Über die Sonne

Beitrag von Jürgen

Wohl wissend, daß ich mich auf explosives Gebiet begebe, das muß jetzt mal sein!

Da Weihnachten vor der Tür steht, wende ich mich einem Thema zu, mit dem ich mich schon seit längeren beschäftige, unserer „lieben Sonne“! Da werden sich etliche fragen, „Ja wie? Ja was?“, wo ist denn da der Zusammenhang? Aber, der Reihe nach.

Die Sonne, als Sinnbild für das Leben schlechthin, wurde schon immer angebetet. Während auf der Südhalbkugel, aufgrund ihrer verzehrenden Kraft, die Sonne nicht den Stellenwert besaß, hier stand eher der Mond im Blickpunkt (was auch auf vielen Flaggen zu erkennen ist), war der Mensch auf der Nordhalbkugel, sich seiner Abhängigkeit von ihr, sehr wohl bewußt. Das Jahr war ein, an der Sonne, orientiertes Jahr. Die Tag- und Nachtgleichen bezeichneten, seit jeher, den Beginn von Frühling und Herbst, die Sommer- und Wintersonnenwende, wie der Name sagt, den Beginn von Sommer und Winter.

Dies war schon vor etlichen tausend Jahren, auch unseren Vorfahren bekannt! Ebenso, die 12 Sternbilder und sonstigen Sterne, die, immer zur gleichen Jahreszeit, am Himmel standen oder sich, zu gegebener Zeit, annäherten.

Wer den Lauf der Sonne beobachtet, stellt fest, daß sie am 22. Dezember ihre tiefste Laufbahn über unserem Horizont erreicht hat und drei Tage, gleichsam tot, dabei bleibt. Erst danach, beginnt sie wieder zu steigen, wird quasi neu geboren. Ein neues „Sonnenjahr“, das Leben beginnt!

Heute feiern wir an diesem Tag, Weihnachten, die Geburt Jesu, der von sich sagte, „Ich bin das Licht!“ und, erstaunlicherweise, ebenfalls nach drei Tagen „vom Tode“ auferstand! Nun, das könnte ein Zufall sein? Schauen wir weiter.

Horus (3000 BC) wurde, als Sonnengott, am 25. Dezember von einer Jungfrau, Isis, geboren. Seine Geburt wurde von einem Stern im Osten begleitet, dem seinerseits „drei Könige“ folgten. Er hatte zwölf Jünger und vollbrachte ebenfalls Wunder. Auch er wurde, nachdem verraten, zu Tode gebracht und sei nach drei Tagen wieder auferstanden …

Diese Überlieferungen oder mythologischen Strukturen, wiederholen sich zig mal in der Geschichte. Natürlich nicht Eins zu Eins, aber immer sehr ähnlich.

Und wenn dem so ist? Woher kommt, ursprünglich, solch´ Gedankengut? Oder ist alles nur, naturwissenschaftliche Erkenntnis berücksichtigend, aufgebaut und für die jeweilige Religion „zurechtgeschnitten“? Um es denen, die gefälligst daran zu glauben haben, schmackhaft und annehmbar zu machen?

Zur weiteren Illustration und mit, im Zusammenhang stehendem, astronomischem Hintergrundwissen, ein recht anschauliches Video.

https://www.youtube.com/watch?v=7qmVEo-UESg&t=524s

Ich für meinen Teil, werde das Julfest feiern.

Wünsche dennoch allen, die das paulinistische „Christentum“ weiterhin hochhalten wollen, eine besinnliche Adventszeit und ein friedvolles Weihnachtsfest!

In diesem Sinne,

Jürgen

 

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