hat vor lauter Propaganda und Falschinformation überhaupt noch den Durchblick? Man sollte sich seine Freunde einfach etwas genauer ansehen, bevor man ihnen Vertrauen schenkt. Bestechung und Korruption allein bürgt nicht für menschliche Qualität, eher fürs Gegenteil.

 

Aber gut, ukrainische oder russische Menschenleben waren den Strippenziehern des Ukraine-Konflikts noch nie etwas wert. Und selbst wenn Europa dabei im Stück verheizt wird, interessierte selbst das die Initiatoren nicht. All das wird der Form halber nur vorgeheuchelt, um es menschlich erscheinen zu lassen, da ihr eigentliches Ziel immer noch die Filetierung Russlands ist. Von einer friedlichen Koexistenz war unter den Ideologen niemals die Rede. Das Feindbild Russland kam zu unseren Lebzeiten niemals aus der Mode. Die Strippenzieher haben nur noch nicht verstanden, das dieser Plan inzwischen größtenteils gescheitert ist. Das schließt natürlich nicht aus, dass noch allerhand Schaden zu realisieren ist.

Biden hat erste Pokerrunde verloren

Es liegt völlig auf der Hand, dass die Ukraine gegen Russland militärisch keinerlei Chance hat. Auch dann nicht, wenn uns die Propaganda hierzulande noch etwas anderes weismachen möchte. Wenn jetzt alle möglichen Waffen dorthin geliefert werden, zeugt das entweder von einem zu kurz geratenen Verstand der Waffenlieferanten, oder aber von dem erwähnten Zynismus, die Opferzahlen in der Ukraine um jeden Preis und wissentlich hochzutreiben, um selbige hernach genüsslich in Putins Kerbholz ritzen zu dürfen.

Ukraine: Jetzt geht es um SchadensmaximierungDerweil kommt, womöglich als ein Zeichen von “Rest-Intelligenz”, schon einmal eine Absage der USA zur direkten Konfrontation mit Russland: US-Regierung lehnt Einrichtung von Flugverbotszone über Ukraine ab … [Boersen-Zeitung]. Denn damit wäre der Dritte Weltkrieg mehr oder minder garantiert gewesen. Sowas ließe sich nur aus den bereits scharf an Russland herangerücken NATO-Mitgliedsstaaten realisieren. Man müsste quasi von NATO-Gebiet aus ins Ukraine-Kriegsgebiet feuern, sollte sich Russland von dem Getöse nicht vertreiben lassen. Ob die Ost-NATO-Staaten sich dessen gewahr sind?

Wir zitieren die harmlose Meldung

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Regierung lehnt die Einrichtung einer Flugverbotszone über der Ukraine ab. Präsident Joe Biden habe sehr deutlich gemacht, dass er nicht die Absicht habe, US-Truppen in einen Krieg mit Russland zu schicken, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag. Eine Flugverbotszone wäre ein Schritt in diese Richtung, denn diese müsste entsprechend umgesetzt werden. “Sie würde die Entsendung von US-Militär erfordern, um sie durchzusetzen, was einen direkten Konflikt, einen potenziell direkten Konflikt und einen potenziellen Krieg mit Russland bedeuten würde, an dem wir uns nicht beteiligen wollen”, sagte Psaki.

Auch Pentagon-Sprecher John Kirby, verneinte die Frage klar, ob die US-Regierung die Einrichtung einer Flugverbotszone über der Ukraine plane. Er wies aber auch darauf hin, dass der Luftraum über der Ukraine derzeit umkämpft sei und direkt an Nato-Gebiet grenze. Man prüfe daher entsprechende Maßnahmen zur Koordination, um Vorfälle oder Unfälle zu vermeiden. “Wir haben noch keine konkreten Entscheidungen getroffen, und wir haben noch keine Anzeichen dafür, dass die Russen ebenfalls an der Erkundung dieser Optionen interessiert wären”, so Kirby. Entsprechende Koordination sei aber keine Einbahnstraße.

