US-Präsident Donald Trump will anscheinend aus dem Krieg gegen den Iran aussteigen – zum Entsetzen der israelischen Führung. Beobachtern zufolge steht Trump unter starkem Zugzwang, auch mit Blick auf die Kongresswahlen im Herbst.
Quelle: transition-news
Der gescheiterte Versuch der USA und Israels, Iran in die Knie zu zwingen, hat sich als «vielschichtige Katastrophe» herausgestellt, die «jenseits des normalen Verständnisses» liegt. Das stellt ein geopolitischer Analytiker mit dem Pseudonym «Simplicius» in einem am Donnerstag veröffentlichten Blogbeitrag fest. Darin schreibt er, dass der angeschlagene US-Präsident Donald Trump wisse, dass er keine Trümpfe und keine weiteren realen Optionen gegen den Iran habe.
Doch bei der Suche nach einem schnellen, einfachen Ausweg und für den äußeren Anschein versuche er sich mit einer Blockade gegen den Iran als «Sieger» darzustellen. Wie weit die Absurdität von Trumps Verhalten dabei geht, zeigt einer seiner Beiträge auf der Plattform Truth Social vom Mittwoch: In diesem zeigt sich Trump mit Maschinengewehr vor einer iranähnlichen Landschaft voller Explosionen und dem Zitat «No more Mr. Nice Guy!» (etwa: «Schluss mit der Gutmütigkeit!»). Der Propagandaforscher Jonas Tögel kommentierte dies auf seinem Telegram-Kanal so:
«Man muss das, leider, zur Kenntnis nehmen: auf diesem unterirdischen Niveau ist die internationale Politik der USA inzwischen angekommen.»
Ähnlich sieht es «Simplicius», der schreibt, Trump ziehe den vermeintlichen Optionen «vollständiger Rückzug aus dem Iran» oder «neue Angriffe» eine langanhaltende Blockade gegen den Iran vor. Gleichzeitig gebe es die «komische Nachricht», dass die US-Geheimdienste die mögliche Reaktion der iranischen Führung prüfen würden, wenn Trump einfach einen schnellen «Sieg» erklären und sich aus dem Konflikt zurückziehen würde.
Das zeige, dass der US-Präsident keine realen Optionen mehr habe und unter starkem Zugzwang stehe, während er von Beginn an nach einem schnellen, einfachen Ausweg gesucht habe. Die Reaktion im Iran sei auch ohne Geheimdienstanalyse klar und «könnte nur Gelächter sein», so der Analytiker, «gefolgt von triumphaler Jubelstimmung: Weltweit würde dies als entscheidende militärische Niederlage der USA angesehen werden».
Trumps Aussetzer
Beobachter würden immer noch glauben, dass Trump seine üblichen ungeschickten Tricks anwende, um den Iran in falscher Sicherheit zu wiegen, bevor er erneut zuschlage, wenn die Wachsamkeit nachlasse. Doch dem widerspreche, dass der US-Flugzeugträger «Gerald Ford» derzeit in die USA zurückkehrt, nachdem er im Nahen Osten im Einsatz war.
Das Aufbieten von drei Flugzeugträgern – neben der Gerald Ford die USS George H. W. Bush und die USS Abraham Lincoln – in der Region sei entweder ein «letzter verzweifelter Versuch», den Iran zu Zugeständnissen zu zwingen, oder «nur ein weiterer in einer langen Reihe symbolischer Unberechenbarkeiten der kopflosen Politik der aktuellen Regierung». Zwei Flugzeugträger würden immer noch ausreichen, um Trump reichlich Spielraum zu geben, um «seinen eigensinnigen und sinnlosen Feldzug» fortzusetzen.
Der Autor macht darauf aufmerksam, dass unter Trump das vermeintlich «präsidiale» Amt derart zur Farce gemacht wird: Ein «offensichtlich geistig nachlassender Trump» verwechselte in einem am Mittwoch bei einem Pressegespräch im Oval Office den Iran und die Ukraine und erklärte, die Ukraine sei «militärisch besiegt» worden, nachdem die USA 159 ihrer Schiffe versenkt hätten.
