Über unsere Polizei

Beitrag von Jürgen

Es war einmal, der „Schupo“, der auf Kreuzungen stand und, per Handzeichen, den Straßenverkehr regelte.

Es gab mal den Dorfpolizisten, den jeder, und der jeden kannte, wie auch in größeren Städten, das Revier in jedem Quartier, in dem es sich ebenso verhielt. Man wußte miteinander umzugehen, und kam, im Zweifelsfall, mit einem blauen Auge, sprich, einer Belehrung davon!

Es war auch mal so, daß, zumindest vor der letzten Polizeireform, wenn man einen Helfer brauchte, warum auch immer, er auch zeitnah vor Ort war.

Nun, es geht nicht darum, romantische Zeiten zu beschwören, aber, es war doch so (als diese Frauen und Männer noch in Grün auftraten), sie als Respektspersonen galten und man ihnen auch entsprechend begegnete. Nicht zuletzt, weil man auch den Menschen dahinter sah! Man kannte sich und trat, dementsprechend, auf!

Und heute?

Auf Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen will ich gar nicht eingehen. Wer sich darin verfängt, selber schuld! Da, gibt es, für mich, nichts zu diskutieren!

Was die meisten hier und heute, wohl deutlich mehr beschäftigt, ist die politische Betrachtung dieser Berufung!.

Die Polizei sei eine Firma, rechtlich nicht legitimiert und deshalb zu ignorieren!

Die Polizei lasse sich von der Politik vereinnahmen und mißbrauchen, zur Unterdrückung von Andersdenkenden!

Die Polizei unterscheide, zwischen Einheimischen und Zugereisten, setze unterschiedliche Prämissen!

Die Polizei ließe „Antifanten“ gewähren, während „Rechte“ oder „Reichsbürger“ gnadenlos verfolgt würden!

Und überhaupt, Polizisten seien bloße, nichts denkende, Befehlsempfänger!

Nun, der Anschein läßt solches, durchaus, vermuten! Nur, wie verhält es sich im Einzelfall?

Ist es nicht vielmehr so, daß das Vorgehen der Polizisten von „oben herab“ vorgegeben wird? Politische Absichten, hinter „Strategie und Taktik“ versteckt werden und somit versucht umgesetzt zu werden?

Glaubt denn wirklich irgend jemand ernsthaft, daß unsere, über alle Maßen Gescholtenen, sich dessen nicht bewußt sind? Daß sie sich darüber, in ihrer Haut, noch wohl fühlen? Man kann und darf Menschen nicht nur auf ihren Beruf reduzieren; es sind und bleiben Menschen! Sie haben die gleichen Hoffnungen, Träume, Befürchtungen und Ängste, wie wir alle auch! Wir sprechen, nach wie vor, über (ebenfalls abhängig beschäftigte) Menschen! Und wenn wir schon dabei sind; Der Hausmeister, der Industriearbeiter, der Rentner, Männlein oder Weiblein, arm oder reich, unterscheidet sich durch was, von den bevorzugt Angeklagten? Das sie ihr Wort deutlich vernehmbarer erheben würden?

Und, man versetze sich mal in die Lage dieser, ach so bösen und unfähigen, „Staatsbediensteten“!

Wer wollte da tauschen? Wer würde an ihrer Stelle, „die gleiche Fresse riskieren“, wie es sich, in unbetroffener Weise, egal in welchem Forum, so leicht artikulieren läßt? Oder gar den Kopf hinhalten wollen, in diesen ganzen, politisch erwünscht aufgezwungenen, Veranstaltungen?

Sehr vermutlich sind es genau jene, die auch dann am lautesten schreien, wenn „Not am Mann ist“ und der Freund und Helfer nicht schnell genug da!

Sicherlich, schwarze Schafe gibt es überall, aber, Polizisten, oder auch Soldaten, pauschal zu verunglimpfen, ist weder korrekt, noch läßt es auf „höhere Intelligenz“ schließen!

Und jetzt, dürft ihr auf mich einschlagen!

You are welcome!

Jürgen

P.S.: Zur Entspannung, oder auch zum Verständnis!

https://www.youtube.com/watch?v=b5ekGLc-2Ao

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