Wie sollten sich nun die Ukrainer bei dieser Ansage fühlen? Erst hat man sie in Sicherheit gewogen, schon mal eine dem Westen nicht dienliche Regierung in 2014 entsorgt, dann ein paar Rosinen in den Käfig geschmissen und allerhand Hoffnung auf Wohlstand verbreitet. Das machte Mut und man ließ auch die Zündler in der Ostukraine nicht nur unbehelligt, nein, man förderte sie indirekt. Letztlich ein groß angelegter politischer Missbrauch eines ganzen Volkes. Jetzt, wo die Nummer zu scheitern droht und das Pflaster zu heiß wird, können die Getäuschten die Kastanien doch bitte selbst aus dem Feuer holen. Nur die Großmäuligkeit der wohlwollenden Nachbarn gibt jetzt noch ein wenig Stütze bei der Zerlegung der Lebensgrundlagen. Die Ukrainer wissen inzwischen kaum mehr, wem sie zuerst in dieser Sache danken sollten.

Waffenlieferungen an die Ukraine

Neben der Tatsache, dass es bislang ein “NoGo” der deutschen Politik war, keine Waffen in Krisen- oder Kriegsgebiete zu liefern, ist auch hier inzwischen die Maske endgültig gefallen. »So schnell wie möglich« Bundesregierung liefert Waffen aus Bundeswehrbeständen an Ukraine … [Spei-Gel]. Selbstverständlich findet man deutsche Waffen in sehr vielen Konfliktgebieten rund um den Globus. Warum sollte man sich das “Mordsgeschäft” entgehen lassen? Das ließ sich bislang alles ganz gut über Eck kaschieren, ohne dass es der Politik hier ernstlich auf die Füße fiel. Mit der Direktlieferung von Waffen an die Ukraine ist auch dieser Tarnanstrich rissig geworden.

Wie kommen die Waffen in die Ukraine? Wenn wir nicht gerade über Handfeuerwaffen oder Waffen im Spielzeugformat debattieren, müssen die ja irgendwie ins Kriegsgebiet kommen, damit man das Leid, wie oben beschrieben, entsprechend maximieren kann. Ungarn hat bereits angedeutet, dass es über seine Grenzen nicht funktionieren wird: Ungarn blockiert Waffenlieferungen für die Ukraine über sein Staatsgebiet … [WEB.de]. Wie naiv sind eigentlich die edlen Waffenspender? Ist tatsächlich wer der Meinung, dass komplexe Waffensysteme noch bis in die Ukraine vordringen können, nachdem Russland garantiert derlei Fracht minutiös im Auge hat? Es wird die Wege kennen und bestimmt nicht darauf warten, dass das Zeugs auf dem Maidan an die willigen Knallköppe verteilt wird.

Menschliches Leid vergrößern

Selbstverständlich hat jeder das Recht sich nach Kräften seiner Haut zu erwehren. Sei es aus Angst, Überzeugung oder auch nur weil sich die Gewaltakte rein zufällig im Umfeld abspielen. Die Strategie der Unterlegenen, Waffensysteme in Wohngebieten zu positionieren, ist so alt wie verächtlich. Exakt diese und nur diese Strategie, würde durch die “humanitären Waffenlieferungen” gestärkt werden, so sie denn dort ankämen. Hat schon wer eine westliche Aufforderungen an die Ukrainer gehört diese Praxis zu unterlassen? Nein, es passt gerade nicht ins Gesprächsformat. Neben ein paar moderneren Waffen kann so natürlich auch eine ganze Menge “Militärschrott” (über das Baltikum) kostengünstig und wohltätig entsorgt werden. Beispielsweise die alten Haubitzen der DDR Volksarmee. DDR-Haubitzen für die Ukraine? Bundesregierung sortiert sich noch … [N-TV]. Man kann die Gutherzigkeit deutscher Realpolitik gar nicht genug loben. Treppenwitz des Tages: diese Haubitzen wurden in den 50er Jahren von der Sowjetunion entwickelt.

