von Egon W. Kreutzer
Die alte Formel „Never change a winning Team“ hat ausgedient, seit der Profifußball bis zu fünf Auswechslungen pro Mannschaft und Spiel gestattet. Das war einmal ganz anders. Bis 1965 musste die Mannschaft, die bei Anpfiff auf dem Platz stand, auch durchhalten bis zum Ende. Wenn ein Spieler verletzt ausschied, musste eben in Unterzahl weitergespielt werden.So brutal diese Regel auch war, entsprach sie doch dem archaischen Muster, nach dem sich einst robuste Heere auf den Schlachfeldern gegenüberstanden und sich vom Morgen bis zum Abend gegenseitig niedermetzelten.Als es dann 1965 erlaubt wurde, einen verletzten Spieler durch einen Auswechselspieler zu ersetzen, war ein Damm gebrochen. Zum taktischen Foul kam die taktische Verletzung. Ab 1967 durfte dann auch ohne Verletzungspech einmal gewechselt werden. 1970 waren es schon zwei Auswechslungen, 1995 drei – und seit 2020 sind es fünf.Von einem „Winning Team“ kann nicht mehr die Rede sein. Von „Elf Freunde sollt ihr sein!“ auch nicht mehr. Schon gar nicht dann, wenn wenige Minuten vor dem Schlusspfiff die geschonten „Stars“ auflaufen und als „Joker“ den Ball ins Netz donnern.
Nimmt man nun, in Analogie zum Fußball, Friedrich Merz als den Cheftrainer an, so wäre es, nach den Regeln von 1965 möglich gewesen, Jens Spahn, der ohne Fremdeinwirkung über die eigenen Füße gestolpert ist, durch einen Nachrücker zu ersetzen.
Welche Vermutung drängt sich aber auf, wenn der Cheftrainer den Gestürzten nicht einfach durch einen Auswechselspieler ersetzt, sondern gleich die ganze Mannschaft umbaut, den erfolgreichsten Stürmer nach hinten ins Tor ins Kanzleramt stellt, den bisherigen Torhüter zum Fanbeauftragten in der Fraktion ernennt, dann den, der sich selbst nicht zutraut, das Tor zu treffen, in den Sturm stellt, einen weiteren, zusätzlichen Spieler auf den Platz stellt, als Verbindungsmann zur Zweiten Liga, und dann noch einen Wechsel durchführen will, der aber misslingt, weil der auf den Platz Gerufene stur auf der Bank sitzen bleibt, statt dem Ruf des Trainers zu folgen, und der schon vom Platz Genommene ganz fix das Trikot wieder überziehen muss?
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„Das einzige Gute, was der Bundestrainer gesehen hat, war das Tor von Stürmer Warken. Dem folgte allerdings sein katastrophaler Fehlschluss.“
Laut der Tabelle „Finanzplanung von 2026 bis 2030“ in:
https://krisenfrei.com/die-manifestation-eines-politischen-und-geistig-moralischen-rueckfalls/
wurde Frau Warken von dem sog. Kanzler Merz von Larry Finks Gnaden zum Kanzleramtschef gewählt, weil sie parteipolitisch geschickt die Gesundheistsverschlechterung bei den Ländern durchbrachte. Der Bundeszuschuß soll bei der Gesundheit von 21,773 Mrd. Euro in 2026 auf 14,663 Mrd. Euro in 2030 sinken. Früher benutzte man das Wort „Reform“ um die Abhilfe eines Mißstands zu bezeichnen, heute nutzt die verlogene Politik das noch nicht verbrauchte Wort für die Etablierung eines Mißstands!
Frau Warken war also „stark“ in parteipolitischen Spielchen; sie hat jedoch vollkommen versagt, den Wunsch der gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten des SPD-Bürgergelds aus Steuermitteln zu bezahlen, wie es sich gehört hätte. Sie hat damit Geld für Merzens Rußlandkrieg locker gemacht und uns allen geschadet! Die Ausgaben für den geplanten Rußlandkrieg sollen von 82,687 Mrd. Euro in 2026 auf 183,657 Mrd. Euro in 2030 steigen, also um mehr als 100 Mrd. Euro jährlich. Da sehen wir, warum die Rente verschlechtert wurde und der Bundeszuschuß für Nichteinzahler in die gesetzlichen Krankenkassen gleichfalls, ferner der Emissionspreis schon seit Jahren immer höher eingefordert wird, obwohl wir bei den Waldbränden sehen, es gar nichts nutzt, was die ganze Welt weiß, nur das nicht-souveräne Vasallenland nicht mit seinen abartigen Politikern, die ihre Bürger knechten!
Fazit: Der finanzielle Turmbau von Babel der unfähigen Regierungen der letzten Jahrzehnte MUSS kollabieren, weil Wunschdenken sich in der Realität nicht verwirklichen läßt.