Berichten zufolge glaubt Trump, dass durch die unbefristete Fortsetzung der katastrophalen Blockade gegen den Iran diese unter den wirtschaftlichen Schäden «zerbricht». Irans Ölvorräte und Pipelines würden «kurz vor der Explosion stehen», weil der Iran aufgrund der Blockade kein Öl exportieren könne. Das werde aber von Analytikern bezweifelt. «Simplicius76» sieht diese «Politik» als Zeichen für «das Fehlen einer solchen» und stellt fest:
«Jeder erbärmliche Versuch, den Iran zu unterwerfen, ist katastrophal gescheitert, und die einzigen Krümel, die noch auf Trumps goldenem Tisch liegen, sind verschiedene Pläne des Wirtschaftsterrorismus gegen iranische Bürger:
- Feige Überraschungsangriffe, während man Verhandlungen führte und versprach, diese fortzusetzen, scheiterten alle.
- Versuche, die Nation zu demoralisieren, indem man ihre politischen und spirituellen Symbole ermordete, scheiterten.
- Beispiellos verabscheuungswürdige Drohungen, einen Völkermord zu begehen und das ‹ganze Land› Iran zu zerstören, haben nichts bewirkt.
- Geheime Spezialeinsätze zur Entführung, Sabotage und Spionage, um Irans Uran zu vernichten, sind grandios gescheitert.
- Versuche, Vermittler wie Pakistan, China und verschiedene Golfstaaten anzuflehen, einzugreifen und den Iran zu ‹überzeugen›, aufzugeben, während er auf der Gewinnerseite steht, sind ebenfalls gescheitert.»
Trumps Iran-Fiasko sei «nichts weniger als ein karrierebeendendes, pathetisches Eitelkeitsprojekt und ein Misserfolg von historischem Ausmaß». Trumps verzweifelter letzter Versuch, die iranische Wirtschaft zu ruinieren, führe nur zu noch größerem wirtschaftlichem Untergang für die USA selbst und die Welt, da die Öl- und Gaspreise erneut in die Höhe schießen.
Gewinner im Hintergrund
Unterdessen scheine es dem Iran besser zu gehen als erwartet. Die Nachrichtenagentur Bloomberg habe Trumps Behauptungen widerlegt, dass die iranischen Lagerbestände kurz vor dem «Explodieren» stünden – und die Wirtschaft des Landes mit ihnen. Dies würde für den Iran lediglich kurzfristige Schwierigkeiten mit sich bringen, ohne echte strukturelle Schäden – «nichts, was auch nur annähernd dem ‹Druck› entspräche, der nötig wäre, um das zu bewirken, was Trump als ‹Sturz des Regimes› ansieht».
«Der Iran und Russland sind zwei Länder, die im Feuer der ‹Sanktionen› geschmiedet wurden und es gewohnt sind, jede Art von wirtschaftlichen Angriffen dieser Art zu ertragen.»
Der Analytiker weist daraufhin, dass Berichten zufolge nach Pakistan ein halbes Dutzend Landwege für iranische Waren geöffnet worden seien, um die Blockade der USA auszugleichen. Demnach habe Pakistan «einen sanktionsresistenten Landkorridor [nach Iran] geschaffen, der in der Lage ist, die regionale Handelsgeometrie neu zu gestalten». Interessanter «Nebeneffekt» laut dem Portal Defence Security Asia:
«Durch die Aktivierung von Gwadar, Karachi, Port Qasim, Taftan, Gabd, Quetta, Khuzdar und Ormara als integrierte Transitknotenpunkte erleichtert Islamabad nicht nur den Handel, sondern definiert auch die Machtposition, den strategischen Zugang und den geopolitischen Einfluss zwischen Washington, Teheran, Peking und dem gesamten indopazifischen maritimen System neu.»
«Simplicius» stellt fest, es gebe «viele Tricks, die eine alte und angesehene Zivilisation wie der Iran anwenden kann, um die skrupellosen, kurzsichtigen und auf sofortige Befriedigung ausgerichteten Machenschaften eines geistig minderbegabten Gegners abzumildern und zu überstehen». Es sei «schlichtweg absurd, sich vorzustellen, dass eine solch schwache Blockade den Iran in die Knie zwingen und ihn dazu bringen könnte, ‹Onkel zu rufen›, wie Trump heute forderte».
Frust in Israel
Laut dem investigativen Journalisten Seymour Hersh hat der US-Präsident dem Iran angeboten, mindestens 25 Milliarden Dollar zu zahlen und Sanktionen zu lockern, wenn Teheran die Meeresenge von Hormuz für den Schiffsverkehr völlig freigibt. Das berichtet er in seinem jüngsten Blogbeitrag, den er am Mittwoch veröffentlichte.
