Tageskommentar

Auszug aus dem Tageskommentar vom 04. Okt. von Michael Winkler

Kein Land für junge Männer – das ist der Titel einer beliebten Radiosendung in Italien, welche die dortige Situation recht gut beschreibt. Seit sechs Jahren liegt die Jugendarbeitslosigkeit dort bei über 30 Prozent. Allein im Jahr 2015 sind rund 50.000 Italiener unter 40 Jahren ausgewandert, um anderswo zu arbeiten. Knapp die Hälfte von ihnen hatte einen Universitätsabschluß, haben also eine ganz andere Qualität als die Analphabeten, die unsere Kanzlerin ins Land holt. Eine Ursache an dieser Wirtschaftsmisere ist die italienische Lira. Die wurde früher angepaßt, und es lief wieder mit den Exporten. Heute heißt die Lira Euro, und dieser Euro zehrt Italiens Wirtschaftskraft auf. Warum? Weil in Deutschland seit 25 Jahren die Reallöhne stagnieren, mithin die Lohnstückkosten gesunken sind. Das Ergebnis ist so richtig merkelhaft: Die Italiener haben keine Arbeit und werden außer Landes gegrault. Die Deutschen haben zwar Arbeit, werden aber individuell bei den Löhnen kurz gehalten. Als Volkswirtschaft bekommen die Deutschen nicht etwa eine Bezahlung, sondern Schuldscheine, ganz unauffällig als Target-2-Salden. Für die viele Arbeit, die Deutsche den Italienern wegnehmen, gibt es am Ende keine Rente, weil ein Italiener an der Spitze der Europäischen Zentralbank mit Nullzinsen und ständiger Ausweitung der Geldmenge die Lebensersparnisse der Deutschen vernichtet.

Bis zum Jahr 2035 soll die Bevölkerung in der BRD um eine runde Million auf 83,1 Millionen zunehmen. Natürlich braucht man dafür viele Menschen, die derzeit noch nicht hier wohnen. Und viele kleine Moslemkinder, deren Eltern noch nicht solange hier wohnen. Wobei das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft noch sehr konservativ abschätzt, denn wenn alles, was Merkel jetzt schon ins Land gelassen hat, seine Familien nachholt, schaffen wir die 85 Millionen schon bis 2020. Die Frage ist nur, wie sich diese Menschenmassen ernähren wollen. Das geht nur mit deutschen Fachkräften in der Landwirtschaft, welche die Erträge maximieren, und deutschen Fachkräften in der Industrie, die genug erwirtschaften, damit sich das Land Importe leisten kann. Jener Teil der Bevölkerung, der schon länger hier wohnt, nimmt jedoch ab. Hungern in Afrika hat gegenüber hungern in Deutschland einen Vorteil: Das Wetter ist deutlich wärmer, und mit etwas Glück, wächst in Afrika vieles von selbst, was in Deutschland harte Arbeit erfordert.

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