Wenn es also gelingen sollte das großherzig spendierte Kriegsgerät tatsächlich in die Ukraine zu verbringen, was ernstlich zu bezweifeln ist, taugt es wirklich nur zur Ausweitung menschlichen Leids. Derweil heuert die Ukraine allerhand Abenteurer und Söldner an, die nach jahrelangen EGO-Shooter Training offenbar mal Lust auf Real-Life-Sterben haben. Im Verbund mit den glorreichen “Nazi-Truppen” sollen sie jetzt die Russen platt machen. Auch hier qualifizieren sich die normalen Ukrainer nur wieder als Deckung und Kollateralschaden, jetzt allerdings mit Billigung des Werte-Westens, damit die gutmenschlichen Interessen irgendwie überleben. Um diesem Missstand nicht weiter nachzugehen, konzentriert sich die hiesige Presse lieber auf die russischen Bonus-Söldner, damit es auch richtig fies bleibt.

Bären reizen

Ukraine: Jetzt geht es um SchadensmaximierungDie NATO hat es jetzt komplett in der Hand Europa für weit “höhere Ziele” einzuäschern und es letztlich Putin in die Schuhe zu schieben. Aus Übersee mag in der Destruktion Europas sogar eine reale Gewinn-Chance liegen. Allerdings wird das nicht ohne Zutun der Amis gelingen. Und wenn die Amis dabei sind, kommt die nächst größere Option ins Siel, damit noch mehr Teile der Welt einzuäschern. In diesem Fall selbstverständlich inklusive US-Territorium. Aber darüber müssen wir gar nicht anfangen nachdenken, da wir das gar nicht mehr erleben würden.

Man kann es drehen und wenden wie man mag. Jede weitere Einmischung zusätzlicher Parteien, egal wie die motiviert oder ausgestattet sind, werden das Elend der Ukraine vergrößern und verlängern. Das wird den verantwortlichen Strategen klar sein. Nur sind ihnen die Bewohner der Ukraine wirklich egal. Exakt das ist der Punkt, der hier nur zu gerne ausgeblendet wird. Stattdessen lässt man die Propaganda noch etwas lauter laufen, in der Hoffnung, dass hier niemand mehr zur Besinnung kommt oder aber die Betroffenheitstränen noch zu vergrößern sind.

Das Ziel, Russland mit NATO-Bestrebungen so weit zu reizen, dass es endlich um sich schlägt, ist erreicht. Es hat übrigens, anders als die verlogene NATO, seine Ziele in Sachen Ukraine überaus deutlich formuliert. Es geht zunächst um die Demilitarisierung. Ab dem Punkt kann man verhandeln. Das sogar aus einem nachvollziehbaren Grund. Wenn es über acht Jahre den Ukraine-Freunden (vermutlich bestens kalkuliert) nicht gelungen ist, den Beschuss von russischen Menschen in der Ost-Ukraine zu unterbinden, dann war dieser Tanz des Bären absehbar. Nur der Zeitpunkt nicht zu überblicken.

Und nun der Abgesang

Und jetzt, wo der Bär (vielleicht entgegen aller noch so weisen Planung) ganz ohne Ketten tanzt, sich losgerissen hat, gibt man sich ernstlich entsetzt? Wer soll denn diese Märchenstunde noch glauben? Ach ja, jeder Krieg ist völkerrechtlich verwerflich und zu verurteilen. Nur warum ist das nicht bereits in den letzten 70 Jahren aufgefallen? Und warum haben es die zustädnigen Institutionen nicht entsprechend honoriert? Weil die Völker für diese Machtspielchen und Mördereien niemals befragt und einbezogen werden. Sie sind nur manipuliert und dürfen Opfer spielen. Und es gibt zweierlei Messlatten. Es lohnt sich nachzuschauen wie demokratisch die zugrundeliegenden Prozesse tatsächlich sind. Ist es an der Zeit, dass die Menschen mal erwachsen werden und diesen Mechanismus durchblicken, statt sich immer (wider)willig in die Opferposition manövrieren und abschlachten zu lassen?