Das habe Trump «in politischer Panik angesichts der wirtschaftlichen Folgen der iranischen Blockade der Straße von Hormus» Teheran angeboten. Hersh stützt sich dabei vor allem auf israelische Informanten, von denen einer erklärt habe, Trump wolle «aussteigen», was die israelische Führung wiederum «sehr verärgere».
Ein Motiv für Trumps außergewöhnlichen Schritt könnte persönlicher Natur sein, schreibt Hersh. Ihm sei berichtet worden, der US-Präsident «vertraut Israel nicht mehr. Er glaubt nun, er sei vom israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu über die Erfolgsaussichten des jüngsten gemeinsamen US-israelischen Bombenangriffs getäuscht worden, dessen Ziel es war, einen Sturz der religiösen Führung im Iran auszulösen.»
Berichten zufolge habe Trump angewiesen, mit einer langwierigen Blockade der Straße von Hormuz durch die US-Navy den finanzschwachen Irak dazu zu zwingen, die nationalen Bestände an teilweise angereichertem Uran aufzugeben. Die US-Zeitung The Wallstreet Journal hat das am Dienstag so kommentiert:
«Trumps Entscheidung markiert gewissermaßen eine neue Phase des Krieges und macht deutlich, dass der Präsident, der stets nach einem schnellen und medienwirksamen Sieg strebt, keine Wunderwaffe zur Hand hat.»
Hersh berichtet, dass die israelische Führung zunehmend von Trump enttäuscht ist, und dass einige ihrer Mitglieder meinen, Trump sei «begriffsstutzig» und «habe den Verstand verloren». Er denke nicht an die Konsequenzen und sei zu «ungeduldig». In Israel werde als Motiv für das erwähnte US-Angebot an den Iran der versuch gesehen, der Republikanischen Partei bessere Chancen bei den Kongresswahlen im Herbst zu verschaffen.
Der US-Journalist beendet seinen Beitrag mit Informationen über ein kürzlichen Treffen im Weißen Haus zum andauernden Iran-Krieg, «das abrupt und auf bizarre Weise endete». Im Laufe der Beratung mit seinen außenpolitischen Mitarbeitern und Militärs habe Trump sichtlich das Interesse am Thema verloren. «Nach etwa zwanzig Minuten hellte sich seine Miene plötzlich auf und er begann aufgeregt von seinem geplanten Ballsaal zu sprechen», so Hersh über einen Vorfall, der nicht das erste Mal geschah.
Quelle:
Simplicius: Beaten and Shopworn Trump Settles on Flaccid ‚Forever-Blockade‘ Strat as Broken-Down Carrier Limps Home – 30. April 2026
Seymour Hersh: WILL TRUMP CUT A DEAL WITH IRAN? (hinter Bezahlschranke) – 29. April 2026
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Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Das südkoreanische Schiff lag vor Anker und fuhr nicht durch die Straße von Hormus, als es in Brand geriet. Es wurden keine 6 iranische Schnellboote versenkt, statt dessen 2 zivile Schiffe, die vom Oman nach dem Iran unterwegs waren. Und die VAE haben jetzt als Verbündeten Israel, das seinen Iron Dome mit israelischer Bedienungsmannschaft ins Land geschickt hat.
(Dabei haben die VAE Krach mit Saudi-Arabien im Jemen und unterstützen die RSF (Rapid support forces) gegen die Regierung im Sudan, wo jetzt wieder eine Drohne in Khartoum eingeschlagen hat, die diesmal aus Äthiopien gekommen sein soll.)
Alles abartig. Vielleicht macht deswegen Netanjahu demnächst noch eine Hadj, eine Pilgerreise nach Mekka vom So., 24. Mai 2026 – Fr., 29. Mai 2026, um das alles noch zu toppen???
„Medienbericht: USA soll zivile Schiffe versenkt haben + Angriff auf Süd-Korea-Schiff ist False Flag?“
Verbündete Israels in den arabischen Staaten gegen die Palästinenser!
