SPD Vorstandsrallye wird zum Live-Casino

SPD Vorstandsrallye wird zum Live-Casinovon WiKa (qpress)

Willy-brennt: Man ist versucht zu sagen, dass die SPD nunmehr das Motto: „Masse statt Klasse“ mit Leben zu erfüllen sucht. Bislang wurden eine Dame nebst König nach dem anderen, als Traumpaar, auf den Tisch gedroschen. Spätestens seit sich „Joker Olaf“ selbst ins Rennen schickte, angeblich wegen akutem Joker-Mangel in dem SPD-Vorstands-Spiel, muss auch dem letzten Hänger bewusst geworden sein, dass es sich um das „letzte Aufgebot“ der SPD handelt. Somit könnte das armselige Schauspiel um die Vorstandsposten innerhalb der Partei jetzt ernsthaft Bühnenreife erlangt haben.

Nun denn, die Partei macht enorme Fortschritte. Stand das Spiel kürzlich noch kurz vor dem Abbruch, wegen nachgewiesener Diskriminierung, bekommt es durch Pokerface-Scholz eine ganz neue Promi-Etikette. Damit hatte eigentlich niemand gerechnet. Dem Vernehmen nach wohl sogar Olaf Scholz selbst nicht, wie er dem verdutzen Publikum inzwischen ausrichten ließ. Aber auch ihn ließ offenbar das kalkulierte Machtstreben die letzten Hemmungen überwinden. Was soll die SPD, die inzwischen selbst „Noname“ ist, auch mit lauter Nonames im Vorstand reißen?

Olaf Scholz auf der Suche nach seiner Herz-Dame

Ob Olaf vielleicht der Napoleon der Sozis werden möchte? Der martialisch mit seiner Holden durch die Niederungen der Partei reitet, um das Fußvolk für die letzte Schlacht richtig schussfest zu machen? Nein, seine Sozia hat er noch nicht gefunden. Bis dato spielt er sein Solo, ganz entgegen der aufgestellten Regeln für den neuen „Vorstandspaartanz“. Wie es aussieht, möchte er der Live Casino Dealer in diesem Spiel bleiben und die Hosen so lang als möglich anbehalten. Das es jetzt bei der Neubesetzung des SPD-Vorstands zugeht wie im Casino, daran dürften ja wohl keinerlei Zweifel bestehen.

Um so interessanter die Spekulationen um die noch unbekannte Herz-Dame an seiner Seite. Die BLÖD fragte bereits nach, warum er nicht einfach die ihm angetraute nimmt. Immerhin ist er mit der Britta Ernst (Bildungsministerin in Brandenburg) schon über 20 Jahre verheiratet. So könnte man zumindest einen soliden Familienbetrieb der SPD auf Bundesebene starten. Klüngel ist ja ohnehi®n das A und O bei allen Parteien. Nur könnte die SPD mal als erstes ganz offen dazu stehen. Das wäre schon ein sozialdemokratisches Novum, welches sich als Wahlargument sicher sehr gut eignet, wo andere Parteien bis in diese Zeit noch immer „Amigo“ spielen.

CDU als Vorbild für Posten-Denken

Da hält sich hartnäckig ein ein übles Gerücht. Demnach will Olaf lediglich ein schweres propagandistisches Gegengewicht zur aktuellen Ersatzmutti, der Annegrätsche Krampe-Knarrenbauer aufbauen. Das ist überaus verständlich. Auch sie zickte erst großartig rum und wollte sich allein auf den Parteivorsitz konzentrieren. Um allerdings in Kanzler-Schuss-Stellung zu kommen, entschied sie sich dazu, dass Selbstverteiigungsnnisterium gleich bei der ersten Vakanz zu kapern. Da wird schnell klar, dass dem Olaf das Sitzen auf den Geldsäcken allein nicht ausreichen konnte. Zur Stabilisierung seiner Machtbasis braucht er, als Pendant zur Annegrätsche, jetzt auch einen Vorsitzposten bei irgendeiner Partei. Das es gerade die SPD trifft, ist wohl eher zufällig, weil man ihn dort halt kennt.

Andere Medien beurteilen diese Petitesse etwas anders und sind dabei weniger ehrlich. Hier so ein Beispiel von der TAZ: Olaf Scholz will für SPD-Vorsitz kandidieren. Dabei ist es stets erstaunlich, wie sehr sich die Menschen von den Politkern veralbern lassen. Die SPD treibt es nur etwas erkennbarer auf die Spitze, indem sie die Kandidaten durch die Bundesländer touren lässt und so tut als könnte die Basis da etwas mitreden. Kann die Basis aber nicht. Sie darf bloß klatschen und gewählt werden die nächsten Verräter von den Delegierten auf einem Bundesparteitag. Also am „klassischen Arbeiterverrat“ wird sich bei der SPD auch mit einer novellierten Doppelspitze rein gar nichts ändern. Die Partei ist und bleibt verbrannt.

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1 Kommentar

  1. Wofür noch die "Partei" der "Deutschen" Lasalle, Bernstein, Liebknecht, Luxemburg, Landsberg (Namensvetterschaft mit Gerd Landsberg, "Deutscher `Flüchtlings`– Städtetag zufällig ?), Perl etc. ?

    Das ursprüngliche Ziel, Deutschland nicht allein isoliert, sondern im "€U"ropäischen Internationa(l)zionismus aufzulösen, ist nach 144 Jahren mit der durch Merkels Kahane-GPU polizeiknüppeldicht umstellten, nach innen offenen, "Bunten Republik" programmatisch und ideologisch erreicht.

    Also kann die Schlacke des ausgebrannten Trümmertruppe "S.P.D." getrost auf dem Müllhaufen der Geschichte verklappt werden.

    Denn wie heißt es doch so schön: "Für das Gewesene gibt es nichts."

    "Dans le gouffre de l`historie, il y de la place pour tout le monde" (Paul Valery)

    Die übrigen "Volksparteien", volldemokratisch zertifiziert in Frankfurt durch "westalliierte" Lizenzen, werden umgehend mit entsorgt werden – denn wofür noch "Volksparteien", wenn das Volk abhanden gekommen ist ?

    Das ergibt schon begrifflich keinen Sinn. 
     

     

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