(Visited 245 times, 1 visits today)
Ukraine: Jetzt geht es um Schadensmaximierung
2 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (98% Ergebnis)

8 Kommentare

  1. Sie haben sinkende Bevölkerungen im Westen, wenn die Männer in der Ukraine kämpfen und zu Teilen sterben, dann bekommt der Westen die Frauen und Kinder als Flüchtlinge, die in der vorherigen Welle gefehlt haben.

    Und insgesammt werden die Ukrainer relativ gut zu integrieren sein.

    Das hat zynisch betrachtet auch noch den Vorteil, dass Russland da nur ein zerstörtes Gebiet mit minimaler Bevölkerung bekommt.

    Und um zu verstehen, warum die Ukrainer in den Westen wollten: Die haben je den Wohlstand und Aufstieg von Polen, Slovenien und Ungarn durch die ganzen EU-Gelder gesehen.

    Vermutlich werden die USA auch schon mit ihren kontrollierten Multis in der Ukraine investiert haben, um das Gefühl eines Aufschwungs zu erzeugen…

  2. „Solange sich der Werte-Westen nicht mit eigenem Personal in die Schusslinie begeben mag (was ursächlich zu begrüßen ist), wirkt jede Waffenhilfe für die Ukraine nicht nur lächerlich, sondern bürgt garantiert für weitere menschliche Opfer in der Ukraine.“

    Der erste Satz sagt schon alles aus über die Scheinmoral des Wertewestens! Wir versuchen es mal und, wenn es nicht klappt, wie jetzt zu sehen ist, dann halt nicht, respektive, erst später! „Ihr“ wolltet es doch so! Ob das, nicht nur, in der Gebrüder Boxerhirn je ankommen wird?

  3. Zitat

    Evgeniy Karas in Kiew, 5. Februar

    Anführer der ukrainischen Nazi-Organisation „C14“ , er gab zu, dass seine Gruppe für die SBU ( Inlandsgeheimdienst der Ukraine) arbeitet.

    „Wir haben jetzt so viele Waffen erhalten, nicht weil, wie manche sagen, ‚der Westen uns hilft‘ … sondern weil wir die vom Westen gestellten Aufgaben erfüllen, weil wir die einzigen sind, die dazu bereit sind, weil wir Viel Spaß beim Töten und wir haben Spaß beim Kämpfen“

    Es handelt es sich bei der Gruppe С14 um eine paramilitärische rechtsradikale Gruppe, die enge Beziehungen zur nationalistischen ukrainischen Partei „Svoboda“ unterhält. Es besteht der begründete Verdacht, dass das 2010 gegründete C14 seinen Namen von dem 14-Wörter-Slogan des amerikanischen Nazis David Lane hat: „Wir müssen die Existenz unseres Volkes und eine Zukunft für weiße Kinder sichern“.

    Quellen:
    https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2019-003694_EN.html

    https://www.dokmz.com/2017/11/18/leader-ukrainian-nazi-organisation-c14

    Da sollte sich jeder Vollpfosten mal überlegen, WOFÜR ER DA „DEMONSTRIERT“ !!

    Für dieses Video wurden 2 Monate Beweise der Verbrechen der ukrainischen militärischen Einheiten zusammengefasst

    https://youtu.be/Q4QzWjxZsyQ

    • Und das Europaparlament gibt standing ovations für die Ansprache von Selensky, dessen Innenministerium mit dieser Asov Dingsbums zu tun hat. Auch die Klitschkos lassen sich mit denen ablichten. Und unsere Regierungstruppe liefert auch noch Waffen dort hin. Ich bin fassungslos.

      • Wenn Ukraine fällt, fällt auch Doofland.
        Die hängen enger zusammen als man denkt.
        Also gute Ausichten, Angsthase.
        Bleib stark in Deiner Mitte! Der Russe ist unser Freund.
        Die EU ein CIA-Konstrukt…aber sind größtenteils schon weggemacht.
        Nur noch ein paar strampelnde Dinosaurier über…

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*