„Die Abraham-Abkommen sind von den USA vermittelte Friedensverträge aus dem Jahr 2020, die die Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten (VAE, Bahrain, Sudan, Marokko) normalisierten.“
Die Araber und Juden sind beide Semiten mit ähnlicher Sprache, wie auch im Altertum die Ägypter, und die Juden haben schon in der römischen Zeit den Arabern eingeredet, daß sie beide vom Stammvater Abraham abstammen, was den Arabern sehr schmeichelte von dessen Sohn Ismael herzukommen, während die Juden von dem anderen Sohn Abrahams abstammen wollen, dem Isaak.
https://www.aljazeera.com/news/2026/4/28/what-are-opec-and-opec-and-why-has-the-uae-quit
„The 2020 Abraham Accords are a series of joint normalization agreements between Israel and several Arab nations, brokered by the United States to foster diplomatic, economic, and security cooperation in the Middle East. Signed in September 2020 by Israel, the UAE, and Bahrain, and later joined by Morocco and Sudan, the accords shifted regional dynamics by fostering ties based on shared interests—particularly concerning Iran—without prior resolution of the Israeli-Palestinian conflict.
Key Details and Signatories
Signatories: Israel, United Arab Emirates (UAE), Bahrain, Morocco, and Sudan (with 2020/2021 additions).
Key Mediator: The United States, under the Trump administration.
Significance: Marked the first Arab-Israeli normalization efforts since peace treaties with Egypt (1979) and Jordan (1994).
Named after: Abraham, intended to represent the shared heritage of Jewish and Arab peoples."
Trump ist ein spintisierender Narzisst wie Caligula, Nero und Elagabal von Emesa, mit dem es vermutlich wie diesen drei einmal ein schlimmes Ende nehmen wird, um dann einem klügeren Zionisten den Platz zu räumen!
Es kommt in Kriegen immer darauf an, wer länger durchhalten kann. Hätte der Jude Einstein nicht Roosevelt über die abgekupferte Atombombe informiert und wären im Deutschen Reich nicht pausenlos alle physikalischen Institute bombardiert worden, wie die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) von 1911 in Berlin, hätte das Deutsche Reich vielleicht ein halbes Jahr später die Atombombe gehabt und hätte einen ehrenvollen Friden schließen können.
Der Iran soll nach der US-Blockade wirtschaftlich in einer verzweifelten Lage sein mit ungeheurer gallopierender Inflation. Ein im Iran produzierter Peugot 206, der bei uns ca. $ 16.500 kostet, soll im Iran 30 Milliarden Rial kosten!
https://www.aljazeera.com/economy/2026/5/2/prices-surge-jobs-disappear-as-war-strains-irans-economy
„Prices surge, jobs disappear as war strains Iran’s economy
New Supreme Leader Mojtaba Khamenei says the country must defeat its enemies in an economic and cultural struggle, as well as militarily.
…
A 256GB iPhone 17 Pro Max, priced by Apple at $1,200 in the US, was being offered at close to 5 billion rials ($2,750) by some shops in the capital. Others were simply refusing to sell.
A Peugeot 206, a modest French passenger car that is also now produced and popular in Iran, costs an eye-watering 30 billion rials ($16,500).“
Die Lieferung von China an den Iran über Pakistan dürfte ziemlich schwierig sein, weil die Straße in das schwierige pakistanische Hunzatal geht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hunza_(Fluss)
„Zwischen 1958 und 1971 wurde der Karakorum Highway gebaut, der von der Volksrepublik China über den Khunjerab-Pass durch das Hunzatal nach Pakistan führt.“
Wir sehen, daß die USA Israel zuliebe die Gurgel um den Iran immer enger ziehen und sich in keinster Weise von seiner Absicht abbringen lassen. Das ist ziemlich genauso wie gegen das Deutsche Reich, wo sich die angeblich neutralen USA 1939 von Monat zu Monat mehr Frechheiten gegen den Antisemiten Hitler erlaubten, um Israel gründen zu können.
https://www.aljazeera.com/#flips-6394392990112
„Wir sind wie Piraten!“
Man lese also einmal:
https://krisenfrei.com/6-kriege-die-auf-medienluegen-basieren/#comment-280599
und das dortige Sündenregister, das Hitler Roosevelt vorwirft, um die frappierende Ähnlichkeit der dortigen und heutigen Situation zu begreifen.
Deswegen ist der Iran meiner Meinung noch weit entfernt von einem Sieg, denn der anglo-zionistische Westen führt ihn, auch in der Ukraine, mit der ihm eigenen unglaublichen Zähigkeit immer weiter, siehe Zweiter Weltkrieg! Mit einem baldigen Ende der beiden Kriege ist also nicht zu rechnen!